Ein paar Fragen zur Dämmung der Kellerdecke

  • Hallo zusammen,
    wir möchten nun endlich mal die Kellerdecke dämmen. Also eigentlich nur einen kleinen Bereich, in dem sich unsere Garage befindet. Die Räume darüber sind unglaublich fußkalt. Einmal, weil der Erbauer des Hauses null Aufwand in die Dämmung der Kellerdecke getrieben hat. Die Decke besteht aus Betonelementen, daüber ist dann der Betonestrich und darauf wurde eine Ausgleichsmasse gebracht, die dann gefließt wurde. Im Winter grauselig.
    Nun möchte ich zwei Dinge machen: 1. Kellerdecke von unten dämmen. Und 2. dann später einmal oben die Fließen weghacken und dann nochmals eine dünne Dämmschicht aufbringen und darauf dann entweder Massivholzdielen oder OSB-Platten verlegen.
    2. kommt jetzt noch nicht. Darum meine Fragen erstmal zu 1.


    Ich könnte dort 9 cm Dämmung von unten aufbringen, außer genau in der Mitte ist ein 7 cm breiter Streifen, der von der Garagentoröffnung bis ca. 3 m nach hinten reicht, bei dem ich nur 6 cm Dämmhöhe habe. Würde das Probleme geben, dort dünner zu arbeiten? Das Garagentor kann ich nicht austauschen, denn dazu habe ich momentan kein Geld. Dieser Streifen ist der Bereich, wo die Laufschiene vom Öffner langläuft.


    Dann interessiert mich, welches Material zu empfehlen ist. Wer schon Tipps hat für meinen zweiten Schritt, sind die natürlich auch willkommen.


    Ganz herzlichen Dank schonmal.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Hallo,
    hier mal was zur Info Styrodur Hartschaumplatte 3035 CS


    Ob dein Fußboden dadurch aber wärmer wird wage ich zu bezweifeln. Du verhinderst dadurch zwar einen Wärmeabfluss nach unten aber je nachdem wie das Gebäude gebaut wurde kann Kälte auch auf anderem Weg in die Betonplatte fliesen. Denk z.B. mal
    an die Balkone wo früher nur die Betondecke des jeweiligen Raums erweitert wurde. Damals hat man so was nicht gewusst oder ignoriert.
    Heute rächt sich das. Das beste wäre in der Tat eine FB-Heizung in diesem Bereich, dann muss aber von der Rohdecke ein neuer Aufbau gemacht werden.


    Gruß Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Hallo, wir haben kürzlich die Kellerdecke unseres 1951-Hauses dämmen lassen. Wegen der geringen Raumhöhe haben wir unterhalb nur 4cm Resol-Hartschaum (Kooltherm K3/K10) Platten genommen, und dann von oben nochmal 4cm unter der Fussbodenheizung im Altbau. Das Material für den Keller habe ich auf Bausep.de gekauft, die Arbeit haben dann unsere Allzweck-Handwerker gemacht, ging eigentlich recht flink. Die Dämm-Platten wurden mit Klebemörtel unter die Decke geklebt und zusätzlich mit ca. 2 Dübeln pro Platte befestigt. Die Unterseite wurde mit dem selben Mörtel verspachtelt und mit einem Armierungsgewebe überzogen, dann dünn verputzt. Das ganz ist jetzt recht hart und sogar stoßfest von unten und kann gestrichen werden. Weil die Decke von unten nicht ganz eben war, brauchten wir recht viel Klebemörtel,und insgesamt sind eher 6cm Raumhöhe verloren gegangen.
    Das Ganze war bei uns stark durch KfW-Auflagen getrieben und Praxiserfahrung habe ich noch keine, und auch keinen Vorher-Nachher-Vergleich. Aber klarerweise sollte die Dämmung die Kellerdecke wärmer halten. Ob sich der Boden oberhalb warm oder kalt anfühlt, hängt dann auch mit dem Bodenbelag zusammen. Fliesen habe eine höhere Wärmeleitfähigkeit als [lexicon]Holz[/lexicon], d.h. entziehen den 36-Grad-Fuss darauf laufend mehr Wärme als ein Parkett bei gleicher Temperatur. Insofern sollten die Dielen mit dünner Dämmung darunter eigentlich helfen.
    Deine Laufschiene ist eventuell eine Kältebrücke von der Seite des Garagentors, aber vermutlich muss man das einfach hinnehmen. Ebenso, wie Holzpille bemerkt, gibt es wahrscheinlich andere Kältepfade, etwa über die Wände, auf denen die Kellerdecke liegt. Man sieht dann auch teilweise, dass noch die ersten 20cm oder so an den Wänden von der Decke heruntergedämmt wird, um den Weg zur Kontaktfläche mit der Kälte zu verlängern. Dämmung von oben wäre da schon einfacher, aber nutzlos sollte die Dämmerei von unten nicht sein.


    Carsten

  • Ich sehe das ähnlich wie Holzpille, es kann je nach Bauweise die Kälte von der Seite in die Betondecke eindringen. Dann bringt dir die Dämmung wenig bis garnichts.

  • Dass es von der Seite auch kalt werden kann, ist mir klar. Und dass ein Fließenfußboden fußkälter ist, auch. Deswegen wollen wir ja die Fließen wegmachen. Aber was die Wärmedämmung angeht, ist es ja am besten, das grundsätzlich von unten zu machen.
    Dass mit dem Garagentor ist schon blöd. Aber wie gesagt, ist das erstmal so und wenn es mal umgebaut wird, kann die Dämmung auch ergänzt werden.
    Wenn ich Holzpille richtig verstanden habe, würde ich auch weniger Wärmeabfluss haben, wenn ich oben einen neuen Fußbodenaufbau mache. Ich habe zwar keine FBH vor, aber der Aufbau soll trotzdem neu gemacht werden.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Hallo Thomas,


    mit dem Wärmeabfluss meinte ich den Wärmeabfluss nach unten in die Garage. Damit ist m. M. nach das Problem aber nicht unbedingt gelöst. Wärme kann dann eben seitlich weg. Ob sich mit dem Dämmen der Garagendecke dein Problem des kalten Fußbodens löst ist also fraglich.
    Manche Bausünden kann man eben im nachhinein nicht oder nur mit großen Kostenaufwand beseitigen.
    Wenn du irgendwann mal deine Fliesen und den Estrich entfernst, dann pack eine gute Dämmung unter den nächsten Estrich. Als obersten Belag wähle dann eine Oberfläche die sich warm und hautfreundlich anfühlt wie z.B. Kork. Dann sollte es auch ohne FBH gehen.
    Wie gesagt, dämmen ist gut aber dann ganzheitlich. Es bringt also nichts wenn man Geld in Dämmung investiert und der Erfolg bleibt aus weil es nicht richtig angepackt wird.


    Gruß Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Ich würde die Sache auch erst von oben angehen, wie du schon selber erkannt hast ist die erste
    Wahl ein Holzboden. ich habe beides, Wohnzimmer Parkettboden und im Essbereich gefliest, die
    Unterschiede sind echt wahnsinnig. wenn mal Geld übrig ist ein anständiges Garagentor.
    Am besten die Kälte aussperren, in meine Elternhaus haben wir eines selber erstellt, doppellagig
    Zweiflügler ,innen gedämmt aus Lärche, Nachteil war die Schneeschieberei im Winter.


    Mfg
    Roland

  • Also wäre die wohl zunächst effektivere Maßnahme ein neuer Aufbau oben?

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Die Kältebrücken die von den Außenwänden auf die geamte Decken Konstruktion sich ausweitet ist nicht wenn der Haus Bau nicht neu und nach den Vorschriften gebaut ist zu fühlen, wenn man Fliesen hat. Man hat es mir bei Bekannten mal im Winter (um die -5°) vorgeführt: Altes Haus - sie hatten Fußboden raus und isoliert (weiß aber nicht womit) aber keine FBH. Direkt an den Außenwand Kanten ca 20 cm rein waren die Fliesen eisekalt. Er hatte dann einen Baumenschen gefragt der sagte ja das kommt davon wenn man nicht den Fachmann ran läßt. Wie an den Fenstern die seitliche Isolierung rund herum müßte auch rund um die Außenwände bis auf die Träger runter eine freie Fläche "rausgearbeitet werden/müssen" da die richtige Isolierung rein um die Kälte von außen ab zu dämmen. Dazu aber auch von unten die gesamte Fläche.
    Mein Haus ist auch nicht den Vorschriften entsprechend gedämmt. Wir waren zu DDR Zeit froh das wir das nötigste Baumaterial 1970 bekamen. Meine "Wärme Isolierung besteht aus Sauerkrautplatten" auf der ganzen Hausfläche.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Hallo,


    eure Bedenken, dass alles nichts hilft und ich neben Subventionen keinen weiteren Nutzen aus der Kellerdeckendämmung habe, treiben mich an ... ich versuche nun, die Kältebrückenthematik 'von der Seite' genauer zu verstehen. Wie z.B. Jürgen sagt, fängt man sich das vor allem ein, wenn die Außenwände kalt sind. Wenn man sich nun die Temperaturprofile nach der Wärmeleitungsgleichung ausrechnet (Achtung: Theorie!), sieht man allerdings, dass das Eindringen der Kälte von der Seite gar nicht so schlimm sein sollte.
    Ich habe mal eine Decke, die 12 mal so breit ist wie dick angenommen (also eher ein kleiner Raum), und die Temperatur an den beiden Seiten auf eine tiefe Temperatur (sagen wir T=0) gesetzt. Die Decke ist oben warm (T=20) und unten mäßig kalt (T=10). Die Kälte von der Seite dringt dann gemäß Rechnung kaum ein, weniger als eine Dicke. Der Rest der Deckenplatte zeigt einen linearen Temperaturabfall von oben nach unten, wie man es auch erhielte, wenn die Platte unendlich ausgedehnt wäre. Das heißt, dass man im Großteil der Deckenplatte die Ränder vernachlässigen kann und eigentlich eine vernünftige Dämmung hätte, wenn man da noch Dämmung drunter pappt (so ein zusammengesetztes System kann ich auf die Schnelle nicht rechnen). Die Steigung des linearen Abfalls ist dann umso größer, je kleiner die WLG des Materials ist.


    Aber von der Tendenz her möchte ich alles Gesagte nicht anzweifeln, nur scheint es zahlenmäßig nicht so schlimm zu sein, dass die ganze Betonkonstruktion die gleiche Temperatur hat (obwohl Beton 50mal besser die Kälte leitet wie Styropor).


    Soweit, Carsten

  • Hallo Thomas


    Mit dem Umbau unseres Hauses 2009 hab ich auch eine Kellerdeckendämmung gemacht.Mit 10 cm Styropor WLG 035.
    Ich muß sagen,das ich es bis jetzt nicht bereut habe.
    Ganz weg ist die Fußkälte nicht , jedoch um einiges angenehmer.


    Rechne doch mal hiermit


    Ist sehr informativ.

    mit freundlichem Gruß aus der Niederlausitz


    Erik


    DC30GSE/2000 l Puffer/160 l WWB/ACD01/8m DW Schornstein 180 mm/Laddomat/Zugbegenzer/Belimo/120 m² Wohnfläche/2 Personen
    DC25GSE(long Version)/2400 l Puffer/ACD01/Viessmann 24kw Öler mit 160l WWB/Laddomat 21/Zugbegrenzer/Belimo/120m² Wohnfläche/3 Personen
    DC25GSE(long Version)2000 l Puffer/keine ACD01/Viessmann Vitola 18kw/Regelung Dekamatik/ 120m² Wohnfläche/4 Personen
    Attack DPX 25 Profi

  • Hallo,


    wie überall so gilt auch hier grau ist alle Theorie. Das subjetive Empfinden ist der Maßstab. Wenn meine Frau mir sagt es ist zu kalt dann ist es zu kalt, basta.
    Auch hier hat der "Erfolg" mehrere Väter. Und es ist auch noch ein Unterschied ob unter meinem Wohnzimmer ein Keller oder eine Garage ist. Der Keller ist doch in der Regel um einige Grade wärmer als eine Garage.
    Ein Fliesenbelag ist, egal ob nun viel oder wenig Wärme abfließt, ohne FBH immer ein kühler/kalter Belag.


    Gruß Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
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  • Bei mir ist darüber das Schlafzimmer. Die Raumtemperatur ist auf ca. 16 Grad (im Winter, im Sommer bisweilen wärmer...). Das reicht auch. Aber wir haben festgestellt, dass die Matrazen unten Stockflecke angesetzt hatten, also muss irgendwo Feuchtigkeit kondensiert sein. Wir haben darum den Fußboden in Verdacht, denn wir haben sonst kein Schimmelproblem, aber von unten ist es im Winter immer saukalt. Und natürlich ist es nicht so toll, barfuß auf eiskaltem Fußboden morgens aufzustehen.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Tja mal gut das meine Frau und ich frostbeulen sind was es im SZ angeht bei uns sind 19 - 20 Grad und gut is.

    MfG
    holzwurm99


    DC-30-RS Besitzer seit 2013 und wird ab 29.08.2013 eingebaut mit 3200 Liter Pufferspeicher.

    Bin schon jetzt gespannt, wie das Teil ab geht, nach so einem kleinen HV den ich hatte.
    Ab 21.09.2014 Steuerung mit Logic Therm.

  • Hallo,


    ein Schlafzimmer ist mitunter ein problematischer Raum. 16°C ist eigentlich ein guter Wert. Aber man muss und das gerade im Schlafzimmer bei diesem Raum auf eine niedrige Luftfeuchtigkeit achten. Außerdem darf dieser Raum ausschließlich nur
    mit dem eigenen Heizkörper beheizt bzw. temperiert werden. Es gibt nicht wenige Menschen, die, um das Schlafzimmer oder auch andere nur eingeschränkt beheizte Räume, zum schnellen Aufheizen mal mit der Feuchtigkeitsbehafteten Luft aus der
    übrigen Wohnung "heizen". Nach dem Lüften morgens (Fenster kompl. geöffnet) wird die Schlafzimmertür kompl. geschlossen. Vielleicht hilft auch ein Feuchtemesser an der Wand. Feuchteschäden, egal wo auch immer, können eigentlich nur durch eine
    zu hohe Feuchte in der Luft entstehen. Es sei denn du hast eine Sprinkleranlage unter`m Bett. :D Gegen Fußkälte gibt`s dicke Socken.


    Gruß Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Das mit der Feuchtigkeit stimmt. Wir lüften das Schlafzimmer in der Regel komplett durch vor dem Schlafengehen (also beide Fensterflügel komplett offen), die Schlafzimmertür ist auch in der Regel geschlossen. Manchmal lüfte ich auch nachts (wenn ich aufwache). Aber morgens ist die Luft auch ziemlich feucht (merkt man ja auch am Fenster, wenn es dann geöffnet wird, beschlägt es sofort). Dann wird genauso stark durchgelüftet, also beide Fensterflügel auf, ca. 5-10 Minuten.
    Meine Vermutung: Es erwärmt sich unter dem Bett natürlich schlecht. Also von unten kalt, Matraze feucht, vielleicht muss die Matraze täglich ausgelüftet werden, also so ein bißchen aufgestellt werden.
    Ist trotzdem blöd.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Wichtig ! Das Bett sollte unten nicht zugestellt sein und etwa 20-30cm Luft zum Boden haben.


    Hübsche Bettkästen oder Krempel unterm Bett ist gänzlich zu vermeiden!


    Stockflecken - Matratze prüfen und ggf. austauschen.


    16°C ist krietisch! 18°C wären schon deutlich besser.


    Dann auch zum Feuchtigkeitsproblem, es fehlt an nächtlicher Lüftung - also mal über Fenster angeklappt (und nicht verschlossen) nachdenken.


    Dann auch das Schlafzimmer am Tage heizen! Ja heizen! Damit die Feuchtigkeit aus den Materialen rauskann. Ich hatte auch mal das Problem mit nur 16°C im Schlafzimmer und über 80% Luftfeuchtigkeit...
    Dazu kam noch allerhand Krempel unterm Bett und ein Schöner Bettkasten. Frau hat gemeckert als der Rauskam, aber das war nach kurzem auch Schall und Rauch.


    Ich hatte das selbe Problem, beseitigt habe ich es: Morgens 7.00Uhr Fenster auf, circa 15minuten? Jedenfalls solange ich Frühstücke.
    Dann Thermostat auf 19C, wenn ich am Nachmittag gegen 17.00 Uhr wieder zu Haus bin. Heizung aus und ordentlich Durchlüften. Jetzt sieht man es schon. Bevor ich lüfte hab ich 19Grad und 55-60°C Luftfeuchtigkeit.
    Das Wetter Draußen ist 9-14°C und LF von 60-70%. Nach dem Lüften hab ich dann nur noch 18,x°C bei 50%.
    Also Feuchtigkeit hat abgenommen.


    Dann nochmal Heizung an und gegen 20.00 Uhr nochmals lüften. Danach bleibt die Heizung aus und vorm zubett gehen wird auch nochmal kurz gelüftet. JA und so hab ich mein Feuchtigkeitsproblem auch entschärft.
    Verbessert hat es sich auch nochmals, als ich von komplett Fenster zu auf Fenster angeklappt gewechselt hab. Ja sieht nach nicht viel Auß, aber im Winter bringst am meisten!

  • Wenn ich das hier jetzt so lese, kann ich nur froh sein mein Haus konsequent ökologisch saniert zu haben.
    Feuchtigkeit - Lüften - Schimmel etc. brauch ich mir keine Gedanken mehr mit machen.

  • Bei mir ist darüber das Schlafzimmer. Die Raumtemperatur ist auf ca. 16 Grad (im Winter, im Sommer bisweilen wärmer...). Das reicht auch. Aber wir haben festgestellt, dass die Matrazen unten Stockflecke angesetzt hatten, also muss irgendwo Feuchtigkeit kondensiert sein. Wir haben darum den Fußboden in Verdacht, denn wir haben sonst kein Schimmelproblem, aber von unten ist es im Winter immer saukalt. Und natürlich ist es nicht so toll, barfuß auf eiskaltem Fußboden morgens aufzustehen.



    bei uns sieht der Aufbau ähnlich aus. Unter dem Schlafzimmer befindet sich eine Garage. Die Garage hat keine Bodenplatte. Zwischen Garage und Schlafzimmer haben wir eine Holzbalkenkonstruktion mit Schlackefüllung.Darauf OSB Platten und Parkett. Der Fussboden ist eiskalt.
    Wir sind vor etwa zwei Jahren eingezogen und mussten letzen Winter feststellen da beide Matrazen Stockflecken aufweisen. Unter dem Bett ist alles offen da auf Metallgestell. Feuchtigkeit liegt bei etwa 50 %.
    Nach langer Recherche hat sich herausgestellt das es nicht am kalten Boden liegt sondern einfach an der Matraze. Entweder schlechte Feuchtigkeitsabgabe oder damals Feucht verpackt oder feucht geworden.
    Neue hochwertige Matraze besorgt und bisher keine Probleme.


    PS: Wir werden nächstes Jahr eine Bodenplatte mit Perimeterdämmung erstellen. Die Zwischendecke mit WLG 023er Dämmung dann bekleben.
    Im Hauptgebäude haben wir die Decke bzw. den Boden von Keller zu EG mit 10 cm WLG032 Dämmung gedämmt. Der Boden ist aber trotzdem Fusskalt :)
    Der Keller ist bei uns unbeheizt wärmer als das EG :)

  • Hallo
    das Thema ist zwar nicht mehr ganz jung, möchte aber auch noch meinen Senf dazu geben.


    Ich habe einen Anbau, Bj. 1965.
    Erste Decke: Unten Garage und Hobby-Werkstatt aus Massiv Beton mit Estrich.


    Zweite Decke: Holzbalkendecke, oben ungedämmter Dachboden.
    An die Balken sind seitlich ca. 8 cm von unten Dachlatten genagelt, auf diese sind Schwarten gelegt. Als nächstes kommt eine ca. 10-14 cm dicke Schicht aus Sauerkraut und darauf als Abschluss eine 2 cm dicke Betonschicht/Zementmörtel.


    Da diese Wohnung nun vermietet werden soll wollte ich isolieren.
    Ein Freund von mir ist Bauingenieur, er gab mir den Tipp zuerst den Estrich der ersten Decke zu entfernen, da sich zwischen Beton und Estrich, soweit ich mich erinnere, nur eine dünne Schicht Styropor ist. Diese Decke ist immer kalt.


    Dann einen Trockenestrich mit Estrichelementen aufbringen, das sind Platten aus Styrodur auf denen oben eine Platte aus festen Material, Gipsfaserplatte?, ist.


    Dieser Boden ist fertig um z.B. sofort mit Laminat belegt zu werden, mit entsprechender Zwischenschicht.


    Es gibt aber auch Trockenestrich als Schüttung.



    Dazu vielleicht einmal in einem Baumarkt oder über Internet, Google-Bilder, YouTube, informieren.


    Unter dem Suchbegriff „Trockenestrich Aufbau“ findet man ganz gute Informationen.


    http://www.ausbauhaus.de/trockenestrich.


    External Content www.youtube.com
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    Die zweite Decke habe ich mit Mineralwolle isoliert, zwischen diese ich hochkant Bretter, entsprechend der Dämmstoffdicke, gestellt habe. Oben auf, in den Bereich der begangen werden muss, habe ich OSB-Platten genagelt. Unter die Mineralwolle habe ich erst eine Dampfsperrfolie gelegt, die am Rand verklebt werden muss.

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