"Bio-System" mit HV-Kessel - Solarthermie - Kaminofen

  • Hallo Foren-Gemeinde,


    ich stehe vor einer - ich nenns mal vorsichtig - mächtigen Herausforderung.


    Der Kauf eines älteren Bauernhauses steht an.
    Wohnfläche ca. 100qm - angebaute Scheune.
    Ausbau Scheune zu Wohnraum auf etwa 80qm zusätzlich ist für Mitte 2015 geplant...
    Ich sag mal einigermassen gedämmt...
    Aber sicher kein aktueller EnEV-Standard....
    Ich will auch gar kein so zugedämmtes Haus mit einem Raumklima wie eine Tupperschüssel...
    Die Hütte soll schon ein wenig atmen und leben können...mit allen Vor- und Nachteilen natürlich...
    Standort des Hauses definitiv Flachland.



    Da muss die komplette Heizung + Warmwasser erneuert werden..
    Aktuell Nachtspeicheröfen, DL-Erhitzer, Uralt-Boiler drin...
    Stromverbrauch Vorbesitzer, bzw. die "Ex-Mieter" - hab ich keinen Plan... Aber war sicher horrend....


    Also etwa 7 Heizkörper EG - 4 Heizkörper 1.OG verbauen. + evtl. mal noch 3-4 wenn die Scheune ausgebaut wird..
    Küche - 1 Bad EG - 1 Bad 1.OG Warmwasser verlegen.


    Mir schwebte da jetzt nach viel lesen und vielen Informationen und dann ziemlich wirrem Kopf folgende Anlage vor:


    Atmos GSX 50 (oder GSE30) HV-Kessel
    3000L Puffer
    15qm Röhren-Termie Tube Power
    Küchenofen wasserführend 22 KW
    Evtl. wenn der Schorni mitmacht noch am gleichen Schornstein wie der Küchenofen ein 17 KW Kaminofen - auch wasserführend...
    Mit dem bin ich eh grad am reden, wie das mit der Kamingeschichte etc. so ablaufen kann... aber bis jetzt noch keine Antwort.. muss er rechnen seit ner Weile...


    Den Atmos in die an das Haus angebaute Scheune an die Hauswand zur Scheune - eigener Edelstahlkamin.
    Boden und Wände Stein / Betoniert - Decke etwa 5 Meter hoch Rigipsverkleidet...
    Im
    Idealfall will ich da dann - natürlich mit den entsprechenden
    Sicherheitsabständen - eine verkleidete Rigips-Bude drum rum bauen...
    Sozusagen der Heizraum in der Scheune..



    Von dem geplanten Standort lassen sich die Heizkreisläufe und die Bäder gut anfahren und der Zugang ist ebenerdig...
    Den HV würde ich nie über eine alte Holztreppe in den Keller bekommen...


    Soweit so gut...


    Jetzt kommen natürlich die Details...


    Wie das ganze zusammenschustern...?
    Was für Regelungen sind erforderlich...?


    Was für Puffer..? Hygiene...? Mit Brauchwasserblase..? 1 oder 2 Wärmetauscher im ersten Kessel...?
    Parallel oder in Reihe...?
    FRIWA ja/nein...?


    Usw....


    Grundsätzlich
    denke ich dass die Komponenten zusammen ganz gut funktionieren
    könnten... Aber eben das "zum funktionieren" bringen macht mich komplett
    fertig gerade....
    Natürlich will ich so viel wie möglich in Eigenleistung bei der ganzen Renovierung machen - und kann davon auch vieles was so anfallen wird...
    Aber eben diese genannten Heizungskomponenten sauber erst mal auszuwählen und dann sauber zu connecten...das überschreitet doch ganz ehrlich meine aktuellen Fähigkeiten..


    Kann mir hier irgendjemand Tips geben...?


    Wäre super, wenn Ihr mir ein wenig helfen könntet.


    Ach ja: Die 2 "Zusatz-Features" wie [lexicon]Lambdacheck[/lexicon] oder [lexicon]Flammtronik[/lexicon] interessieren mich auch... Würde sich meiner Einschätzung nach sicher anbieten, jedoch bin ich da ebenfalls ein wenig planlos gerade und glaube nicht, dass ich mir das komplett ohne Hilfe zutraue...



    Gibts
    ggf. auch im Raum Stuttgart / Kirchheim-Teck einen Heizungsbauer, der
    sich mit so einem Multisystem auskennt und das gut zum fliegen bringen und vor allem auch abnehmen
    könnte oder Tips geben kann...?


    Ganz herzlichen Dank schon mal für jeden Input &
    Liebe Grüße

  • Hallo HV Heizer erst einmal :hello: herzlich willkommen bei uns im Forum.


    Du willst - möchtest - mußt und hast Deine Gedanken Deinen Ist Stand uns vorgestellt. Und jetzt beginnt für uns mit Dir zusammen das Puzzel Spiel zusammen zu stellen, damit am Ende alles klappt.


    Einige Fragen sind noch offen:
    Du möchtest HV installieren. Fragen dazu:
    1. Kannst Du laufend jedes Jahr (günstig) [lexicon]Holz[/lexicon] bekommen, ca. 10 - 15 Fm (ganz grob gerechnet)?
    2. [lexicon]Holz[/lexicon] muß mind. 1- 3 Jahre trocknen je nach Holzhärte ( Weichholz bis Eiche/ Buche)
    3. Das bedingt für jedes Jahr Anlieferung ins Grundstück danach Aufbereitung (auf Länge sägen - spalten) und Lagerplatz (wenn möglich von oben abdecken plane etc.)
    Das heißt also mind 3 verschiedene Lagerstellen. sie können auch zusammen sein aber doch getrennt nach Jahr. Hast Du soviel Platz?
    4. Du mußt im Winter jeden Tag heizen und nach 5-8 Std das ist abhängig welches [lexicon]Holz[/lexicon] Du eingelegt hast den Kessel wieder füttern. Hast Du die Zeit dazu?
    5. Hast Du falls Du mal nicht anwesend bist oder nicht heizen kannst eine Ersatzheiz Quelle damit nichts abfriert?

    Eine andere Variante dazu wäre Pellet Kessel. Dazu benötigst Du nur einen Bunker aus dem mittels Förderschnecke sich der Kessel automatisch seine Heizmaterial holt. Du mußt nur kontrollieren!


    Du hast schon den Schorni erwähnt. Er ist ganz wichtig und muß vorher gefragt werden, welche Kessel Kw Du an Deinen vorhandenen bzw neu aufstellenden Schornstein betreiben darfst.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Hallo Jürgen,


    herzlichen Dank für Deine Willkommensgrüsse und für Deine Antwort.


    Kurz und knapp zu den Fragen:


    1. Ich kann pro Jahr mit etwas Arbeit 2-5 Meter [lexicon]Holz[/lexicon] von einer eigenen Fläche organisieren. Den Rest müsste ich zukaufen. Hoffe, hier eine günstige Quelle am neuen Wohnort aufzutun und mit dem Lieferanten evt. einen guten Deal machen zu können.
    2. Lagerplatz habe ich ausreichend vorhanden. Vor Ort eigentlich genug und in einem Garten 20km weiter könnte ich wohl 200rm lagern wenns denn sein müsste.
    3. Abdeckung von oben ist klar - für gespaltenes / vorbereitetes [lexicon]Holz[/lexicon] ist ein luftiger / offener Schuppen vorhanden, in den ich etwa 8rm reinbekomme - der Rest wird draussen gelagert. Natürlich sauber abgedeckt etc..
    4. Ich hoffe, ich komme mit den 3000Litern Puffer und 15qm Solar-Termie daran vorbei, im Winter alle 5 Std. heizen zu müssen... Das wär natürlich bitter... Ich bin unter der Woche Stand jetzt sowieso immer mind. 10 Std. am Tag nicht daheim und auf Arbeit. Die Heizung sollte also schon mal ohne mich über den Tag kommen.
    5. Für Winterurlaube oder Abwesenheit mal über längere Zeit habe ich geplant Heizpatronen in die Puffer zu installieren. Gerade als Notversorgung.


    Weiter habe ich vor, mind. 8KWP Solarstrom aufs Dach zu hauen... Evtl. sogar auch mit 2-4 KW LiIon-Speicher... Aber das mit dem Speicher ist noch nicht sicher...
    Von eben diesem Strom will ich so viel wie möglich selber verwenden... Ich habe keinen Bock auf solche Wegelagerer-Banditen-Geschäfte, wo ich 12 Cent für meinen Strom bei Einspeisung bekomme und dann aber 28 Cent oder so bezahlen muss, wenn ich Strom ausm Netz beziehe..
    Objektiv betrachtet ist sowas Wucher und verstösst bestimmt gegen einige Gesetze... Sollte man mal klagen dagegen...
    Geb ich jemand heute einen Eimer Wasser, bekomm ich 1 Euro. Will ich morgen den gleichen Eimer Wasser haben, muss ich 3 Euro dafür bezahlen... Wasn das bitte...?? ?(
    Geht mir gegen meine Lebenseinstellung sowas...


    Von daher: So viel wie möglich selber verbrauchen von dem selbst erzeugten Strom...



    'Für einen HV hab ich mich einfach deswegen entschieden, weil ich da autarker bin...
    Auch weil ich wenigstens einen Teil des Holzverbrauches selber abdecken kann.. Bei Pellets, die natürlich teilweise deutlich komfortabler sind, bin ich auch wieder von der Industrie etc. abhängig...
    Genau das will ich einfach vermeiden...
    Stückholz kann ich auch zur Not beim Bauer umme Ecke kaufen...


    Schorni is klar... Der muss von Anfang an mit drin sein wegen dem neuen Kamin und bevor ich da auch nur was bestelle, bespreche ich das im Detail mit ihm..


    Im übrigen werden von der Bude wohl überwiegend 70qm mässig geheizt, Schlafzimmer und 1.OG eher weniger, bzw. reichen mir da auch 10-15 Grad...


    Ach ja:
    Ich heize in einem kleinen Wochenendgrundstück / Garten seit Jahren mit [lexicon]Holz[/lexicon]. Von daher hab ich auch Erfahrung im [lexicon]Holz[/lexicon] machen... Habe Kettensägen, Werkzeug usw.
    Letztes Jahr habe ich eine Esche mit BHD 80cm und Höhe gute 30 Meter gefällt..
    Aber auf sowas hab ich nicht jedes Jahr Lust... Ganz klar werde ich [lexicon]Holz[/lexicon] zukaufen müssen... Aber das muss man ja bei jedem Brennstoff...



    Liebe Grüße

  • Zu Deiner gesamten Einstellung die Du hier offen schreibst habe ich volle Achtung. Ich freue mich darüber, denn wenige Menschen sagen dies offen aber schimpfen auf alles und nichts.


    Gut wenn Du die Sache [lexicon]Holz[/lexicon] durchziehen willst. Wir werden versuchen für Deine Fragen und Problemen eine Lösung zu finden. Bleibe in diesem angefangenen Thread denn wir können dann immer Deinen Anfangsstand lesen.


    Aber ein bedenken habe ich Holzlagerung im Garten!!! Bei uns im Dorf bekommt einer [lexicon]Holz[/lexicon] angeliefert - geht auf Arbeit - nächsten Tag ist abends [lexicon]Holz[/lexicon] weg - Nachbarn sagen wir dachten es wäre bei ihnen zwischen gelagert mit Kran wurde es aufgeladen - Kennzeichen und wer das war geht uns nichts an.
    Ich habe mal einen Bericht gelesen von einem total autarken Bauewrhof irgendwo in Bayern dicht zur CZ. Hat auch Strom vom Dach aber ohne Batterie abends läuft ein Diesel mit Dynamo und Kühlwasser geht in die Heizung.


    Viele behalten ihre "alte Heizung" Öler oder Propan als Notheizung für den Fall der Fälle.


    Dein angedachtes Puffer Volumen ist gut. Je weniger Du hast umso öfter muß der Kessel Wärme erzeugen. Wir raten immer 24 Std soll das Puffer Volumen ausreichen die Wohung im Winter warm zu halten.

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  • Letztes Jahr habe ich eine Esche mit BHD 80cm und Höhe gute 30 Meter gefällt..
    Aber auf sowas hab ich nicht jedes Jahr Lust... Ganz klar werde ich [lexicon]Holz[/lexicon] zukaufen müssen... Aber das muss man ja bei jedem Brennstoff...


    Moin
    Ok dann mach ich auch mal ;)


    Zum Brennstoff


    Ich wollte auch die Ölmagnaten nicht mehr weiter zu Ihren Reichtum verhelfen, und überlegte mir auch mit [lexicon]Holz[/lexicon] zu Heizen 8o
    Was jedoch von vorn herein klar war, das ich nicht ständig 100 m³ [lexicon]Holz[/lexicon] auf mein Grundstück liegen haben wollte, und dies noch dazu 5 mal von A nach B schiebern bis es endlich im HV ist :pinch:
    Da kam ich schnell auf Holzbrikett. HBK sind Handlich verpackt leicht zu transportieren, und die Arbeit für 1 Winter beträgt gerade mal 2 Stunden Zeitaufwand :thumbup:
    Noch dazu kommt es dann bei dem Hozvergaser nicht mehr so auf die größe des Füllraums an, da HBK bei gleichem Gewicht wie Stückholz in der größe kleiner sind :!:
    Wenn du eine ganze LKW-Ladung nimmst bekommst du Hartholz-HBK schon für 155,- die Tonne.
    >>> hier kannst du sehen wie das bei mir Abläuft<<<


    So jetzt zum HV


    Nimmst du den GSX50 wird das mit HBK und 3000 Liter Puffer eng :!:
    Bei dem großen Füllraum des GSX50 bekommst du locker 90 - 100 kg HBK rein. Das wären ca. 500 kw/h und da benötigt es bei voller Füllung schon 8000 Liter Puffer. Aber nartürlich an Komfort kaum zu übertreffen 8)


    Zur Regelung


    >>> Frag mal hier nach<<<


    Die Seite gehört Olaf, einen User hier aus dem Forum. Da bekommst alles aus einer Hand Inkl. Top Beratung :!:
    Du brauchst dich dann weder um die Hydraulik noch um die zusammenstetzung der Komponenten kümmern, da dies alles Olaf für dich auf deine Bedürfnisse zusammen stellt ;)


    Also viel Glück mit deiner Entscheidung
    :bye:

    Gruß fjko


    Atmos DC30RS, 2000 Liter Pufferspeicher, 275 Liter Mag, 200 Liter Warmwasserspeicher, Zugbegränzer, Abgasthermometer und Microblasenabscheider verbaut. Buderus Ölkessel Hydraulisch Eingebunden. Geregelt wird die ganze Anlage mit der Logic-Therm Steuerung.
    Vorstellung

  • Hallo Zusammen,


    danke für Eure Infos.


    [lexicon]Holz[/lexicon] im Garten lagern:


    Garten 1: Ein abgelegenes Gartengrundstück. Da wird als allerletztes [lexicon]Holz[/lexicon] geklaut... Ohne 4-Rad-Antrieb kommt da eh keiner hin... Ausserdem liegen drum rum an bestimmt 100 Stellen in der Nähe X Holzstapel wo jemand besser klauen könnte als bei mir... Da mach ich mir keine Gedanken...
    Garten 2: Direkt am Haus. Da wird wohl auch nichts geklaut. Mit den Nachbarn versteh ich mich jetzt schon gut - ausserdem hab ich vor so ne Technikspielerei mit 4 Kameras ums Haus zu installieren... Sieht wichtig aus und funktioniert dann auch gleichzeit als "Sprechanlage" an der Tür, bzw. brauch ich keine mehr, weil ich drin eh seh wer vor der Tür steht... 8)


    Diebstahl wird denke ich kein Thema sein... Und wenn doch...und ich find ihn... gibts nen verdammt heissen Satz Ohren...
    Aber wie gesagt... Denke nicht, dass das ein Thema wird...



    Der Tipp mit Hartholzbriketts ist auf jeden Fall Super...!! Danke für den Hinweis... Hatte ich noch gar nicht aufm Schirm... Sind Hartholzbriketts bei dem GSE 30 oder GSX 50 möglich...?


    Aber eine LKW-Ladung 22 Tonnen / Palletten... wow... schon heftig... Wär evtl. sogar irgendwie möglich... Aber... Ich bräuchte für die Abladung etc. ja einen Stapler etc...
    Da weiss ich grad nicht wie machen.... Wäre mal zu überlegen...
    Wie kommst Du eigentlich auf die 155,00 pro Tonne bei 22 Tonnen / 1 LKW..? Hast Du da eine Quelle...?
    Ich komm immer auf gut 190 Euro...?



    Danke auch für den Hinweis mit dem GSX50 und den 3000L Puffer... Müsste dann wohl mehr Puffer oder der GSE 30 sein...


    Bei nem GSE 30, 3000L Puffer und 15qm Solarthermie nach Westen ohne Beschattung... Was denkt ihr wie ich damit so hinkomme...?
    Die Solarthermie ist natürlich fürn Sommer echt überdimensioniert... aber fürn Winter sollte die dafür dann echt mehr leisten können...


    Zu dem Link zu der Seite von Olaf:
    Kann der auch so ein System wie von mir geplant verbauen oder muss ich dann die Komponenten bei ihm kaufen...?


    Meine Erfahrung der letzten Wochen ist halt, wenn ich die Komponenten alle beim Heizungsbauer kaufe, dann kostet das alles doppelt so viel... Und das wär bitter, bzw. gar nicht machbar...
    Ich bräuche also einen Heizungsbauer, der mir nur Dienstleistung und Beratung verkauft... Und mich aber auch das was ich kann selber machen lässt...

  • Hallo


    ich frage mich WARUM Röhren


    Ich für meinen Teil hab lange hin und her überlegt was technisch sinnvoll ist und wo der Pferdefuß von welchem System ist
    Im Endeffekt hab ich mich für einen großen Puffer Marke Eigenbau entschieden (20.000Liter) und 50m² Flachkollektoren dazu
    Du wirst Dich jetzt fragen
    WARUM keine Röhren?
    Warum so einen riesen Puffer?


    OK ich werd es Dir schreiben...
    In meinem Haus sind 85% der Heizlast auf der Fußbodenheizung und diese ist mit 10cm Legeabstand reichlich dimensioniert.
    Dazu ist das Haus (BJ 1910) gut isoliert (42,2kWh/m²a, 2198m³ geheizter Raum laut Energieausweis)
    Das ergibt fast das ganze Jahr hindurch 1000Liter/Stunde 24°C Rücklauf aus der Fußbodenheizung


    Wenn ich mit 24°C raus aufs Dach fahre und mit knapp 30°C wieder rein dann hab ich selbst bei -20°C Außentemperatur nur maximal ein dT von 50°C zur Umgebung
    vergleicht man die Solar-Keymark Datenblätter von Röhren mit denen der Flachkollektoren und berechnet wie viel Leistung der Kollektor pro Quadratmeter Dachfläche und dT von 50°C abliefert und dividiert das noch durch die Kosten je Quadratmeter
    so kam ich zum Schluss dass bei meinen niedrigen Temperaturen eine große Flachkollektor-Anlage wirtschaftlicher ist als eine gleichwertige Röhren-Anlage
    Zudem ist die Komplexität der Röhren-Anlage am Dach technisch gesehen deutlich größer als die der Flachkollektoren (denn da ist nichts drin - nur Glas, Absorber, ein paar Kupferrohre, Isolation und eine Holzkiste drum rum)
    Ich entschied mich also für 50m² Flachkollektoren mit 45° Dachneigung und Südausrichtung auf unsrem Carport


    Wenn man den Deckungsgrad des Hauses über der Solarfläche und dem Puffervolumen in ein Diagramm einträgt dann kommt bei uns in Oberösterreich im Flachland eine Kurve wie folgt raus
    [Blocked Image: http://www.bernhard-hartl.com/Bilder/ATMOSForum/SolareDeckung.jpg]
    Hier sieht man deutlich - je größer der Puffer desto größer die solare Deckung bei gut gedämmten Häusern
    Je schlechter das Haus isoliert ist um so weniger fällt der Puffer ins Gewicht...
    Drum hab ich mich für 20m³ entschieden
    und mir meinen Hydraulik-Plan ausgedacht (hier mit realen Messwerten vom 12.01.2012 mittags)
    [Blocked Image: http://www.bernhard-hartl.com/Bilder/ATMOSForum/Schema20120112_1200.jpg]



    Der Puffer war ein gebrauchter Tank aus einer Sektkellerei (gibt immer noch welche zu kaufen bei der Firma Barth...)
    [Blocked Image: http://www.bernhard-hartl.com/Bilder/ATMOSForum/2013-02/Rechnung_Puffer.jpg]



    es war nur ganz schön viel Arbeit für mich und die zwei Verwandten die mir halfen
    [Blocked Image: http://www.bernhard-hartl.com/Bilder/ATMOSForum/Puffer.jpg]


    Ich erhielt folgende Solarausbeute
    [Blocked Image: http://www.bernhard-hartl.com/Bilder/ATMOSForum/Solarertrag.png]



    Mit der Überschussenergie im Sommer trockne ich Brennholz für den Winter
    so kommt meine Anlage nie in die Verlegenheit dass sie nicht wüsste wohin mit der Energie...


    Alles in allem würd ich das heute wieder genau so machen
    ich bin ÄUSSERST zufrieden mit meinen Holzkasten-InDach-Kollektoren
    Die brauchen keine Wartung, reinigen sich im Winter selbst (der Schnee rutscht runter und putzt dadurch das Glas...)



    Sprich ich kann das nur empfehlen


    Bernhard

  • Hallo,


    Interessant Dein Projekt... Für Deinen Fall sicher nicht schlecht...


    Aber für mich vollkommen abwegig und so in den Dimensionen nicht machbar...
    Einen 20.000 Liter Kessel bekomm ich auch nicht in die Bude... 8|


    Heute kosten die Röhren nicht mehr viel mehr, bzw. teilweise das gleiche wie die Flachkollektoren. Und das bei deutlich besserer Effektivität.
    Vorteil der Flachkollektoren ist dass sie eben robuster sind.
    So zumindest mein Kenntnisstand.

  • HBK kannst du in jedem HV verheizen.
    >>>HBK - Link<<< Dort kauft sie auch Dieter_R aus dem Forum.
    Ja Stapler müßte schon sein... aber am Land ist das ja nicht so ein Thema :D
    Du kannst ja eine Sammelbestellung machen damit du alle 22 Tonnen los wirst .... :gnachdenken1: und du mußt die ja auch nicht für 155,- ..... sondern kannst auch für 175,- :gup1: ... na ja du weißt schon :D .... dann kommt auch dir der Winter günstiger



    Du sagst Olaf was du willst, und er sagt dir was du brauchst. Kaufen kannst du dann die Komponenten wo du willst, es geht ja nur um die Steuerung.
    Die Firma Logic-Therm Installiert selbst keine Anlagen. Sie können dir einen HB vermitteln der dir alles einbaut. Mithelfen ist da sicher kein Problem. Enfach Fragen ;)


    Zur Puffergröße


    Das Haus bietet sich doch bestens als Wärmepuffer an ... soll heißen Heizen am Tag ersparrt dir Puffervolumen .... Heizen über Nacht erhöt das Puffervolumen :!:

    Gruß fjko


    Atmos DC30RS, 2000 Liter Pufferspeicher, 275 Liter Mag, 200 Liter Warmwasserspeicher, Zugbegränzer, Abgasthermometer und Microblasenabscheider verbaut. Buderus Ölkessel Hydraulisch Eingebunden. Geregelt wird die ganze Anlage mit der Logic-Therm Steuerung.
    Vorstellung

  • Heute kosten die Röhren nicht mehr viel mehr, bzw. teilweise das gleiche wie die Flachkollektoren. Und das bei deutlich besserer Effektivität.
    Vorteil der Flachkollektoren ist dass sie eben robuster sind.


    wenn Du bei den billigen China-Röhren mal die Solar-Keymark-Datenblätter studierst dann wirst Du feststellen müssen dass diese Röhren im Winter im Sonnenschein unter 0°C weniger Energie je Quadratmeter verbauter Dachfläche abliefern als Flachkollektoren. Der Abstand von einem Absorber zum Nachbar-Absorber ist einfach das systematische Problem bei den Röhren. Die zum Teil angebotenen CPC-Spiegel funktionieren im ersten Jahr und werden mehr und mehr blind... das ist nicht DIE Lösung...
    Selbst teure Röhren tun sich schwer damit über den Winter mehr Energie einzufangen als Flachkollektoren wenn die Betriebstemperatur der Flachkollektoren niedrig gehalten wird. Doch genau an diesem Punkt sind in 90% der Hydrauliken gravierende Fehler zu finden welche die Kollektoren zwingen auf hohem Temperaturniveau zu arbeiten. Dann und NUR dann wenn hohe Vorlauf-Temperaturen unumgänglich sind, zeigen Röhrenkollektoren einen deutlichen energetisch messbaren Vorteil.



    Wenn man die Wärmeerträge einer gut gebauten Flachkollektor-Anlage - z.B. meiner - mit einer Premium-Vakuum-Röhren-Anlage vergleicht
    dann ist trotz weit höherem Anschaffungspreis die Röhren-Anlage immer die schwächere...
    prinzipbedingt - da weit weniger lichtabsorbierende Fläche an den Röhrenkollektoren vorhanden


    hier der direkte Vergleich zwischen der Nobelklassen Paradigma Röhre 30m²
    ...KLICK...-
    [Blocked Image: http://www.bernhard-hartl.com/Bilder/ATMOSForum/2014-01/2014-01-TBHSolar-Ertraege.png]


    und dem Flachkollektor von SunWin 50m² bei mir auf dem Dach...
    [Blocked Image: http://www.bernhard-hartl.com/Bilder/ATMOSForum/2014-01/2014-01-KiniSolar-Ertraege.png]


    von hier nach Massing zu TBHSolar sind es mit dem Auto 50km
    sprich die geografische Lage und das Wetter ist sehr vergleichbar


    wie viel Paradigma Röhren kosten brauch ich Dir ja nicht zu erzählen - die Preise sind sehr gesalzen
    meine 50m² SunWin kosteten 8276€ + MwSt
    ich gehe jede Wette ein dass die 30m² Paradigma rund das dreifache kosten...



    Und hier die Erträge meiner Anlage seit Aufzeichnungsbeginn im Oktober 2011
    [Blocked Image: http://www.bernhard-hartl.com/Bilder/ATMOSForum/Solarertrag.png]


    Bernhard

  • Hallo,


    nach wie vor vielen Dank für den Input.


    Frage zur Thermie:


    Wieviel würde eine Anlage Flachkollektoren wie Du sie hast incl. allem benötigten Zubehör bei etwa 20qm kosten...?


    Alles was ich gefunden habe unterscheiden sich die Flachkollektoren und die Röhrenkollektoren heute nicht mehr viel im Preis.
    Mit Röhren meine ich welche aus Kalknatron.
    Z.B. sowas hier: http://www.kamdi24.de/Solarthe…4-Tube-Power-20-15-m.html
    Dein Preis für 50qm kommt mir sehr niedrig vor...
    Wo hast Du die gekauft...?
    Was kostet die Anlage incl. MwSt und incl. Montage...?


    Was ist der Nachteil an hohen Vorlauftemperaturen...?



    Zum Gesamtsystem:


    Wenn der Schorni mitmacht und in die Küche ein 22KW Küchenofen (17KW ins Wasser) und im Wohnzimmer ein 17KW Kaminofen (14KW ins Wasser) beide an den gleichen Schornstein passen....
    Dann hätte ich da Gesamt 31 KW die in den Heizkreislauf gehen....
    Zusätzlich zur Thermie....


    Blöde Frage:
    Durch eben diese 2 Öfen hab ich ja auch direkte Wärme in der Bude ZUSÄTZLICH zu den 31 KW die ins Wasser gehen....
    BRAUCH ich dann überhaupt zusätzlich noch einen HV...???


    Oder reichen die 31 KW ins Wasser + die restliche Wärme direkt in den Wohnraum realistisch gesehen, um die oben beschriebene Bude aufzuheizen...?


    Ich könnte ja auch erst mal mit Küchenofen und Kaminofen anfangen und ggf. einen Atmos dann nachrüsten, wenn ich merke, dass es mit den 2 Öfen nicht ausreicht... Oder...?


    3000L Pufferspeicher sollten natürlich sowieso her....


    Bei denen nochmal die Frage.... Was für Pufferspeicher genau und wie anschliessen...?
    Hygiene...? Brauchwasser integriert oder FRIWA...? Was genau...?



    Was mir beim Nachdenken auch noch einfallen ist....
    Hartholzbriketts.... Die haben sicher ihre Vorteile.... Die Verpackungseinheiten.... der Preis... der Heizwert... usw..
    ABER: Sie sehen einfach schei**e aus, wenn sie draussen gelagert werden...
    Sorry wenn ich das so sage...
    Aber 20rm Holz sauber aufgestapelt draussen, sicher (da wo es keiner klaut)... die sehen einfach gut aus...
    Also ich mag Holzstapel... :D
    Mächtig Holz vor der Hütte hat immer was.... :D
    10 oder gar 22 Paletten mit Briketts zu lagern... das ist schon ne andere Herausforderung....
    Das geht eigentlich nur drin.... Da muss man sich schon überlegen, ob es einem das wert ist....

  • Die Hartholzbriketts kannst Du nicht draußen lagern. Sie müssen in einem trockenen Raum innen lagern. Ein User schrieb mal er hat trocken gelagert aber unten auf Beton. Ging nicht gut haben sich aufgelöst. Sie müssen auf Paletten lagern so das unten Luft durch ziehen kann!

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • So isses wohl mit den Briketts... kann mir auch vorstellen, dass die bei Feuchtigkeit relativ schnell anfangen zu schimmeln... Zumindest viel schneller als Festholz.


    Aber man kann beim heizen ja auch mischen.... Briketts und Festholz... wenn man nicht so viel trockenen Lagerplatz innen für Briketts hat..


  • Preis inkl Montage - weis ich nicht


    Wir haben ALLES in Eigenleistung gebaut - Materialkosten gesamt für die 50m² 11929,81€ incl MwSt
    Hier ...KLICK... ist die Rechnung zu sehen



    Was ist der Nachteil an hohen Vorlauftemperaturen...?


    Um so höher die Vorlaufstemperatur die vom Dach kommt um so kleiner der Wirkungsgrad der Solarkollektoren
    Das gilt auch für Röhren und ist auf den SolarKeymark Datenblättern der Kollektoren zu sehen
    In diesen Datenblättern kannst Du auch entnehmen dass Flachkollektoren bei kleiner Temperaturdifferenz zur Umgebung bis etwa 30K einen höheren Energieertrag je Quadratmeter Dachfläche aufweisen als Röhren


    Bernhard


  • Mit Kamin und Küchenofen wirst Du effektiv etwa den doppelten Holzverbrauch für die gleiche Wärmemenge haben wie mit einem sauber laufenden Holzvergaser
    Zudem musst Du VIEL öfter nachlegen


    STELL DIR EINEN GROSSEN PUFFER mitten in den noch auszubauenden Teil des Wohnhauses
    So eng kann doch Dein Bauernhaus gar nicht sein dass da nicht 10000Liter auf zwei Stöcke verteilt Platz haben!?!?!?
    Mein 20.000Liter Puffer hat auch nur 2,2m Durchmesser. Das braucht nicht soo viel Stellplatz...
    Treibt aber den Wirkungsgrad des Holzvergasers und auch der Solarthermie in die Höhe
    Beim Holzvergaser sind lange Abbrandzeiten zum einen bequem und zum anderen effektiv - ist wie beim Auto - Kurzstreckenfahrten schlucken VIEL mehr als Langstrecken - da Anfahr- und Abstellungsverluste...
    Für die Solarthermie ist ein großer Puffer auch ideal da man da einfach immer 1/3 des Puffervolumens im Winter für die Solarthermie reservieren kann und somit niedrige Solar Vor&Rücklaufstemperaturen realisierbar sind
    In der Übergangszeit ist ein großer Puffer durch nichts zu ersetzen als durch noch einen größeren...
    Ferner sind die Abstrahlungsverluste eines großen Puffers kleiner als die von mehreren kleinen Puffern
    Wenn der dann wie bei mir mit dem oberen Teil im Wohnzimmer steht dann sind das auch keine Verluste mehr sondern eine Wandheizung
    Sprich bei Puffer im Wohnraum hast Du keine Bereitstellungsverluste...
    Damit ist das System DEUTLICH effektiver als alles was konventionell so verbaut wird. Mit meiner Anlage erziele ich mittlerweile 1000kWh aus 220kg Buchenholz. Hier im Forum und auch in anderen Foren gibt es KEINEN der das nur annähernd erreicht
    zudem decke ich solar 50% des Energiebedarfes für 2000m³ umbauten geheizten Raum und brauch für dieses doch recht große Haus ganze 15Ster Buchenholz im Jahr.
    Freilich steckt da viel Arbeit drin. 2003 gings los - renovieren, isolieren, umbauen.... Heute bin ich froh dass wir uns das alles angetan haben


    Bernhard

  • Hallo Bernhard,


    vielen Dank für die Infos.


    Aber jetzt mal - aus meiner Sicht realistisch gesehen:


    Ich werde mir keine 10.000 oder 20.000 Liter Puffer in die Bude bauen können und wollen.
    Würde ich vielleicht machen, wenn Geld keine Rolle spielt und ich mit 100KW Leistung einen Bunker beheizen wollen würde.
    Bei mir müssen 3000L für 2 Personen und 100qm Wohnfläche ausreichen.
    Und von den 100qm Wohnfläche werden direkt eh nur etwa 60qm beheizt.
    Im Schlafzimmer heize ich nicht - wenn dann indirekt durch den Rest der Bude.


    Diese ganzen Rechnungen in diesem Bereich sind - aus meiner Sicht - und auch auf die Praxis bezogen oft theoretischer Natur.
    Bei der Heizleistung genauso wie bei idealen U-Werten und sonstigem.


    Klar sind wasserführende Kaminöfen weniger effektiv wie ein HV. Aber der eine Kaminofen hat 80% Wirkungsgrad und der Küchenofen hat 83% Wirkungsgrad - und nicht die Hälfte von einem HV. Der HV hat knapp über 90%.
    Hinzu kommt die direkte Wärme auch von X KW die eben direkt vom Ofen in den Raum geht und nicht erst durch Pumpen und Leitungen in den Puffer und dann wieder durch Leitungen in Heizkörper muss.
    Kann mir keiner sagen, dass es da in der Praxis nicht auch realistische Verluste gibt.


    Zum Thema öfter nachlegen geb ich Dir theoretisch berechnet natürlich klar recht.
    Praktisch sieht es so aus, dass ich abends in meinem Wohnzimmer sitze und den Kaminofen SOWIESO anmachen will.
    Und SOWIESO mit ihm heizen will.. Der macht mir dann alleine durch seine Wärmestrahlung schon mal das halbe EG warm.
    UND lädt nebenbei den / die Puffer auf.
    Der Küchenofen das gleiche. Mit dem koche ich dann vielleicht alle paar Tage oder von mir aus auch jeden Tag.
    Der ist dann SOWIESO an - und heizt auch nochmal mächtig die Räumlichkeiten auf - und nebenher den Puffer.


    Ausserdem brauche ich für die ganze Anlage keinen Strom - kurz nach der Installation der Heizung kommt Solarstrom aufs Dach, der ggf. sogar noch für Nachts zwischengespeichert wird.
    Ausserdem eine USV / Notstrom Anlage für die Pumpen und Steuerungen der Heizung.


    Wenn man auf all das verzichtet oder nur theoretisch betrachtet oder aus der Rechnung raus lässt und eine reine Zentralheizung auf Basis Holz haben will, dann ist natürlich ein HV ideal - wobei da Pellets schon besser wären - da muss man nämlich gar nichts mehr tun ausser ab und zu den Pellet-Tank nachfüllen.


    Den Verlust eines gut isolierten Puffers - und da werde ich sicher mehr isolieren wie die Standard-Isolierung - ist meiner Meinung nach zu vernachlässigen. Das sind 1-2 Grad max. in 24 Std.
    Und das kann man bliebig nach unten tunen, wenn z.B. die Puffer in einem sehr gut isolierten Raum etc. stehen..


    Danke für die Infos zu den Flachkollektoren...
    Ich werde da mal wirklich genau vergleichen und weiter überlegen, bevor ich Entscheidungen treffe.
    Die "In-Dach"Montage ist vielleicht auch gar nicht so schlecht, wie Auf-Dach bei einem alten Haus...
    In-Dach nimmt zumindest mal das Gewicht der Dachziegel weg.
    Ich müsste aber mal schauen, was das bei einem Altbau wie meinem für zusätzliche Kosten wären und wie das realisiert werden kann...

  • Über 20 Tonnen auf knapp 4qm?!?


    Was für ein Fundament hast du da gegossen?

    Don't blink!

    _______________

    D20P mit A25 und RLA durch Regumat, Hygienespeicher 800l

    Alles gesteuert per ACD01

    + 10m² Röhrenkollektor mit Regusol, gesteuert durch Deltasol BS Plus v2 für Schichtladung

    P.S.: Kranplätze müssen verdichtet sein!

  • Über 20 Tonnen auf knapp 4qm?!?


    Was für ein Fundament hast du da gegossen?



    Stimmt.... Interessante Frage.... Das Fundament muss echt heftig sein..... Auch über 10 oder 20 Jahre gesehen....
    Wenn sich da 1cm was bewegt - gerade in den Bergen etc - dann gute Nacht....

  • Hallo,


    ich habe ja eine ähnliche Anlage (nur ein Ofen) in einem schlecht gedämmten Fachwerkbau. Wenn ich Erhlich bin, sind die angegebenen Wirkungsgradwerte der Kaminöfen in der Realität nie zu erreichen. Mein Valencia soll 82% haben. Im Auslieferungszustand mit Sicherheit nicht mehr als 70%, nach meiner 1. Optimierung vieleicht 73%-75%. Mehr erreichen Kaminöfen in der Regel nicht. Damit ist der Holzverbrauch höher als bei einem HV, aber nicht doppelt so hoch.


    Ich heize im Moment noch 75m2, werden aber noch mal 80m2 dazu kommen. Wenn Du nur um 60m2 heizen willst, reichen 3000L Puffer aus, ich lade nur etwa 2000L auf, da reicht mein Valencia 12KW Wasser/3 KW Luft aus, wenn er ca.12 Stunden betrieben wird. Den Rest behalte ich für die Solaranlage, damit die im Winter auch was leisten kann. Damit kann ich im Moment 2 Tage meine 75m2 heizen. Den Pelleter lasse ich nur laufen, wenn ich zu faul bin Holz rein zu holen. Der größte Nachteil bei den Kaminöfen ist das ständige nachladen. Bei meinem Valencia ist das 1x pro Stunde. Beim Herd wird es noch öfter sein.


    Ich würde einen Pelleter nehmen, um mal etwas Komfort zu haben, oder wenn Urlaub oder Krankheit ansteht/eintritt.


    Die laufenden Kosten sind bei einem HV halt deutlich geringer als beim Pelleter.

  • Stimmt.... Interessante Frage.... Das Fundament muss echt heftig sein..... Auch über 10 oder 20 Jahre gesehen....
    Wenn sich da 1cm was bewegt - gerade in den Bergen etc - dann gute Nacht....


    Das Fundament ist nicht sooo schlimm
    Wir haben hier sehr festen Kies-Untergrund - das macht das ganze natürlich einfacher...
    waren 8m³ Beton - Grundfläche 2,8mx2,8m in die ein Stahl-Ring einbetoniert ist auf dem der Puffer wie ein Ei auf einem Eierbecher steht
    Stahl-Ring unten T-förmig, 20cm breit, 15mm Materialstärke
    Eierbecher steht direkt auf den Baustahlmatten des Fundamentes
    nach dem Einbringen per Autokran haben wir den Puffer mit dem "Eierbecher" verschweisst
    Real sind es 26,5t Last auf dem Fundament - da der Puffer ja aus einer Sektkellerei stammt und für 12bar zugelassen ist und daher ein Eigengewicht von 6,5t hat...


    Bernhard

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