Fehlkonstruktion Förderschnecke

  • Ich muss jetzt mal meinem Ärger Luft machen, nachdem ich nun genug Staub geschluckt habe. :cursing: Die Förderschnecke war total verdreckt, vor allem im unteren Bereich war unglaublich viel Abrieb drin, den bekäme man im laufenden Betrieb auch nur raus, wenn dort direkt die Ölung reinkäme. Was aber schlecht machbar ist.
    Ich habe das Gefühl, der Abrieb kann gar nicht weg, denn das Förderrohr ist oben offen. Abrieb habe ich im Behälter auch nur rund um die Förderschnecke gefunden, sonst sah es ganz manierlich aus.
    Irgendwie müsste man das unten im Behälter ganz anders lösen, so wie es jetzt ist, nervt es unglaublich. Ich habe auch keine Lust, alle drei Monate den Behälter auszuschippen (das habe ich heute gemacht) und dann den Dreck von unten rauszusaugen.


    Ich habe die Förderschnecke jetzt etwas anders wieder eingebaut. Einbauen ist zuviel gesagt. Sie wird ja nur durchs Loch gesteckt. Jetzt liegt sie nicht an der gegenüberliegenden Schräge an, sondern hat ein paar Zentimeter Luft und auch nach unten liegt sie nicht direkt auf. Das sollte für die Schnecke kein Problem machen, weil ja da ringsum ohnehin dann alles voll Pellets ist.


    Ich schätze mal, die Förderleistung war mindestens ein Drittel weniger.


    Hat jemand von Euch Ideen, wie man dem Abrieb direkt an der Pelletsaufnahme im Behälter Herr werden kann? Meine Idee (aber erst wenn die Heizsaison vorbei ist), dass ich da rund um das Schneckenrohr Löcher in den Behälter bohre, dann kann der Dreck unten durchrieseln. Aber das Rohr müsste im unteren Bereich auch Löcher bekommen, damit der Abrieb dort eine Chance hat rauszukommen, denn sonst sammelt sich nur der ganze Dreck dort an und wird ja - Ölung hin oder her - niemals nach oben gefördert. Er blockiert mit der Zeit immer nur stärker. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Löcher da Abhilfe bringen würden.
    Oder es müsste eine ganz andere Art von Schnecke her.


    Alles in allem sind es die Kleinigkeiten beim A25, die nerven. Mit dem Kessel habe ich keine Probleme. Aber der Brenner. An sich funktioniert er gut. Wenn da der Dreck in der Schale nicht wäre. Gut, da kommt demnächst die Druckluftreinigung.
    Das Luft-einstellen ist auch nur suboptimal gelöst. Das wäre auch eleganter gegangen und trotzdem wäre das Teil nicht unbedingt teurer. Und die Schnecke!! Aber habe ich ja eben aufgeschrieben.


    So, genug der Meckerei. Ich muss jetzt warten, bis der Kessel wieder anspringt, damit ich die Luft wieder neu einstellen kann.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Ja, das könnte eine Lösung sein. Ich schätze, die wird auf jeden Fall gleichmäßiger fördern als die von Atmos. Aber von der Konstruktion sieht die ja doch recht ähnlich aus (im unteren Bereich). Man könnte die Atmosschnecke wahrscheinlich auch umbauen.

    Viele Grüße
    Thomas


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    :lager:

  • Hallo!


    Ich habe eine richtige Schnecke im Betrieb, also in der Mitte Rohr mit aufgeschweißten Wendeln. Die frisst genauso bei Staub. Das ist ja auch irgendwie logisch, da der Staub nach oben gefördert und immer weiter komprimiert wird. Irgendwann ist dann halt Schluss.
    Mein Tropföler tropft direkt am Anfang der Schnecke in die Pellets. Funktioniert richtig gut und nix verstopft. Man hört richtig wie leichtgängig die Schnecke nun fördert.Dafür habe ich mit anderen Problemchen zu kämpfen...


    jostom:
    Warum kannst Du nicht direkt am Schneckenanfang ölen?


    gruß Horst



    edit: Meine Schnecke sieht so aus wie bei dem ebay link, nur dass sie rund 3mtr lang ist.

  • ich glaube auch, daß die Schnecke da keine anderen ergebnisse bringt. Ich hab jedoch nit meinem Öler, welcher ca 15cm über den Eingang meiner Schnacke endet, die besten erfahrungen gemacht. Selbst der enorme Staubanteil am Boden ser Bigpack´s ist mit durch gegangen ohne daß ich groß was im Rohr gesehen hab. Wenn mein Behlter leer ist mach ich mal ein Foto der "Ölinjektion"

    Atmos D20P mit Selbstbaudruckluftreinigung( seit Wochen außer Betrieb)
    Reglung: Siemens LOGO!8

    Puffer 850L und 160L WWSP

    ( meinesch reibfell ersind mei ngeistgesei gentum pferfill fälltikunk si nder lauptun ddienene ter pellusichunk
    :hacker: )

  • Nochmal eine Frage die ich schon im Druckluftreinigungs-Thread gestellt habe, aber hier passts besser.
    Wenn man den Staub verbrennt kriegt, hat man dann mehr Asche als bei Pellets da die anders verbrennen? Ich habe zumindest mal im Garten Schleifstaub verbrannt das gab recht viel Asche..


    Rohrzange: Ich habe hier irgendwo mal eine Ölvorrichtung gesehen. War das Deine?

    Atmos P14 mit Brenner A25
    1000l Hygienepufferspeicher , Warmwasser mit Zirkulation
    Solarthermie: 10m2 Vakuum-Heat-Pipe-Röhrenkollektoren
    UVR1611 als Steuerung

  • Rohrzange: Ich habe hier irgendwo mal eine Ölvorrichtung gesehen. War das Deine?


    Nö, meine hab ich noch nicht Fotografiert


    Ich glaub nicht, daß mann da mehr Asche hat. Naja, jedenfalls nicht meßbar. Du kippst ja nicht gleich Eimerweise den Staub rein. Die Ölung soll ja blos den Staub binden, der bei den Pellet bei ist.

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  • Hallo,
    ...vielleicht nützt auch eine analytische Herangehensweise
    an die "Bröselprobleme" der Pelletförderschnecke, auch
    "archimedische Schraube" genannt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Archimedische_Schraube


    Festgestellt wurde ja: Die Schraube schafft den kleinkörnigen
    bis staubförmigen Anteil in der Pelletschüttung nicht nach oben.
    Der Siff bleibt liegen und hebt wahrscheinlich auch noch die Schnecke
    unten vom Rohr ab, was den Effekt verschlimmert.


    Angenommen die Schnecke liegt waagerecht und hat genügend Gewicht
    oder eine Lagerung, die keine Spaltbildung zwischen Schraube
    und Rohrboden zulässt, dann dürfte auch eine Förderung der feineren
    Anteile ohne Probleme stattfinden - sofern das Zeug nicht anklebt.


    Je steiler man das System anstellt umso mehr tendiert der Feinanteil dazu,
    unter den Schraubengängen durchzuschlüpfen. Die Schraubenlast wird leichter,
    (cosinus-Abhängigkeit; 60° nur noch 0,5) und der Förderzwang weniger.
    Den Rest der Geometriebetrachtung kann man dem Archimedes entnehmen.


    Irgendwie kriegt man die Ansammlung doch weg:
    -Schraube mitunter rückwärts laufen lassen,
    -Durch fixe Lagerung mehr Zwang ausüben,
    -Anstellwinkel reduzieren,
    -Schwerere Schnecke,
    -Bröselabscheider, Bohrungen, Schlitze...


    mfG Max

    HVS25LC / 3100l Puffer / 300l WW / 10m²SolarFK
    UVR1611 / Fubo ca. 180m² / Wahei 16m²
    Eigenbau Keramikventuridüse mit SekLuft-Spalt
    als Kesselsteuerung anstatt AK3000:
    UVR1611E NM/DE + CMI + MTX-Lambdamodul + LSU4.2

  • Du ignorierst aber im Moment die Tatsache das es sich um eine seelenlose Schnecke handelt, die auch noch im Durchmesser ca 20mm kleiner ist als das Rohr, in dem sie läuft

    Don't blink!

    _______________

    D20P mit A25 und RLA durch Regumat, Hygienespeicher 800l

    Alles gesteuert per ACD01

    + 10m² Röhrenkollektor mit Regusol, gesteuert durch Deltasol BS Plus v2 für Schichtladung

    P.S.: Kranplätze müssen verdichtet sein!

  • Hallo,
    ...naja, dann bleibt's wohl bei der Diagnose "Fehlkonstruktion".
    Jammere nicht über Verlust, versuche ihn freudig zu ersetzen....
    Sowas hätte ich wahrscheinlich sofort rausgeschmissen.
    mfG Max

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  • Ich kann mich übrigens auch nach 1 1/2 Jahren Betrieb nicht über die Schnecke beklagen. Läuft.
    völlig unauffällig und ohne größere Störungen. (Bis auf den plastikfetzen, der irgendwie mal da reingekommen ist)

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  • Also ich denke man kann so nicht sagen das die Atmos Schnecke Schlecht ist verbaue diese immer und es gab noch nie probleme und wie ich schon im Nachbar Forum geschrieben habe hab ich auch schon so eine an einen nicht Atmos Kessel montiert und auch dort läuft es gut.

  • Hallo,
    ..naja für fast 300€ bei dem Link aus der Bucht (s.o.), würde ich auch
    eher darüber nachdenken, wie man das Betriebsverhalten der vorhandenen Schnecke
    verbessern könnte.
    Gibt es irgendwo einen Link oder ein Bild der von euch verwendeten "Helix",
    mit dem ich meine "Ignoranz in Sachen Pelletförderung" beseitigen könnte.


    Offensichtlich suchen ja andere User die sog. Getreideförderschnecken,
    die ja wesentlich feinkörnigeres Material "nach oben" zu schaffen in der Lage sind.
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  • Die Suchen Sie aber nicht zur Pelletförderung... ;)

    Don't blink!

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  • Ich werde versuchen, das Förderverhalten meiner Schnecke zu verbessern. Sie macht ja, was sie soll, wenn ganz unten nicht haufenweise Abrieb und Kleinkram entstanden wäre. Gehe ich richtig in der Annahme, dass die Schnecke den Abrieb selbst produziert oder ist das ein Irrtum? Denn der Abrieb in großer Ansammlung nur unten im Schneckenrohr und ringsherum. Weiter rechts oder links war kaum was. Oder liegt das daran, dass es sich dort sammelt, weil dort ja immer entnommen wird und es eine Bewegung genau dahin gibt?


    Eine solche Verstopfung hatte ich letztes Jahr nicht. Ich gehe mal davon aus, es liegt auch an der schlechteren Pelletsqualität.

    Viele Grüße
    Thomas


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    :lager:

  • Ich habe bei mir und meiner Lager-Förderkombination festgestellt, daß die Schnecke zwar mal ein Pellet mit etwas "Krach" zerteilt aber keinen Staub "Produziert". Der Staub, den ich habe wurde mir freundlicherweise vom Lieferanten mitgebracht. (Warscheinlich um Holräume in der Lieferung zu füllen damit die Pellet in den Kurven nicht aneinander schlagen 8o ) Der Staub sammelt sich im unteren Teil des Wochenbehälter und wurde von dort bis zum Einbau des Tropfer´s immer vor dem nachfüllen entfernt. Jetzt mit Ölung wird der Staub mitgefördert und Verbrannt. Die Schnecke ist nun meißt am (in Fahrtrichtung)linken unterem Teil des Rohres zu sehen.

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    :hacker: )

  • Ich glaube nicht das die Förderspirale von Atmos Pelletsstaub produziert und daher auch keine Fehlkonstruktion ist.
    An meinem Janfire Brenner hingegen hatte ich eine Förderschnecke, die fast ganz am Rohr anlag. Diese hat deutlich mehr Abrieb produziert da sie die Pellets nach oben rotieren lässt. Da konnte man auch regelrecht das mahlen höhren.
    Eine Spirale hingegen drückt die Pellets nach oben und sie werden nicht so viel bewegt.

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