Brennerreinigung ist gebaut

  • So, ihr lieben, heute Abend habe ich meine Brennerreinigung zusammengebaut. Das ist wirklich einfacher als ich dachte. Ich konnte sie noch nicht testen (also die Funktion des Relais R2 schon). Jedenfalls ist alles dicht.
    Ich befürchte, dass ich meine Ausblasdüse etwas zu kurz gebaut habe. Die Öffnung des Rohres endet kurz unter dem Heizspiralenblech. Ich test das mal bei einem Durchgang. Evtl. muss ich mir ein längeres Röhrchen schneiden, dann brauche ich aber einen neuen Schneidring, den muss ich mir erst bestellen.
    Verwendetes Material: Eine Schottverschraubung mit 1/2" Innengewinde, ein Winkel 1/2", den habe ich innen auf die Schottverschraubung geschraubt. Daran kommt eine Hydraulikverschraubung 1/2" auf 8 mm, dort dran kommt ein Stück Rohr, 8x1 mm schwarzes Rohr. Das habe ich am Ende zusammengequetscht und vorn rundgefeilt.
    Außen kommt an die Schottverschraubung ein Doppelnippel 1/2" auf 3/8", dort dran ist dann das Magnetventil, das in 3/8" ist und direkt am Magnetventil ist dann eine Pneumatikkupplung, an der dann der Druckluftschlauch draufgesteckt wird. Der ist mit einer Flachdichtung am Magnetventil gedichtet. Sonst sind alle Gewinde mit Hanf und Neofermit abgedichtet.


    Jetzt: schaun wir mal.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Erster Durchgang ist gelaufen. Ich kam gerade rechtzeitig heim, um es beobachten zu können. Ich muss mir wohl keine neue Düse bauen, denn in der Brennerschale war nichts mehr.
    Aber: ich schätze, das Magnetventil ist doch nicht geeignet oder kaputt. Der Brenner löst die Reinigung aus, man hört es blasen, dann fällt das Relais wieder ab, aber das Zischen geht weiter, so als ob das Ventil nicht richtig schließt. Nach einer Weile springt dann auch der Kompressor an. Der sollte eigentlich nicht anspringen, wenn da nur ein Luftstoß von 2 Sekunden rauskommt.
    Gibt es solche Beobachtungen bei Magnetventilen? Solange das Teil noch nicht ausgelöst hat, ist alles dicht.

    Viele Grüße
    Thomas


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    :lager:

  • --update-- Habe das Ventil gerade getestet. X( Das hält dicht, es geht auf, aber schließt nicht richtig dicht, wenn der Strom abfällt. Das heißt, wenn der am Stromnetz angeschlossen ist, läuft der dann ewig, weil die ganze Luft durchpfeift. Ich bin nur froh, dass ich dabei war, wo das Ding zum ersten Mal ausgelöst hat.


    Jetzt brauche ich ein anderes Ventil. Weiß jemand eine gute Bezugsquelle?


    Heute Abend schließe ich das Magnetventil einfach mal an einen Stecker an und probiere das mal mit einer schaltbaren Steckdosenleiste aus und abgeschalteten Kompressor (wenn der anspringt, lärmt der so, dass ich sonst nichts anderes hören kann). Mal sehen, ob das Ventil unter Druck nicht richtig schließt. Wenn ja, ist es wohl das falsche.

    Viele Grüße
    Thomas


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    :lager:

  • ein ventil muss auch bei nenndruvk noch sicher arbeiten - einzig bei zuwenig Druck öffnet Oder schließt es je nach Bauart nicht richtig...

    Don't blink!

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    D20P mit A25 und RLA durch Regumat, Hygienespeicher 800l

    Alles gesteuert per ACD01

    + 10m² Röhrenkollektor mit Regusol, gesteuert durch Deltasol BS Plus v2 für Schichtladung

    P.S.: Kranplätze müssen verdichtet sein!

  • ein ventil muss auch bei nenndruvk noch sicher arbeiten - einzig bei zuwenig Druck öffnet Oder schließt es je nach Bauart nicht richtig...


    Und das heißt? Ich hatte vor einigen Wochen sogar mal mit dem Kundendienst von Bürkle gesprochen und denen mein Vorhaben geschildert. Die meinten, dass das Ventil ginge. Aber offensichtlich ist das nicht so. Vermutlich ist die Feder zu schwach, das Ventil unter Druck wieder richtig zurückzuholen. Oder es ist für Gase nicht geeignet.


    Hat jemand eine Idee, wo ich relativ zügig zu nicht zu heftigen Kosten so ein Ventil herbekomme?

    Viele Grüße
    Thomas


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    :lager:

  • Versuch doch mal für den Anfang, den Druck runterzudrehen und das Ventil einige Male per Hand auszulösen, so kannst du das Fehlerbild eingrenzen - wenn es bei z.b. 3 bar immer noch abbläst, ist es wohl dafür nicht geeignet...


    du du hast nicht zufällig nen schlosser im Bekanntenkreis? Meist kann man über die Industrie günstig an Teile kommen, auch ganz legal und reell bezahlt.
    Ich sehe das aktuell an Kugellagern - im Handel soll mich ein SKF ca. 15€ Kosten, im Betrieb kostet es mich 95 Cent + Steuern...
    Wir verarbeiten im Jahr aber auch einige 10000 Stück. Leider musste ich mein Luftventil bei EBay kaufen, im Betrieb hätte ich es erst bestellen müssen... :(

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  • Doch, habe ich. Metallbauer. Ich ruf den morgen mal an.


    Und ich habe das Ventil bei unterschiedlichen Drücken getestet. Erst als gar keine Luft mehr kam, schloss das Ventil. Es kann ja auch sein, dass es kaputt ist (vermute ich aber nicht). Aber wie gesagt: wenn ich den Druckluftschlauch anschließe, öffnet nichts, es ist auch dicht. Es löst aus und danach dichtet es nicht mehr.

    Viele Grüße
    Thomas


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    :lager:

  • Evtl. pneumatisch falschrum angeschlossen, richtungsgebundenes Ventil?

    Grüsse


    Volker


    -altes Bauernhaus 280m² etwas gedämmt, DC40GS
    -2x2750l ex Gastanks als Puffer, mit Stroh gedämmt im Holzverschlag, Anlage in 5/4" Schwarzrohr geschweißt
    - Centramischer als RLA, WMZ, gemauerter 25x25cm Schornstein, ca.6,5m hoch, alles in der Garage, 20m Fernwärmeleitung
    -Solar seit Sep.2013, Direktwasseranlage, 20m² "Wuxi-Wankang" Heatpiperöhren, 60°, fast Süden, Resolregler "Deltasol BX", WMZ über "Grundfoss Dirkt Sensors"
    -Brauchwasserwärmepumpe seit Sep.2014, Dimplex BWP30HS

  • Nein, die Baurichtung stimmt. Aber ich habe gerade mit einem befreundeten Metallbaumeister telefoniert, der manches auch mit Hydraulik und Pneumatik macht. Der hat sich das Datenblatt von meinem Ventil mal angeschaut (Bürkert 6213 EV). Das ist eigentlich für Flüssigkeiten, die Dichtung geht auch für Gase. Er meint, ich soll doch mal probieren, den Druck herabzusetzen. Vielleicht geht es ohne Probleme mit 3 Bar oder 4 Bar. Das sollte für die Reinigung ausreichen. Sonst werde ich wohl doch ein neues Ventil benötigen.

    Viele Grüße
    Thomas


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    :lager:

  • Ich hatte letztens auch so ein Schätzchen in der Hand, das augenscheinlich alles mögliche machte außer zu funktionieren. Reklamiert, neues bekommen, alles gut...


    mitunter er wird auch schon mal der Kolben falschrum eingesetzt, passiert selbst namhaften Herstellern - und dann funktioniert es je nach Bauart eben rückwärts oder irgendwie...



    ...überraschend...

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  • Jetzt muss ich mal eine ganz dumme Frage stellen: Wie stelle ich den Druck ein, der letztlich vom Kompressor in den Druckschlauch gegeben wird?


    Ich habe eben mal an dem Druckregler rumprobiert, den kann ich nur einstellen, wenn die Luft auch fließt oder sehe ich das falsch? Wenn wieder zu ist, steigt der Druck am Manometer vom Regler auf den Kesseldruck an. Wird aber Luft entnommen, geht das Manometer nur auf den Wert zurück, den ich eingestellt habe, z.B. 2 Bar (war vorher 8 Bar). Ich teste das Ventil mal mit 2 Bar und mit 3 Bar usw.

    Viele Grüße
    Thomas


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    :lager:

  • Hmm... Ist kein Druckminderventil dran?! Oder ist das, welches dran ist, etwa defekt?!


    Fragen über Fragen...


    Ein Bild vom Kompressor ist nicht zur Hand?

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  • Upps, ist ein wenig groß geraten. Das rechte Manometer zeigt den Druck im Behälter an, das linke vom Regler. Wenn nichts abgenommen wird, dann zeigt da das Manometer diesen Druck an. Nehme ich aber Luft ab, dann zeigt es den eingestellten Wert an, also z.B. 2 Bar oder 3 Bar, je nachdem.

    Viele Grüße
    Thomas


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    :lager:

  • Das bei Abnahme der Druck fällt, ist ja normal - allerdings muss man schon ziemlich viel abnehmen, damit er derart in die Knie geht. Für gewöhnlich stellt man den Druck in Ruhestellung ein, immer unterhalb Systemdruck, damit der abgehende Druck möglichst konstant bleibt.
    Im Uhrzeigersinn -> Druck wird höher
    Entgegen Uhrzeigersinn -> Druck wird niedriger (und das Druckregelventil bläst ab)


    Funktioniert das so nicht, ist das ventil womöglich defekt.

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  • Das ist bei den einfachen Armaturen oft so. Ich habe im Lauf der Jahre vier verschiedene Baumarktkompressoren/Druckminderer besessen, der Effekt war bei jedem mehr oder weniger stark ausgeprägt. Du brauchst aber auch nur minimal Luft entnehmen um den eingestellten Druck zu erreichen. Ist in der Praxis auch unproblematisch, eben nur etwas fummelig beim Einstellen.


    Gruß,
    Jürgen

  • Wenn der Druck über den eingestellten Wert ansteigt, ist die Membran undicht. Inakzeptabel, Reklamationsgrund...

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  • Also das Ventil ist offensichtlich kaputt. Heute habe ich nochmal einen Test gemacht mit niedrigerem Arbeitsdruck (ca. 2 Bar), da war das Ventil nicht mal dicht, als ich den Schlauch angeschlossen habe. Da pfiff die Luft direkt durch.
    Ich bestelle mir ein neues und gut ist. Das Ventil habe ich gebraucht für 2 Euro und ein paar in der Bucht ersteigert. Satz mit x.

    Viele Grüße
    Thomas


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    :lager:

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