Elektro Heizstab - Was ist zu beachten?

  • Bestimmt haben einige von Euch Erfahrungen mit E-Heizstäben? Würde mich über Tipps und sachdienliche Hinweise zur Anschaffung eines Heizstabes freuen.


    Wenn in der kommenden Woche die Pufferspeicher angeschlossen werden möchte ich die Gelegenheit nutzen einen "Backup" Heizstab einbauen zu lassen. Eigentlich soll das Teil (hoffentlich) nie benutzt werden. Wozu also? Eben nur als Backup. Wenn die Heizung tatsächlich mal ausfällt soll der Heizstab in der Lage sein Frostschäden zu verhindern, mehr nicht. Keine Regelung, nur ein Thermostat im Heizstab und ein manueller Ein-/Ausschalter.


    Leistung ca. 10kw, eingebautes Thermostat, 1 1/2" Gewinde, max. 700mm Baulänge ab Gewinde.


    Nun wollte ich gerade so ein Teil mal eben bestellen und stelle fest........ich habe keine Ahnung. :thumbup:


    Angeboten werden z.B. bei E..., Heizstäbe mit den o.g. Eckdaten von ca. 50,- bis 300,-€. Für mich nicht unterscheidbar. Der 50€ Heizstab aus PL oder Fernost soll es sicher nicht sein. Woran kann ich mich orientieren. Welche Hersteller bieten ordentliche Qualität, erfüllen vor allem alle Sicherheitsstandarts ?


    Danke für Feedback....

  • Hallo Jürgen,
    also viel helfen kann ich dir auf die Schnelle nicht, aber kann dich mit einigen Links unterstützen auf dem Weg zum "richtigen" Heizstab.


    http://www.haustechnikdialog.d…t/126482/Elektro-Heizstab
    http://killus-technik.de/xtcom…heizstab-12-000-Watt.html


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Hallo !


    Das wichtigste ist eigentlich das der Heizstab mit Isoliertrennung ausgeführt ist.
    Leider habe ich keine stärkere als die von Alpha-Thermotec 9KW
    gefunden.
    Die ist genau 700 mm lang ,ab Gewinde und funktioniert gut.Thermostat alles dran.
    Wenn man direkt bestellt bekommt man sie günstiger als bei 321...

  • Danke für die Tipps. Das Isoliertrennung elektrochemische Korrosion verhindert habe ich schon gelesen. Gilt das nicht nur bei Warmwasserbereitern? Ich dachte im Pufferspeicher ist das, wie auch das Thema Verkalkung, nicht von Bedeutung? Wann tritt elektrochemische Korrosion überhaupt auf, doch sicher nur im Betrieb, oder schon allein durch die Anwesenheit des Heizstabes?


    Ein Heizstab genügt, ist ja nur für den Notfall. Anschluss ist quasi vorhanden, ganz in der Nähe der Puffer wird ein 18 Kw Durchlauferhitzer zurückgebaut. Ist lt. Elektriker mit 4m Kabel und einer Abzweigdose in 1h erledigt.


    Wenn die Isoliertrennung nicht vonnöten ist würde ich den 12kw Stab von Killus nehmen, sonst den 8 Kw isoliergetrennten aus gleichem Haus. Sofern sofort lieferbar.

  • Ein Profi bin ich auf diesem Gebiet auch nicht.
    Aber die Elektrochemische reaktion bezieht sich doch so wie ich das sehe auf die Verarbeiteten Metalle.Der Pufferspeicher ist dabei mit seinem normalen Stahl das unedlere Metall und wird somit von der Patrone bei nicht Trennung angegriffen.
    Kalk sollte weniger ne Rolle Spielen.Er ist zwar vorhanden wenn du mit normalen Leitungswasser befüllst.Aber der wird sich wohl zuerst im Tauscher vom Kessel niederschlagen.Währe eigentlich mal n interessantes Thema.Wie lange braucht Kalk in einer Heizungsanlage um sich Vollständig abzusetzen? Bzw. ist das überhaupt vollständig möglich?

  • Der Heizstab ist heute angekommen. Macht qualitativ einen guten Eindruck. Danke nochmal für die Antworten und Danke Michael für den Tipi bei Fa. Killus zu schauen. War mein erster Einkauf dort. Am WE Verfügbarkeit angefragt, Montag früh Antwort, Mittags bestellt und Mittwoch Vormittag Heizstab in Händen. Das hat genau so geklappt wie man sich einen Einkauf wünscht, Wiederholung garantiert.

  • Hallo
    Fallbei(spie)l/Casestudy
    ...ich habe einen Viessmann 300 ltr Boiler mit 2 WT-Wendeln und einem 6kW Eltra-
    Heizstab 3x230V~. Der Heizstab wird von der UVR1611 über A5 und ein Koppelrelais mit
    Stromzähler bedient und macht nach inzwischen 8 Jahren Betrieb Probleme.
    Das UVR-Programm lässt die oberen 250 l Boiler auf 55° hochheizen, wenn bis abends
    kein genügender Solarertrag oder keine HV_Heizung erfolgt ist. Im Kopf des Heizstabs
    ist ein mittels Drehknopf einstellbarer Temperaturbegrenzer (TB) und ein STB mit
    Resetschalter in Serie geschaltet. Beide Sensorstellen stecken in einer tiefen
    Tauchhülse als mechanisch auslösende Kapillarfühler.
    Seit Frühjahr 2016 "spinnt" der STB und löst schon bei ca. 40° aus, woraufhin man
    eine geraume Weile warten muss, um ihn wieder aktivieren zu können. Inzwischen habe
    ich den STB-Fühler im Tauchrohr soweit nach aussen in kühlere Bereiche gezogen, dass
    die Kiste bis auf Weiteres wieder "normal" funktioniert.
    Entweder der STB-Schalter hat eine Fehlfunktion bzw. ist vertrimmt oder, was
    wahrscheinlicher ist, ich habe ein Verkalkungsproblem. Als ich den Vorgängerboiler
    (nur elektro) interessehalber zerlegt und verschrottet habe, war ich erstaunt, welche
    Unmengen von Kalk sich an den Heizwendeln abgesetzt hatten....
    Friwa war beim Selbst-Aufbau der Kesselheizung noch nicht denkbar, weil zunächst nur
    15kW und 500l Puffer vorhanden waren. Inzwischen ist immer noch kein Wechsel zur
    Friwa angedacht, weil einesteils der Edelstahlboiler "sauteuer" war und weil ich den
    häufigen haushaltsbedingten Kurzzeit-WW-Verbrauch noch lieber aus einem verfügbaren
    Vorrat als mit "Pumpeneinsatz" bewerkstelligen lasse.
    Gelegentlich frage ich mich allerdings schon, wie sehen inzwischen meine Boiler-WT's
    aus und wie sähe wohl nach derselben Zeit (320 m³) ein Friwa-PWT aus.
    mfG Max

    HVS25LC / 3100l Puffer / 300l WW / 10m²SolarFK
    UVR1611 / Fubo ca. 180m² / Wahei 16m²
    Eigenbau Keramikventuridüse mit SekLuft-Spalt
    als Kesselsteuerung anstatt AK3000:
    UVR1611E NM/DE + CMI + MTX-Lambdamodul + LSU4.2

  • Hallo Max,


    wäre es bei deinem Kalkproblem im Rohwasser nicht sinnvoller das Übel an der Wurzel zu packen? Ich meine damit, ob es nicht besser wäre eine Entkalkungs/Enthärtungsanlage
    gleich nach dem Wasserzähler einzubauen.
    Es betrifft ja nicht nur deine WW-Bereiter und deren Einbauten, sondern auch Armaturen, Kaffeemaschine, Haushaltsgeräte, usw, usw.


    Wenn du wissen willst wie es um deinen Heizstab und der Tauchhülse bestellt ist, wirst du wohl um einen Ausbau derselben nicht herumkommen.


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

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