Neues aus dem Keller

  • Langsam tut sich bei mir was.


    Nachdem alle Sachen nach und nach angekommen sind durfte ich mir erstmal überlegen wie ich den putzigen Kessel und den Puffer in den Keller bekomme…
    Es ging nur mit einem Rohrrahmen auf der Rückseite des Kessels. Damit konnte ich ihn liegend in den Keller hieven.
    War doch nicht so witzig das Ganze. ;(


    Jetzt ist das Pelletsilo an der Reihe.
    Es steht im Heizungskeller und misst 3,5x1x1,85m (wenn fertig..).


    Der Grundrahmen besteht aus 40mm Quadratrohr. Darin ruht aus 1,5mm VA-Blech das eigentliche Silo.
    Auf der Vorderseite ist eine 20mm Plexiglasscheibe vorgesehen. Sie wird 50x80cm und ist zur Reinigung oder Wartung zu öffnen (und natürlich um rein zu schauen J).


    Leider habe ich die Bleche alle nur in 41cm Breite, wodurch einige Schweißnähte mehr nötig sind.
    Dafür war das Blech konkurrenzlos günstig….. :love:
    Verschweißt wird alles mit WIG.


    Nach dem 3. Tag sieht es nun so aus:
    Unterteil ist halb fertig, Rest morgen. Danach kommt das Oberteil aus geraden Blechen. Sollte also am WE fertig werden.


    Status Quo: noch keine Fragen :?:
    LG, Ralle





  • Hallo,
    Ich könnte mir vorstellen das du da im Keller ein schönes kühles Plätzchen hast .
    Denk bitte drann das du die Plexiglasscheibe nicht zu groß machst nicht das sie einen Riss bekommt durch den Druck der Pellets.
    Ich würde eher zu einem Kunststofffenster raten ca. 1m hoch u. Ca. 60 cm breit davor machst du von innen eine Art Spuntwand die du rechts links in eine U Schiene steckst so kannst du wenn du noch in das obere Brett eine kleine Klappe baust die nach außen auf geht sehen wie sich das Pelletlager füllt wenn eingeblasen wird. Weil deine Plexiglasscheibe staub anziehen wird und du dann nicht mehr viel sehen wirst. Ich habe ein Kunststofffenster verbaut das öffne ich mach die kleine Klappe 20 x 15cm in der Spuntwand auf so habe ich und der Pelletlieferant frei sicht beim Befüllen des Bunkers bei mir passen 12 Tonnen rein.
    Ist mal so eine Anregung von mir ich betreibe das jetzt schon seit 2005 so, vorallem wenn ich mal in den Bunker/Pelletlager muß komme ich gut rein und brauche mich nicht verbiegen. Mann wird ja auch nicht jünger und Staubdicht ist das Fenster auch noch.
    Ein Fenster bekommst eventuell auch sehr günstig beim Fensterbauer die haben schonmal weche rumstehen weil sie sich vermessen haben oder so.


    Mfg. P25

  • Kleines "Update".


    Das Silo ist schon länger fertig. Leider zwingen mich andere Gewerke hier unten zu pausieren.
    @ P25: Danke für Deine Anregung. Die Tür habe ich aus einem Rest Arbeitsplatte gemacht. Bei Gelegenheit fräse ich noch ein Fenster für die 20mm Acrylglas Platte ein. Das ist stabil genug :D


    Die Stortz-Anschlüsse mache ich erst nächtes Jahr. -Zeitmangel-
    Dieses Jahr gibt es Sackware, was den Vorteil hat das ich sehen kann, wie es "rutscht und flutscht". Und -falls nicht..-, kann ich dann recht einfach noch was ändern.
    Wenn der Tankwagen vor der Tür steht geht das wohl nicht mehr ;(



    Das Silo:


    Die Austragung:


    Die Tür:


    Das Silo fasst (wenn ich es halbwegs voll geblasen bekomme) 5 Kubikmeter Pellets, also etwa 3,5 Tonnen.
    Bei Gelegenheit schweiße ich noch ein Leitblech ein, damit sich die Pellets beim Einblasen gezielt verteilen können.


    Die Stortz-Anschlüsse möchte ich aus Alu-Flexrohr aus dem Lüftungsbau machen, so kann ich die Kernbohrungen durch die 60cm "Felswand" durch das zugemauerte Kellerfenster (im Hintergrund) führen.
    Ich hoffe das hält und gibt nicht zu viel Reibung im Rohr.


    To be continued..


    Gruß, Ralle

  • Quote from 'Waldeumel


    Die Stortz-Anschlüsse möchte ich aus Alu-Flexrohr aus dem Lüftungsbau machen, so kann ich die Kernbohrungen durch die 60cm "Felswand" durch das zugemauerte Kellerfenster (im Hintergrund) führen.
    Ich hoffe das hält und gibt nicht zu viel Reibung im Rohr.


    Kann mir nicht vorstellen, daß das Aluflex auch nur den 1. Einblasevorgang überleben würde..,


    Normalerweise wird hierfür z.B. Gussrohr (SML) verwendet.


    Gruß Gust

  • Hallo


    Also ich würde auch zu etwas stabileren raten und verzichte möglichst auf irgendwelche Bögen und Kurven sind alles nur Stellen wo Pellets zusätzlicher Reibung ausgesetzt werden. Alles immer schön von innen glatt gestalten.
    Wie sieht es von außen aus ist da genügend Platz für die Rohre vom Silofahrzeug? Soll heißen es muß Platz sein weil diese Schläuche einen gewissen mindest Radius habem da geht das nicht mal so ebend scharf um die Ecke.
    Du schreibst das du Leitbleiche einbauen möchtest ich würde da was bewegliches einbauen was man von außen steuern kann dann kannst du den Pelletfluß der durch den Füllstutzen fließt auch steuern also kannst du die Pellets dahin fliegen lassen wo noch Platz im Pelletlager ist so eine Lösung hatte ich auchmal im Auge gehabt wurde damals mangels Möglichkeiten von mir verworfen darum habe ich drei Einblassstutzen verbaut somit wird auch mein Pelletlager optimale befüllt. Aber bei dir scheind mir ja die Möglichkeiten gegeben zu sein das du das mit beweglichen Leitblechen hinbekommen könntest das wäre mal so mein Vorschlag um eine Optimale Befüllung hinzubekommen.


    Mfg. P25

  • Danke für die Tips!


    Da werde ich mir was anderes ausdenken dürfen. Werde wohl VA-Rohre nehmen und gut.
    Die Sache mit den verstellbaren Leitblechen überdenke ich im Winter. Dieses Jahr mach ich ja ne Sackbefüllung :) .


    Mit der Anlieferung hab ich mir mal youtube videos reingezogen. Also das sollte passen!
    Momentan haben wir 3 Container direkt vor dem Haus stehen und der Fahrer kann immer noch gut rangieren. Dann sollte es wohl auch mit dem Pellettanker passen.


    Sollte reichen :D


    LG, Ralle

  • Hallo
    das würde ich dann auch annehmen
    Mfg. P25

  • Mal ne Frage am Rande: das passt so mit der Schräge im Silo?!


    Ich hatte erst 30° angenommen, das aber auf ca 45° geändert, weil die Pellets nicht entsprechend nachgerutscht sind...

    Don't blink!

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    D20P mit A25 und RLA durch Regumat, Hygienespeicher 800l

    Alles gesteuert per ACD01

    + 10m² Röhrenkollektor mit Regusol, gesteuert durch Deltasol BS Plus v2 für Schichtladung

    P.S.: Kranplätze müssen verdichtet sein!

  • Auf die Frage habe ich gewartet!!!!


    Kein Witz jetzt.
    Ich habe selbst davor gestanden und mir die selbe Frage gestellt. Da mein Platz im Keller seine Grenzen hat bin ich mit (lacht ruhig!!!) > Erdnussflips an die Schräge um das Rollverhalten zu testen.
    Mehr Schräge = weniger Inhalt.
    Also das rollt tatsächlich 8o . Die ganz krummen Flips halt nicht aber die Pellets sind ja keine Bananen.
    Falls sich die Pellets dann doch träger verhalten hab ich nen kleinen Asynchronmotor dem ich nen Exzenter verpass. Der kommt unter die Schräge und rappelt dann meinetwegen einmal am Tag für ne Minute per Zeitschaltuhr. Natürlich erst dann, wenn der Vorrat kurz vor Ende ist. Auf dem Blech rutscht das viel leichter als auf Rohspan oder ähnlichem Untergrund.
    Dafür bin ich ja oft genug im Keller und werf mal ein Auge darauf.


    Die Erdnussflips hab ich danach gefuttert :D


    LG, Ralle


  • Ich hab auch vorher experimentiert - mit Pellets und Blech. Hat gepasst...


    ...aber wenn eine "Lage" Pellets sich aufgestaut hat, kommt sie kaum wieder in Bewegung und hemmt damit auch die darüberliegenden. Die Sache mit dem Schüttwinkel hat schon irgendwie seine Berechtigung...

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  • Hallo


    Könnte man an den kritischen stellen denn nicht auch mit Pressluftdüsen arbeiten sollte sich da mal was zurück stauen einmal einen Stoß Pressluft rein und schon sollte der Stau sich aufgelöst haben


    Mfg. P25

  • Pressluft ist auch ne gute Idee.


    Ich werde ja sehen wo sich ein Stau ergibt. Wenn das soweit ist kann ich ja durch die Tür in das Silo rein.
    Erstmal werde ich da wohl einen Besen nehmen.
    Vor der nächsten Befüllung wird dann nochmal Hand angelegt.


    Aber bis dahin hab ich noch viele andere Gewerke zu meistern.....


    LG, Ralle

  • Mit so einem Silo ist Vorsicht geboten. Es stand mal ein Bericht in der Zeitung das ein Mann nach dem befüllen ins Silo rein gesehen hat und irgendwelche Gase haben ihn sterben lassen. vielleicht findet einer noch diese Meldung oder kann mal einen Pellet Tank Befüller zu dieser Problematik befragen.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Hallo,


    ich habe das auch gelesen. Stand dem Letzt in der Zeitung:


    Pelletlager an der Außenwand ist Praktisch
    Düsseldorf (dpa/tmn) - Wer sich für eine Pelletheizung in seinem Haus entscheidet, braucht einen Lagerraum für die Holzteilchen. Dafür eignet sich nicht jedes Zimmer, es können Umbauten notwendig werden, erklärt der Verein Deutscher Ingenieure.

    Damit die Pellets ihre Brennqualität erhalten, müssen sie in einem Raum mit trockenen Decken, Wänden und Böden lagern, was insbesondere in Kellern wichtig ist. Das Lager sollte so groß sein, dass in zwei Dritteln seines Volumens mindestens der vom Fachmann errechnete Jahresbedarf an Pellets Platz findet. Denn der Raum darf nicht bis oben befüllt werden.


    Für die Belüftung und Befüllung ist es günstig, dass das Lager an einer Außenwand des Hauses liegt und nicht verwinkelt ist. Die Wände müssen gemauert sein, erklären die Experten. Denn Gipsplatten geben unter dem Druck der Pellets nach. Befinden sich Steckdosen im Raum, müssen diese geschützt werden. Denn durch den Staub der Pellets besteht sonst die Gefahr einer Explosion.


    Aus Gründen des Brandschutzes muss es auch eine Tür mindestens der Feuerwiderstandsklasse T30 geben. Außerdem hat jedes Bundesland eigene Brandschutzvorschriften, die die Hausbesitzer erfüllen müssen. Und ganz wichtig: Da aus den Pellets giftige Stoffe wie Kohlenstoffmonoxid austreten, muss der Lagerraum am besten konstant belüftet sein.


    Bei der Herstellung der Pellets beginnen in bestimmten Bestandteilen des Holzes sogenannte Autooxidationsprozesse. Dabei entstehen beispielsweise Gase wie das gesundheitsschädliche Kohlenstoffmonoxid (CO) und verschiedene Aldehyde. Die Pellets können diese Gase noch Monate nach der Produktion abgeben. Nur kurz vor dem Betreten zu lüften, reicht nicht aus, um die Konzentration der Gase ausreichend abzusenken.


    Kohlenstoffmonoxid ist farb- und geruchlos. Bei noch geringen Konzentrationen treten Kopfschmerzen auf, mit steigenden Werten Schwindel und Übelkeit, im schlimmsten Fall nach wenigen Minuten schon Bewusstlosigkeit.



    Deswegen wird das Lager mit einer Lüftung versehen. Aber nur eine kleine Absaugung an die Zentrale Lüftung. Ist aber noch nicht umgesetzt. Vielleicht auch einfach zwei 120mm PC-Lüfter... Mal schauen.

  • Ich muß einmal diesen Thread wieder nach oben holen.
    Waldeumel hat mich eben angerufen und wir haben fast 1 Std mit einander gesprochen. Er s o l l t e mitte Januar wieder Internet und Telefon Anschluß haben, aber seit paar Tagen geht es erst wieder im Schneckentempo mit 2 000 er Geschwindigkeit.
    Er wohnt jetzt in seinem Haus, der Pellet läuft aber er hat noch nicht die richtige Einstellungen heraus gefunden > Hauptsache die Wohnung wird warm wenn auch der Verbrauch im Augenblick zu hoch ist.
    Er muß immer noch im Hause werkeln an vielen Ecken und Kanten ist dies und jenes zu tun. Er kann leider durch seine Krankheit nicht so wie er es gerne möchte.
    Er will sich mal wieder selber melden, dies ein Zwischenbericht von ihm.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

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    Mit freundlichem Gruß Jürgen


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  • Mit so einem Silo ist Vorsicht geboten. Es stand mal ein Bericht in der Zeitung das ein Mann nach dem befüllen ins Silo rein gesehen hat und irgendwelche Gase haben ihn sterben lassen. vielleicht findet einer noch diese Meldung oder kann mal einen Pellet Tank Befüller zu dieser Problematik befragen.



    CO-Messgerät(CO-Wächter)einbauen wird im Bergbau auch zu überwachung gemacht

  • Es geht da nicht nur um CO sondern auch um Phenole, glaube ich.
    Habe den Bericht auch gelesen- finde ihn aber nicht wieder....


    ah, doch:
    Tödliches Gas im Pelletslager

    Jeder Kommentar ist (nur) eine persönliche Meinung -gebildet aus dem Wissen, der Erfahrung und den Schlußfolgerungen daraus.
    DIE Wahrheit gibt es nicht, liegt sie doch immer im Auge des Betrachters- und auch ich stelle KEINEN Anspruch darauf, sie zu besitzen !
    +++ Also ziehe bitte Deine eigenen Schlüsse aus den Informationen :!: +++
    Und auch wenn es nur ein Wort ist: ein DANKE kommt immer gut an.

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