250 m² suchen einen geeigneten Holzvergaser

  • Hallo ET 14 !


    Ich habe mir mal erlaubt ein neues Thema zu deinen Fragen aufzumachen.


    Ursprungslink: Attack Holz-/Pellet Kombikessel 25 kW



    http://www.holzheizer-forum.de…W/&postID=17566#post17566


    http://www.holzheizer-forum.de…W/&postID=17566#post17566Hallo !


    Also ich bin ja jetzt nicht so der spezi in Sachen Heizlastenberechnung.


    Allerdings kommt mir das schon recht knapp vor mit deinen 19 Kw.


    Fangen wir einfach mal von vorne an.


    Da ich bzw. wir nicht wissen was du genau vor hast währe es ebend schon Interessant ein paar Details zu erfahren.


    Möchtest du zuheizen oder soll der Kessel als Hauptheizung fungieren?


    Wie sind deine Gewohnheiten? Muss alles mollig warm sein?


    Ist jemand den ganzen Tag zuhause der auch mal nachlegen könnte?


    Wenn du schon ne weile mitliest wirst du ja sicherlich auf das Thema kompfort beim Holzheizen gestoßen sein.


    Hier muss man eben einfach wissen was man selber für Ansprüche hat.


    Ich für meinen Teil muss z.b. nicht 24h das Haus 21 C° warm haben.


    Über den Tag ist niemand zuhause. Die Heizung bleibt bei mir in der
    Woche ab 7 Uhr früh aus und läuft 2,0 h bevor einer nach hause kommt
    wieder an.


    Da kommt mir die Sache mit der Fernzündung des Wood & Pellet sehr
    entgegen da ich so nicht den Wärmebedarf zwischenspeichern muss. Ich
    kann so auf Speichervolumen verzichten da ich die benötigte Wärme nicht
    vorheizen muss.


    Ich bin zu dem Thema aber auch noch am Anfang und werde wie schon geschrieben nach und nach berichten.

  • Hallo Randy,


    danke für das Aufmachen eines neuen Threads.


    Die Norm-Heizlast für unser Umgebindehaus habe ich von einem Kumpel, der Ingenieur für Gebäudeplanung ist, durchrechnen lassen.
    Danach würde diese unisoliert ca. 18 kW und bei guter Isolierung ca. 13,6 kW betragen, Brauchwassererwärmung noch nicht mit eingerechnet (ist aber nicht viel ~1kW). Dies ist durchaus normal für so alte, große Häuser. Dabei sind schon halbwegs angenehme Wohlfühltemperaturen eingerechnet, z.B. 24°C in der Wohnstube (das gibt mir die Frau schon vor ;))
    Neue, durchschnittliche Einfamilienhäuser brauchen oftmals nur so ca. 4...6 kW, habe ich mir sagen lassen.
    Aber da sich nun gegenüber der Planung des damaligen Standes noch einiges ändert, rechne ich diese noch mal selbst durch und schätze es kommen so ca. 15 ... 16 kW zusammen.


    Da das Haus eh komplett saniert werden muss, kommt auch eine Heizanlage rein, mit kompletter Verrohrung des ganzen Hauses. In den Wohnräumen des EG soll dabei fast ausschließlich Fußbodenheizung entstehen, im OG nur in zwei Räumen. Der Rest mit herkömmlichen Radiatoren. In den Wohnstuben des EG und OG steht jeweils noch ein einzelner Ofen.


    Da ich eigenen Wald besitze (größtenteils Fichte und Birke), soll es schon ein Holzvergaser sein oder eben ein Kombigerät mit Pellets. Zur Not kann man ja noch Holzbriketts kaufen.
    Die Hydraulik soll so vorbereitet werden, dass eine Gas-Brennwerttherme später einfach mit eingebunden werden kann. Da Gas bereits im Haus anliegt.


    Der Kessel soll in den Anbau, mit direktem Übergang ins Wohnhaus (ca. 1/3 Heizraum, 2/3 Garage). Schornstein dafür muss noch gebaut werden.


    Die Puffer sollten ursprünglich in den Haustechnikraum gestellt werden (ca. 12 m vom Kessel entfernt). Dort passen aber wahrscheinlich nur 2 x 1500 Liter rein, wenn ich die Tür und den Fußboden entsprechend anpasse, ansonsten nur 2 x 1000 Liter. Hab auch schon überlegt nur den Hauptspeicher (von dem aus der VL zu den Räumen startet) in den Technikraum zu stellen und einen zweiten mit in den Heizraum, der kann dann auch größer sein (ca. 3000 Liter). In Summe versuche ich möglichst schon auf 4000 Liter oder mehr zu kommen (ich weiß, je mehr desto mehr Komfort). Die Speicher sollen ohne integriertes Schichtleitrohr sowie Wärmetauschern usw. auskommen.



    Kessel hatte ich folgende in die nähere Auswahl gefasst:

    • Thermoflux PID Logic Lambda 30 oder 40 kW (hat bereits Lambdasteuerung, sehr billig und Bafa-förderfähig)
    • Atmos GSX 50 (schön großer Füllraum)
    • Attack SLX Lambda 30 ... 40 (großer Füllraum und Lambda aber erst wenn er Bafa Förderung bekommt) oder eben der Wood & Pellet
    • Windhager LogWin Premium 305 oder 365 (top Kessel, kann ich mir aber nur leisten, wenn es Förderung auf mein Sanierungsprojekt gibt :S )
    • vielleicht auch einen Orlan oder Proburner 40 kW

    Grundsätzlich müsste der Kessel erst mal in der Serienkonfiguration laufen, denn für evtl. Aufrüstung mit LC oder so habe ich erst mal keine Zeit (zu viele Baumaßnahmen und Zwillinge!). Aber ich hoffe das dies auch mit dem Attack und dem Atmos GSX ohne weiteres möglich ist. Ein günstiger Kessel ist mir außerdem ganz recht, da dieser die ersten Jahre bestimmt auch viel altes, unsauberes Bauholz usw. schlucken müsste und das überlegt man sich bei einem 10.000 € Kessel ja dreimal. Großer Füllraum ist schon wünschenswert, da über den Tag (8...10 Stunden unter der Woche) niemand zum Nachlegen zu hause ist.

    • Rücklaufanhebung über Esbe 3-Wegeregelventil mit Stellmotor.
    • Steuerung bei den Billigkesseln über UVR16X2, damit ich nicht so stark eingeschränkt bin (evtl. auch Datenübermittlung auf Smartphone und Kopplung an intelligente Haussteuerung).
    • 2 VL-Temperaturmischer für die 2 Heizkreise.
    • Wenn Solar, dann später nachrüsten, über externen PWT.
    • Brauchwasser über ACV-Smartline 160 Liter Edelstahl-Doppelwandtank (KEINE Friwa).

    Ich denke das sind so die Eckdaten, Hydraulikschema weiß ich momentan leider nicht wie es anhängen kann.
    Für Anregungen und Kritik bin ich jederzeit offen :)

  • Ich heize rund 160 m² mit meinem GSE 30 36 cm außenwände keine Norm Dämmung von der heute soviel geredet wird.
    Ich hatte vor vielen Jahren eine Umfrage unter den Heizern gestartet: Wenn ihr nochmal Heizung was würdet ihr anders machen. Weiß nicht mehr die % Zahl aber weit über die Hälfte sagte Kessel und Puffer eine Nummer größer.
    Wir wollen nicht Sklave unserer Heizung sein. Das heißt die Familie möchte es warm (inkl. Warmwaser) haben wenn Kinder da sind erst recht.
    Wenn der Kessel zu klein ist muß er ständig den ganzen Tag durchlaufen um die Wohnung und die Puffer mit Wärme versorgen.
    Wir hatten einen Fall, 3 Fam. Haus mit Kindern und der HB hat nach Berechnung einen 18 kw Kessel eingebaut. Der Opa saß nur unten und hat nachgelegt.
    Mein rat für die 250 m² mind. einen 50er Kessel. Wir haben doch einen Link wo Du alle Deine Daten eingeben zu unseren fragen die eine nicht unwesentliche Rolle bei der Berechnung spielen eingeben kannst und wir geben unseren Dazu oder fragen nach.
    http://www.holzheizer-forum.de…Umbau-alter-Heizungsanla/

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Hallo ET !


    unisoliert ca. 18 kW und bei guter Isolierung ca. 13,6 kW


    Mit welchen Aussentemperaturen ist dein Bekannter denn an die Berechnung herangegangen?


    Ich habe 120m² Wohnfläche unisoliertes Haus ,35èr Gasbetonstein,Fenster 2 fach verglast.


    Vor meinem Attack hatte ich ja den DC 18S(r) 14,9 KW. Ohne den später montierten Abgaswärmetauscher konnte ich bei minusgraden keine Pufferspeicherreserven anlegen.
    Nur durch gezieltes Zeitliches steuern der Raumtemperaturen war es mir mit ach und krach möglich das Haus vertretbar warm zu halten.Als Back up hatte ich noch den Kamin und meine Therme.
    Soll heißen ich musste nicht frieren oder sowas.Hätte ja bloß Gas heizen müssen und gut ,aber das wollte ich logischer weise nicht.
    Was ich damit sagen will ist ,mein Haus ist ja nun nicht gerade alt und es hat bei den Quadratmetern einen Wärmebedarf von etwa 17KW.(bei minusgraden)
    Da ich dein Haus aber nicht im Detail kenne werde ich mir auch nicht anmaßen das Gegenteil zu behaupten was den ermittelten Wert deines bekannten betrifft.


    Zu den Kesselgrößen im allgemeinen denke ich schon das du mit den ca.40KW auf der sicheren Seite bist.
    Wenn ich jetzt einfach mal von einer Heizlast von 25-30 KW ausgehe.(Deine Frau soll es ja überall schön warm haben ;) ) wähle ich also einen Kessel der 30- 50 % größer ist um die Speicher neben das zu beheizende Haus auch voll zu bekommen.


    Du tendierst selber abgesehen vom Wood & Pellet ja schon in die richtige Richtung.( meine Meinung )


    Kessel hatte ich folgende in die nähere Auswahl gefasst:


    Thermoflux PID Logic Lambda 30 oder 40 kW (hat bereits Lambdasteuerung, sehr billig und Bafa-förderfähig)
    Atmos GSX 50 (schön großer Füllraum)
    Attack SLX Lambda 30 ... 40 (großer Füllraum und Lambda aber erst wenn er Bafa Förderung bekommt) oder eben der Wood & Pellet
    Windhager LogWin Premium 305 oder 365 (top Kessel, kann ich mir aber nur leisten, wenn es Förderung auf mein Sanierungsprojekt gibt )
    vielleicht auch einen Orlan oder Proburner 40 kW


    Ich für meinen Teil finde es natürlich schon schade das der Wood & Pellet bei dir wohl etwas zu gewagt ist zumal er ja auch nicht gerade billig ist.
    Grundsätzlich ist es der nahezu perfekte Kessel was die Handhabung angeht.Alleine schon das Anheizen mit der Anheiztür, oder das Saugzuggebläse.
    Der Kessel moduliert derart gut das man nur staunen kann.Bis auf 17% Lüfterdrehzahl.Das kommt dem Naturzug schon ziemlich nahe was natürlich auch heißt
    das man entsprechend Brennstoff einspart.


    Entgegen zu halten ist, das der Kessel im Pelletbetrieb 30 KW macht.Das würde was die von mir angenommene Heizlast deines Hauses betrifft schon eher hinkommen und auch ausreichen. Mann müsste halt einen Entsprechenden vorat an Pellets anlegen.


    Jetzt mal zum Atmos GSX.
    Das beste an Atmos ist wie ich finde nicht der Kesselhersteller sondern die Benutzer der Kessel.
    Ich glaube es gibt kaum andere Holzvergaser die so gut erforscht sind durch die Nutzer, wie die Atmos.
    Soll heißen du hast ein Problem, und es wird sich verhältnismäßig schnell jemand finden der dir einen Lösungsvorschlag macht.
    Das kann viel Wert sein. Viele Probleme müsste es aber auch gar nicht geben wenn Atmos auf altbekannte Probleme entsprechend reagieren würde.


    Beispiel: Abgasgtemperatur zu hoch


    einfache Lösung:Turbolatoren weiter entwickeln,Anheizklappe überarbeiten, Reinigungshebel zur Wärmetauscherreinigung integrieren,Modulation des
    Abluftventilators bzw..Lambdasteuerung wenigstens optional ab Werk anbieten
    (Optionale Lambdasteuerung alleine schon um der gefürchteten Schornsteinfegermessung gelassener entgegen zu sehen)


    Es ist vieles im nachhinein möglich mit den Atmoskesseln aber man bewegt sich auch in einer Grauzone wenn man den Kessel nicht wie von Atmos in der Anleitung
    beschrieben betreibt.


    Der wichtigste Kaufgrund ist wohl der Anschaffungspreis, die Kessel sind robust und Analog gesteuert (vielen wichtig) .
    Damit ich jetzt keinen Shitstorm ernte will ich nochmal drauf hinweisen das es meine persönliche Meinung ist.
    Es gibt sehr viele Atmosheizer die sehr zufrieden mit ihren Kesseln sind, deshalb fände ich es auch angebracht wenn jemand nochal seine Kesselempfehlung darstellen würde.


    Lange rede kurzer Sinn . Ich tendiere für dein vorhaben eher zu den SLX 45 KW Kessel von Attack.
    Die anderen Kessel kenne ich nicht .
    Thermoflux währe halt noch interessant. Leider habe ich noch keinen über deren Kessel schreiben sehen, deshalb wird man sich bei denen auch nur auf sich selbst und Thermoflux in Sachen Problemen berufen können.
    Immerhin haben die meines Wissens den einzigen Kombikessel der auch mit oberen Abbrand die 2. BimschV. schafft. Das ist doch schon ne Leistung !


    Zum SLX. Entscheidend währen aber auch für mich noch unbekannte Details wie die Primärluftführung, in welchem Umfang die neue Lambda touch Regelung den Kessel betreibt und wann der Kessel Bafa förderfähig ist.
    Da ich zugeben muss das sich die normale DPX Lambdasteuerung schon sehr von meiner jetzigen W&P unterscheidet.
    Schon alleine was die manuellen eingriffsmöglichkeiten oder die Lüftermodulation angeht.


    Nicht ganz unwichtig ist vieleicht noch zu erwähnen das es z.b. beim W&P nur otional erhältliche Zusatzmodule für Pufferspeicher oder Solarmangement gibt.
    Eine Heizungsregelung ist nicht integriert !

  • Hallo Männers,
    danke für Eure schnellen Antworten/Kommentare.


    Wir wollen nicht Sklave unserer Heizung sein. Das heißt die Familie möchte es warm (inkl. Warmwaser) haben wenn Kinder da sind erst recht.
    Wenn der Kessel zu klein ist muß er ständig den ganzen Tag durchlaufen um die Wohnung und die Puffer mit Wärme versorgen.


    Das Problem ist mir leider bewusst, genau wie das Thema das man nie genügend Pufferspeicher haben kann.
    Leider bin ich hier eben doch räumlich begrenzt, erstens durch die Raumhöhe (die beträgt halt nur ca. 2,2 m) und zweitens durch die Türöffnung in den Haustechnikraum (die beträgt nur knapp 90 cm). Beides wäre ich im Stande noch etwas zu modifizieren (Tür breiter und Fußboden an der Pufferposition ausheben) aber es geht eben nur begrenzt. Ich könnte natürlich in den Haustechnikraum 2x1000 Liter packen und dann noch neben die Heizung extra 2000...3000 Liter aber dann hab ich schon wieder 3 Speicher, mit entsprechend Verlusten dazwischen (ca. 12 Meter Rohr mit Bögen und Absperrungen zwischen Haustechnikraum und Heizung ;( ).
    Oder ich stelle halt nur einen einzigen großen 5000 Liter Speicher neben die Heizung und muss von dort mit dem VL in die Wohnräume. Was meint Ihr?



    Um, wie Jürgen schon schrieb, den üblichen Ablauf mal einzuhalten, hier die Fragen aus dem Link:


    1. Wie wird Dein Haus jetzt beheizt?:


    Eigentlich gar nicht, da das alte Heiznetz an einigen Stellen zerfroren war (aufgrund Leerstand) und nur in den zwei Stuben je ein Ofen steht. Vorher gab es eine Gasheizung aber leider habe ich keine Verbauchsdaten vom Vorbesitzer, da dieser sich einen Sch... um das Haus geschert hat (Privatinsolvenz).


    2. entfällt


    ok :)


    3. Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche m²?:


    ca. 250 m²


    4. Steht das Haus in kalter hochgelegenen Gegend, oder Flachland?:


    Oberlausitzer Bergland (Mittelgebirge). Das Haus liegt ziemlich genau auf 420 m Höhe, am Fuß eines Berges. Die Ostseite ist komplett frei, zum Feld hin geöffnet.

    5. Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses (sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder
    wird demnächst)(Fenster/Türen/Keller/Boden):


    momentan schlecht, wird vor dem Einzug aber wie folgt:
    Sehr unterschiedlich! Die Fachwerkwände im OG bekommen ca. 15...20 cm Innendämmung aus Zellulose. Teile der Westwand im OG sind aus 36 cm Gasbeton. Außerdem bekommt das gesamte OG außen noch eine 50 mm Holzfaserdämmplatte unter den Holzverschlag, mit Winddichtung. Auf der Massivseite im OG gibt es eine 24 cm Ziegelwand, dort soll vorerst nix zusätzlich passieren. Dafür ist die oberste Geschossdecke mit ca. 20 cm Zellulose gedämmt.
    Im EG sind die Massivwände aus 60 cm Feldstein gemauert, dort wird auch nicht gedämmt. Die zwei Blockstuben bestehen aus 18 cm dicken Fichtenbohlen und sollen perspektivisch wieder einen äußeren Holzverschlag mit 25 mm Holzfaserdämmplatte darunter sowie Winddichtung bekommen.
    Fenster soweit doppelverglast, U 1,4; einige auch besser.
    Fußboden OG besteht jetzt nur aus 3 cm Beton, die im "Dreck" liegen. Soll perspektivisch auch einen ordentlichen Unterbau mit Abdichtung und Dämmung sowie FBH bekommen.


    6. Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz/Holzbrikett, Pellet etc.) wie viel Kw?:

    auf jeden Fall erst einmal Stückholz, min 30 kW, lieber 40 oder sogar 50. Evtl. später noch Gas und Solar.


    7. Wie hoch war dein bisheriger Energieverbrauch lt/m³ (Öl oder Gas) im Jahr?


    Leider nicht bekannt, siehe 1.


    8. Hast Du schon bei einem HB (Heizungsbauer) Angebot machen lassen?:


    Ja, sogar von 3 Heizungsbauern.
    Die Ergebnisse waren eher ernüchternd. Bei HV-Anlagen muss man denen schon genau vorschreiben was man gern möchte. Die machen sonst teilweise komische Sachen, auch hydraulisch.
    Einer wollte mir z. B. nen 15 bis 18 kW Kessel einreden, da angeblich 30 kW viel zu viel für unser Haus wären :thumbdown: . "Somit würde der Kessel immer die geforderte Heizlast bringen". Genau das Problem was Jürgen beschrieben hat.
    Die HB´s haben bei uns halt Jahrelang nur Gas- und Ölbrenner verbaut und nun Wärmepumpen, da mag das Sinn machen.
    Aber ich denke ich habe einen gefunden, der auf meinen Zug aufgesprungen ist und es so baut, wie ich es mir wünsche.


    9. Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer? Der ideale Wert liegt zwischen 50 u. 100 lt/Kw :

    Zwischen 3000 und 5000 Liter! Mehr wäre besser aber ich will die Verluste durch zu viele kleine Einzelbehälter minimieren.
    Sprich, z.B. bei einem GSX 50 von Atmos und min 3000 Litern entspreche dies 60 Litern je kW (gerade noch akzeptabel).
    Wobei ich Puffergröße nach Füllraumgröße auszulegen auch als sinnvoll erachte.

    9 a. Wie soll Die Warmwasser Bereitstellung er folgen, Wärmetauscher im Puffer;
    Externen WW Puffer; Externer Wärmetauscher oder anders?


    Externer Edelstahltank von ACV. Der ist doppelwandig und damit recht effektiv, außerdem kompakt. Auch nur 160 oder 180 Liter, das genügt mir, um nicht immer so viel Wasser warm halten zu müssen.


    10. Man rechnet für das Puffer Volumen ab 55 lt/Kw. Die BAFA verlangt für die GSE
    Kessel 55 lt/Kw. Der ideale Wert liegt bei 100 lt/Kw.


    Ist mir bekannt. wird auf jeden Fall erfüllt, siehe 9.


    11. Hast Du schon mit Deinem zuständigen Schornsteinfegermeister darüber
    gesprochen?:


    Ja sogar mehrfach, der sieht generell bei HV´s keine Probleme. Musste ja auch meinen neuen Schornstein mit ihm durchsprechen.
    Wie es um das Thema Kesselumbau auf LC o.ä. steht, weiß ich nicht. Er ist aber eigentlich einer der sehr genau ist, würde also nicht dafür garantieren das er nicht evtl. ein Problem daraus macht.


    12. Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden einschließlich der
    Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?:


    Ja, Kessel und Ausdehnungsgefäße bekommen einen extra Heizraum. Nur die räumliche Aufteilung der Puffer ist mir noch nicht ganz klar. Siehe oberer Teil dieser Antwort.


    13. Hast Du schon "genügend" (abhängig von der Kessel kW) Holz getrocknet
    auf dem Grundstück zu liegen? Hast Du genügend Fläche im Grundstück zur Lagerung des Holzes?
    Bedenke Holz muss zwischen 2 und 3 Jahre an der Luft (oben abgedeckt) trocknen können. Jede Holzlieferung getrennt lagern (Verwechslungsgefahr)


    Ja, ca. 60 ... 70 Rm sind schon trocken. Wald ist vorhanden (vor allem Fichte aber auch Birke). Ebenso ziehe ich es in Erwägung Holzbriketts dazu zu feuern. Holz ist bei uns auch aus den Nachbarländern Polen und Tschechien halbwegs gut und noch bezahlbar zu beziehen, außerdem habe ich einige Quellen bei Forstunternehmen. Ich hoffe das sichert mir die Versorgung für die nächsten 10 bis 20 Jahre, weiter möchte und kann ich jetzt eh nicht denken.



    Ich hoffe Euch damit erst einmal genügend Infos gegeben zu haben und denke mich in den letzten Jahren auch schon ordentlich mit dem Thema befasst zu haben.
    Aber gerade die Praxiserfahrungen fehlen mir natüprlich. Da bei uns fast alle mit nem ETA- oder Fröling Kessel heizen oder eben Gas, da kann man auch kaum was über Einstellungen usw. lernen. Und von programmierbaren Steuerungen, wie z. B. die UVR, hat in meinem Umfeld auch niemand Ahnung.


    Ich wäre auch über evtl Hydraulikschemata-Vorschläge dankbar, die auf mein Projekt passen würden.


    Grüße aus der Oberlausitz

  • Hallo,


    Versuche es mal mit dem Anhang "Einstieg".


    Da ist eine Reihenfolge angegeben nach der man vorgehen kann/sollte.


    Auch findest du einen Link zu einem Excel Rechenblatt nach dem du den Speicher auslegen kannst
    wenn dir deine Heizlast bekannt ist.
    Ein Link zu einer Hydraulik findest du auch.


    De Auswahl des HV immer mit Lambdasonde!


    Was meinst du mit unsauberem Holz.
    Verbrennen kannst du alles an unbehandeltem Holz mit einer Feuchte <= 15%.


    Das mit ein Gastherme, eine Therme ist für mich so ein an der Wand hängender "Turbokessel", würde ich mir noch überlegen.
    Ich habe bei mir einen ganz normalen Stand-Brennwertkessel eingebaut ohne so ein zusätzliche TURBO-Pumpe im Kesselkreislauf.
    Wenn du Platz hast nimm statt einer Therme ein Standkessel! Da kann man auch die Temperatur vom Kessel zum Speicher schön regulieren.
    Ich fahre bei ca. 27...29°C Rücklauftemperatur eine Vorlauftemperatur am Kessel von 68°C direkt in den Speicher.
    Die Verschaltung ist so ausgeführt das ich mit 1 Start pro Tag hinkomme.



    mfg
    HJH

  • Denke mal das die Auswahl was Kesselleistung angeht im Grunde mit 40 bis 50 KW soweit klar ist.
    5000L Speicher halte ich für übertrieben. 4000l sind schon ausreichend, das Thema Wärmeverluste hattest du ja schon erwähnt.
    Ich selber arbeite ausschließlich mit Hygienekombiespeichern inkl. 2 Rohrwärmetauscher.
    Hier gibt es auch wieder das für und wieder .Für mich gibt es bei dieser Art von Speichern mehr für als wieder.
    Du hast halt alles unkompliziert in einem Speicher integriert.
    Allerdings würde ich 1000L als Hygienekombiespeicher aufbauen und den Rest als reinen Pufferspeicher in Reihe einbinden.
    Die Trennung währe z.b. bei Solareinbindung wichtig da du bei geringerer Sonneneinstrahlung ein kleineres Volumen (oberer Rohrwärmetauscher) erhitzen musst. Ist der Speicher zu groß wirst du kaum etwas vom Solaren Ertrag merken.
    Bei Erreichen einer Mindesttemperatur von z.b. 50 C° durch solar kann man mittels umschaltventil dann auf den unteren Rohrwärmtauscher umschalten.
    Hydraulikbeispiele gibt es nebenan im bei der Generalvertretung des Marktführers.

  • Gsx 50
    Fröling S3 36kw mit Lambdaregelung
    Hdg euro
    Lopper drummer
    Guntamatic bmk


    Ich denke das wären so die Bekannten in diesem Bereich.
    Ich persönlich würde in Anbetracht Kosten/Nutzen hier zum fröling tendieren.

  • Hier mal eine Gegenüberstellung aus meiner Sicht.
    Welche Anlagen kenne ich:


    1)Atmos DC50GSE bei mir
    2)Lopper Drummer 45
    3)Guntamatik BMK 30
    4)Fröling S4 34kw
    5)Fröling S3 28 WOS ohne Lambda
    6)Hdg Euro 40kw


    Der Vorteil von 2-6 ist ohne Frage die Lambda- und Leistungsregelung. 3-6 haben noch den Vorteil der halbautomatischen Wärmetauscherreinigung mittels Hebel von außen. Man startet also jedes Anheizen mit nem relativ sauberen Wärmetauscher. Der Guntamatic BMK ist für mich das Premiumprodukt wenn es um Komfort und Optik geht. Die Bauform im Inneren lässt sich gut mit dem HDG und Lopper vergleichen. Diese haben ebenfalls die seitliche Wirbelbrennkammer, das Holz liegt also nicht auf der Düse. Vom Wirkungsgrad her kann ich keinen Unterschied bei den geregelten erkennen.
    Ne besondere Liga stellt für mich der Lopper Drummer dar. Als mein Kumpel den das erste Mal angeheizt hat, sind wir aus dem Heizraum gerannt. Das Gebläse startet in der Anheizphase "hörbar". Sind 190°C AGT erreicht wird er zum schnurrenden Kätzchen. 4000Liter reichen bei ner Füllung Eiche nicht! Bei Kiefer grad so.


    Der S3 ist ne feine Sache wenn er mit Lambdaregelung ausgerüstet ist. Konnte ich mir im Winterurlaub 3 Tage ansehen. S3 36kw mit 1x 7000 Liter Puffer. Sehr komfortabel. Der Kessel selbst hat mit ME 50 und Tacco-Setter knapp 7300 gekostet.


    Der GSE ist nun sicher der günstigste Vertreter, der aber auch leider im Verhältnis zu seiner "soll-Leistung" den geringsten Füllraum hat. 50kw mit grad mal (theoretisch) 170 Liter Füllraum ist einfach zu wenig. Ein weiteres Problem ist zudem die oft debattierte Anheizklappe und die absolut beschissenen Turbus. Auch ist er zu schlecht gedämmt. Sicher man kann alles tunen und optimieren, aber wo liegt da der Sinn?!


    Mein Fazit:
    Ist der Geldbeutel zu knapp bemessen und man hat auch etwas zeit für Besuche am Ofen, dann Atmos.


    Hat man zu viel Geld übrig, dann Guntamatik BMK oder Lopper Drummer.


    In "Normalo-Fall" wäre meine Entscheidung der Fröling S3 mit Lambda.



    Bei der Auswahl des Puffervolumens sollte man vielleicht wirklich darauf achten, dass der Kessel seine Füllung grundsätzlich volllastig durch zieht. also bei >200 Liter Füllraum auch gut 4000Liter Puffer.




    So; Kritik erwünscht!

  • Hallo,


    erst einmal vielen Dank für die zahlreichen Beiträge.


    Ja, ich denke auch das es ca. 4000 Liter werden, vorzugsweise 2x2000 Liter. Falls doch weniger, muss ich halt mit den Komforteinbußen leben.
    Dazu muss ich noch einige Male die genaue bauliche Situation unter die Lupe nehmen und werde wahrscheinlich noch mal eine Skizze der Räume, die in Frage kommen, hochladen. Da es meine Frau immer sehr warm braucht ;) , wird eh viel Wärme durch die Heizung abgezoden, dazu noch unsere recht windige Lage, denke die 4000 Liter wären nicht so oft randvoll mit 90°C.


    Hydraulischer abgleich erfolgt?


    Der erfolgt natürlich sobald die Heizanlage montiert ist. Momentan gibt es ja noch nicht einmal Heizungen in den einzelnen Räumen (siehe meine Beschreibung ganz am Anfang des Threads).


    Gsx 50
    Fröling S3 36kw mit Lambdaregelung
    Hdg euro
    Lopper drummer
    Guntamatic bmk


    GSX 50 ist tatsächlicher in meiner näheren Auswahl. Die Nachteile sind mir bewusst, vor allem die Wärmetauscher und deren Reinigung ist sicherlich nicht optimal, ebenso die nicht modulierenden Gebläße, aber bei einem Preis unter 4000,- € spart man immer noch ca. 3000,-€ zu einem Fröling S3 Turbo mit Lambdaregelung. Und die 3000 € kann ich bei einer 260T€ Haussanierung auch gut wo anders gebrauchen.


    Den Fröling S3 find ich auch super, nur der Aufpreis für die guten Steuerungen ist echt bitter. Vor allem der schöne Große Füllraum von 210 Liter bei 36 kW ist käme mir entgegen.
    HDG, Lopper und Guntamatic sind alle samt sehr gute Kessel und mir auch bekannt aber eben echt sehr teuer. Wie sieht´s mit Ersatzteilpreisen aus?



    Die GSE Serie von Atmos find ich zwar auch gut aber hat mir zu kleinen Füllraum, dann lieber den GSX 50.
    Fröling S4 34 kW wäre eigentlich echt eine Alternative zum S3 36 kW mit Lambda, da in der Konfiguration fast gleich teuer.
    Lopper, Guntamatik und HDG eben noch teurer. Würde ich aber gern mal live sehen. Wenn jemand weiß wo so ein Kessel in der Gegend um Dresden (am besten östlich von DD) in Betrieb ist, einfach mal melden.



    Meine Auswahl umfasst bisher:


    Atmos GSX 50
    Thermoflux PID Logic Lambda 30 oder 40 kW
    Attack SLX Lambda 40 oder 45
    Windhager LWP 305 oder 365
    Fröling S3 36 kW
    Fröling S4 34 kW
    vielleicht aber auch ein Attack Wood&Pellet (wenn ich mit der Minderleistung von 25 kW bei Stückholz leben kann).
    Orlan oder Proburner 40


    Der Thermoflux ist für mich persönlich sehr interessant, leider ist darüber nichts in Erfahrung zu bringen. Aber Lambda, Bafa-Förderung und der günstige Preis. Gut, man braucht noch eine extra Steuerung bezüglich der Heizkreisregelung usw. Aber rein der Kessel mit ca. 3700 € wäre schon ein Kostenschnäppchen. Füllraumvolumen von 170 Liter wäre noch ok. Was mir nicht gefällt sind die widersprüchlichen Angaben die man zu dem Kessel bei den Anbietern liest, irgendwie verwirrend.


    Die Attack SLX wären ebenso Schnäppchen aber erst wenn die auf der Bafa Liste stehen, sollte ja hoffentlich nächstes Jahr der Fall sein. Der Große Füllraum zudem sehr verlockend.


    Windhager würde ich den Fröling Kesseln fast vorziehen, den find ich konstruktiv noch etwas schöner und zudem haben die etwas größere Füllräume. Der Preis ist ja ähnlich den Fröling.
    Solch teure Kessel sind natürlich verlockend, da im Normalfall nur installieren, anfeuern und läuft. Kein Basteln usw. und gute Steuerung ist auch schon dabei. Das sollte man den Billigkesseln alles gegenrechnen. Zumal auch mal Frau, Mutter oder Kumpels bei Abwesenheit einfach den Kessel feuern könnten oder eben automatische Zündung.
    Aber wenn ich das richtig sehe kosten die Ersatzteile ein kleines Vermögen, was ich einfach unverschämt finde, da punkten die Günstigen wieder. Dann spielt es auch keine Rolle wenn man mal einen Düse oder Brennraum mehr tauscht.
    Für mich wäre ein Premiumkessel interessant wenn ich Förderung auf mein Sanierungsprojekt bekomme, in ordentlicher Höhe. So lange muss ich von einem "günstigen" Kessel ausgehen.


    Den Orlan oder Proburner 40 find ich auch recht interessant, Füllraum halbwegs groß, günstiger Kaufpreis und günstige Ersatzteile. Aber das Druckgebläße schreckt mich, bezüglich Lufttrennung bei LC umbau, etwas ab.
    Würde Ihr hier eher zum Orlan oder zum Proburner tendieren? Sind ja glaub baugleich aber keine Ahnung was die Steuerungen können. Modulieren die Gebläße wenigstens?


    Für weitere Vorschläge oder Erfahrungen bin ich natürlich weiterhin offen. Da erst mal Schornstein, Heizraum und Wohnräume gebaut/saniert werden müssen, hat der Kessel noch lange Zeit bis zum Kauf :)


    Interessant wäre eine detaillierter Vergleich der Kessel mit Ausstattung, Kaufpreis, Ersatzteilpreisen, evtl. Mehrkoten für extra Steuerung UVR und evtl. Mehrkosten für Umrüstung aus Lambda usw. Vielleicht hat der eine oder andere so etwas schon.


    Grüße und besten Dank

  • Hallo HJH,


    danke noch mal für Deine recht hilfreiche Unterlage, habe ich mir in der Vergangenheit schon einmal zu Gemüte geführt und ist recht hilfreich, wie ich finde. Vor allem wenn jemand gar keine Ahnung von Verfahrenstechnik hat.
    Die Excel für Pufferauslegung hab ich bereits genutzt.


    Das mit ein Gastherme, eine Therme ist für mich so ein an der Wand hängender "Turbokessel", würde ich mir noch überlegen.
    Ich habe bei mir einen ganz normalen Stand-Brennwertkessel eingebaut ohne so ein zusätzliche TURBO-Pumpe im Kesselkreislauf.


    Bei den Gasheizungen kenne ich mich leider nicht so gut aus. Was ist denn der Unterschied zwischen einer Brennwerttherme und einem Brennwert-Standkessel? Abgesehen von der Aufstellungsart. Dadurch das in dem Heiztechnikraum, in den Gasheizung soll die Wände im unteren Bereich teilweise nass sind, käme mir eine Wandmontage >1 m Höhe natürlich entgegen. Da könnte man den Fußboden und die Wände auch nachträglich noch sanieren, ohne die Gasheizung zu demontieren. Theoretisch muss die Gasheizung nicht modullieren, da sie nur den Puffer bis zu einem gewissen Stand erhitzen soll, es sei denn man bindet sie nach den Kesseln ein.


    Gruß,
    Frank

  • Hallo ET !


    Was sind denn die Wiedersprüchlichen Angaben Thermoflux betreffend?
    Ich habe mir den Kessel ebend auch nochmal ein wenig auf der Seite von Thermoflux angesehen.
    Grundsätzlich ist der Kessel gar nicht verkehrt würde ich sagen.
    Die Rauchabsaugung ist sehr gut gelöst! (Wie beim Wood and Pellet)
    Soweit ich sehen konnte Primärluftführung im unteren drittel der Füllkammer. Sehr gut !
    Bei dem Preis kann man nichts sagen.


    Leider fehlt eine Anheiztür. Das ist in sofern wichtig ,falls es doch mal zu einem Hohlbrand kommen sollte, kann man ohne Probleme etwas nachstochern ohne das der gesammte Füllraum in Brand gerät. Das darf auf kein Fall passieren !


    Der Kessel ist soweit ich jetzt gesehen habe nur bis 30KW als Lambda Variante erhältlich. Das wird nicht ausreichen bei deinem Vorhaben.

  • Hallo,


    Mit Turbokessel meine ich ÖL/Gas-Kessel kleiner Bauart und mit wenig Wasserinhalt.


    Damit das Wasser nicht anfängt zu kochen hat man eine interne Umwälzpumpe welche unabhängig von der Pumpe für den äußeren Heizkreis das Wasser umpumpt.
    Da bin ich der Meinung das ist auf Dauer zu teuer. Zudem die Pumpe stärker sein muss wie die Pumpe vom Heizkreis.


    mfg
    HJH

  • Also erstmal zur Gastherme.
    Ich habe ne hier ne Junkers Brennwerttherme ZBR 28-3
    und bei meinen Schwiegereltern seit vorgestern ne ZSB 14-4
    da gibt es keine zusätzliche Pumpe. Bei Schwiegereltern hätte ich gern nen Vitodens 300-W 11kw einbauen lassen wegen dem großen Wasserinhalt und der Lambdaregelung, aber die wollten halt das günstige Modell.


    So, nun zu deinem anderen - eigentlichen - Thema.


    Wenn jemand für 260.000€ ein Haus saniert, dann muss ich mich fragen ob er noch ganz klar im Kopf ist, wenn er beim Ofen wegen 3000 € anfängt zu knausern. Sei bitte nicht beleidigt, aber ich denke du verfolgst hier einen falschen Weg, auf dem ich leider selbst auch war.


    S3, S4, BMK usw... sind von der Effizienz und von der Energieausbeute her sicher gleich gut.
    Dann nimm den S3 mit Lambdaregelung.
    Somit hast du nen guten Kompromiss aus Leistung, Komfort und Preis. Du schreibst selbst dass es deine Frau schön warm braucht.


    gib mal im http://www.atmos-forum.de den Suchbegriff "Anschlussschema" ein. Dann findest du nen Beitrag aus dem alten Forum unter micha1151. Dort sind zwei Puffer gleicher Größe zusammen geschalten als ob sie "einer" wären.


    Die nachkommende Kritik wegen der Schichtung stimmt nicht. Die Anlage steht jetzt so mit einem HDG hier ein paar Dörfer weiter. Die Puffer wurden mit reichlich Thermometern versehen. Die Schichtung funktioniert super.


    Zu deinem Abgleich:
    Ich hoffe du findest jemanden der das richtig macht und kann und dir nicht nur irgendwas bescheinigt. Nimm große Heizkörper, optimal wäre natürlich Fußbodenheizung.


    Abschließend für Dich noch der wirklich gut gemeinte Rat: gehe in dich und überlege dir gut ob es die 3000 € nicht doch Wert ist.
    Wenn es wirklich der GSX sein muss, dann bitte gleich mit der Komplettregelung von z.B. Logic Therm.


    PS: Der HDG Besitzer hatte vorher den GSX. Der ist aber immer beschissen gelaufen. Problem war der Schornstein. Irgendwann meinte mal jemand das der GSX wohl etwas mehr Schornsteinhöhe braucht ?!?!?!?!?

  • Der Kessel ist soweit ich jetzt gesehen habe nur bis 30KW als Lambda Variante erhältlich.


    Hallo Randy,
    der Thermoflux gefällt mir eben auch sehr gut. Das mit der Anheizklappe lässt sich sicherlich verschmerzen, denke ich.
    Und mit Widerspruch meine ich nicht unbedingt die Angaben auf der Herstellerseite sondern die Angaben von diversen Händlern. Da wird teilweise der 40 kW Kessel als Lambdaversion, Bafa-förderfähig angepriesen. Oder unteschiedliche Angaben zum Füllraum. Schaut man dann auf der Thermoflux-Deutschland Seite, kommt die Ernüchterung. Trotzdem eigentlich fraglich warum niemand bekannt ist, der diesen Kessel hat. Entweder sind alle Betreiber zufrieden oder/und nicht im Forum tätig.
    Vielleicht nehme ich dann den 40er, den es über Logic-Therm ja angeblich auch mit fertig montierter Lambdasteuerung geben soll http://logic-therm.de/4-produkte/produkte.html


    Ich habe ne hier ne Junkers Brennwerttherme ZBR 28-3
    und bei meinen Schwiegereltern seit vorgestern ne ZSB 14-4


    Hallo mike,
    ich werde voraussichtlich eine Wolf CGB2-24 montieren lassen, oder halt auch eine Junkers. Aber da lasse ich dem HB sein Steckenpferd anbieten.


    Wenn jemand für 260.000€ ein Haus saniert, dann muss ich mich fragen ob er noch ganz klar im Kopf ist, wenn er beim Ofen wegen 3000 € anfängt zu knausern. Sei bitte nicht beleidigt, aber ich denke du verfolgst hier einen falschen Weg, auf dem ich leider selbst auch war.


    Nein, ich nehme Dir den Kommentar nicht übel. Aber man hat halt nur ein gewisses Budget zur Verfügung und die Sanierung ist es schon teurer als geplant (wie immer :( ). Wenn man dann bei jeder Sache sagt, "ach komm lass und gleich das teurere Produkt (hoffentlich auch bessere) kaufen", dann summiert sich das ganz ordentlich.
    Soll nicht heißen, dass ich auf Teufel komm raus den billigsten Kessel will und nachher enttäuscht bin, wenn er nicht gut läuft.
    Mit was warst Du denn auf dem falschen Weg, auch der Kessel?


    S3, S4, BMK usw... sind von der Effizienz und von der Energieausbeute her sicher gleich gut.
    Dann nimm den S3 mit Lambdaregelung.


    Die Guntamatik BMK sind schon tolle Kessel aber ich hab mal geschaut, da bin ich ja bei 40 kW schon etwa bei 11T€, einfach zu viel. Mag sein, dass ich mich bei 1...2T€ Mehrpreis noch überreden lasse aber 5...6 sind echt heftig. Da bekomm ich ne Menge Holz oder Gas dafür, man sollte bei all der Liebe zum technisch ausgereiften Kessel nicht die Wirtschaftlichkeit vergessen.
    Aber S3 find ich u.U. wirklich gut als Alternative, dort war ich letztes Jahr schon mal angekommen und hab auch Angebote.
    Sollte man den gleich mit der teuren Lambda Control kaufen oder lieber mit der einfachsten Steuerung und eine Logic-Therm oder Flammtronik montieren? Denn der LC Satz von Fröling selbst kostet sehr viel Aufpreis (die wollen ja auch lieber den S4 verkaufen).


    Zu deinem Abgleich:
    Ich hoffe du findest jemanden der das richtig macht und kann und dir nicht nur irgendwas bescheinigt. Nimm große Heizkörper, optimal wäre natürlich Fußbodenheizung.


    Ja, ich habe jemanden. Warum, schlechte Erfahrungen gemacht? Ich will für das Ganze evtl. auch gleich die Rechenarbeit mit vorbereiten oder zumindest prüfen. Die Logik scheint mir einleuchtend, hab ja mal selbst in der Verfahrenstechnik gearbeitet. Weswegen ich auch die HB´s teilweise schon schön ins schwitzen gebracht habe :) , denn viele von denen rechnen nicht gern nach


    Abschließend für Dich noch der wirklich gut gemeinte Rat: gehe in dich und überlege dir gut ob es die 3000 € nicht doch Wert ist.
    Wenn es wirklich der GSX sein muss, dann bitte gleich mit der Komplettregelung von z.B. Logic Therm.


    Danke für den Tipp von Logic Therm, da scheint es den Kessel ja schon fertig umgebaut zu geben.? Würde ich einem Selbstumbau schon vorziehen aber vielleicht dann doch ein Thermoflux oder Fröling S3, wegen der halbaut. WT-Reinigung.
    Wenn der GSX aber wirklich so beschissen läuft wie mir hier scheint, dann lass ich es vielleicht gleich. Wie ist das mit Deinem GSE?

    An Alle:

    Anbei mal ein Hydraulikschema mit bisschen Seuerung auf eine UVR dargestellt. Optimalvorstellung mit 2x2000l Puffer in Reihe (wenn die in meinen Technikraum passen) aber dazu später noch mal.
    Ich hätte halt gern alle Daten in einer zentralen Steuerung zusammenlaufen und evtl. dann auch fernüberwacht usw. Kann man die LC evtl. auch über UVR realisieren oder ist da immer das Steuergerät von z. B. Flammtronik notwendig (wenn nachgerüstet)? Zumindest wäre es interessant den Rest O2-Wert angezeigt zu bekommen.

  • Danke für den Link ET !


    Ich kenne ja die Seite von Logic Therm.
    Aber trotzdem nochmal danke für den Link!


    Ist mir vorher gar nicht so aufgefallen, aber ich muss sagen 40 KW für 3500,00€ inkl. Lambdasteuerung.
    Was willst du mehr. Wie gesagt so schlecht kann der Kessel nicht sein.
    Nach Abzug der Prämie kostet das Teil 1500,00€ .

  • Nochmal ein kurzer Nachtrag.


    Leider währe der Kessel mit der 40 KW Logic Therm Umbauvariante nicht förderfähig .
    Es wird ausschließlich der 30KW Lambda gefördert.
    Damit schließt sich das eigentlich auch aus. Obwohl man sagen muss das man bei dem Preis schon fast die Förderung nicht mehr braucht.

  • Nach Abzug der Prämie kostet das Teil 1500,00€ .


    Randy ich glaube nicht das du die BAFA für Olaf seinen 40er inkl. Lambdaregelung bekommst .
    Du bekommst ja auch keine BAFA für einen 40 GS inkl. LC oder FT .


    Aber frag mal bei Olaf nach ob es für seine Lambdakessel BAFA gibt.


    Nachtrag :
    Post kam zur gleichen Zeit wie deiner.

    Gruß fjko


    Atmos DC30RS, 2000 Liter Pufferspeicher, 275 Liter Mag, 200 Liter Warmwasserspeicher, Zugbegränzer, Abgasthermometer und Microblasenabscheider verbaut. Buderus Ölkessel Hydraulisch Eingebunden. Geregelt wird die ganze Anlage mit der Logic-Therm Steuerung.
    Vorstellung

  • Der 50 GSE läuft relativ gut.
    Die AGT ist immer zu hoch, kann man aber mit optimierten Turbus klären.
    Der Füllraum ist mit knapp 170 Litern viel zu klein für einen 50kw Kessel.
    Lässt du den DC 50 GSE optimieren, bist du auch bei knapp 6000 Euro.


    Hier kommst du
    http://www.alternative-haustec…turbo-45-inkl.-wos?c=1597
    +
    http://www.alternative-haustec…mbda-fuer-s3-turbo?c=1598


    auf: knapp 7100 abzüglich Förderung dann bei 5000.


    Mit dem Unterschied, dass Du den S3 nun nicht mit dem 50 GSE vergleichen kannst.
    Ich kann mich hier nur wiederholen, mache nicht den Fehler den ich gemacht habe. Es heißt nicht umsonst, dass wer billig kauft, zwei mal kauft. Und der Preisunterschied hier ist nun nicht so extrem.


    PS: Der Guntamatik BMK 50 kostet Liste 9850. Dein Händler könnte hier aber sicher 20% raus holen. Woher die 11000 kommen, kann ich nicht nach voll ziehen.

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