Flüssige Gewindedichtmittel

  • Hallo!


    Was ist eigentlich von flüssigen Gewindedichtmitteln zu halten?
    Statt Hanf bzw. Teflondichtfaden hat ein Flüssigdichtmittel, zumindest in meinen Augen, einige Vorteile. Man trägt es auf, schraubt alles zusammen, wischt das überflüssige einfach ab und muss nur noch warten das es abhärtet. Die Produktpalette reicht ja über Loctite, Fermitan (von Fermit) bis hin zu NoName-Produkten. Allerdings habe ich so gut wie keine Berichte über das Zeugs gefunden und einige sollen wohl schon seit Jahren auf dem Markt sein! Kann da jemand mehr dazu sagen? Für Trinkwasser würde ich sie vieleicht nicht gerade verwenden wollen aber für die Heizung kann ich mir die Verwendung sehr gut vorstellen.



    Torsten

  • Ich nutze das Zeug gern für Druckluft und Öl - bei der Heizung aber klassisch Hanf und locher Spezial Paste...
    Wenn das einmal dicht ist, bleibt das auch dicht...

    Don't blink!

    _______________

    D20P mit A25 und RLA durch Regumat, Hygienespeicher 800l

    Alles gesteuert per ACD01

    + 10m² Röhrenkollektor mit Regusol, gesteuert durch Deltasol BS Plus v2 für Schichtladung

    P.S.: Kranplätze müssen verdichtet sein!

  • Das sehe ich auch so. Nimm Hanf und ein Dichtmittel (Locherpaste, Neo Fermit o.ä,) und du hast Ruhe.

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

    Edited once, last by Holzpille ().

  • Hallo!


    Gibt es bestimmte Gründe warum du das Gewindedichtmittel nur für Öl/Druckluft verwendest oder einfach Gewohnheit? Weil ich werde wohl leider einige Probleme mit meiner Rohrführung beim Heizungsbau bekommen und nicht alles wird sich löten lassen (pressen ist mir zu teuer, auch wenn ich selber eine Presse habe). Gerade bei Hanf/Dichtfaden kommt es ja doch mal vor das es dann doch etwas sifft.



    Torsten

  • Mit Hanf und einer entsprechenden Montagepaste ist das eine absolut
    sichere Sache.
    Arbeit macht nunmal die Vorbereitung der Rohrstücke.
    Bei meiner Installation ist alles eine Mischung aus pressen , schweissen und Gewinde mit Hanf
    Geschmacksache!!

  • Hallo


    Also ich bin mir da nicht mehr so sicher es gab oder gibt da noch so eine rotr Flüssigkeit aus der Tube das wurde auf den Hanfwickel aufgetragen und dann verschraubt .. das Zeug war auch immer dicht , der Nachteil war nur wenn man das wieder nach längerer Zeit lösen wollte konnte man gleich eine Flex oder Säge nehmen um es wieder auszubauen da ging nichts mehr.


    Mfg. P25

  • Ich vertraue eben verhanften Verbindungen mehr als den chemischen.
    Loctite wird immer undicht, wenn die Verschraubung doch noch mal bewegt wird, Hanf heilt sich selbst.


    Man muss es nur richtig machen, das A und O ist die richtige Vorbereitung des Gewindes und das richtige wickeln. Dann kann nix schief gehen...

    Don't blink!

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  • Ich nehme als Grundlage bei Verschraubungen für die Gewindefüllung
    etwas Hanf mit Dichtmittel (Locherpaste) und darüber 3 Lagen
    Teflonband ,aber das starke mit 0.1mm Dicke (ist leider sehr teuer
    gegenüber den dünnen Schmarrn) hat aber den Vorteil das die
    Verschraubungen in gewissen Umfang aufgedreht werden können ohne das das
    Teflonband zerfledert .
    Ist meines Erachtens das Mittel der Wahl insbesonders wenn verschiedene
    Materialien zum Einsatz kommen ( Eisen ,Bronze ,Kupfer ,Rostfreie Zwischenstücke und Kugelhähne).


    lg Ludwig

  • Hallo!


    @855


    Ja die ersten Dichtmittel von Loctite waren eher ein Gel als das sie fest wurden. Aus dem Grunde hatte ich das auch früher nicht mehr verfolgt, aber seid gestern weiß ich das Loctite da eine ganze Produktpalette rund um das Zeugs aufgebaut hat. Außer Minzgeschmack haben die wohl so gut wie alle möglichen Richtungen im Sortiment, wobei das auch massiv verwirrt. Und der Preis von dem Kram ist ja astronomisch! Gibt ja ähnliche Produkte von Mitbewerbern und Loctite liegt oft bis zum 4 fachen drüber, da überlegt man sich doch schon ob man sich das antut.


    @Glutgeist


    Die galvanische Trennung wäre zwar schön, aber ich denke mal da sind so gut wie alle Produkte nur in Ansätzen erfolgreich weil irgendwo müssen ja Gewindeflanken aufeinander reiben.


    Ich habe mir jetzt mal eine Flasche "Fermitan Heizung" besorgt, mal sehen ob ich das Zeugs einsetze. Es geht zwar nur bis 110 Grad aber ich hätte es ganz gern an den Stellen in der Solarverrohrung verwendet wo ich schlecht ran komme bzw. hartlöten kann. Na mal sehen was ich genau mache, die 10 € sind jetzt keine Weltausgabe gewesen und fallen selbst bei Nichtgebrauch nicht wirklich ins Gewicht. Oder ich gehe das Risiko ein und spiele mal Versuchskaninchen. :D



    Torsten

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