Anheizklappe ausbauen ermöglicht bessere Reinigung und Wirbulatoreinbau

  • Aufgrund der Versuche mit den Wirbulatoren hab ich jetzt die Anheizklappe zum demontieren gemacht.

    Sonst war unter der AHK immer nur eine Kette drinnen weil es nicht anders ging. Zudem ist die Reinigung schwierig wenn das Teil ganz lästig im Weg ist.
    Das kennt wohl jeder wenn er den Bereich reinigen muß.



    Man muß die Niete an dem Klappengelenk ausbohren, dann kann die Klappe entfernt werden.
    Mit 5 mm gerade vorbohren und dann mit 8 mm aufbohren, aber gerade halten sonst wird es schief ! (überprüfen !!! vielleicht gibt es Typen mit anderen Bolzen !)


    Schon passt ein 4. ter Wirbulator rein und die Reinigung kann viel besser erfolgen, weil man in die Winkel hinten rankommt.



    Man muß dann nur einen Bolzen mit 8 mm in das Klappengelenk einstecken und alles "klappt" mit der "Klappe" wunderbar !
    Wenn der Bolzen lange genug ist muß er nicht gekontert werden,also ohne Gegenmutter.Mit ein paar Handgriffen ist das Teil ausgebaut.


    Woody


    Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen.
    Die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.

    Albert Einstein, *1879 †1955 Physiker


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  • Ja diese AHK was sich nur der Konstrukteur damals so gedacht hat aber es ist nicht das einzigste wo wir ins grübeln kommen.


    Vielen Dank Wody für Deinen Verbesserungsvorschlag. Ich kann mich entsinnen von nebenan das einige User mit ihrem Schorni ernste Probleme hatten weil sie diese Klappe einfach abgebaut und abgedichtet hatten. Der Schorni wies darauf hin es gehört zur Sicherheit dieses Kessels.
    Es ist zwar eine kleine Mehrarbeit Bolzen ziehen und Klappe beim Subermachen des WT. Aber für uns doch ein Vorteil wir können den vierten Turbolator ohne irgendwelche Basteleien ins Rohr bekommen.


    User bitte diese AHK nicht entfernen. Euer Schorni könnte Euch Ärger bereiten

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

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    UVR 1611

  • Na was sich der Mensch dabei gedacht, nicht viel würde ich sagen sonst hätte der das Teil anders gemacht! Aber es war mit Sicherheit erst der Ofen ohne WT entwickelt worden und später gabs einen mit WT und warum sollen die denn die Anheizklappe nochmal Konstruieren? ;)


    @ Woody aber in deiner Bohrerbox fehlt der 7,5...warst wohl doch noch etwas vorsichtiger? :prost:


    Gruß Frank

    Gruß Frank


    Dc22s mit 1500 Liter Puffer--300 Liter WW Boiler--Fußbodenheizung---7m³ Regenwasserspeicher---100m² Wohnfläche+40m²Nutzraum---Husqvarna 236---Mac Allister Holzspalter MHS 4Tonnen---3fach verglaste Fenster---10cm Styropor---Fiskars X25---Fiskars x11---

  • Auf was die user doch aufpassen schlimm schlimm sage ich nur.
    Wody ich hatte es vorhin vergessen. Eine Erfindung für das einfädeln des Turbo auf der anderen Seite hast Du noch nicht in Petto. Da mußman auch den Turbo drehen und drehen bis das Halteblech an der Öffnungskante vorbei ist aber dann klemmt unten schon wieder der Turbo. Das gleich wird wohl auf der AHK Seite auch sein. Es sind doch nur ich schätze mal 2 cm die die Verschlussöffnung hätte breiter sein können. Habe es mir schon angesehen wie man wo einen Schlitz für dieses Halteblech am Deckel rausflexen könnte ohne die Dichtung zum Deckel zu beschädigen. Man muß eben den Turbo rund herum drehen bis er dann aufeinmal runter rutscht aber wie ich schrieb er klemmt dann auch schnell im Rohr.

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  • Ob diese Sibraldichtung ohne einen gewissen Druck auf diese Schnur dichtet, mag ich bezweifeln. Wenn Du wie manche es haben eine starke Feder oder ähnlich dann würde ich denken es funktioniert. In dieser Schnur sind doch Fäden durch die Luft hindurch kann. In unseren Türen oben/unten wird diese Schnur durch den Hebel ordentlich gepresst.
    Die insgesamt Dichfläche ist zwar größer als das bsichen Blechstärke vom Kessel.

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  • Hallo Jürgen,
    Ist ein Versuch. Ist keine Rundschnur, sondern ein Streifen von Woody´s hochtemperaturfestem Material (ohne zusätzliche Fäden).


    Das zusätzliche Anpressen per Klemme oder Feder möchte ich in Zukunft vermeiden.


    Bis jetzt funktionierts (der Abbrand läuft seit 3 Stunden).
    Hatte bisher ohne Zusatzdichtung bei der CO- Messung ohne Klemme, die die AHK andrückt, immer schlechte CO- Werte gehabt wg. Undichtigkeit.
    Mit der zusätzlichen Dichtung ist das nicht mehr feststellbar.


    Schlechter als die Original- "Klappendichtung" ist es jedenfalls nicht..


    Gruß Gust

  • Âlles klar wenn Du dieses Dichmaterial hast, ich habe auch etwas davon. Dann muß ich umdenken!!


    Das wäre interessant, wenn das noch zusätzlich abdichtet. Jedesmal wenn ich meine Turbos raus nehme, mache ich auch diese Dichtung mit der einer Kante einer Feile oder einer Spachtel Sauber. Es braucht ja nur ein Hauch von Ruß daziwschen sitzen und das war es.

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  • Abdichtung Anheizklappe, nach einem Abbrand:
    Man sieht, daß die äußeren Dichtflächen recht sauber sind. Kein Festkleben, satter Klang beim Schließen.


    hier die verwendete Schlauchklemme. (Hatte das schon vor einiger Zeit mal mit einer Billig- Klemme versucht, die hielt nicht mal bis 30 min nach Anheizen)
    Diese hier scheint zu halten. Abtasten nach Abbrand ergab, sitzt schön fest.


    Der CO- Test war ebenfalls erfolgreich; bei Kesseltemperatur (Anfahrzustand) 70°C ("Schorni- Schnelltest") wurden 78 ppm angezeigt, bei 3,0% O2. Wäre die AHK nicht dicht, wäre dieser Wert >200ppm.


    Gruß Gust

  • Hallo Gust,
    gedanklich war ich auch schon mal bei der Abdichtung der Klappe.
    Aber deine Idee mit der Schlauchklemme ist super.Längere Tests werden zeigen ob sich das ganze mit
    Teer vollsaugt. Denn jetzt liegt die Klappe auf das Vlies auf ,und der Teer hat bei hohen Temperaturen "Fließvermögen".
    Sobald es zu einer "Aushärtung" im Vlies kommt ist es vorbei mit dem abdichten.


    Ich hab Hochtemperaturtextilstoff zu Hause, mit dem du das Vlies verkleiden kannst. Wenn du willst dann
    schick ich dir kostenlos etwas Material das dafür um das zu testen.Das hält dann die Fasern vielleicht noch besser zusammen.

    Woody


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  • Servus Woody,


    vielen Dank für dein Angebot, daß ich gerne annehmen würde. So ein HT-Textilstoff könnte die Lösung sein, dann sollten die Fasern etwas vom Teer geschützt sein. Die Fasern sind zwar durch die Klemme stark zusammengepresst, aber ob das den Teer dauerhaft abhält?


    Jetzt teste ich mal bis zum nächsten Wochenende, nach ca. 10 Abbränden zeigen sich vielleicht neue Erkenntnisse.
    Werde berichten.
    Bis jetzt habe ich beim "Abtasten" noch nichts negatives feststellbar, aber es waren bis jetzt erst 2 Abbrände.


    Gruß Gust

  • Zwischenbericht AHK- Abdichtung nach 5 Abbränden:


    "schlechteste Stelle":


    "beste Stelle:


    Die Abdichtung scheint zu halten. Beim Abtasten konnte ich keinen Teer an der Dichtung erkennen. Den auf dem ersten Bild erkennbaren leichten Teeransatz an der Dichtstelle konnte ich zumindest nicht ertasten.
    Sie öffnet und schließt immer noch genau so leicht wie am Anfang, überhaupt kein Festkleben, nach wie vor satter Klang beim Schließen. CO- Messung war auch in Ordnung, da kommt nichts messbares durch.


    Sehr vielversprechend. Und die Verbesserung (Hochtemperaturtextilstoff als zusätzliche Faserverkleidung) ist bereits angekommen, vielen Dank, Woody.


    Mache noch ein paar Abbrände, dann mach ich Bilder von der Dichtung.


    Gruß Gust


    Gruß Gust

  • Hallo Gust,


    benutzt du eigentlich deine AHK? Ich meine setzt du die Dichtung der direkten Flamme aus?

    Grüsse


    Volker


    -altes Bauernhaus 280m² etwas gedämmt, DC40GS
    -2x2750l ex Gastanks als Puffer, mit Stroh gedämmt im Holzverschlag, Anlage in 5/4" Schwarzrohr geschweißt
    - Centramischer als RLA, WMZ, gemauerter 25x25cm Schornstein, ca.6,5m hoch, alles in der Garage, 20m Fernwärmeleitung
    -Solar seit Sep.2013, Direktwasseranlage, 20m² "Wuxi-Wankang" Heatpiperöhren, 60°, fast Süden, Resolregler "Deltasol BX", WMZ über "Grundfoss Dirkt Sensors"
    -Brauchwasserwärmepumpe seit Sep.2014, Dimplex BWP30HS

  • Volker,
    klar benutze ich die AHK.
    Wegen des Tests zur Zeit sogar häufiger als sonst.


    Die Sibraldichtung hält mindestens 800°C aus. Die Rohrschelle wird vor der Flamme geschützt vom Dichtstreifen. Das Metall, an dem die Dichtung befestigt ist, kann nicht viel mehr als 100° abbekommen, da wassergekühlt.


    Gruß Gust

  • Na dafür sieht die Dichtung doch noch prima aus.

    Grüsse


    Volker


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  • Abdichtung der Anheizklappe - Zwischenbericht


    habe die Abdichtung der AHK wieder ausgebaut und eine neue Abdichtung mit Woody´s Hochtemperatur- Textil erstellt.
    Ich musste das jetzt machen, (habe nicht mehr viel trockenes Holz) sonst hätte es wohl bis zur nächsten Heizperiode gedauert.
    Dieses Hochtemperatur- Textil ist wirklich ein erstaunlicher Stoff. Wenn man einzelne Fasern versucht, mit dem Feuerzeug anzuzünden, passiert nichts. Selbst nach 30 Sekunden direkt in der Flamme ist die einzelne Faser nach Abstreifen des Russes nur leicht bräunlich verfärbt.


    Die Abdichtung mit dem Sibralstreifen hat zwar funktioniert, aber die Verteerung war dann im Laufe der Zeit doch merklich.
    Das Problem ist der gleichmäßige Einbau, die Dichtung sollte sauber an jeder Stelle gleichmäßig anliegen.


    Sibral- Dichtung kurz vor dem Ausbau:


    Ausgebaute Dichtung:


    Beim Einbau der neuen Dichtung mit dem HT- Textilstoff hätte ich noch eine 3. und 4. Hand gebraucht, aber wie das so ist, wenn man jemand braucht ist keiner da.

    Das werde ich in der neuen Saison wohl noch mal besser machen.


    Habe bei der neuen Dichtung ein wenig Sibralstreifen genommen und diesen mit dem Hochtemperaturtextilstoff umwickelt; diese „Wurst“ habe ich mit Fasern dieses Stoffes zusammengebunden, (geknotet) wollte das ursprünglich hinten „klammern“, aber da hätte ich wieder eine 3. Hand gebraucht.


    Noch nicht optimal, aber für einen Test sollte das erst mal genügen.


    Gruß Gust

  • Servus Gust,
    da hast du dir sehr Mühe gegeben.Sehr gute handwerliche Arbeit.
    Bin gespannt wie sich die Dichtung dauerhaft verhält.


    Quote

    Dieses Hochtemperatur- Textil ist wirklich ein erstaunlicher Stoff. Wenn
    man einzelne Fasern versucht, mit dem Feuerzeug anzuzünden, passiert
    nichts. Selbst nach 30 Sekunden direkt in der Flamme ist die einzelne
    Faser nach Abstreifen des Russes nur leicht bräunlich verfärbt.


    Den ich dir zugesandt habe ist noch der einfachere, der weniger aushält . (ca. 800°C)
    Ich hab noch einen anderen HT Textilstoff ,der überlebt Abbrände im Kugelraum vom Kessel und kann es mit über 1000°C aufnehmen.

    Mach mal einen Test und leg einen kleinen Fetzen von dem Teil unter die Düse.

    Woody


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