Beschwerden

  • Übertrieben oder Realistisch,


    ich Heize und bereite mein warmes wasser jetzt seit etwas mehr als 1 Monat mit dem Vigas. Verbrannt wird momentan ausschließlich Scheitholz mit einer restfeuchte von 2-16% ausreißer nicht aussgeschlossen messe ja nicht alles...


    Ich habe je nach Holzladung Windrichtung Zugverhalten (Feuchtigkeit) hin und wieder in der zündphase stark graue wolkenbildung am Schornsteinkopf.


    unteranderem gestern das war aber auch nach 15min vorbei...


    je nach ?WETTER? drückt es den rauch dann auch schonmal zwischen die häuser was soll ich dann machen
    habe heute die erste beschwerde erhalten wegen gestern...
    wobei mir keine extremen tiefen schwaden aufgefallen waren


    erfahrungswert ist hier ein hohlbrand der viel rauch erzeugt hatte da stand ums haus rum alles im qualm da die ?WETTERLAGE? gedrückt hat


    gebt mal ein paar tipps oder wie sind eure erfahrungen

  • Hallo,
    es darf nicht Rauchen auch beim Anzünden nicht, jedenfalls von dem Zeitpunkt an bei geschlossener Anheizklappe, Türen
    und laufenden Gebläse.


    Die ersten 10 Minuten vielleicht etwas Rauch nach Ringelmann 2, riechen darf man auch nichts. Was man riecht ist unverbrannter Kohlenstoff.


    Du kannst ja über den Sommer Deinen Kessel auf Vordermann bringen. Wie das geht habe ich hier schon alles geschrieben.
    Wenn Du Dir nicht so sicher bist dann schreibe eine kurze Zusammenfassung und ich schaue mir das dann eben an.


    Gruß Helmut

  • Hallo,


    im Atmos Forum gibt es ein Video wie ein Holzvergaser rauchlos zu starten ist. Ich habe es probiert und heize seitdem meinen Kessel nur noch so an. Vorteile: man braucht nur wenige Minuten, kein Anmachholz und der Kessel ist sofort im unteren Abbrand. Nachteile: Ich brauche immer etwas Holzkohle und ne kleine Lötlampe.


    Kurze Zusammenfassung wie es geht...


    Um die Düse ein wenig Holzkohle legen (nicht viel) und darum eine dünne Lage Holz. Dann die Holzkohle mit der Lötlampe zum glühern bringen und die Anheizklappe dabei schon geschlossen halten. Sobald die Holzkohle glüht den Kessel voll legen und die obere Fülltür schließen. Fertig. Der Kessel läuft in der Vergasung und es ist kein Rauch zu sehen. Rahmenbedingung ist das der Kessel einmal richtig eingestellt wurde.


    Gruß


    Michael


    P.S. probiers aus und berichte

  • Hallo Micha,
    Du schreibst:"Rahmenbedingung ist das der Kessel einmal richtig eingestellt wurde."


    Wo und wie muß man das machen und was muß man dabei besonders beachten. Sollte dann schon besonders hervorgehoben werden damit seine Bemühungen auch erfolgreich sind :)


    Gruß Helmut

  • Wieso wusste ich, das genau diese Antwort kommt?:huh:
    Steht aber in der Beschreibung des Kessels beschrieben...


    Er will wissen wie er den Kessel Qualmfrei gestartet bekommt, und genau so geht es.


    Den Rest wie er das Optimum aus dem Kessel rausholt überlasse ich natürlich euch Profis.
    Dieser Schritt wird als mit Sicherheit als nächstes kommen, wenn er die Nachbarn aus dem Kreuz hat.


    Gruß
    Micha

  • Hallo,


    Quote

    Um die Düse ein wenig Holzkohle legen (nicht viel) und darum eine dünne Lage Holz. Dann die Holzkohle mit der Lötlampe zum glühern bringen und die Anheizklappe dabei schon geschlossen halten


    Das mach ich schon 2 Jahre so, nur ich benutze zum anzünden ein Heißluftgebläse. 40 bis 50 sek. blasen lassen, schon glüht die Rest-Kohle aber Anheizklappe offen. Wenn du die Klappe geschlossen hast und Holz auf die glühende Kohle legst fängt das sofort an zu qualmen. Mit Glück ist sofort die Flamme da, dann qualmt es wenigstens nicht so stark aber voll hab ich den Kessel noch nie legen können, da brauchste ne Gasmaske. Türen zu, Anheizklappe zu, einschalten. Auch dabei wird die Flamme öfter mal ausgeblasen und dann ists wie bei Hohlbrand!


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • wie gesagt meist schaffe ich es das nur die ersten 10 bis 15 min eine leichte weiße fahnezu sehen ist...


    aber warum das genau nicht immer klappt räzelt mien kopf...


    wie gesagt trockenes holz viel Nadelanteil momentan... nur manschma geht es halt schlecht an manschmal gut habe mir darüber viele gedanken gemacht... und geschaut was machbar ist


    möchte ungerne sowas wie anzünder oder gaslampe benutzen...


    sollte schon mit papier gehen... funktioniert ja auch zu 95%


    aber es mag am wetter oder an einem einzelnen stück holz liegen...


    kann ich echt nicht einschätzen gestern war es aber komplett trocken getestet
    und trozdem anbrennen ging schnell habe viel kleinen zeug deswegen habe ich anmachholz
    nur wenn die türen zu sind... kann das sin das der zuviel luft reinbläst mit dem gebläse das der die flamen auspustet


    oder das der zuviel luft bekommt oder zuwenig


    wie gesagt einzelfälle sehr extrem

  • Quote

    kann das sin das der zuviel luft reinbläst mit dem gebläse das der die flamen auspustet


    oder das der zuviel luft bekommt oder zuwenig


    wie gesagt einzelfälle sehr extrem


    ja ist so, beim Umschalten oder kurz danach wird die Flamme öfter mal ausgeblasen, besonders wenn der Ofen noch kalt ist oder er brennt nur "halb" mit etwas Qualm.


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Mit einer automatischen Glühkerzenzündung, die vom Ablauf ähnlich funktioniert wie das Anheizen mit Heißluftföhn (geschlossene Anheizklappe, kein Feuer-nur Glut)
    gibts saubere Startvorgänge.
    Sollte sich an dem leichten Anheizqualm dann immernoch jemand dran stören, kannst Du den Ofen auch nachts um 3 Uhr starten lassen, da merkts keiner.


    Gruß
    Olaf

  • Guten Morgen,


    seit ich wie folgt anheize, kenne ich obiges Problem nicht mehr:


    Zuerst befreie ich den Platz um die Düse von Asche, kontrolliere, ob der Schlitz auch frei ist, dann lege ich die Holzkohle vom letzten Abbrand auf die Düse und darum herum. Das gibt dann einen länglichen Holzkohlehaufen mit 5-10 cm Höhe.
    Nun staple ich Holz links und recht des Häufchens (damit es schneller geht, wenn ich angezündet habe, bis ich die Vergaserraumtür schließen kann, habe kein Absauggebläse).
    Auch wiege ich meinen 2. Wäschekorb Holz zum restlichen auffüllen bereits jetzt ab, damit ich das Holz nur noch reinlegen muß.
    Nun wird die Brennraumtür einen Spalt weit geöffnet. Die Klappe ist ganz geöffnet.
    Mit meinem Lötbrenner wird nun die Holzkohle von oben entzündet, ca. 5-10 Sekunden. An sich reicht es schon völlig aus, wenn nur ein Holzkohlestück leicht glüht, dauert dann eben etwas länger.
    Nun wird der Vergaserraum mit dem restlichen Holz gefüllt. Über die Holzkohle lege ich nach Möglichkeit Scheite, die eher rund als brettförmig sind (und wenn, dann hochkant), auch möglichst schwer sind, so daß sie von selbst den Anschluß zur Düse suchen, wenn die Holzkohle verbrannt ist. Meist lege ich 2-3 dünnere Scheite über die Holzkohle, funktioniert bei Fichte aber auch so.
    Meist qualmt es nun bereits, oder es gibt schon ein kleines Feuer.
    Die Vergaserraumtür wird nun bis auf einen Spalt geschlossen. Nun schaue ich nach der Abgastemperatur. Wenn diese eine Temperatur von ca. 70 Grad erreicht hat, werden die beiden Türen geschlossen, danach die Klappe geschlossen und der HVK eingeschaltet.
    Mein Kamin ist allerdings rund 14 m hoch mit 24x24 cm lichtem Querschnitt, und ich habe einen Zugregler eingebaut.
    Der Abgasfühler steckt im Rauchrohr, ist also rund 25 cm nach hinten versetzt und dürfte schneller reagieren, als im Originallieferzustand des 14,9 S. Bei anderen Voraussetzungen wird man die Temperatur statt 70 auf evtl. eine niedrigere oder höhere ändern müssen.
    Dadurch ist praktisch von Anfang an eine Flamme im Brennraum, und damit eine Verbrennung der Schwelgase gesichert.


    Grüße
    Berthold

  • OK


    ich habe dann gestern nochmal in meine aufzeichnungen geschaut wann wie gebrannt hat habe es im 1. monat genau dokumentiert...
    mein problem ist dann je nach wetterlage der fehlende zug
    um das feuer anzufachen?

  • Hallo,


    eine Beschreibung Deines Kamins ist mir nicht gegenwärtig. Wenn Du ein Problem mit dem Zug hast, würde ich an Deiner Stelle mal den Kaminfeger anrufen. Der sollte zu Deinem Kamin genaue Aufzeichnungen - und berufsbedingt von der Sache Ahnung und Erfahrung - haben.
    Wozu leisten wir uns in D sonst einen solchen Luxus wie einen Kaminfeger? Kehren könnten die meisten selbst.


    Grüße
    Berthold

  • baumeister1982 wrote:

    Quote


    erfahrungswert ist hier ein hohlbrand der viel rauch erzeugt hatte da stand ums haus rum alles im qualm da die ?WETTERLAGE? gedrückt hat


    Hallo,


    habe mir den Thread noch einmal durchgelesen. Behaupte mal, man muß unterscheiden:


    1. man feuert an, wie ich beschrieben habe, aber das Feuer geht mangels Zug, auch nach einigen Minuten, nicht an, sprich der Luftzug reicht nicht aus um die Holzkohle am glühen zu halten, und nach und nach die restliche Kohle zum glühen zu bringen, dadurch wird natürlich auch das Holz nicht entzündet
    2. siehe obiges Zitat


    Im Fall 1 liegt das Problem am Zug, was mit dem Wetter zu tun haben kann, oder wenn die Sonne in den Kamin scheint.
    In diesem Fall gilt mein letztes Posting.


    Im Fall 2 hingegen, oder wenn das Feuer ausgeblasen wird, hat das mit dem Zug wenig bis nichts zu tun, sondern mit falschem anheizen oder befüllen.
    Wenn um und auf der Düse glühende Holzkohle liegt, wurde bei mir noch nie das Feuer ausgeblasen, das kann ich mir auch nicht vorstellen. Je stärker man glühende Holzkohle anpustet, desto heller glüht sie, desto heißer wird sie, desto sicherer entzünden sich an ihr vorbeistreichende Schwelgase.
    Hohlbrand entsteht imho, wenn auf und um die Düse keine Glut mehr liegt, weil diese durch die Düse fiel, oder nicht genug da war, sprich sie schneller verbrannt war, als sich neue Glut bilden konnte, und/oder weil das darüber geschichtete Holz nicht nachrutscht, z.B. weil verkantet etc.


    Anders formuliert, wenn einmal der Ventilator läuft, und der Abbrand nicht korrekt abläuft, liegt es praktisch nie am Zug.
    Denn der Ventilator bringt weitaus mehr Druck auf, als ein normaler Kamin an Zug. Der Zug addiert sich dann lediglich zum Druck des Ventilators, wodurch es bei zu hohem Zug dazu kommt, daß die Ausbeute sinkt.
    Dadurch steigt dann zwar die Abgastemperatur an, die Abgase werden dadurch aber nicht dunkler. Bei zu niedrigem Zug dauert der Abbrand etwas länger und die Abgase werden durch evtl. Undichtigkeiten, z.B. an den Reinigungstüren, ins Haus gedrückt. Allerdings werden dadurch die Abgase auch nicht dunkler.
    Das Problem beim anzünden mit Papier ist imho, daß die entstehende Wärme nach oben steigt, die Holzkohle deshalb mal entzündet wird, mal nicht. Wenn man darüber leicht entzündliche kleine Holzstückchen legt, kann man den Erfolg nicht kontrollieren (Flammen sind heller als die Glut) und sieht dann erst später am Abgas, daß das Holz im Vergaserraum zwar vor sich hinschwellt, daß die Schwelgase aber mangels Glut um die Düse keine Flamme bilden, und so als beißender, stinkender, dunkler Qualm den Kamin verlassen.


    Grüße
    Berthold

  • baumeister1982 wrote:

    Quote


    je nach ?WETTER? drückt es den rauch dann auch schonmal zwischen die häuser was soll ich dann machen


    Nachtrag:


    Wenn es den Rauch, nachdem er den Kamin verlassen hat, nach unten drückt, so kann dafür der Zug nichts, Kamin ist unschuldig.
    Das kann, abhängig von Wind und Wetterlage, vorkommen. Dies ist dann die Gelegenheit zu überprüfen, ob die Abgase so sind wie sie sein sollten, geruchlos und unsichtbar, von kondensierendem Wasserdampf einmal abgesehen. Ist dem nicht so, dann stimmt mit der Verbrennung offensichtlich etwas nicht, ebenfalls mit dem Wirkungsgrad.


    Daß auch dann, wenn die Abgase sensorisch in Ordnung sind, sich sicherlich noch einiges verbessern lässt, siehe Helmut, keine Frage.
    Nur wenn die Abgase schon dunkel sind (von mitgeführten Rußteilchen und teiloxidierten Kohlenwasserstoffen), dann stimmt etwas mit der Flamme im Brennraum nicht.

  • Hallo Berthold,


    Quote

    Wenn um und auf der Düse glühende Holzkohle liegt, wurde bei mir noch nie das Feuer ausgeblasen, das kann ich mir auch nicht vorstellen. Je stärker man glühende Holzkohle anpustet, desto heller glüht sie, desto heißer wird sie, desto sicherer entzünden sich an ihr vorbeistreichende Schwelgase.


    bei mir schon oft. Woran das liegt ist mir rätselhaft, aber ich kann dir versichern das die Flamme ausgeht und nicht neuzündet selbst wenn sie schon 1-2 min. gebrannt hat. Wenn der Kessel durchgewärmt ist passiert das nicht mehr.
    Am Anfang sind so viele Gase da, daß die Flamme wummert und nicht gleichmäßig brennt. Es könnten Miniverpuffungen sein in schneller Folge die die Flamme ausschiesen und auch beim selbstentzünden wieder aus oder der Kessel ist noch zu kalt zum selbstzünden.
    Noch ein Grund ist daß das Gebläse zu schnell auf volle Pulle schaltet und dabei gleich die Flamme ausbläst.


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Hallo Erwin,


    Gegenvermutung von mir, vielleicht war erst ganz wenig der Holzkohle entzündet, und die entsprechenden Stücke wurden dann auch noch durch die Düse geblasen?
    Gerade bei kleinen Stückchen geschieht das schneller als einem lieb ist.


    Damit ich mir sicher sein kann, daß genügend Holzkohle entzündet ist, warte ich, bis die Abgase bei 70 Grad sind. So lange ist die Verbrennung natürlich schlecht, wie bei einem Kaminofen. Aber die Menge der Abgase ist überschaubar, da das Feuerchen bis zu diesem Zeitpunkt naturgemäß klein ist, und es sind ja auch nur ein paar Minuten.
    Wenn das Teil wummert, dann hast Du am Anfang Zündungen, die mangels Nahrung wieder ausgehen.
    Sprich eine Folge kleiner Explosionen. Möglicherweise kommt ein Teil der Abgase an einer Stelle durch die Düse, wo keine glühende Holzkohle ist. Diese Gase werden dann durch die brennenden Gase immer wieder explosionsartig gezündet.
    Das könnte dann auch dazu führen, daß die Glut von der Düse weggeschossen wird.
    Auch dann hättest Du wieder Hohlbrand. Eine Selbstentzündung am Anfang schließe ich aus, dazu ist der Brennraum anfänglich viel zu kalt.


    Grüße
    Berthold


    gutber wrote:

    Quote

    Noch ein Grund ist daß das Gebläse zu schnell auf volle Pulle schaltet und dabei gleich die Flamme ausbläst.


    Also bei mir finde ich gerade das gut. Durch den starken Gebläsestrom wird mein Holzkohlebett, das anfänglich vor allem an der Oberfläche glüht, richtig heiß. Dadurch gibt es ab Beginn sofort eine, wenn auch schwach ausgeprägte, Dauerflamme, von den am Anfang wenigen, entzündeten Schwelgasen. Je mehr Schwelgas entsteht, desto kräftiger wird die Flamme. Wichtig ist nur, daß gerade am Anfang die Düse mit glühender Holzkohle abgedeckt ist, da der Brennraum zu kalt ist, um die Schwelgase zu zünden. Und dann natürlich ewig braucht, um glühend heiß zu werden.

  • Hallo,
    nochmal ganz kurz erklärt: Das sieht man schon am Anfang der Anheizphase, also wenn die Anheizklappe, beide Türen zu sind und das Gebläse läuft kann man die untere Tür kurz öffnen und wenn man dann eine rote/gelbe schmutzige Flamme sieht stimmt etwas nicht. Der Flamme fehlt der Sauerstoff um sauber verbrennen zu können, meistens ist es zu wenig Sauerstoff. Es kann auch zu viel sein, die anfänglich kleine Flamme wird zu stark gekühlt kommt aber eher selten vor.


    Es ist also anzustreben von Anfang an die Verbrennung und Vergasung vernünftig zu regeln. In der Anheizphase langt es wenn das Primärgebläse läuft und die Sekundärluft nach den Erfordernissen zugegeben wird. Wenn der Kessel dann auf Temperatur ist sollte schon die Primärluft auch geregelt werden um mit den Brennstoff vernünftig zu haushalten.


    Nur so ist es zu erreichen das Holz geruchsfrei zu Verbrennen bzw. Vergasen. Wie das erste Feuer gemacht wird ist so ziemlich egal, Hauptsache es brennt oder glüht was. Ich selbst zerknülle Zeitungspapier, lege darauf etwas dünnes Weichholz und darauf drei oder vier dünnere Holzscheite. Dann zünde ich von oben das Zeitungspapier an, las die untere und obere Tür angelehnt offen stehen bis das dünne Weichholz brennt. Danach wird alles verschlossen und der Kessel gestartet.


    Wenn dann die Abgastemperatur auf ca 100° ist wird der Kessel voll gemacht.


    Gruß Helmut

  • hw55 wrote:

    Quote

    : Das sieht man schon am Anfang der Anheizphase, also wenn die Anheizklappe, beide Türen zu sind und das Gebläse läuft kann man die untere Tür kurz öffnen und wenn man dann eine rote/gelbe schmutzige Flamme sieht stimmt etwas nicht.


    Noch schlimmer, es kommt nur Rauch, aber keine Flamme.

    Quote


    Der Flamme fehlt der Sauerstoff um sauber verbrennen zu können,


    Mag sein, auch wenn imho gerade am Anfang ja die Luftzufuhr, zumindest im Lieferzustand, im Verhältnis zu den zu verbrennenden Schwelgasen, relativ hoch ist.


    Quote


    Wie das erste Feuer gemacht wird ist so ziemlich egal, Hauptsache es brennt oder glüht was.


    Das ist der springende Punkt, sofern sich das, was brennt oder glüht, an der Düse befindet.

    Quote


    Wenn dann die Abgastemperatur auf ca 100° ist wird der Kessel voll gemacht.


    Ohne Absauganlage geht das bei mir nicht, hätte da in meinem Keller eine Räucherkammer


    Aber:

    Quote


    Wie das erste Feuer gemacht wird ist so ziemlich egal, Hauptsache es brennt oder glüht was.


    Grüße
    Berthold

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