So lange habe ich meinen Vigas 25kW in Betrieb

  • Leider scheint man keine Umfragen machen zu können.
    Mich würde interessieren, wie viele Langzeitkunden mit 25kW Vigas es hier gibt, um die Lebensdauer abschätzen zu können.
    Bitte nur Besitzer von 25kW Vigas (oder baugleiche), damit diese "Umfrage" Aussagekraft über die Lebensdauer erlangt.

  • Hallo Hemut,


    Die Lebensdauer gibt es nicht. Lebensdauer das ist ein dehnbarer Begriff und hängt von vielen Faktoren ab, betreibe ihn ohne Puffer dann ist er in 4- 5 Jahren hin und so gibts vieles was reinspielt in die Lebensdauer!


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Das ist mir schon klar, aber es würde eine
    a) bessere Einschätzbarkeit der Langzeiterfahrung und
    b) Einschätzbarkeit höchstwahrscheinlicher Mindestlebensdauer liefern.
    Der Rendl, den ich jetzt tauschen werde, der ist 30 Jahre alt. Da zahlt sich Holzheizen aus.
    Bei einer Lebensdauer von nur 5 Jahren, macht das Abschreibungskosten von rd. 800 EUR pro Jahr, die Holzkosten und Arbeitszeit nicht mitgerechnet.
    Da kann man, einen mäßigen Verbrauch bei einem vernünftig gedämmten 180 m² Haus vorausgesetzt, z.B. mit Gas weiterheizen - bei viel höherem Komfort.


    Um solche grundlegenden Rechnungen anstellen zu können, die bei mir an erster Stelle bei einer Investition stehen, muß man halt wissen, wie lange die Öfen statistisch gesehen mindestens in Betrieb sind.
    Wenn es hier zahlreiche Nutzer gäbe, die den Ofen wenigstens 5 Jahre laufen haben, dann wäre das schon eine gute Orientierungshilfe - und sie würde von Jahr zu Jahr besser werden.

  • Helmut wrote:

    Quote


    Bei einer Lebensdauer von nur 5 Jahren, macht das Abschreibungskosten von rd. 800 EUR pro Jahr, .


    Morgen,


    wie kommst du auf dieses Ergebnis?
    Wenn ich die 1950 € durch 5 teile, komme ich auf knapp 400?


    Grüße
    Berthold

  • Ja, wenn man nur den Ofen kauft. Der muß aber angeschlossen, montiert und geregelt werden.
    Viele stellen weiters auf Holzheizung um, kaufen einen Puffer dazu, usw. Dafür habe ich mäßige 4000,- angenommen.

  • Helmut wrote:

    Quote

    Ja, wenn man nur den Ofen kauft.


    Wenn der durch ist, was bei nicht funktionierender Rücklaufanhebung vielleicht auch noch schneller gehen kann, kauft man sich ja auch nur einen Neuen, ohne dann gleich auch noch die Puffer, die Verrohrung etc. auszutauschen, vermute ich mal, daher dann auch nur die Kosten für die Neuanschaffung, die wirklich nötig ist.
    Sofern das Ding schon angeschlossen war, kann m.E. selbst ein wenig begabter Besitzer den Kessel wechseln.


    Quote


    Der muß aber angeschlossen, montiert und geregelt werden.


    O.k. das habe ich selbst gemacht, was versteht Du unter "geregelt werden"?


    Quote


    Viele stellen weiters auf Holzheizung um, kaufen einen Puffer dazu, usw. Dafür habe ich mäßige 4000,- angenommen.


    Habe zwar alle Rechnungen dokumentiert, aber da die Puffer etc. eigentlich zur Solaranlage gehörten, kann ich nur von den Kosten für Rauchrohr, TAS, Rücklaufanhebung, Pumpe, etwas schwarzes Rohr 1,5", die Fittings etc. ausgehen, also ca. 2300 Teuros.
    Die 3000 l Puffer, die MAGs, die Zonenventile, Rohr, Fittings, überschlage ich mal mit weiteren 2600 Teuros.


    Für zusätzlichen Mischermotor, Heizungspumpe, (um die bisherige ÖlZH so zu belassen für Notfälle) UVR 1611 und Bootlader sowie 2 Wärmemengenzähler (einer für HVK, einer für Solareingang) etc. kommen dann noch mal ca. 1000 zusammen.


    Grüße
    Berthold

  • Berthold,
    eine etwas andere Frage:
    Wie kriegt man den alten Ofen auf die Palette, oder von der Palette runter?

  • Hallo Helmut,


    vermute mal, da hat jeder eine andere Lösung.
    Vor Lieferung habe ich mit Zement ein kleines Podest für den HVK im Heizraum gebaut.
    Als er dann geliefert wurde (auf Palette), habe ich die Schrauben entfernt und den HVK (nachdem ich Türen und Schamott ausgebaut hatte) auf 3 zugeschnittene Fichtenstangen mit 90 cm Breite geschoben (mit einer Hilfskraft).
    Dann auf den Rollen bis zum Podest (der Übergang von der geneigten Eingangsplatte auf den ebenen Kellerboden an der Kellereingangstür war etwas schweißtreibend), dort dann Eisenstangen als Rollen draufgelegt, darauf geschoben, und mit einem Hebel dann vorne bzw. hinten angehoben und die Stangen entfernt. Eine Sache von einer guten Viertelstunde, zuzügl. Aus-/Einbau der entfernten Teile)
    Das Entfernen des Ofens stelle ich mir in umgekehrter Reihenfolge vor.
    Hoffentlich nicht in diesem oder dem nächsten Jahrzehnt.


    Grüße
    Berthold

  • Solarthermie+15S wrote:

    Quote

    und den HVK (nachdem ich Türen und Schamott ausgebaut hatte) auf 3 zugeschnittene Fichtenstangen mit 90 cm Breite geschoben (mit einer Hilfskraft).


    Ich bin handwerklich nicht unbegabt, aber wie in Gottes Namen kann man ein 400 kg Trumm von einer Palette runterschieben? :ohmy:
    Oder dann, wenn er auf Rollen ist, mit einem Hebel anheben und gleichzeitig weiterrollen/schieben?
    Irre.
    Das ist für mich das große Mysterium und ich bin schon sehr gespannt, wie das mein Heizungsbauer machen wird.

  • Hallo Helmut,
    der nimmt einfach Siederohre (3 Stck.) kein Problem. Früher haben die Pyramiden gebaut und die Quader waren noch um einiges schwerer :)


    Gruß (auch) Helmut


    PS: Die schwerste Maschine die ich abgeladen habe, hat gut 2 t gewogen. Die haben wir mit zwei Mann abgeladen und in die Werkstatt gerollt. Geht nicht mit Muskelkraft nur mit Hebel und Rollen. Physik 7 oder 8 Klasse :)

  • Helmut wrote:

    Quote

    wie in Gottes Namen kann man ein 400 kg Trumm von einer Palette runterschieben?


    Nun, Du wirst staunen, wie viel die Schamottsteine und die Türen wiegen.
    Dann sind das ganz schnell keine 400 kg mehr, eher eine Vierteltonne.
    Das Ding einfach auf der Vorderseite mit Hebel etwas anheben, somit steht er quasi auf einer schiefen Ebene, und ist dann mit etwas Mühe nach hinten zu verschieben. Steht er dort auf dem ersten Holz, Rohr, etc., hat er verspielt.

    Quote

    Oder dann, wenn er auf Rollen ist, mit einem Hebel anheben und gleichzeitig weiterrollen/schieben?
    Irre.


    Wenn er auf Rollen ist, reicht schieben. Man muß nur die hinten frei werdende Rolle gleich wieder vor den HVK legen,
    Erst wenn er auf dem Platz steht, mußt du ja das Ding ablassen.
    Dazu muß einer gegendrücken und einer mit Hebel etwas anheben, um die erste Stange, Rolle, Rohr, oder was auch immer, zu entfernen. Dann hat er an einem Ende Bodenkontakt, nun kann man auch die 2. Stange entfernen.
    Nun das Ding mit einem Hebel leicht ankippen, die mittlere Stange raus, und ablassen. Mit einem Hebel kann man nun auch den HVK noch den einen oder anderen cm in die eine oder andere Richtung bugsieren.


    Grüße
    Berthold

  • Clever!
    Braucht der Ofen eigentlich ein Podest? Wenn ja warum? (unser jetziger Rendl steht auch auf einem: Betongittersteine)

  • Hallo !


    Ob der VIGAS ein Podest braucht ?


    Nicht unbedingt, ich möchte aber meins nicht missen.
    Habe allerdings kein betoniertes, sondern ein geschweisstes aus 60er Vierkantrohren. ( Höhe 25 cm )
    Darauf ist der VIGAS verschraubt.


    Unter dem Kessel steht passgenau der Auffangbehälter für die Asche. ( altes Verkleidungsteil von einem WW-Boiler )
    Beim reinigen des Kellerbodens ist das Podest ideal. Seit langem hab ich mir vorgenommen den Boden des VIGAS zu isolieren,
    strahlt ganz schön Wärme ab, ist hier problemlos möglich.


    Dass so ein Teil niemand anbietet wundert mich, ich komme zwar aus dem Bereich Maschinenbau, aber bis zum Ruhestand
    dauerts noch ein bisschen.


    schönen Tag noch ! Carlos

  • Hallo,


    würde es mal so sagen, ist praktisch beim reinigen des Bodens, wie Carlos schon schrieb, insbesondere, wenn Du wie ich gepreßte Glaswollematten unter dem Teil zwecks Isolierung liegen hast. Die Isolierung möglichst anbringen, bevor das Ding verrohrt ist, und man es nicht mehr anheben kann.
    Es hängt aber von Deiner Größe ab.
    Würde heute mein Podest etwas höher machen, ist einfach praktischer, wenn man sich zum befüllen nicht groß bücken muß.
    Ansonsten ist es auch üblich die Heizkessel auf ein Podest zu stellen, insbesondere wenn der Kellerboden, wie es früher üblich war, etwas geneigt ist, damit evtl. Wasser zum Ablaufsieb lief. Bei TAS nicht unpraktisch.
    Das Podest ist dann auch zum Ausgleich der Bodenneigung sinnvoll.
    Auch kann man dann, sofern noch nicht geschehen, später problemlos verfliesen, so man will.


    Grüße
    Berthold

  • Hallo,
    meiner steht direkt auf dem Boden. Klarer Vorteil beim reinigen des Wärmetauschers und weil ich über dem HV den Öler montiert habe. Nur zum reinigen der Brennkammer muß ich auf die Knie.


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Hallo,


    kenne jemanden der hat den Kessel auf 4 Betonsteinen stehen.


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Hm da ich ja noch im Aufbau bin? Podest mit 10cm Pur Platte 024 mit OSB plus Alublech ?
    Das wäre doch nicht schlecht oder`?

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!