eine schöne große Brennkammer

  • Hallo,
    irgendwie kommt dieser Gedanke immer wieder in mir hoch :)


    HJH hatte mir mal was von den großen Sekundärbrennkammern der Mega Watt Kraftwerke erzählt :)


    Ich mach es kurz, wenn man den Sekundärblechkasten unten raus schneidet und einen schönen großen aus Schamotte gemauerten einbaut. Von unten bis oben hoch und so breit wie es geht, gerade mal 3 bis 4 cm Platz bis zur Kesselwand.
    Dann natürlich auch 3 bis 4 cm bis an die Tür ran. Den Schamottekasten vorne von unten bis ca. 2/3 mit einer abnehmbaren Schamotteplatte verschließen so das die dort austretenden Flammen von der Tertiär-Luft noch zusätzlich mit Sauerstoff zur Nachverbrennung versorgt werden.


    Vorteil: sehr große Brennkammer und Vergrößerung der Wärmetauscherflächen durch die Seitenwände die nicht mehr mit Schamotte zugestellt sind.


    Nachteile: ???


    Gruß Helmut

  • Hast Du nicht Bedenken, daß das viele Schamott sehr lange braucht, bis es auf Temperatur >600 Grad erhitzt ist,
    so lange wird die Flamme ständig unter die Mindesttemperatur für die Oxydation von CO gekühlt.
    Ideal wäre imho irgendeiene Art Isolation, die aber auch die Temperatur aushalten würde.
    Mir fällt nur keine vernünftige Lösung ein.


    Grüße
    Berthold

  • Da gibts doch irgendwo sonen Film bei " Yuo Tube" da hat das einer Rausgeschmissen.
    Die Flamme donnert bis auf den Boden, mehr weis ich nicht mehr is zulang her.


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Vermiculite heist das Zeug!
    Google mal, verträgt 1100° oder 1200° , beide Angaben schon gesehen und liegt bei mir auf dem Boden der Brennkammer.


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • hw55 schrieb:


    Helmut, was hältst Du davon:
    Auf die Bodenplatte eine Schamotteplatte (3 cm Vermiculit) legen (wie beim 40er jetzt serienmäßig), dann rechts und links an die Wandungen ebenfalls Schamotteplatten zur Isolierung bzw. Brennraumtemperaturerhöhung (weil die Flamme nicht mehr durch die Wärmetauscherfläche gekühlt wird).
    Evtl. könnte man auch eine weitere Platte an die Decke der Brennkammer anbringen (wird durch die seitlichen Steine gestützt).
    Hinten den Brennraum auch durch eine Schamotteplatte (mit Öffnung für die Abgase von etwas mehr als Rauchrohrquerschnitt) abschließen.
    Ggf. könnte man auch zwei Platten V-förmig angeordnet einbringen, die in der Mitte Platz für die Abgase lassen und gleichzeitig die Deckplatte abstützen.
    Damit hätte man insgesamt gesehen einen schamotteisolierten großen Brennraum, der wenig gekühlt wird.
    Die nahezu gesamte Wärmeabgabe geschieht dann durch die WT-Rohre.
    Zur Reinigung müßte(n) halt nur die hintere(n) Platte(n) ggf. nur eine herausgenommen werden.
    Gruss Winfried

  • hallo winfried
    alles was zur verbesserung der heizleistung dient ist von vorteil.
    wenn du aber die seitlichen kesselwände im brennraum isolierst und nur mehr die WT zum wärme-austausch nimmst,glaube ich, sind die wärmetauscher viel zu klein dimensioniert.meinem veständnis nach bekommst du sehr hohe abgasth. zusammen.
    wenn die doppelte WT -fläche vorhanden währe, würde es gehen.
    ich kann nur vom 25 KW HV sprechen.die sind ja kleiner als beim 40er.
    gruß horst! B)

  • horstl8466 schrieb:

    Quote

    hallo winfried
    alles was zur verbesserung der heizleistung dient ist von vorteil.
    wenn du aber die seitlichen kesselwände im brennraum isolierst und nur mehr die WT zum wärme-austausch nimmst,glaube ich, sind die wärmetauscher viel zu klein dimensioniert.
    wenn die doppelte WT -fläche vorhanden währe, würde es gehen.
    ich kann nur vom 25 KW HV sprechen.die sind ja kleiner als beim 40er.
    gruß horst! B)


    Hallo Horst,
    muß noch ergänzen - ich habe den 14,9er.
    Da sollte die WT-Fläche doch genügen, weil sie dort (verhältnismässig) groß ist.
    Sehe allenfalls das Problem, dass die Lüfterleistung durch die Abgastronic zu sehr runtergeregelt wird und Flammenabriss bei der Düse droht.
    Gruss Winfried

  • hallo winfried
    genau das meine ich mit der hohen abgasth.
    wie du ja schreibst,ist durch das herunterfahren der drehzahl mit der abgastronic.der flammabriss in der brennkammer leider sehr wahrscheinlich.
    gehe ich aber nicht weiter mit der drehzahl herunter,wird auch die abgasth.nicht so leicht herunterzubekommen sein.
    gruß horst! B)

  • horstl8466 schrieb:

    Quote

    hallo winfried
    genau das meine ich mit der hohen abgasth.
    wie du ja schreibst,ist durch das herunterfahren der drehzahl mit der abgastronic.der flammabriss in der brennkammer leider sehr wahrscheinlich.
    gruß horst!


    Ich glaube zwar nicht, dass die Flamme abreißt, weil er nur bis min. 40% Drehzahl runterregelt. Dann könnte nur noch die Abgastemperatur höher sein als vorher.
    Aber was tut man nicht alles für eine optimale Verbrennung incl. Lambdacheck.


    Zuletzt wäre allenfalls noch eine Abhilfe denkbar - eine kleinere spezielle 14,9er-Düse.
    MfG Winfried

  • hallo winfried
    wenn du die lambda-regelung hast wirst du sicher schon beobachtet haben,je höher die abgasth. liegt,desto schlechter ist auch der wirkungsgrad mit den abgasverlusten gemessen.
    momentan bin ich bei 170° abgasth.,wird aber in kürze noch geändert.
    eine bessere lösung wird aber erst kommen,will aber dem noch nicht vorgreifen.
    bezüglich düsen stein.
    gruß horst!

  • horstl8466 schrieb:

    Quote

    hallo winfried
    wenn du die lambda-regelung hast wirst du sicher schon beobachtet haben,je höher die abgasth. liegt,desto schlechter ist auch der wirkungsgrad mit den abgasverlusten.
    momentan bin ich bei 170° abgasth.,wird aber in kürze noch geändert.
    die beste lösung wird aber erst in kommen,will aber dem noch nicht vorgreifen.
    bezüglich düsen stein.
    gruß horst!



    Hi Horst,
    Lambdacheck kommt bei mir noch, wenn ich die 300 Eier beisammen habe und die Lufttrennung realisiert ist.
    Will dann den Sekundärlüfter über meine UVR1611 regeln. Sollte lt. TA grundsätzlich möglich sein. Programmiert habe ich es schon, ich muss das Teil nur noch umverdrahten, weil ich in meiner künftigen Programmierung einige Änderungen bei den Ausgängen vorgenommen habe.


    Klar, je höher die Abgastemperatur, desto schlechter der Wirkungsgrad.
    Kann mir aber vorstellen, dass das Problem der zu hohen Abgastemperatur kleiner als angenommen ist.
    Gruss Winfried

  • winfried
    war dann ein irrtum von mir,mit der lambada.
    HW 55 ist mit seiner steuerung bei 160°.bestimmt nicht ohne grund.
    nur von seiner entwicklungsarbeit ,nicht zu vergessen auch die anderen profis,wenn ich alle nennen würde, dauert das zu lange.
    ist es uns heute möglich etwas abzuschauen und nachzubauen.
    gruß horst!
    PS:auch helmut wird schon ideen ausprobiert haben,die er dann wieder entfernt hat.
    weiß jetzt nicht wo das drinnen steht,mit den brennraumsteinen,die dann nichts gebracht haben.

  • Soweit ich das richtig im Kopf habe, liegt Helmut aktuell bei 150°.
    Um einem Flammabriß vorzubeugen, ist darauf zu achten, daß um die Düse genügend glühende Holzkohle liegt.
    Ist das gegeben, gibt es damit meiner Erfahrung nach, keinerlei Probleme.
    Probleme bereitet jedoch evtl. die Mulde der Düse, da rutscht gerne Holzkohle herunter und dank Gebläseunterstützung gleich in den Schlitz.
    Ist natürlich auch vom Brennmaterial abhängig.
    Abhilfe kann ein alter Feuerrost oder Waschküchenabflußgitter, über der Düse, auch als mechanischer Schutz, bieten.
    Wenn auch die Haltbarkeit begrenzt ist, aufgrund der Temperaturen an dieser Stelle.
    Auch muß ein solches Gitter nach jedem Abbrand von Asche gereinigt werden, da diese sonst evtl. die Schlitze zulegt.


    Grüße
    Berthold

  • Hallo zusammen :)
    das hatte ich nun vor über drei Monaten geschrieben. Jetzt kommen die ersten Kessel mit dieser Idee auf den Markt und haben sogar eine Bafa Zulassung, hängt also mit der Qualität der Verbrennung zusammen.


    Auf die einzelnen Meinungen will ich jetzt nicht eingehen, macht zu viel Arbeit. Ich schreibe nur dazu daß ich immer noch hinter dieser Idee stehe. Man sollte sich wirklich mal die Arbeit machen und die Wärmetauscherflächen berechnen um zu sehen wie weit kann man gehen. Meine Behauptung daß die Wärmetauscherflächen zu klein sind beruht nicht auf Berechnung sondern nur auf Messergebnisse und die dazugehörigen Beobachtungen, also sehr ungenau. Wenn ich einen Kessel bauen würde, würde ich eher dazu neigen die Flächen größer als nötig zu machen um auf der sicheren Seite zu sein.


    Darüber jetzt weiter zu diskutieren bringt nichts, es müßte einfach mal einer machen. Warum soll ich immer der Erste sein der sowas ausprobiert?


    Ein Düsenstein mit kleinen Primärschlitz bringt nicht außer Probleme. Hab ich schon ausprobiert und den Schlitz von Stein zu Stein immer millimeterweise Vergrößert.


    Gruß Helmut

  • Aus 10 x 50 mm Flachstahl einen Korpus zusammen schweißen und in den Korpus einfach Standart Schamottesteine stellen. In der Brennkammer darf kein Stahl sein, nur der Schamottestein. Der Stahl würde verzundern.


    Wer handwerklich begabt ist hat das Teil in einen halben Tag fertig :)


    Gruß Helmut


    PS: Oder 8 x 50, dünner würde ich nicht nehmen.

  • :( Helmut!


    Nimmst du mich mit wenn du mit deinem VIGAS zum Mars fliegst?
    Wollte schon immer mal die Welt von oben sehen!


    Ich frage mich seit ein Paar wochen was Ihr eigentlich macht wenn der Kessel nach 8 Jahren oder so den Geist aufgibt?
    Wird dann ne Beerdigung organiesiert?

  • Nein Mein ATMOS läuft wie am schnürchen,
    :)


    Helmut! Ein bischen Spass muss sein!
    Find es nur bewundernswert wie einige sich so in einen HV verbeissen können.


    LG TOM

  • Achso meinst du ich würde so Denken??
    Ha das ich nicht Lache!! :)
    Du redest gerade mit jemanden der ein Fachwerkhaus Bj um 1900
    komplett modernisiert hat und es so zimmlich auf den neuesten Stand der Technik gebracht hat.
    Von einer top Isolierung bis zur Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
    Das ganze selbst eingebaut und auch die Steuerungselektrik für Gas Therme Solarunterstützung und HV selbst aus einzelnen Komponenten eingebaut und Optimiert hat.


    Wärend du dir Gedanken machst mehr Leistung aus deinem 40kw Kessel zu holen mache ich mir gedanken das der Kessel bei möglist kleiner Leistung lange brennt da ich die Wärme meinem Nachbarn sonst schenken könnte... ;)


    Was man auch rechnen müste sind Kosten und Ertrag!
    Vieleicht steckst u mal einen Teil deines Wissens oder Energie in andere Sachen um das Gebäude zu optimiren?
    Weiste welcher Heizkessel der beste ist? Der den man nicht braut!


    Ich finde es immer wieder bewundernswert wenn die HZ Monteure einigen Kunden provezeihen damit sparen sie 50%
    der Kosten ein!


    1. Wenn man Geld ausgibt kann man nicht sparen.
    2.Wenn man Geld investiert, in der richtigen Reihenfolge oder kaufst du ne Alufelge mit Schubkarrenmantel


    PS: Bärenfell kaufe sowas für dein Weib zu Weihnachten dann kanste die HZ sofort 3 Grad runterd drehen das macht 18% Einsparung!! :laugh:


    ist alles nicht bös gemeint! Grüsse ZM

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