Oh ha, ist der geil! Brunner Scheitholzkessel....

  • Da krigt man 9,7891566 Orlan 25 für
    läßt an ein paar weg bekommt man eine super Brennkammer tolle Turbos
    eine Flammtr. und ein paar super Düsen, dann hat der nur noch 5% Abgasverlust
    und die anderen 5 stehen als Reserve in der Garage oder man macht ein paar mal Urlaub
    und freut sich das der so gut brennt.
    Grüße Martin

    Soli 25 E 2000 l Puffer Solar 8,9m2 Röhren
    Plattentaush. Friwa eigenbau
    Flamtronik 2Gebl. Konr. Dimmer.
    HKS u. EigenDüse Gr. Brennk. Eigenbau
    CO Messung

  • hallo
    hat irgendjemand jetzt schon mal den brunner Holzvergaser in Aktion gesehen ?


    Ja, habe den Kessel in Aktion gesehen - ca. 1 Stunde lang;


    Hier einige Bilder:
    Ansicht von Außen:


    Mit automatischer Zündung:


    Einhängebleche:


    Die sog. Nautilusbrennkammer:


    Der schwenkbare Rost:


    mfg friedrich

  • Sicher ein sehr interessanter Kessel, der Brunner. Jedoch soll eine einfache, überschlägige Berechnung der Kosten auf 20 Jahre verdeutlichen, ob so ein Kessel jemals wirtschaftlich zu betreiben wäre:


    Wenn man von einem Verbrauch von 20 Ster / Jahr ausgeht und dafür einen Preis von 55,-- € / Ster Weichholz annimmt („ofenfertig“), sowie 1350 kWh je Ster ansetzt, den Wirkungsgrad mit 90% annimmt, so käme man auf:


    20 Jahre * 55 €/Jahr * 20 Ster/Jahr = 22000,-- €
    Anschaffungspreis des Kessels: = 16250,-- €
    -------------
    Überschlägige Kosten auf 20 Jahre = 38250,-- €
    ----------------------
    Umrechnung Energieeinsatz auf Erdgas:
    20 Ster x 1350 kWh/Ster * 0,9 (Wirkungsgrad) = 24300 kWh;


    24300 kWh * 0,075 €/kWh(Erdgas) * 20 Jahre = 36450,-- €
    Abschaffungspreis der Gas- BW- Therme: = 2000,-- €
    -------------
    Überschlägige Kosten auf 20 Jahre = 38450,-- €


    In diesem stark vereinfachten Beispiel ergibt sich beim Heizen mit Holz gegenüber dem Heizen mit einer Gas- Brennwert- Therme praktisch kein Preisvorteil.

    Reparaturen, Wartungskosten sowie Brennstoffpreiserhöhungen etc. wurden der Einfachheit halber hier nicht angesetzt, wobei ich davon ausgehe, dass die Wartungskosten für den Holzkessel höher sind als für die angenommene Gas- Brennwert- Therme.
    (Für den Wirkungsgrad der Brennwerttherme wurde vereinfacht wg. der Brennwertnutzung der Heizwert gegenüber dem Holzkessel mit 100% angesetzt)


    Wäre interessant, was die Verschleissteile für den Brunner kosten werden.


    Ich denke, da braucht es gewiefte Verkäufer, die diesen Holz- Kessel unter das (zahlungskräftige) Volk bringen...

    Wenn ich so viel Geld übrig hätte, würde ich wohl mit Gas heizen, da brauche ich kein Holzscheit in die Hand nehmen...
    Aber wahrscheinlich hat man dafür dann Personal...


    Was der Brunner- Kessel zusätzlich hat:
    einen hervorragenden Ruf bei den Kaminkehrern, die oftmals gleichzeitig Energieberater sind.....


    Gruß Gust

  • Hi,
    was man hier nicht vernachlässigen darf ist der wesentlich größere Arbeitsaufwand beim Holzkessel im Vergleich zur Gastherme. Holz zum Kessel, in den Kessel, Asche aus dem Kessel, Kaminkehren, Farbe für die Wände, der Kamin selber. Das fällt alles bei einer Gastherme nicht an. Und das nur bei fertigem Brennholz frei Haus.


    Da sieht die Bilanz für einen Brunner noch schlechter aus.


  • das gilt aber für alle holzöfen, nicht nur für die von brunner.


    piss Tann

    Hanibal


    2-Personenhaiushalt mit Hund, Katzen, Heidschnucken, Hühner und Forellen, ca 80 m² genutzte Wohnfläche, 40 Kw KÖB, 8m² thermische Solarfläche, 3000 Liter Puffer, 500 Liter Brauchwasser. Notfallversorgung: Brennwert-Öler, Kachelofen, Küchenherd (Gas) und Schwedenofen.


  • Ich denke, da braucht es gewiefte Verkäufer, die diesen Holz- Kessel unter das (zahlungskräftige) Volk bringen...


    Quatsch, da kommt jetzt noch ein Öko aufkleber drauf und die leute rennen einem die Türe ein...... Die Leute stehen drauf was für die Umwelt zu tun.... koste es was es wolle..... ;)

  • Gibt es mittlerweile mehr Erfahrungen oder hat jemand diesen Kessel? Bin gerade in der Nähe von Eggenfelden und hab mal die Fa. Brunner besucht. Beim aktuellem Modell ist der Füllraum komplett aus Guß/ Stahl. Auf Schamott hat man aus den Erfahrungen raus verzichtet. Preis bewegt sich nach wie vor zwischen 12 & 13.000€ für den 40kw Kessel. Aktuell entwickeln sie einen günstigeren Sturzbrandkessel, der 2020 auf den Markt kommt. Den konnte ich schon auf dem Prüfstand anschauen.

  • Hat von euch eigentlich einer so einen Brunner in betrieb?


    Wäre schön mal paar Erfahrungen zu hören. Ich war im Brunner Werk und habe mir das Teil angesehen und probe gefeuert. Es ist sehr Komfortabel. Der BSV ist dann der neue, er ist günstiger usw., mit Fröling vergleichbar. jedoch leidet unter all der Optimierung wohl der Heizkomfort.

  • Hallo at all,


    nun läuft unser Brunner BSV 20 die zweite Saison und ich kann bisher von einem guten Ergebnis sprechen, preislich nimmt er sich nix zu den Marktbegleitern hat aber einen geringeren Betriebs- und Energieaufwand, hier z.B. Beim zünden. Der Service von Brunner ist auch super, hat den BSV komplett gereinigt (nicht wundern, haben ich wegen der Garantie machen lassen), Updates wurden gemacht usw.. Heute haben ich wieder mal angeheizt..


    Also es war kein Fehler sich für das Gerät zu entscheiden, wichtig ist allerdings sich den richtigen Heizungsbauer auszusuchen.


    Viel Spaß beim heizen

  • Hallo alleine,

    entweder "Hello at all" oder besser "Hello everyone". Das ist meistens das Ergebnis, wenn Deutsche versuchen Englisch zu sprechen.


    So, nun zu deinem (Werbe) Beitrag, (anders kann ich solche Zeilen nicht bewerten). Was ist denn bspw. ein "richtiger" HB für dich?


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Guten Tag allerseits


    War kurz davor einen Brunner zu kaufen bis ich erfahren hatte, das es keinen Service gibt in der Schweiz. Jedes mal Techniker aus Deutschland hatte ich, sorry dafür, einfach keinen Bock drauf.


    Dann war noch der Punkt, das man während dem Abbrand die Türen nicht öffnen kann, angeblich wegen der Verschlechterung der Abgaswerte. Ist sicher ein in sich einwandfrei funktionierendes System, nur den Kessel kauft wohl kaum jemand. Eigentlich so ziemlich Plug and Play das Ganze.


    In meinem Nachbardorf betreibt einer einen Bunner und er sei sehr zufrieden. Habe das von meinem Kaminfeger gehört. Auch der Kaminfeger hat nichts am Ofen auszusetzen ausser das er keine Ersatzteile beziehen kann. Zumindest in der Schweiz verhält sich Brunner in etwa gleich wie Apple.


    Interessant wäre, wo der Kessel und die Steuerung effektiv herkommt. Brunner macht ja ansonsten nur Kaminöfen.

  • Guten Morgen,


    seit diesem Sommer habe ich einen Brunner Scheitikus mit 40 kW in Betrieb. Obwohl es schon den BSV 40 gab, habe ich ganz bewusst den Scheitikus gekauft. Das andere Format des Kessels (breiter als tief durch den seitlichen Abbrand) hat für mich den Ausschlag gegeben. So kann ich meinen Raum viel besser nutzen.


    Ich habe viele positive Erfahrungen mit dem Kessel machen können, habe aber keinen Vergleich, da ich neu im Kreis der Holzheizer bin. Ich habe Abbrandkurven angefügt, anhand derer ich auf eine gute Qualität der Verbrennung schließe. Habe ich da überhaupt recht?


    Der 40 kW Kessel lädt einen Puffer mit 4000 l. Allerdings aufgrund der maximalen Kesseltemperatur von 83°C nur auf knapp über 80 °C. Dazu gibt es eine Frage meinerseits als eigener Thread. Maximale Kesseltemperatur - Umbau bestehender Heizungsanlagen - Holzheizer - Holzvergaser - Forum (holzheizer-forum.de)


    Womit ich überhaupt nicht gut klarkomme, ist das Verhalten des Service von Brunner und meines Heizungsbauers. Selbst einfache Fragen führen zu langen Mailwechseln und Frust auf meiner Seite. Momentan bekomme ich das Gefühl vermittelt nur zu stören. Dabei würde ich nur gerne meine Anlage verstehen und optimal zu nutzen lernen. Und natürlich auch sehen, ob die Aussagen in den Unterlagen in der Praxis auch zutreffen. Zum Beispiel die elektrische Leistungsaufnahme, die laut Datenblatt 64 Watt beträgt. Ich messe aber immer mindestens 84 Watt.


    Gerne wüsste ich, ob andere Hersteller Ihre Werte in den Unterlagen auch in der Praxis erfüllen. Gibt es da Erfahrungen?


    Herzlichen Dank

    Arthur

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