Abgasturbos Eure Meinung

  • Hallo Holzheizer,
    was haltet Ihr von den Ketten an den original Turbolatoren, diese müssten doch den Kernstrom ordentlich verwirbeln, oder?



    Gruß und auf Eure Meinung hoffend
    Dieter

    DC22 GSE Lufttrennung, Lambdacheck, Agt stetig geregelt mit ATC30 Regler, 3200L Puffer (4x800L in Reihe)selber Isoliert, 11m Esse mit Windkat oben drauf.

  • Du schreibst ich kopiere Deinen Satz:
    Hallo Holzheizer,
    was haltet Ihr von den Ketten an den original Turbolatoren, diese müssten doch den Kernstrom ordentlich verwirbeln, oder?


    Ich heize nun seit 2005 einen GSE 30 und habe mit den Original Turbolatoren bis Ende 2012 geheizt mit 190° Abgastemp. Dann habe ich mir mal diese Ketten dazu gehängt. Ich spürte na ja das die Abgastemp. ein wenig niedriger wurde aber mehr auch nicht. Deswegen muß zu Deinem Wort "ordentlich" aus meiner Sicht ein "Jein" sagen.
    Seit dem ich die Turbo Version 2.0 fahre siehe meine Berichte dazu merke ich eine spürbare [lexicon]Holz[/lexicon] Einsparung inkl. Abgastemperatur Senkung auf 140-150°.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Hallo Jürgen,
    Danke für die schnelle Antwort, wer baut oder vertreibt die Turbos die Du drinnen hast, gibts die auch fur den 22 GSE????


    MfG
    Dieter :rolleyes:

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  • Hallo Holzheizer,
    was haltet ihr von diesen Turbos???
    :?:




    Gruß
    Dieter

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  • Als Nutzer von solchen Turbos die der Woody durch einige Versuche mit Werten wie Abgastemp usw. belegt hat, kann ich nur meine beurteilen.


    Zu den Bildern kann ich nur sagen ausprobieren und nochmal ausprobieren verschiedene Holzarten. Dann die Werte alle aufschreiben wie Abgastemp, wie schnell ist die Kesseltemp oben, wie lange dauert ein Abbrand und wieviel holz lege ich weniger ein bis die Puffer voll sind.
    Zieht der Kessel bzw. schafft der Saugzugmotor noch die Abgase durch die engen Rohre durch zu ziehen.
    Nach einer Woche dann die Turbos rasu und Rohre sauber machen und die Strömungen an den Turbos einmal näher betrachten. An meinen kann ich dies sehr deutlich sehen wie die Gase lang strömen.


    Es kann sein das Du damit gute Werte erreichst nidriegere Abgastemp - weniger Holzverbrauch - Kesseltemp ist schneller oben


    Ich bin mit meinen zufrieden!

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  • Hallo Dieter


    mit diesen Turbos bringst Du die Abgastemperatur bestimmt stark gesenkt.


    Man kann die Maße zwar nur schätzen, wenn die Teile ohne all zuviel Spiel rein passen, vermute ich, daß der freie Querschnitt evtl. etwas knapp ist.
    Ob die seitlichen "Paddel" etwas bringen, wirst Du wahrscheinlich nach einigen Abbränden anhand der Strömungsablagerungen erkennen können.
    Ich vermute, daß es durch die Abrisskanten bereits genug Verwirbelungen gibt, sodaß die relativ kurzen Paddel kaum Einfluß haben.
    Sollten die "Paddel" dennoch den Abgasstrom beeinflussen, erhälts Du vermutlich einen schraubenförmig rotierenden Abgasstrom. Die Teile gegenläufig anzuordnen würde die Verwirbelung dann noch unterstützen.


    Da ich wie bereits erwähnt etwas Bedenken wegen dem freien Querschnitt habe, würde ich den Kessel beim ersten Mal behutsam anfahren. Die Abgastemperatur entsprechend niedrig einstellen und das Ganze beobachten.


    Viel Erfolg


    Gruß
    Karl

    DC30GSE, 2400 ltr Puffer, 500 ltr WW, ca. 6,5m2 Solar, UVR1611, Sekundärlufttrennung mit Lambdacheck, Abgastemperaturregelung

  • :) Hallo Karl,
    wegen dem Abstand denke ich brauche ich keine Bange haben, die Scheiben haben einen Durchmesser von 50mm, die Röhre des Tauschers 63mm dürfte reichlich platz für den Abgasstrom sein.
    Die Flügel sind auf 62mm angebracht. Nun zum Test: Zündung 18:20Uhr nach ca. 5min Füllraum ca. zur Hälfte gefüllt und Tür zu. Kessel auf 19°
    18:45Uhr Kessel 55° Agt 144°
    19:00Uhr Kessel 83° Agt 159°
    19:30Uhr Kessel 84° Agt 167° Hier wäre mit den originalen Turbos die Agt schon bei mind. 210° angelangt.
    Fazit des Kurztests die Turbos scheinen meine Agt erheblich zu senken ohne die Leistung des Kessels nennenswert zu Beeinflussen. Weitere Tests werden folgen ich werde berichten.
    Gruß
    Dieter :D

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  • Hallo Dieter,
    diese Werte sind doch ein Beweis das Deine Turbos eine wesentliche Verbesserung bringen. :applaus:
    Als nächstes würde ich dann sehen wieweit fülle ich mit einer Holzfüllung meine Puffer auf? Wenn Deine Agt schon soweit runter ist wirst Du das auch merken das Du weniger [lexicon]Holz[/lexicon] brauchst!

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  • Hallo Kollegen von der Stückholzfront,



    auch ich habe mich bemüht. Nachdem ich die Versuchsreihe von
    Woody sah habe ich mir Gedanken gemacht.



    Den wesentlich größten Erfolg hatte er mit Scheiben und
    Ringen. Darauf wollte ich aufbauen und das , wie immer, möglichst billig. Wie
    ihr vielleicht wisst habe ich den NMT HVG 40, im wesentlich aufgebaut wie ein
    40 KW Atmos. Das Rohrregister ist mit 5 Rohren bestückt, jedes 65mm innen und
    750mm lang. Bislang hatte ich die originalen Turbos 5-mal gedreht 750 mm lang
    und 63mm breit verbaut. Um die Energieübertragung zu erhöhen hatte ich
    beidseitig zu jedem Turbo eine (6mm Stegstärke) Kette daneben gehängt.



    Aus 800 ° Brennkammertemperatur erntete ich ca. 630-650°C
    aus dem Rauchgas.



    Nun habe ich die 4 äußeren mit je einer Gewindestange und diese in gleichen Abständen 40 mm
    Karosseriescheiben bestückt. Das geschah
    aus den Erkenntnissen aus der
    Versuchsreihe. Die Scheiben bringen den Erfolg musste ich erkennen. Die Ringe
    sind gut für eine halbautomatische Reinigung.



    Ich habe den Kessel absichtlich nicht gereinigt um eine
    Aussage zum vorhergehenden Abbrand treffen zu können. Die Regelung hatte ich , um
    diese Ergebnisse auch auf ungeregelten HV übertragen zu können, nicht
    verändert. Die letzten Abbrände machte ich mit 200° eingestellter Rauchgastemperatur.



    Das Ergebnis des ersten Abbrandes hat mich überzeugt. Ohne
    etwas am HV oder der Regelung, bis auf die Turbulatoren, zu verändern geschah
    etwas Unerwartetes. Den HV angeheizt, heißt den Brenner auf die Restkohle um
    den letzten Abbrand fortgesetzt. Bei mir geht das so, da ich etwa 15-30 Liter Restkohle
    immer übriglasse. Im nu war der HV auf 160° Brennkammer 820° Kessel auf 45°.



    Nach 10 Minuten ging das Programm auf schonend aufheizen.
    Die Rauchgastemperatur stieg ganz langsam bis auf 165 °. Nach weiteren 15
    Minuten hatte der Kessel bei min Lüfter Leistung 80°. Ich dachte alles
    vergebens, der HV lief viel zu schnell hoch. Nach etwa weiteren 15 Minuten
    begann er ganz langsam in den Heizzustand
    zu fahren. Die Rauchgastemperatur stieg auf 185 ° und blieb wie angenagelt dort stehen.
    Die Brennkammertemperatur lag bei 860-870° so hoch wie sonst nie. Geerntet habe
    ich zwischen 680 und 720° C. Der HV lief sehr ruhig.



    Nach 3 Stunden ging ich noch einmal nachlegen. Ich fülle
    grundsätzlich einen 80-Liter Korb Kiefer in den HV. Die Brennkammertemperatur
    lag noch bei 680° Tür auf und nachsehen. Der HV war bis auf wenige kleine
    Bröckchen runtergebrannt. Bislang ging dann die Temperatur der Brennkammer auf
    580° runter und tiefer. Also 80 Liter Kiefernholz in den Vergasungsraum, Tür zu
    und gucken was die Brennkammertemperatur sagt. Diese war schon weit über 900°
    und stieg noch bis über 1000 ° wobei mein bisher höchst erreichter Wert bei
    940° lag. Die Rauchgastemperatur stieg bis auf 203° der Lüfter fuhr ganz
    langsam schrittweise herunter bis auf 48% und die Brennkammertemperatur fiel
    auf ca. 880°.Morgen werde ich die Rauchgastemperatur wieder auf 170° herunterstellen.
    Nun muss ich leider schnellladen, da ich erst spät zu heizen beginnen konnte. Ich
    denke bislang ein sehr gutes Ergebnis.



    Ralf :)

    NMT-HVG 40 Sekundärluft nach Lambda. 3000-Liter Puffer. Buderus Ölkessel 40 KW. [lexicon]Laddomat[/lexicon] 78° Patrone. 310m² beheizte Fläche, freistehendes verwinkeltes Gebäude nach EneV 2009 gedämmt. WW mit Boiler und Zirkulationspumpe.

  • Nun habe ich die 4 äußeren mit je einer Gewindestange und diese in gleichen Abständen 40 mm
    Karosseriescheiben bestückt. Das geschah
    aus den Erkenntnissen aus der
    Versuchsreihe. Die Scheiben bringen den Erfolg musste ich erkennen. Die Ringe
    sind gut für eine halbautomatische Reinigung.


    Hallo Ralf,
    ganz so einfach ist es nicht wie es aussieht.


    1. Wenn du nicht alle Tauscher gleich bestückst hast du eine "Strömungsverschiebung" in Richtung
    gerinerer Widerstand.
    Dadurch strömt die Luft in diesen Bereichen weitaus schneller durch als in den anderen Bereichen.
    Dadurch haben dort die Rauchgase weniger Zeit ihre Energie abzugeben.
    Also-----> Verluste.
    Wichtig bei der ganzen Strömungsoptimierung ist immer ein Strömungsausgleich der die Strömungswiderstände abgleicht.
    Das erreicht man nur mit genau gleichen Wirbulatoren in allen Tauscherröhren.
    Deshalb hab ich auch unter den Tauscherröhren ein Diffusorblech eingesetzt.(Flächenberechnetes Lochblech)
    Dadurch werden die Röhren von unten schon mit einem "homogenen" Abgasstrom angeströmt.


    2. Die Ringe sind nicht nur zum reinigen der Tauscherröhre konstruiert, sondern auch dazu den Abgasstrom der an der Tauscherwand
    entlangströmt wieder von dieser abzuheben um einen neuen Teilstrom dort entlangzuführen.

    Dadurch auch die Wechselkonstruktion "Sternförmiger Außenring----> Zentral-Scheibe---> Sternförmiger Außenring".
    Der Aussenring hebt den Abgasstrom wieder von der Röhre ab und der nachfolgende Prallteller führt einen verwirbelten neuen Teilstrom
    wieder an die Tauscherwand.
    Dadurch sollten sich "theorethisch" horizontale Wirbelwalzen bilden die durch die Tauscherröhre aufsteigen.
    Wichtig ist der "Drall" und den erzeugt der Prallteller in der Mitte, genauso wichtig ist aber der Außenring zum erneuern der Strömung
    an der Tauscherwirksamen Fläche.

    Ohne Außenring---> wieder Verluste. (Gefahr laminarer Strömung an der Tauscherwand)


    Strömungstechnik ist sehr komplex.(besonders weil man im Betrieb nicht reinschauen kann)
    Man kann nur Aschespuren lesen wie ich schon öfter mit Bildern dokumentiert habe.


    Das ist langwierig-----> Pro Abbrand ein Versuch.....und das kann man auch nur ab und an in der Woche machen.



    Woody


    Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen.
    Die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.

    Albert Einstein, *1879 †1955 Physiker


    Wird unsere heutige Welt überleben ?......Klick.......http://up.picr.de/14123126bu.pdf


  • Hallo Dieter,



    Die Turbulatoren sehen soweit recht gut aus. Was hängt außer
    dem Kessel noch daran? Die Gewindestangen erscheinen mir doch sehr überdimensioniert.
    Bedenke sie bilden eine Masse die zusätzlich Verluste bringt. Außerdem
    verkleinern sie den Rauchgasweg, was vermieden werden sollte. Vom Kostenfaktor
    mal ganz zu schweigen. Eine 10 mm Gewindestange wäre wohl besser.



    Da die Flügel im Wesentlichen zwischen Rohr und Scheibe funktionieren
    sollest du den äußeren Radius vielleicht größer gestalten. Die obere Scheibe
    dicht unter den Rohraustritt ist effektiver.



    Über den Scheiben sollte sich ein Wirbel bilden der für eine
    Vermischung der Gase sorgt. An den Scheiben, die wie eine Blende wirkt entsteht
    eine kleine Druckdifferenz. Für eine Leistungssteigerung ist es wichtig diese
    Druckdifferenzen klein zu halten um möglichst wenig Druck zu verlieren, doch
    groß genug einen genügend großen Wirbel zu erzeugen. Es soll schließlich nur
    der Kernstrom gebrochen werden. Im Verlauf des Rauchgasweges soll jeder mm³
    Rauchgas mehrfach die Wandung der [lexicon]Wärmetauscher[/lexicon] erreichen.



    Will man die Rauchgastemperatur senken bleiben größere
    Scheiben die Wahl. Was dabei passiert ist schlüssig. Durch das Bremsen der
    Rauchgase verringert man den
    Volumenstrom, in Folge kommt in derselben Zeitspanne weniger Rauchgas, doch längere Zeit an die
    [lexicon]Wärmetauscher[/lexicon]. Das führt zu einem Leistungsverlust und Abbrand Verlängerung.
    Der Effekt ist derselbe wie eine geringere Lüfter Leistung zu nehmen.



    Bei meinen versuchen bin ich genau auf 50mm Scheibendurchmesser gekommen um die Rauchgastemperatur damit abzusenken :rolleyes: . Doch, da ich eine Regelung habe versuche ich noch einige Abbrände mit 40 mm Scheiben. Zur Zeit fahre ich so mit 160° Rauchgas zu meiner Zufriedenheit. Ich werde diese aber bald auf 200° anheben um die Leistung zu steigern. Da ich bei 200° Rauchgas 82° Kesselwasser habe und dann >10 Kelvin am [lexicon]Laddomat[/lexicon], reicht es nicht für einen 2 Durchlauf auf 89° Puffertemperatur. Mit den alten Turbu´s konnte ich problemlos so 2 Durchgänge laufen lassen und somit eine Puffertemperaturdiffernz von 60° fahren. Mit den neuen Turbu´s kann ich das nicht mehr, da mir die Kesseltemperatur im 2 Durchgang auf 90° geht und der Lüfter ausschaltet. Nun sehe ich vier Möglichkeiten die Puffer wieder mit 89° zu laden.
    1. Rückbau auf die alten Turbulatoren.
    2. Senken der Leistung durch Verringerung der Leistung über die Rauchgastemperatur mittels Lüfterleistung.
    3. Die 78er Patrone durch eine 72er, die ich liegen habe, ersetzen.
    4. Die Regelung auf Gluterhaltung zu stellen und den HV im Pausenbetrieb des Lüfters laufen lassen.


    Dabei ein Gedanke : Was ist besser 6 Stunden mit einem feuerungstechnischen Wirkungsgrad von 91% zu fahren, oder 7 Stunden mit einem feuerungstechnischen Wirkungsgrad von 92% und dabei die gleiche Menge [lexicon]Holz[/lexicon] zu verbrennen.


    Ich werde wohl die 78er Patrone einbauen und 200° Rauchgastemperatur gehen. Dabei bei 5% Restsauerstoff eine saubere Verbrennung haben und eine hohe Leistung. Außerdem habe ich festgestellt, dass das [lexicon]Holz[/lexicon] bei meinem HV dann besser nachrutscht.
    Ralf




    Ralf

    NMT-HVG 40 Sekundärluft nach Lambda. 3000-Liter Puffer. Buderus Ölkessel 40 KW. [lexicon]Laddomat[/lexicon] 78° Patrone. 310m² beheizte Fläche, freistehendes verwinkeltes Gebäude nach EneV 2009 gedämmt. WW mit Boiler und Zirkulationspumpe.

  • Hallo Woody,



    du hast ganz klar Recht mit deiner Aussage. Ich habe mich
    wohl missverständlich ausgedrückt. Sicher tragen auch die Ringe zur
    Leistungssteigerung bei. Nur haben diese nach meinen Überlegungen weniger
    Anteil wie die Scheiben. Bedenke ich die Strömungsabrisse an den Ringen so
    stelle ich fest, diese sind nach außen zur Rohrwandung gerichtet, nehmen dort
    Gase des Kernstromes mit, mit denen sie sich dort mischen. Ich bin der Meinung
    es müssten sehr viele Ringe verbaut werden um allein mit diesen den gewünschten
    Effekt zu erreichen. Wie gesagt sie leisten einen Beitrag. Den größeren Effekt sehe ich in den
    Scheiben. Diese unterbrechen den Kernstrom, verändern den Druck und in ihrem Bereich die Geschwindigkeit ähnlich
    wie eine Blende. Die an den Wandungen abgekühlten Gase müssen, mit deutlich
    erhöhter Geschwindigkeit, zusammen mit den wärmeren Gasen der Kernströmung
    durch den Spalt zwischen Scheibe und Wandung. Dabei vermischen diese sich schon
    recht intensiv. Da der Druck direkt oberhalb der Scheibe fällt werden Teile der
    dieser Gase in diesen Bereich gezogen,
    was zu einer noch besseren Vermischung beiträgt. Das Ganze dürfte wohl noch
    günstiger ausfallen, wenn die Scheiben vom Außendurchmesser her zum Zentrum hin
    eingeschnitten werden und an der Schnittstelle einseitig einige Millimeter hochgestellt
    würden. Dadurch würde zusätzlich eine Tangentialströmung entstehen.



    Wie schon von mir geschrieben kann ich die Ringe in meinem
    HV nur unter größtem Aufwand einbauen, weshalb ich diese zusätzliche
    Unterstützung nicht in Anspruch nehmen möchte. Zum Zweiten ging es mir darum
    etwas zu Bauen das in seiner Wirkung der von dir getesteten 7er Serie nahe
    kommt
    und von jedermann mit geringem finanziellen Aufwand selber gebaut werden
    kann.



    Dabei hat Dieter festgestellt dass er mit 50 mm Scheiben
    seine Rauchgastemperatur deutlich reduzieren konnte. Wir können hier beide
    Versuche, sowohl 40mm Scheiben als auch 50mm Scheiben in ihrer Wirkung
    gegenüberstellen und jeden kann nun für sich entscheiden welchen Durchmesser er
    bevorzugt. Das Schöne daran ist die Scheiben kann man leicht austauschen und
    sich den Gegebenheiten an Schornstein und der gesamten Rauchgasführung
    annähern. Wichtig für die Durchmischung ist die Rauchgas Geschwindigkeit.



    Ja, den mittleren Turbulator muss ich freilich auch noch
    ersetzen, ich war unter Zeitdruck.



    Ich finde es außerdem sehr lobenswert, wie hier Turbulatoren
    gebaut und als Spende gehandelt werden. Meine Hochachtung an alle Beteiligten.
    :thumbup:




    Ralf

    NMT-HVG 40 Sekundärluft nach Lambda. 3000-Liter Puffer. Buderus Ölkessel 40 KW. [lexicon]Laddomat[/lexicon] 78° Patrone. 310m² beheizte Fläche, freistehendes verwinkeltes Gebäude nach EneV 2009 gedämmt. WW mit Boiler und Zirkulationspumpe.

  • Die Turbulatoren sehen soweit recht gut aus. Was hängt außer


    dem Kessel noch daran? Die Gewindestangen erscheinen mir doch sehr überdimensioniert.


    Bedenke sie bilden eine Masse die zusätzlich Verluste bringt. Außerdem


    verkleinern sie den Rauchgasweg, was vermieden werden sollte. Vom Kostenfaktor


    mal ganz zu schweigen. Eine 10 mm Gewindestange wäre wohl besser.


    Hallo Ralf,
    die Gewindestangen sind deshalb so überdimensioniert, weil es für M10 keine 50er Scheiben bei OBI gab. Mittlerweile habe ich die Zackenturbos von Neurotiker drin nur in der 4ten Röhre ist noch einer von mir der ist auf Kettenglieder Geschweisst damit ich den an der AHK vorbei bekomme, habe die Agt durch die Zacken nochmal um ca.10° runterbekommen.


    Gruß
    Dieter ^^

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  • Hallo Dieter,
    ja die Zackenturbu´s sind wirklich sehr gut und auch günstig im Preis hier im Forum. :thumbup:


    Ralf

    NMT-HVG 40 Sekundärluft nach Lambda. 3000-Liter Puffer. Buderus Ölkessel 40 KW. [lexicon]Laddomat[/lexicon] 78° Patrone. 310m² beheizte Fläche, freistehendes verwinkeltes Gebäude nach EneV 2009 gedämmt. WW mit Boiler und Zirkulationspumpe.

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