Dampfmaschine

  • Das BHKW von Bulg arbeitet auch mit Peltier-Elementen und leistet max. 600 W elektrisch.


    Von den oben verlinkten 21W-Modulen brauchte man dafür 30 Stück zu je ca. 50 €.
    Das macht 1500 € für die Module.

  • In meiner Kraftwerks Zeit war ich oft auf der Schaltwarte wenn eine Generator nach Wartung etc wieder zugeschaltet werden sollte d.h. ins Netz synchron einschalten

    Was hat die Zuschaltung eines Synchrongenerators mit der Einspeisung von Strom zuhause zu tun ?
    Wer selbst produziert, macht das entweder mit einem Asynchrongenerator(motor) oder mit einem
    Wechselrichter. Und das ist definitiv unproblematisch.

  • Dann mußt Du aber vollkommen abgeschaltet sein vom öffentlichen Netz.
    Aber mit nur 600 W Erzeugung kannst Du Dir keinen Kaffee kochen.
    Ein normales Benzin Notstrom Gerät liefert Dir schon 2,2 Kw. Der fängt schon an zu knurren wenn bei uns auf dem Lande nach Unwetter/Gewitter etc mal für Stunden alles schwarz war und ich ihn einsetzten mußte. Wenn es beim Nachbar wieder alles hell war, konnte ich die Eigenerzeugung wieder kappen.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Wir haben einen Gasherd. Waschmaschine bekommt ihr Warmwasser von der Solaranlage.
    Wenn man ein bischen überlegt sind 600 Watt gar nicht so wenig. Für die Heizungspumpen und den Kühlschrank könnte es reichen.
    Neue Balkonanlagen haben schon einen Batteriespeicher.


    Zudem ist Stromerzeugung bis 600 Watt legal. Ohne weiteren Zähler und so weiter.


    Vieleicht kommt auch noch eine kleine Windkraftanlage hinzu. Dann wäre der Traum von der Dampfmaschine nur für die sonnenlose und windarme Zeit.

  • Hallo,

    Für die Heizungspumpen und den Kühlschrank könnte es reichen.

    für die Heizungspumpen schon, aber wer heizt schon im Sommer. Beim Kühlschrank ist der Anlaufstrom das Problem, dass sollte bei der Auswahl des WR bedacht werden.
    Desweiteren sollte der WR eine reine Sinuskurve haben - ist eh besser für empfindliche E-Geräte, für die HE Pumpen aber Voraussetzung.


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Hallo,


    ich bin mir auch gerade diese "Balkon" oder Mini PV Anlagen am ansehen.
    Ich denke das kann schon eine sinnvolle Sache sein um die Dauerlast von einigen Geräten abzudecken. Ohne Batteriespeicher sind die auch echt erschwinglich.
    Autark können diese Stecker PV Anlagen nicht laufen, die Wechselrichter prüfen ob sie an eine Netzinstallation angeschlossen sind. Also bei Stromausfall wird da auch nichts kommen.


    Nur ganz so einfach wie es die Hersteller sagen ist es in Deutschland natürlich nicht.
    Nach VDE sind eine Einspeisesteckdose sowie ein Zweirichtungszähler Vorschrift.


    Hat da von Euch schon einer Erfahrungen mit gesammelt?


    MfG

  • Bezüglich Balkoneinspeiseanlagen wäre zu sagen ,die normalen Anlagen mit Einspeisewechselrichter (600W) die Netzgeführt werden (ca 200€ ohne Panelle)) das lokale Vorschriften der Netzbetreiber zu beachten sind (Rücklaufgehemmte Zähler) so das keine Akontoeinspeisung möglich ist .


    Leider lassen sich diese Einspeisewechselrichter nicht großzügig überbelegen ,so das die maximale Leistung nur bei Sonnenschein möglich ist .


    Leider ist eine Verbrauchsoptimierte Einspeisung (zb. mit Can EZ 3) wegen fehlender Regelmöglichkeit bei diesen billigen Einspeisewechselrichter nicht möglich (bin dz aber auf der Suche nach einer solchen Lösung - Spannungs -Stromregelung habe einen solchen Wechselrichter und auch 2 EZ3 im Einsatz).


    So bleibt halt nur die Solare Speicherung in Akkus und ein externer Wechselrichter für die Notstromversorgung (bei mir für HVG im Einsatz).


    Wie Jürgen(2cvbeck) in seinen Link vorgestellt (Balkonanlage) mit Stromspeicher wäre das zwar eine sehr gute Lösung (wurde schon 2019 vorgestellt) die hat 2 Wechselrichter (einen für die Stromeinspeisung und einen für die Notstromversorgung) und eine entsprechende Steuereinrichtung.


    Leider ist diese Anlage relativ Teuer(mehr als 2000€) und hat nur eine eine kleine Bateriekapazität (um die 900 Wh).


    Damit liegt die Amortisation jenseits des 10 Jahreszeitraumes.


    Von der Technik her aber super.


    mfg Glutgeist

  • Mein Netzbetreiber fordert hier leider auch bei max. 600 W einen Zweirichtungszähler, damit evtl. eingeleiteter Strom gemessen werden kann.
    Dabei entstehen wohl nicht nur Kosten für den Zähler sondern auch für die Messstelle:
    "Es wird ein Messentgelt gemäß Preisobergrenze des
    Messstellenbetriebsgesetzes erhoben... "


    Damit frage ich mich ob sich das Ganze dann überhaupt noch lohnt... ?(

  • Hallo Stefan


    Bei einer solch kleinen Anlage spielt eher der Ökogedanke eine Rolle ,als der Aufwand und die verwertbaren Kosten.
    Natürlich kann man bei Sonnenschein einen großteil der Grundlast abfedern ,wie ich aber oben geschrieben habe
    lassen sich diese Wechselrichter nur im Grenzbereich überbelegen ,so das eine sinnvolle Ausnutzung bei bewölkten
    Himmel und in der Sonnenarmen Zeit mit starken Leistungseinbussen zu rechnen ist (3 oder 4 KW Pv kosten ja nicht die
    Welt bringen aber bei bedeckten Himmel auch noch einige Hundert Watt Leistung).


    Ich für meinen Teil verwende die gewonne Leistung für das Akkuladen und entnehme daraus gezielt die Energie für
    bestimmte Grundlasten (über Wechselrichter) wie zb , Pumpe für die Solare Anlage für das Pool.
    Wichtig ist dabei das man die Akkus nicht zu weit entlädt weil dies der Lebensdauer schadet.


    Es spielt dabei auch die Notstromversorgung eine gewichtige Rolle (für den HVG) aber auch für lebensnotwendige
    Energiebereiche im Haus (Netz - 0 - Notstromumschalter im Sicherungskasten).


    Wichtig dabei ist aber auch das man Notstromagregat hat um den Akkublock zu laden wenn mal die Sonne nicht scheint.


    mfg Glutgeist

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