Ökofen Condens zero Flame

There are 12 replies in this Thread which was already clicked 8,271 times. The last Post () by Holzfreund5.

  • Hallo,


    würde jemand von euch den Zero Flame Kessel mit Condens ca. 12kW Heizlast fürs Gebäude zum Austausch einer Ölheizung mit Heizkesseln oder doch lieber was Altbewährtes mit Heizwert? Ökofen scheint ja der einzige Hersteller, der niedrige Staubemissionen ohne Elektrofilter hinbekommt...


    Alternativ der PU15 von ETA, leider nicht downgradebar in der Leistung, oder Viessmann mit 12kW. Kann es sein, dass die Kessel stark abweichende Stromaufnahmen haben, von unter 50W bei Ökofen bis 100W bei ETA?


    Danke

  • Ganz ehrlich ich würde mir niemals einen Pelletkessel ohne Lambdasonde kaufen. Und schon gar nichts was nicht schon ein paar Jahre auf dem Markt ist....Mit Puffer ist der downgrade wohl zu vernachlässigen....Rechne mal nach was Dir Brennwerttechnik im Holzfeuerbereich bringt nach Abzug der zusätzlichen Kosten für Anschaffung, zusätzliche Anforderung an den Schornstein, höhere Wartungskosten, zusätzliche Kosten für Wasser und Abwasser zur Spülung der Brennwert-Wärmetauschers. Machst Du durch Brennwert 8 % mehr Wirkungsgrad bei 4 Tonnen Pellets sind
    320 Kilo Pellets = 60 Euro Einsparung gegenüber stehen die zusätzlichen Kosten die ich schon aufgeführt habe....und zeroflame ist wohl eher lowflame.....

  • Danke, Irgendwas muss es ja bringen sonst würde es ja nicht gebaut.. und das schon seit Jahren ohne Lambdasonde , Ist das nur deine meinung gegen Flammraumfühler oder ist eine Lamdasonde auf jedenfall besser? Selbst Eta baut ja nun den EPE mit Brennwert und super Wirkungsgraden, aber leider nur in der Großen 22Kw Version.... Will halt keinen zu Großen kessel wegen der Taktungshäufigkeit in den Sommer/Herbstzeiten. Der ETA Pu11 ist von den Wirkungsgraden ja wesentlich schlechter. Würde der bei ca 2500l Heizöl/Jahr ausreichen oder doch besser einen Größeren...


    gruß

  • Viele Kesselhersteller bringen es halt auf dem Markt um mit zu ziehen ob das sinnvoll ist ist mal dahin gestellt. Ökofen hat ja sogar auch einen Sterling um mit dem Pelletkessel Strom zu erzeugen. Das Teil kostet in der Anschaffung 10.000 € und leistet maximal eine Kilowattstunde. Das ist genauso sinnlos wie vieles andere auch. Und dann stellt man sich hin und sagt man ist ja so super innovativ als Hersteller.


    Solche Sachen sind eher was für Individualisten Kunden. Brennwert in der Holzverbrennung ist halt mal eine andere Geschichte als bei Öl oder Gas. Und dann muss man auch noch dazu auf extrem niedrige Rücklauftemperaturen achten. Da kaufe ich mir lieber was stabiles auch mit 96 % Wirkungsgrad und pfeif auf die 6% die das Brennwertgerät zusätzlich leisten soll. Wie viel Quadratmeter Wohnfläche willst du denn beheizen. Eine Heizlastberechnung wäre immer in jedem Fall ratsam.

  • 230m2 Wohnfläche , alles mit Heizkörper ausser Bad. 4 Personen Haushalt . Werde wohl eine Solarthermie dazuklemmen , alternativ so eine Gelbi Wärmepumpe an den SchichtPuffer klemmen wenn das gut Funktioniert.

  • Bei mir wurde im Spätherbst 2021 ein Ökofen Condens Zero Flame mit Kombispeicher montiert.

    Abgesehen von Unverständlichen Handbuch, lauft der Kessel prima und ich freue mich über niedrigen Staubemissionen!

    Von einer anderen Liegenschaft hatte ich seit 2016 schon Erfahrung mit einem Condens 18kW ohne ZeroFlame.

    Sehr gross ist der Unterschied zwischen den beiden Geräten. Die ZF Technik besteht ja lediglich aus einer Abgasrückführung. Das Gross des Kessels besteht aus bewährter Ökofen Condens Technik.


    Denn ZF gibt es bisher (Stand Dez 2021) nur in der 14kW Ausführung. Man kann den ZF Kessel auch bis 18kW einstellen, dafür muss aber (noch) die ZF Technik ab gestellt werden.


    Ich sehe keinen Grund noch einen alten, nicht ZF Ökofen Kessel zu kaufen, wenn 14kW passen.


    Wissen muss man aber, dass man so einen Heizsystem sehr genau auf die Situation der Liegenschaft einstellen muss, was 2-3 Winter dauern kann. Aber das gilt ja eigentlich für jedes Heizsystem.

    Dafür muss man sich auch sehr intensiv mit dem unsagbar unverständlichem Ökofen Handbuch aus einander setzen.

    Mit hat die Grafische Darstellung aus der Ökofen App dabei am meisten geholfen.

  • Hallo und Willkommen im Forum.

    Dein Nickname ist etwas "ungeschickt" gewählt, da es zu Verwechslungen kommen kann. Wir haben noch einen "Pellet - Heizer" im Forum.


    Wissen muss man aber, dass man so einen Heizsystem sehr genau auf die Situation der Liegenschaft einstellen muss, was 2-3 Winter dauern kann. Aber das gilt ja eigentlich für jedes Heizsystem.

    Ich stelle mal etwas provokant fest: Muss/sollte man nicht jedes Heizsystem/Wärmeerzeuger auf die jeweilige Situation einstellen? Wofür brauche ich dazu 2-3 Winter? Nach der Montage gibts zuerst mal die obligatorischen Grundeinstellungen. Dann während der HP erfolgt Feintuning.


    Deine Feststellung zu dem "unverständlichen Handbuch" und dem Ausdruck "sehr intensiv" sehe ich eher als relativ an. Vielleicht fehlt es auch etwas beim Leser an Leseintelligenz.

    Nichtdestrotrotz wünsche ich dir bei uns viel Spaß.


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Das Problem mit dem Feintuning ist, dass dies optimaler Weise nur an wirklich kalten Tagen , nahe an der Auslegetemperatur gemacht werden sollten, oder zum Mindestens an 14 Tagen mit gleich bleibender Kälte ohne Sonne.

    Solche Tage gibt es hier kaum noch. Letzen Winter grade 14 Tage Ende Januar. Das ist sehr wenig, um mal etwas aus zu probieren. Zwischen jeder Veränderung sollte man ja auch ein paar Tage warten…

    Im Übrigens merkt man erst mit der Zeit, dass sich verschiedene Probleme überlagern - Falsch oder nicht optimal eingestellte Pumpen, Heizkörper (Hydraulischer Abgleich), falsch montierte Temperatur Sensoren usw.


    Wegen dem Handbuch habe ich zuerst auch an meiner Intelligenz gezweifelt…

  • Ja, schön und gut. Aber wenn man sich als Erbsenzähler outet, gebe ich dir recht. Jetzt fang aber bitte nicht an über bestehende und auch im Forum schon lange bekannte Dinge neu zu diskutieren.

    Die meisten hier im Forum sind Scheitholzheizer und die meisten hier haben das Hobby Holzmachen und Heizen. Auch haben sich hier viele ihre Heizung selbst gebaut/umgebaut und auch durch Schildern ihrer danach aufgetretenden Probleme ihre Heizung richtig kennengelernt.

    Viele Erkenntnisse wurden (hinzu)gewonnen und einige haben sich Kenntnisse angeeignet, die sich von denen von Fachleuten nicht unterscheiden.

    Du kannst hier gerne mitdiskutieren aber bitte nicht mit erhobenen Zeigefinger. Als Novize fällt man damit schnell auf die Nase.

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • von einem Ökofen Mitarbeiter habe ich erfahren, dass man die Max Kesseleistung von aktuell Standard 14 KW über die Steuerung auch bis auf 16kW rauf stellen kann, ohne dass sich die ZF Technik abschaltet, was ich dann sofort erfolgreich an meinem ZF Kessel umgesetzt habe.

    Ich vermute, dass die Max Kesselleistung mit zukünftigen Softwareupdates bis auf 18kW rauf gestellt werden kann, so wie das die Condens Kessel ohne ZF bisher auch konnten und es auxh sxhon im aktuellen ZF Handbuch steht.

  • ich möchte an meinem Ökofen Condes ZF,

    (Touch Steuerung, neuster Software und externen Combi Speiche)

    die Zeitprogrammierung (Tag/Nacht) des Heizkreis- oder der Puffersteuerung so einstellen, dass der Kessel bei tiefen Aussentemperaturen früher startet, als bei weniger tiefen Temperaturen.

    Angeblich kann man das über die Funktion „Vorhaltezeit“ einstellen.


    Der Punkt Vorhaltezeit ist via Kodeeingabe erreichbar über


    Ökomodus/Vorhaltezeit

    und

    NameHeizkreis/Heizkurve/Vorhaltezeit


    Hier kann man aber nur einen Wert in Minuten eingeben.

    Es ist aber nicht klar, wie sich diese Vorhaltezeit dann, je nach Aussentemperatur, verändert.


    Weiss jemand hier, wie man über den Kessel/Heizkreis abhängig von der Aussentemperatur früher oder später einschalten lassen kann?


    Was ist der Unterschied zwischen der Vorhaltezeit, die über

    Ökomodus/Vorhaltezeit

    und

    NameHeizkreis/Heizkurve/Vorhaltezeit

    eingestellt werden kann?


    Danke

    PE

  • Ich kenne einen der aus seinem Kessel mehr als mögliches/erlaubtes heraus holt um Holz zu sparen! Er fährt seinen Holzvergaser kurz vor dem Punkt als Dampfkessel und das schon einige Zeit. TAS springt nicht an bei über 120 ° Kesseltemp.


    Was Du alles hier uns sagen willst ich denke studiere doch bitte das Handbuch einmal genauer Seite für Seite.

    Es gibt Kessel Hersteller die produzieren seit über 30 Jahren Typen immer gleich nur ganz kleine kaum sichtbare Änderungen. Dadurch das sie immer Absatz ohne Lambdareglung usw. haben. Die Firmenleitung sagt sich warum sollen wir unsere Produktion/Fliesbandstrecke etc umstellen wenn wir jede Woche immer den gleichen Kessel verkaufen und das sogar unter anderen Namen nur erkennbar andere Farbe!!


    Die Personen die so ein Handbuch heraus geben kennen den Kessel ganz genau bis ins Detail. Wenn sie einen Teil geschrieben haben bekommen andere Experten dies zur Überarbeitung und ändern/streichen/setzen hinzu usw. und feilschen mitunter um jedes Wort/Ausdruck ect. Dann bekommen Nichtfachleute dies zu lesen und machen setzen nochmal Fragen warum wieso. Diese Punkte werden dann nochmal deutlicher Erklärt für eien Otto Normal Verbraucher.

    Diese ganze Prozedere kann bis zu einigen Monaten hin und her gehen. Wenn Du Dein Handbuch aufschlägst wirst Du lesen 1 oder 2. oder xx Auflage. Da sind dann doch nochmal unverständliche Dinge aufgetreten die geändert werden mußten. Wer dann so ein Handbuch nicht versteht dem ist nicht.......

    Ich habe an einem solchen Handbuch mitgearbeitet, es war in ein schlechtes Deutsch übersetzt worden und die Kunden beschwerten sich zu recht. Manche Sätze wörtlich und dadurch schlecht verständlich ebenso das fachliche. Daher weiß ich ein wenig um ein Handbuch/Bedienanleitung.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Hallo Jürgen,

    Ich würde mich freuen, wenn Du etwas genauer den Umstand des Dampfkesselbetreibers berichten würdest. Nutzt der jenige Thermoöl oder erhöhten Druck?

    Mfg Holzfreund

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