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Thermoflux PID Logic Lambda 30kW: Qualm aus Schornstein?

  • Ich Antworte mal nur auf deine Frage weiter oben.

    Das mit dem Anzünden musst du dir selber so einlegen das du an das untere drittel herankommst.

    Packe einfach ein paar kürzere Stücken so, das du noch ein brennendes Stück Papier/Anzünder oder ähnlich auf die untere Papier /Holzkohleschicht legen kannst.

    Geht einfacher wie du denkst.


    Das mit der Kesseltemperatur ist so.

    Die Parameter waren schlecht auf die 78'er Patrone abgestimmt.

    Grundsätzlich ist es beim Thermoflux so gedacht das die RLA mittels Mischersteuerung betrieben wird.

    Ist mit dem Laddomat also nicht ganz ideal, aber auch ok.


    Man muss nun also etwas abschätzen.

    Worauf kommt es dir denn im Detail an?

    Benötigst du die volle Kesselnennleistung oder ist der Kessel mit ausreichend reserve bei der Auslegung geplant worden?


    Die Angaben des Fluxservices sind recht schlecht gewesen ,sofern ich das hier beurteilen kann.

    Aus meiner Sicht hättest du bei der 78'er Patrone nur die Solltemperatur auf 84 und die Differenz Stop auf 6C° stellen müssen.

    AGT max 180C°.

  • Hallo an Alle!


    Erstmal vielen lieben Dank für die zahlreichen Beiträge. Ist echt toll!


    Mittlerweile gehe ich auch davon aus, dass es bei mir lange raucht, weil mein Schornstein "sehr" hoch ist. D.h. er ist ca. 10 Meter und der meines Nachbarn vielleicht 4 Meter. So kann es natürlich sein, dass seiner deutlich schneller warm wird und der weiße Rauch verschwindet.


    Das ich eine 66°C Patrone eingebaut habe, ist Thermoflux geschuldet, da sie mir das empfohlen haben. Der Grund war, dass mein Schornstein sehr oft richtig gerußt hat; also dunkle Wolken raus kamen. Da war wohl das Problem, dass eben die 78°C Kesseltemperatur zu nah an den 80°C max lagen und er ständig versucht hat das Feuer wieder zu ersticken; er stand dann auf "Glut".


    Bis die Patrone da war, habe ich die KT auf 85°C gestellt und er hat eigentlich ganz gut durchgearbeitet. Ich hatte sogar eine zeitlang 150°C AGT max eingestellt. Da er aber immer wieder gerußt hat, hat mit Thermoflux empfohlen 200°C AGT max einzustellen.


    Scheinbar war aber nicht die Abgastemperatur das Problem, sondern das geringe Delta zwischen Patrone und max KT, von gerade mal 2°C.


    Ich bekomme meine Puffer jetzt auch gerade so über 70°C, was ja logisch ist, hätte aber gern wieder die 80 wie vorher.


    Derzeit spiele ich mit dem Gedanken, dass ich die 78er wieder einbaue, die KT max auf 84°C stelle und Differenz Stop auf 6°C. Dadurch bekomme ich bestimmt wieder mehr "bums" ;) -> Randy das klingt sehr plausibel


    Eine Verständnisfrage habe ich aber noch zum Differenz Stopp.

    Gehe ich Recht in der Annahme, dass Differenz Stopp angibt, was das maximale Delta zwischen max KT und und tatsächlicher KT ist, wann der Kessel dann versucht den Brand zu ersticken. Also KT ist bei 90°C und dann sagt er Feierabend, hier müssen wir stoppen.


    Ich habe da nur etwas Angst, dass das zu nah an der Not-Kesselspülung ist. Die ist doch bei 95°C glaube ich.


    Und nochmal vielen Dank! Echt tolle Community!

  • Du hast es richtig erkannt.

    Die 6C° sind die Differenz bis der Kessel in den Kokelmodus geht.

    Das muss er bei 90C° ,da deine Anlage bis max 90C° ausgelegt ist.

    Die TAS springt hierbei aber erst ab 95C° an .


    Es gibt in der Regel ein kleines Problem bei den Temperaturanzeigen.

    Die Digitalen werte stimmen oft nicht ganz mit den tatsächlichen Werten überein.

    Gleiche einfach mal ab ob die Kesseltemperatur mir dem oberen Laddomatthermometer identisch ist.

    In der Regel ist der Laddomat genauer.Unter umständen musst du das um die Abweichende Gradzahl im Kessel korregieren.


    Die Tips des Services sind naja.....


    Die AGT pro forma zu erhöhen mag hier und da ok sein.Das Problem ist aber ,das der Kessel dabei auch schneller verschleißt.

    180C°AGT sind max . ok.

    Damit der Kessel gut funktioniert darf er die Ladung nicht komplett in Brand setzen.

    Je höher die AGT gesetzt wird, desdo mehr Pumpt er Primärluft ein.

    Das soll ab etwa einer halben Stunde eher nicht mehr sein.Ziel ist es beim HV , das nur soviel wie nötig Primärluft für die Glut einströmt um Gas zu erzeugen.Der Rest wird Sekundär dazu gegeben.

  • Hallo


    wenn Du jetzt nur eine niedrige Vorlauftemperatur in den Puffer bekommst, kann das verschiedene Ursachen haben.

    Die transportierte Leistung vom Kessel zum Puffer berechnet sich aus Leistung = Massenstrom x spez. Wärmekapazität x ( Temperaturdifferenz aus Vorlauf zu Rücklauf)

    Aus der Formel kann man ablesen, dass es verschiedene Stellschrauben gibt. Wenn die Kesselleistung gleich bleibt und die Temperatur absinkt, dann kannst Du den Volumenstrom herunternehmen um eine hööhere Spreizung und damit eine höhere Puffertemperatur zu bekommen. Also stell erst mal die Pumpe an der RLA niedriger.


    ciao Peter

  • Hi v-two,


    danke für Deinen Beitrag. Ich bin nur etwas verwirrt, denn ATMOS erklärt in diesem Video

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    , dass eben die Pumpe immer auf Max stehen soll.

    Soweit ich das auch gelesen habe, sind die Kessel von Atmos und Themoflux/Burnit nicht auseinander.

    Auch in diesem Video:

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    sagt er, dass sie bei Kesseln unter 40kW 78er Patronen einsetzen.


    VG

    Michael

  • Hallo


    das was ich Dir geschrieben habe ist nackte Physik.

    Hast Du exakt die gleichen Druckverlsute die ATMOS beschreibt und genau die gleiche Pumpe und genau die gleiche Kessellleistungs usw.?

    Porbiers einfach aus.


    ciao Peter

  • Hallo,


    eigentlich läuft der Kessel mit ner AGT von 150 Grad sehr sauber sofern alles dicht ist.

    Das hochstellen der AGT überspielt das maximal ein wenig aber löst das Problem ja nicht.


    Qualmen tut der Kessel eigentlich fast immer weil irgendetwas undicht ist. Hast du schon alles kontrolliert? Speziell der Abgaskanal ist

    bekannt dafür das er immer wieder Probleme macht. Sind die Türen richtig dicht (Fettkreise nutzen um es zu prüfen)?

    Ist der Düsenstein ok?

  • Genau das schrieb ich schon, aber der Themenstarter macht sich darüber halt keine Gedanken. Ich habe es aufgegeben mehr als einmal Hilfestellung zu geben, wenn diese ignoriert werden. Mir ist es egal wie wirtschaftlich andere heizen, mich ärgert nur das vermeintlich Tipps gesucht werden, welche dann aber nicht "gehört" werden. Ebenfalls gibt es hier Leute, welche nicht die Ursache eines Problems angehen, sondern lediglich die Symtome versuchen zu dezimieren, dass war schon mal anders.

  • Moin Moin!


    Ich würde die 66°C-Patrone drin lassen und, wie schon von v-two geschrieben wurde, die Pumpe am Ladomaten eine Stufe langsamer laufen lassen.

    Damit steigt Deine Kesselvorlauftemp. an.

    Ggf. kannst Du sie sogar auf kleinster Stufe laufen lassen.


    Bei mir z.B. läuft die Pumpe immer auf kleinster Stufe (seit 1995).

    Dadurch habe ich mit einer 66°C-Patrone einen Vorlauf von 85°C bis 90°C.


    MfG Hans

  • Genau das schrieb ich schon, aber der Themenstarter macht sich darüber halt keine Gedanken. Ich habe es aufgegeben mehr als einmal Hilfestellung zu geben, wenn diese ignoriert werden. Mir ist es egal wie wirtschaftlich andere heizen, mich ärgert nur das vermeintlich Tipps gesucht werden, welche dann aber nicht "gehört" werden. Ebenfalls gibt es hier Leute, welche nicht die Ursache eines Problems angehen, sondern lediglich die Symtome versuchen zu dezimieren, dass war schon mal anders.

    Ich verstehe Deine Reaktion nicht! Warum unterstellst Du mir, dass ich mir darüber keine Gedanken mache?

    In diesem Thread sind dutzende Tipps, die ich als Neuling verstehen und erstmal umsetzen muss.


    Ich habe auch verstanden, dass ich nach Dichtigkeit der Türen schauen muss. Dies habe ich getan und auch schon gesagt.

    Selbstverständlich will ich an die Ursache und nicht die Symptome bekämpfen!


    Ich kann nur Eins nach dem Anderen machen. Sonst verstehe ich nicht was zu einer Eventuellen Änderung geführt hat.


    Und die beiden Videos von Atmos zeigen auch, dass schon bei den Herstellern unterschiedliche Ansätze gefahren werden. Während Atmos die 78° Patrone für alle Kessel unter 40kW propagiert, sagt Thermoflux, dass sie nur noch die 66er verbauen.


    Ich möchte nicht undankbar erscheinen, aber wie soll ich als Anfänger herausarbeiten welche der Tipps bisher die Richtigen sind die ich angesehen soll und welche nicht.


    Aus diesem Grund habe ich vorher schon geschrieben, dass es mir vor allem darum geht es zu verstehen. Also warum etwas wie eingestellt wird.


    ginatrick Ich habe die Türen mit einem Feuerzeug "abgefahren" und konnte keinen Zug feststellen.
    Der Düsenstein sieht noch wie neu aus. Also keine Abplatzungen, Risse oder Ähnliches.

    Die AGT war bei 150°C voreingestellt; diese habe ich auf Anraten von Thermoflux hochgesetzt.


    Randy Ich habe heute morgen so angeheizt wie Du es vorgeschlagen hast. Und..., Überraschung! Das hat echt problemlos funktioniert; was es ja bei einer automatischen Steuerung auch sollte.


    Ich habe heute auch mal halbstündlich protokolliert:


    6:30 Uhr: angezündet, KT 42°, AGT 37°, O2 16%

    7:00 Uhr: KT 64°, AGT 181°, O2 3,9%

    7:30 Uhr: KT 66°, AGT 196°, O2 7,6%

    8:00 Uhr: KT 67°, AGT 198°, O2 6,7 %


    ... danach fiel die AGT und Sauerstoff stieg an, da ich den Kessel nur zu 1/3 gefüllt habe. (Habe dem Zündvorgang noch nicht getraut)


    Ich habe dann bei O2 18% nochmal nachgelegt und er hat kurz etwas geraucht, danach war er wieder farblos.


    Tatsächlich habe ich mittlerweile auch die Vermutung, dass es stark am Schornstein liegt und es sich eher um Wasserdampf handelt, denn um Rauch.

    Mein Schornstein ist ca. 10 Meter hoch. Davon sind 5 Meter in beheizten Räumen und der Rest in einem Kaltdach und dann über dem Dach. Bei meinem Nachbarn schaut der Schornstein nur 1,5 Meter aus dem Dach und ist den Rest in beheizten Räumen.


    Also wird es bei mir auch deutlich länger dauern, bis der Schornstein warm ist und die Abluft nicht mehr kondensiert.


    Ich denke dass, denn wie ich oben geschrieben habe, habe ich ja heute in ein Glutbett neues Holz nachgelegt; also nochmal den halben Ofen voll.

    Danach hat es vielleicht 5-10 Minuten etwas gequalmt und dann war die Abluft wieder klar.


    Das deutet aus meiner Sicht schon daraufhin, dass der Schornstein hier klaren Einfluss hat. Ich werde morgen eine halbe Stunde nach dem Anheizen mal auf das Dach gehen und am Rauch "schnüffeln". Danach weiss ich sicher mehr, ob es sich mehr um Wasserdampf oder Abgase bzw. Ruß handelt.


    Ich bekomme nach dem Anheizen auch immer einen saftigen Schluck Wasser aus dem Schornsteinabfluß.


    Auf jeden Fall halte ich euch auf dem Laufenden!


    Und nochmal, Danke, Danke, Danke!

  • Wenn ich deine Werte nach 30 Minuten sehe vermute ich das der Füllraum fast komplett brennt. Interessant wäre es aber mal mit AGT 150 Grad da hätte ich eine Referenz.

    Machst Du das an der AGT fest oder dem O2?

    Weder noch sondern ehr an der Zeit. Die Erfahrung mit den Kesseln zeigt, dass wenn er zu schnell "an" ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der Füllraum brennt. Wir haben damals sogar die Öffnung der Klappen begrenzt und teilweise die Lüfterdrehzahl gedrosselt um das zu vermeiden.

  • ginatrick

    Ok, was heißt denn zu schnell an? Wie lange braucht Deiner um vom Anzünden in den Normalbetrieb zu kommen?

    Vor dem Anzünden war die Kesseltemperatur 43°C. Er hat dann quasi in 30 Minuten um 20 Grad erhöht.


    Das Öffnen der Klappen kann man ja einstellen an der Steuerung, oder?


    Wie lange hast Du Deinen Thermoflux schon? Wieviel Puffer?

  • Ich habe meinen jetzt 5 Jahre und 2700 Liter Puffer dran.

    Am besten machst du mal einen Test mit wenig Holz. Wenn er AGT Soll erreicht hast machst du oben VORSICHTIG die Tür auf (bitte stell dich dahinter falls sich doch noch Holzgas entzündet) und schaust wie es innen aussieht.

  • Was mir an deinen Werten auffällt ist das der Rest O2 immer relativ hoch ist . Der sollte eigentlich immer nahe dem eingestelltem Wert sein. Ich fahre auch mit 4% O2 weil dann die Brennraumtemperatur ca 100" höher liegt als bei 5% O2 . Wenn bei mir die Brennraumtemperatur durch zu viel Sekundär abfällt und der Rest O2 über den Sollwert geht gibt es auch etwas weise Abgase. Wenn alles normal brennt sieht man eigentlich keine Abgasfahne und ich habe auch wie Du 10m Schornstein gemauert . Ich vermute also zu grobes Holz , Hohlbrand oder Undichtigkeiten.

  • Der Wechsel von 78 auf 66 war zu krass, ich denke eine 72 Grad Patrone wäre ideal. Dennoch ist m. E. die AGT zu hoch, falls ein runter stellen im Menü nicht funktioniert könnte Falschluft im Spiel sein, was auch den nach wie vor recht hohen Rest O2 Wert erklären würde, oder die Tür wird beim Anzündvorgang zu lange offen gelassen, so dass zuviel in Brand gerät. Mein Atmos läuft nach der Reinigung mit einer AGT von 165 Grad bei Rest O2 von 4,2%. Dabei habe ich eine an der Tür gemessene BRT von über 700 Grad. Ich nutze ebenfalls eine 72 Grad Patrone, damit erziele ich eine gemessene Kessel Temperatur von 82 Grad, Rücklauf liegt dann bei 70 Grad. (Puffer kalt versteht sich)

    Ich würde 1. eine 72 Grad Patrone verbauen und 2. Die AGT und den Rest O2 weiter runter nehmen, falls das keinen Erfolg bringt, mal prüfen, ob alles noch dicht ist, oder ob nicht irgendwo Falschluft gezogen wird... Das geht übrigens mit einem Räucherstäbchen wunderbar.

    Zunächst unterstelle ich nichts, sondern verfolge hier deinen Thread. Ich schrieb dir gestern Mittag o. a. Text, dass du z. B. die Dichtigkeit überprüft hast, konnte ich deinen gestrigen Antworten nicht entnehmen. Dein Ansatz war A die Anzündmethode und B die Erhöhung des AGT Sollwertes. Es stellt sich ohnehin die Frage welches Ziel denn nun verfolgt wird? Kein Rauch/Dampf am Kamin? Hohe VL für den Puffer? Wirtschaftlichkeit?

    Fakt ist nunmal, wenn oben schnell viel in Brand gerät ist die AGT sehr hoch. Die Parameter der Rücklaufanhebung müssen im Verhältnis zur Kessel Solltemperatur passen. Ob du nun eine 72er oder eine 78er Patrone verbaut ist u. a. eine Frage deines Puffer Volumens, da damit ohne Probleme ein Vorlauf von ca. 85 Grad bei kaltem Puffer erzielt wird. Erwärmt sich der/die Puffer im unteren Teil , steigt deine VL relativ zügig von 85 auf 90 Grad. Sofern du dies bei der eingelegten Menge Holz berücksichtigt, ist alles in Ordnung. Liegt aber zuviel Holz drin, würgt dir die Steuerung den Kessel ab und sofern du viel Glut im Füllraum hast, kommt über kurz oder lang die TAS. Daher war mein Vorschlag die 72 Grad Patrone.

    Was den Rauch angeht, sofern alles dicht ist (Türen, Klappen, Dichtungen etc) und deine RLA mit einer Patrone größer 66 Grad ausgelegt ist, muss nun die Kessel Solltemperatur sowie die AGT Solltemperatur angepasst werden. Dann erneut schauen ob dir oben alles in Brand gerät. Übrigens, die Flamme eines Feuerzeuges oder einer Kerze ist nicht die sicherste Methode um Türen auf Dichtigkeit zu prüfen. Der Rauch von Räucherstäbchen o. ä. zieht wunderbar in jede noch so kleine Ritze und ist damit effektiver.

    Ziel eines Holzheizers ist doch soviel Energie aus dem Brennstoff zu holen wie nur möglich, da ist eine AGT jenseits von 160 Grad bei gleichzeitigem Rest O2 größer 5% ne Menge Verlust, den du nicht in deine Puffer schiebst sondern durch den Kamin. Ich habe meinen Rest O2 Wert während der Messung vom Kaminfeger so lange gesenkt, bis der Wert "schmutzig" wurde, daher weiss ich bei meinen Gegebenheiten, alles unter 3,3% mag der Kaminkehrer nicht. Eingestellt sind bei mir daher 4%. Ob nun bei dir 4 oder 5 ideal sind weiß ich natürlich nicht, aber deine Werte sind nunmal weit darüber. Im übrigen, dein Start wert von 16% macht mich stutzig. Bei "Feuer aus" müssen es ca 21% sein was deine Sonde zur Anzeige bringt, sind es deutlich mehr oder weniger, liegt da schon ein Problem, welches man ggf. mittels Kalibrierung beheben kann.

    Ich weiß, viel Text, aber ich wollte nur nochmal unterstreichen, dass viele Bausteine für eine wirtschaftliche, saubere und Rauchfreie Verbrennung verantwortlich sind.

  • Servus!


    Der weiße Rauch (Wasserdampf) kann auch eine weitere Ursache haben: Feuchtigkeit im Holz.

    Würde also um dies als Fehlerquelle auszuschließen testweise wirklich trockenes Holz heizen.

  • Ich habe am Wochenende ein paar Dinge umgesetzt und am Samstag sowie Sonntag das Ergebnis beobachtet.


    Samstag:


    Ich die max. Abgastemperatur auf 180°C gestellt. Die Wilopumpe an der Rücklaufanhebung habe ich um 1/3 in der Leistung reduziert.

    Anzündvorgang, wie von Randy beschrieben durchgeführt.


    Beim Holzstapeln habe ich darauf geachtet, dass die Scheite liegen, wie in der Anleitung von Bahnhof. Sprich, ein großer in der Mitter über der Düse.


    Er hat wesentlich langsamer hochgeheizt als Freitag und die Tage davor.


    9:10 Uhr: angezündet, KT 38°, AGT 27°, O2 21%

    9:40 Uhr: KT 53°, AGT 132°, O2 9,5%

    10:10 Uhr: KT 65°, AGT 127°, O2 10,9%

    10:40 Uhr: KT 67°, AGT 162°, O2 6,1 %

    11:10 Uhr: KT 69°, AGT 148°, O2 6,8 %


    Er hat aber, im Gegensatz zu vorher, die gesamte Zeit gequalmt. Nicht viel, aber deutlich sichtbar und bis alles durchgebrannt war.


    Am sonntag habe ich zuallererst den Ofen nochmal komplett sauber gemacht. D.h. Wärmetauscher gereinigt (Federn entfernt und mit der Rundbürste komplett durchgeputzt). Dann Brennkammer komplett ausgeräumt und ausgekehrt. Alle Stahlplatten aus der oberen Kammer entfernt und abgebürstet.

    In der oberen Brennkammer die groben Verkrustungen entfernt, komplett ausgekehrt und Platten wieder rein.

    Am Ende die hintere Revisionsklappe geöffnet und alles rausgeholt.


    Die Wilo Pumpe habe ich wieder auf 75% gestellt, von vorher 66%.


    Der Ofen hat relativ schnell gezündet und unten eine schöne Flamme in die Brennkammer geleitet.

    Auch ist die Abgastemperatur ist noch langsamer angestiegen, als Samstag.


    Nach einer Stunde hatte er 138°C AGT und bereits 71° KT. Der O2 Wert lag die ganze Zeit zwischen 4 und 7%. Schwankt doch sehr.


    Und er hat wieder die ganze Zeit gequalmt, bis er fertig war.


    Der Qualm ist hell, aber trotzdem sehe ich das nicht als normal an.


    Ich kann nicht sagen, wie er gerochen hat, da er die ganze Zeit vom Grundstück weg wehte.


    Heute morgen was es Dunkel, so dass ich nicht viel sehen konnte, aber ich habe doch etwas gerochen.

    Die Werte waren heute etwa wie gestern.


    Auch bin ich mit einer Räucherkerze nochmal alle Dichtungen abgegangen und nirgends hat es reingezogen.


    Thema Holzfeuchte: Ich messe jetzt immer vor dem Heizen und das Holz liegt konstant bei ca. 15%. Das "feuchteste" Stück, dass ich am Wochenende hatte war 17%.


    Ich habe auch die Belimos kontrolliert und über die Testfunktion des Ofens mal 100% auf und 0% zu gemacht; Primär und Sekundär. Hat alles funktioniert und die Öffnungen entsprachen auch der Anzeige auf dem Display. Ich denke sie arbeiten sauber.


    So langsam bin ich mit meinem Latein am Ende!

    Das es so kompliziert ist einen Holzvergaser mit automatischer Steuerung zu betreiben habe ich tatsächlich nicht erwartet.

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