VIGAS zusätzlich dämmen

  • Nachdem die Wärmeisolierung des VIGAS-Gehäuses nicht so doll ist, habe ich mir überlegt, dort zusätzlich noch zu dämmen.
    Ich habe noch ein paar Styroporplatten mit 2 cm Dicke unnütz rumliegen.
    Spricht was dagegen, diese zwischen vorhandener Dämmung und Außenblech reinzuschieben ?
    So hohe Temperaturen kommen doch dort nicht vor, dass man mit Brandgefahr rechnen muss.
    Schmelzen dürfte das Zeug bei diesen Temperaturen auch nicht.
    Sonstige Bedenken ?
    MfG Winfried

  • Thunderboldt schrieb:

    Quote

    Hallo,
    ich würde sie einfach aussen draufkleben.


    mfg
    Thomas Pfaffinger


    Thomas, sei mir nicht böse, aber wie sieht denn das aus . . . ?
    Auf der einen Seite Helmut mit seinem VI-opper-Design und dann als abschreckendes Beispiel mein Styropor-Vigas !
    Das würde mich - wie Helmut - auch nicht mehr schlafen lassen.
    Gruss Winfried

  • Thunderboldt schrieb:

    Quote

    Hallo,
    ich meinte das Du die Isolierung aussen anbirgen solltest. Hatte nur leider wenig zewit für ne Ausführliche Antwort :)


    mfg
    Thomas Pfaffinger


    Schon klar, aber dann muss ich den Kessel doch noch verkleiden, damit er nach was aussieht - womöglich mit Nut-und Feder-Brettern (ich halt`s nicht aus). :unsure:

  • hw55 schrieb:

    Quote

    Hallo Winfried,
    2 cm ist etwas wenig und zweitens sind Styroporplatten wenig geeignet wegen der Brandgefahr. Ich glaube der Mindestabstand zu brennbaren Körpern soll 40 cm betragen.


    Gruß Helmut


    Hallo Helmut,
    klar sind 2 cm wenig, aber viel mehr Platz wird innerhalb der Blechabdeckung wohl nicht sein.
    MiWo reinquetschen könnte ich ja auch versuchen, aber deswegen wird der Platz auch nicht mehr.
    Persönlich hätte ich keine Bedenken, das Stropor dort reinzuschieben, sofern ich ausreichend Abstand zum Rauchrohr halte. Also allenfalls seitlich isolieren. Besser als nix.
    MfG Winfried

  • Hallo Winfried!


    Ich würde erstmal ein Stück Styropor auf die hintere Abdeckung legen und kurz warten, ob's anfängt zu stinken. Brennen wird's unter der Blechverkleidung nicht, aber wenn du pech hast, gast es aus und du musst wieder alles rausreißen :dry:
    Ich würde mir lieber für ein paar Euro Rockwoolplatten oder ähnliches kaufen.


    Gruß
    Peter

  • Ich hab' nur oben zwei 20mm Styroporteile liegen, beschwert mit vier Fliesen an den Ecken, und der Effekt im Heizraum ist erstaunlich stark zu merken. Auf der Seite und hinten werde ich ihn wohl gar nicht mehr isolieren, obwohl ich das ursprünglich fest vorhatte, aber der Effekt der oberen Platten reicht mir.

  • Mit ist beim Reinigen der WT eingefallen, dass es u.U. ausreicht, oben um den Kesselkörper herum den Luftspalt zwischen Kessel und Dämmung der Außenhaut mit Steinwolle etc. zu schließen. Damit ist unterbunden, dass von unten her die heiße Luft relativ ungehindert nach oben strömen kann. Problematisch ist allenfalls die Seite mit der Mechanik der Abgasklappe. Ich hab`s selber noch nicht gemacht, weil ich dazu ja die obere Verkleidung abnehmen muß und ich zuerst den inneren Schweinehund besiegen muß. :blush:
    Gruss Winfried

  • Hallo,
    mein Kessel steht in einem Raum im Nebengebäude. Ich habe mich von Anfang an über die hohen Temperaturen im Raum geärgert. Besonders viel Wärme geht über die Abstrahlung der heißen Türen und des nicht gedämmten Bereichs um die Türen verloren.
    Meine Lösung sieht so aus:
    Zur Wärmedämmung verwende ich Ytongsteine. Die haben den großen Vorteil, dass sie unbrennbar sind. (Styropor oder so etwas auf einem Hauskessel kann ja wohl nicht sein!) Auf dem Kessel liegen Steine mit 7,5 cm Stärke. Vor den Kessel habe ich ebenfalls aus Ytongsteinen einen Vorbau geschaffen. Wenn er geschlossen ist, wird die angewärmte Luft durch den Lüfter in den Ofen gesaugt. Der Erfolg ist durchschlagend. Die Raumtempertur ist etliche Grad niedriger. Der Vorbau hat einen weiteren Effekt: Die obere Tür des Kessels war von Beginn an nie vollkommen dicht, so dass der Raum immer nach gasen roch. Durch den Vorbau werden die Gase jetzt mit der Verbrennungsluft in den Kessel gesaugt.
    Die Dämmung verwende ich inzwischen ohne Probleme in der dritten Heizsaison.
    Die angehängte Datei enthält Fotos mit einigen Erklärungen.
    Gruß
    Hans-Ricklingen
    [Blocked Image: http://www.holzvergaser-forum.de/imghost/images/96heizkessel.jpg]

  • hans-ricklingen schrieb:

    Quote

    Hallo,
    ...
    Die Dämmung verwende ich inzwischen ohne Probleme in der dritten Heizsaison.
    Die angehängte Datei enthält Fotos mit einigen Erklärungen.
    Gruß
    Hans-Ricklingen


    Hi, es hängt nix !
    Gruss Winfried

  • Hallo Hans,
    oh mann, die Ame Sau... EINGEMAUERT :) Sieht aber gut aus.


    Aus was hast Du die Türen gemacht? Hast du die Zwischenräume vorher ausgefüllt, oder sind die noch "Orginal"? Wie hast du das mit der Reinigungspklappe gelöst?


    mfg
    Thomas Pfaffinger

    Admin Holzvergaser-Forum.de
    Kein Support per PN oder Mail, sofern dies nicht Forenroblematiken betrifft.

  • Wie hast du das mit der Zuluft gelöst?
    Der braucht immerhin etwa 60m³ Luft die Stunde .....


    Deine Beschreibung kann ich nicht lesen .... das ist leider zu klein


    Übrigens .... statt 10cm Ytong kannst du für die gleiche Wirkung auch 4cm Mineralwolle WLG 035 verwenden, die ist leichter wie der Ytong.


    Aber die Idee ist Klasse!
    leider steht mein Kessel nur 20cm von der Wand und ich kann das so nicht bauen.


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • gutber schrieb:


    Hallo Erwin,
    das mit der Zugluft lässt sich einfach lösen: Ich habe zwischen dem unteren Boden und dem Kessel einige cm Luft gelassen. Das genügt. Außerdem schließt die ganze Konstruktion nicht luftdicht ab. Dadurch kommt zusätzlich Luft an das Gebläse.
    Falls jemand Interesse hat, das Ganze nachzubauen, könnte ich den dazugehörigen Text nochmals ins Netz stellen.
    Zu den Türen:
    Die Türen bestehen aus Ytongsteinen (5 cm Stärke), die mit dem üblichen Ytongkleber verbunden sind (hält erstaunlich gut).


    Gruß Hans-Ricklingen

  • Hallo,
    ich habe gerade im Forum Helmuts (HW55) Bilder seines Kessels entdeckt (Thema: Ich bin nervlich am Ende). Da kann ich wirklich nicht mithalten. Trotzdem will ich einige weiteren Erläuterungen meiner Ytong-Variante der Dämmung ins Netz stellen:
    [Blocked Image: http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/dq7t-2.jpg]
    [Blocked Image: http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/dq7t-3.jpg]
    [Blocked Image: http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/dq7t-4.jpg]
    Erläuterungen:
    Blick auf Kessel: In Orange die Ytongabdeckung (8 cm). Besteht aus 4 Segmenten, die sich abnehmen lassen. Hinteres Segment lässt sich leicht abnehmen (wegen Reinigung der Wärmetauscher) Vorn davor der 2-türige Vorbau aus Ytong – 5 cm Stärke. Die Steine sind mit dem Ytong-Baukleber geklebt. Die braunen Metallkanten dienen zum Schutz des weichen Steines. Es handelt sich um die Stützen eines Blech-Regals, die im jedem Baumarkt zu haben sind. Obendrauf ist ein Metallwinkel zum Verschließen der Türe
    Blick von vorn: Rechter Türflügel geschlossen, linker geöffnet. Maße; 110x25 (Tiefe)x35cm je Flügel. Boden besteht aus Fermacellplatte, Rest aus Ytongsteinen 5 cm Stärke. Im linken Flügel 2 Metallplatten auf Höhe der Scharniere, damit die Befestigungsschrauben halten. Das Gebläse erhält ausreichend Luft durch die Spalten zwischen den beiden Türflügeln sowie von unten, weil die Fermacellplatte nicht direkt bis an den Kessel reicht.
    Seitenansicht: Die obere Abdeckung ist seitlich mit 20 cm breiten Steinen (5 cm Stärke) nach untern verlängert. Vorn befindet sich ebenfalls eine 20 cm breite Ytpogplatte, die mit Ytongmörtel an den Kessel geklebt wurde. Der zweiflügelige Vorbau ist daran mit je 2 Scharnieren befestigt. In der linken Türe befindet sich ein Aussparung für den Hebel der Abgasklappe (im Photo mit grauen Klebeband abgedeckt.




    Gruß
    Hans-Ricklingen

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