50 GSE keine Leistung

  • moin moin,


    der umzug ins neue forum fällt einem nicht schwer, schon der optische eindruck und die struktur sind wesentlich ansprechender :)


    nun zum problem, am wochenende bekam ich einen hilferuf aus meinem nachbarort, n. hat sich ein haus gekauft und ein atmos 50gse war dort schon verbaut,


    die installation ist etwas seltsam ausgeführt, man hat zwar nicht mir kugelhähnen gespart und für die warmwasserbereitung eine wilo 30/4 eingebaut aber die verrohrung mit 28er cu ist für meinen geschmack etwas zu mager


    der kessel läuft auch nicht mit optimaler leistung, vorn ist die regeleinstellung für sie sekundärluft abgefallen und hinten reagiert der belimo auf gar nichts, der ventilator läuft auch erst an wenn die agt auf 90°C gestiegen ist


    hat der kessell dann mal 80°C erreicht, dann verschwindet die wärme am t-stück wo die warmwasserbereitung ab geht ohne das sie pumpe an ist, plötzlich geht der vorlauf zum puffer auf knapp 80°C um nach wenigen minuten ohne irgendwelche veränderungen am system wieder bis auf 40°C zu fallen, laddomatpumpe auf stufe III brachte auch keinen wesentlichen erfolg,


    könnte die patrone am laddomaten hängen? aber dann müsste es ja zu einem wärmestau im kessel kommen, der bleibt aber ganz "cool"



    ich hoffe, der hydraulikplan läßt sich vergrößern,


    viele grüße
    uwe

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    Atmos DC30 GSE, Lambdacheck, 4000L KARYON (druckloser Speicher mit 150mm Dämmung), 2WT insg. 9m² für Heizung und 1WT 5,4m² für WW, Buderus G115U, Logamatic 4321, 3 Wärmemengenzähler a 3,5m³, SPS Siemens S7, Kesselvorwärmung, Drehzahlregelung für Lüfter, RLA mit Mischer

    Edited 2 times, last by uz_ohio ().

  • Hallo,


    Die Wilo 30/4 ist aber nicht so eingebaut wie gezeichnet?


    Meine Idee ist, das die Schwerkraftbremse der Pumpe nicht ausreicht, um die Wärmeströmung bei sehr heißen Wasser zu verhindern. Evtl. noch Höhenunterschied?


    Oder die Schwerrkraftbremse hängt fest oderf anders defekt oder abgeschaltet oder gar nicht da.


    Du kannst mal einen Pumpenschieber der WW-Pumpe schließen und erst öffen, wenn ddie kritische Ofentemperatur erreicht ist (wenn das Problem normalerweise auftaucht). Rohrtemp. vor und nach dem Öffnen fühlen.


    Dann kann man vielleicht weiter kommen.


    Gruß


    TvA

  • moin moin,


    schon mal vielen dank für eurer rückmeldungen, die pumpe war nur ein zeichenfehler, ich wollte das ding verkleinern und dabei habe ich wohl eine drehung vollführt ;(


    evtl. werde ich heute abend mal ein paar messungen vornhemen und dann weiter berichten


    bis denne
    uwe

    Atmos DC30 GSE, Lambdacheck, 4000L KARYON (druckloser Speicher mit 150mm Dämmung), 2WT insg. 9m² für Heizung und 1WT 5,4m² für WW, Buderus G115U, Logamatic 4321, 3 Wärmemengenzähler a 3,5m³, SPS Siemens S7, Kesselvorwärmung, Drehzahlregelung für Lüfter, RLA mit Mischer

  • Hallo Uwe,


    interessant wär auch wo eventuell Rückschlagventile verbaut sind. Ich würde auch mal die Pumpe prüfen. Geht am einfachsten, wenn Du die Schraube in der Mitte rausdrehst (aber bitte nach möglichkeit nicht im heissen Zustand) "Spritzt" Wasser raus (Paar tropfen sind normal) ist das Spaltrohr defekt. Wenn Du im laufenden Zustand einen Schraubendreher reinhälst und mit wenig Druck die Welle anhalten kannst, sollte mal über ein Pumpentausch nachgedacht werden.



    Gruß


    Michael

  • moin moin,


    gestern habe ich mir die anlage nochmals angesehen, hier ein paar bilder



    die rechte pumpe ist für warmwasser, die linke für den heizkreis, links der vorlauf für die pufferspeicher



    hier der rücklauf vom speicher


    nach und nach habe ich die kugelhähne vor den pumpen geschlossen, als alle zu waren stieg die vorlauftemperatur zum speicher auf 70°C an, der rücklauf blieb wie er war, die temperatur in heizungsvorlauf war trotz geschlossenem kugelhahn und pumpe auf aus unverändert (zeitspanne 30-40 min), nach dem öffnen des hahnes vom heizungsvorlauf fiel die vorlauftemperatur zum speicher als ob beim reifenfüller die luft raus lasse, die anzeige am puffer selbst fiel auch drastisch ab, ohne leistungsabnahme!!


    selbst wenn die puffer ober mal auf 60°C gekommen sind (unten werden es max. 40°C) dann sind diese nach kürzester zeit wieder leer, auch bei nachtabsenkung ohne wirkliche leistungsabnahme


    der kessel 50 gse kommt bei diesen geringen leistungsanforderungen nicht über 80°C kesseltemperatur hinaus


    was könnt ihr empfehlen?


    ich habe dem besitzer empfohlen im frühjahr/sommer die verkleidung von den puffern zu entfernen damit man die verrohrung und die isolation prüfen kann, die verrohrung bis zum abgang zu den speichern würde ich in 35er cu machen, beide pumpen raus und gegen laing energiesparpumpen austauschen, evtl. magnetventile oder elektrisch betriebene kugelhähne vor die pumpen um ungewünschte zirkulation zu vermeiden, schornstein evtl. zu großen zug, prüfen, ggf. zugbegrenzer einbauen


    viele grüße
    uwe

    Atmos DC30 GSE, Lambdacheck, 4000L KARYON (druckloser Speicher mit 150mm Dämmung), 2WT insg. 9m² für Heizung und 1WT 5,4m² für WW, Buderus G115U, Logamatic 4321, 3 Wärmemengenzähler a 3,5m³, SPS Siemens S7, Kesselvorwärmung, Drehzahlregelung für Lüfter, RLA mit Mischer

  • Hallo Uwe,


    Ich kann das so nicht erkennen, ob die Pumpe Schwerkraftbremsen/Rückschlagventile enthalten. Es sieht ehr aus, als ob nicht.


    Ich bin mir nicht sicher, ob die Kenntnis des Erbauers ausgereicht haben. Es sind auch verzinkte Reduzierungen verwendet worden.


    Ich glaube nicht, daß das Pufferfreilegen für's erste viel bringt. Ich denke, daß Problem liegt im Bereich der Pumpen. Der Heizkreis ist nicht vom Puffer entkoppelt.


    Gruß


    TvA

  • moin moin,


    ich habe einen neuen plan für die anlage gezeichnet



    welche meinungen gibt es dazu, es soll einfach sein und ohne mehrfachmischer usw. , auf mag`s und sicherheitseinrichtungen habe ich bei der schematischen darstellung verzichtet


    viele grüße
    uwe

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  • Kann es auch sein das der Kessel irgendwo durch Asche zugesetzt ist. Bei unserem Sohn war einmal das Problem mit seinem GSE 30 die hintere unten ligende Reinigungsklappe vergessen den Inhalt dahinter zu reinigen sie war zu gesetzt. Der Kessel kam nicht auf Touren und qualmte nur.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Wie hoch ist denn die Temperatur vom Laddomaten zum Kessel am Rücklauf?


    Ist das Sekundärluftgeraffel wieder montiert?
    Abgastemperatur?
    Honeywell Zugregler richtig eingestellt?


    Gruß Manuel

    Atmos DC 40 GSE, BJ 02/2009, 3x1000l Puffer, Lambdacheck, Lufttrennung nach Kaffenberger

  • Ich wollte meine Anlage nochmal in Erinnerung rufen so wie uz_ohio die Anlage schon beschrieben hat.
    Letzte Woche hat sich eine Firma meine Anlage angeschaut und wollte von euch wissen ob Ihr diese Meinung teilen könnt?


    Im folgenden einige
    Anmerkungen zum Istzustand:




    1. Thermische


    Solaranlage zur Warmwasserbereitung


    -
    Die beiden Röhrenkollektoren
    erzeugen die erforderliche Wärme zur (Trink)-
    Warmwasserbereitung im ca. 200 l
    Warmwasserspeicher.


    -
    Der Festbrennstoffkessel ist
    über einer Speicherladepumpe direkt mit dem
    Warmwasserspeicher verbunden. Das ist unüblich,
    da ein Festbrennstoffkessel auf Grund seiner


    Funktion keine regelmäßige
    und gleichmäßige Wärme abgibt. Richtig ist es,
    den Festbrennstoffkessel auf einen
    Pufferspeicher zu schalten und von diesem Puffer
    die Wärme


    in den (Trink)-
    Warmwasserspeicher zu schicken. Der Befehl dafür
    kommt vom Temperaturfühler im
    Warmwasserspeicher, wenn die solar erzeugte
    Wärme nicht mehr ausreicht.


    Wenn der Pufferspeicher zu
    groß ist, wie in Deinem Fall, macht auch das
    keinen Sinn, denn Du möchtest ja im Sommer, wenn
    der Solarertrag mal fehlt, nicht die 3000 Liter
    Puffervolumen


    mit dem Festbrennstoffkessel
    aufladen um warmes Wasser zu erzeugen.


    Eine direkte
    (Trink)-Warmwasserspeicherladung mit einer
    Speicherladepumpe sollte nur über einen Öl- oder
    Gaskessel erfolgen, da diese Heizkessel genauer
    reguliert werden können.




    2. Festbrennstoffanlage


    -
    Die gesamte Festbrennstoffanlage
    ist für Dein Wohnhaus total überdimensioniert.
    Nach Deiner Information hat dieser Heizkessel
    eine Leistung von 50 KW, das ist ausreichend um
    eine


    Wohnfläche von 400 – 500 m²
    mit Wärme zu versorgen. Demzufolge sind die
    beiden Pufferspeicher (jeweils 1500 l) ebenfalls
    viel zu groß. Überschlägig berechnet man einen
    Pufferspeicher


    folgendermaßen: 50 Liter x
    benötigte KW Heizleistung, d.h. max.
    Wärmebedarf für Dein Wohnhaus (ca. 130 m²
    Wohnfläche) max. 28 KW x 50 Liter = 1400 Liter
    Pufferspeicher. Alles andere ist energetischer
    Unsinn,


    weil Du die Speicher
    vollheizt und die Wärme nicht abführen kannst.
    Die zu viel produzierte Wärme geht verloren.
    (Ich schätze für Dein Wohnhaus einen maximalen
    Wärmebedarf von 8 – 15 KW, Kesselgröße


    bei einer Beheizung mit
    Scheitholz ca. 2 x größer als mit Öl/Gas, d.h.
    16 - 30 KW).


    -
    Ein Pufferspeicher muss mit
    Sicherheit außer Betrieb genommen werden.




    3. Ölkesselanlage



    -
    Die Ölkesselanlage ist aus
    meiner Sicht in einem schlechten Zustand. Die
    Anlage sollte von einem Installateur überprüft
    werden.


    Rückfrage beim Hersteller
    (Viessmann) hat ergeben, dass es für diesen
    Kessel noch Brennerdüsen zur Verfügung stehen,
    aber


    Regelungsersatzteile oder
    anderes Zubehör nicht mehr lieferbar ist. (Hier
    gilt „Augen zu und weg“)






    4. Heizkreisverteilung


    -
    Du hast mir erzählt, das in
    Deinem Haus zwei verschiedene Heizsysteme
    eingebaut sind. Zum einen hast Du
    Flachheizkörper und zum anderen sind
    Wandflächenheizungen installiert.


    Ich habe aber keine zwei
    verschiedenen Heizkreise im Heizungsraum
    gesehen. Der eine vorhandene Heizkreis hat
    keinen Mischer (ich habe jedenfalls keinen
    gesehen).


    Es ist fatal eine
    Wandflächenheizung mit der gleichen hohen
    Vorlauftemperatur (ca. 50 – 60°C) zu versorgen
    wie einen Flachheizkörper.


    Wandflächenheizungen sollten
    max. mit 35°C Vorlauftemperatur versorgt
    werden, weil es unter anderem in kurzer Zeit zur
    Ablösung des Wandputzes,


    verursacht durch die hohen
    Ausdehnungsspannungen, kommen wird und Dir
    irgendwann (geht auch sehr schnell) der Putz von
    der Wand fällt.

  • Ganz kurz: Dieser Mensch hat keine Ahnung!
    Leider habe ich nicht viel Zeit, evtl. kann das hier jemand ausführlich
    beschreiben. Lass dich erst mal nicht verunsichern.


    Gruß Manuel

    Atmos DC 40 GSE, BJ 02/2009, 3x1000l Puffer, Lambdacheck, Lufttrennung nach Kaffenberger

  • ich gebe Manuel Recht. Ich selber wie unten zu sehen beheize mit meinem 30 er und 2000 lt 160m² und bin kein Sklave meiner Heizung d.h. ich muß nicht alle par Std. anlegen. wir hatten nebenan einen mit einem 18er Kessel + 2x 750 lt und ich dächte 3 Wohnungen mit knapp 200 m² er war nur unten am nachlegen seine F_rau hat imWinter ihm das essen runter gebarcht-

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Hallo Manuel!


    Mir wäre es schon wichtig wie ich das jetzt angehen soll.
    Ich habe sehr unterschiedliche Angebote für den Umbau liegen und jeder verspricht Dir das blaue vom Himmel.


    Grüße
    Nico

  • nochmal eine Anmerkung zum Ölkessel: Öldüsen sind genormt. Mir ist noch kein Brenner vorgekommen (außer vielleicht relativ moderne Brennwertkessel), der nicht Standardöldüsen gebraucht. Auch an einen alten Kessel kann man einen neuen modernen Brenner bauen. Es gab mal ein paar Kesselreihen, die speziell "angepasste" Brenner hatten. aber auch da ist es m.W. möglich, andere Brenner zu montieren. Wenn der Kessel an sich nicht durchgerostet ist und vielleicht nur mal ordentlich gereinigt werden muss, kann der ohne Probleme noch weiterbetrieben werden. Aber es stimmt schon: ruhig mal einen Heizi drüberschauen lassen. Aber einen, der das Teil wirklich beurteilt. Soweit ich das sehe, soll der Ölkessel ja Deine Backuplösung sein. Das kann dann durchaus der alte sein (mit einem evtl. neuen oder auf Vordermann gebrachten Brenner).

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Poste doch mal die Angebote. Die Firmennamen aber bitte raus streichen.
    Dann kann man schon anhand der Komponenten erkennen, ob evtl. einer
    Ahnung von der Materie hat.


    Gruß Manuel


    P.S. Wie sind deine Arbeitszeiten, evtl. kann man ja mal kurz telefonieren.

    Atmos DC 40 GSE, BJ 02/2009, 3x1000l Puffer, Lambdacheck, Lufttrennung nach Kaffenberger

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