Erfahrungsbericht Attack Holzvergaser 25 kw

  • Hallo Forumsgemeinde


    Wie vor geraumer Zeit geschrieben ,war es heut soweit.
    Kunde "drohte" :nixweiss: mit Auftrag.
    Also ins Nachbardorf gefahren und losgelegt.
    Kessel (430kg)stand noch im Transporter(halben Meter über Erdgleiche).
    Bei uns im "Osten" hilft dann auch jeder jedem.
    Ein Nachbar mit einem uralten Deutz hat dann den Kessel auch auf Bodengleiche transportiert,(von da aus aber noch in den Heizraum)


    so nun zum eigentlichen.
    Kessel steht an Ort und Stelle,und erste Begutachtungen im Vergleich zum Atmos folgten.(durch mich)
    Ich bin positv überrascht gewesen.


    Erstmal das negative.: Der Kessel war sauschwer,aber der Erfolg zählt,
    Mehr zum negativen hab ich bis jetzt noch nicht gesehen.


    Positiv:
    Die (bei uns besagten Wirbulatoren,auch wenn nicht in der Form )die wohl serienmäßig sind ?? lassen sich über einen außenliegenden Hebel reinigen.(Erfolgsquote steht noch aus da Kessel noch nicht in Betrieb)
    Die Reinigungsmöglichkeit des hinteren Abgasweges ist über seitliche (beiderseits) Reinigungsöffnungen zu erreichen.Find ich sehr gut da der Platz hinterm Kessel eh begrenzt ist.
    Schornsteinanschluß wählbar ,(oben oder hinten) macht sich gut bei vorh.Schornstein.
    Regelung ist vorhanden ,was die kann ,werden wir sehn.
    Laut Typenschild moduliert der von 10 - 25 kw.
    Türschließer in Madenschraubenform,dadurch entfällt vorerst das Nachstellen des Türschließers.


    Mit der automatischen Öffnung der "Anheizklappe" beim Öffnen der Fülltür kann ich mich noch nicht so richtig anfreunden,aber mal sehen wie sich das auswirkt.

    mit freundlichem Gruß aus der Niederlausitz


    Erik


    DC30GSE/2000 l Puffer/160 l WWB/ACD01/8m DW Schornstein 180 mm/Laddomat/Zugbegenzer/Belimo/120 m² Wohnfläche/2 Personen
    DC25GSE(long Version)/2400 l Puffer/ACD01/Viessmann 24kw Öler mit 160l WWB/Laddomat 21/Zugbegrenzer/Belimo/120m² Wohnfläche/3 Personen
    DC25GSE(long Version)2000 l Puffer/keine ACD01/Viessmann Vitola 18kw/Regelung Dekamatik/ 120m² Wohnfläche/4 Personen
    Attack DPX 25 Profi

  • Hallo Erik,


    auf deine Erfahrungen beim einstellen vom Kessel bin ich gespannt, ist es die Profi Ausführung? Habe mit meinem Nachbar (HB) und Attack Heizer auch eine ganze Weile an dem Teil gestanden und probiert.


    Gruß Frank

    Gruß Frank


    Dc22s mit 1500 Liter Puffer--300 Liter WW Boiler--Fußbodenheizung---7m³ Regenwasserspeicher---100m² Wohnfläche+40m²Nutzraum---Husqvarna 236---Mac Allister Holzspalter MHS 4Tonnen---3fach verglaste Fenster---10cm Styropor---Fiskars X25---Fiskars x11---

  • Hallo Gemeinde


    Ich muß ein kurzes Edit machen zu der Anheizklappe,die Zeit gestern war einfach zu kurz.
    Man kann die Anheizklappe im geschlossenen Zustand arretieren,muß man vor dem Öffnen machen, und beim Schließen der Fülltür rastet die Tür wieder in diesen Mechanismus ein.
    Ab morgen wird der ganze Haufen verrohrt und kommenden Samstag ist das Heizfest :prost: angesetzt.
    Ich halte Euch mit Bildern, egal ob positiv oder negativ , auf dem laufenden.
    Ich hoffe das der äußere Schein nicht trügt.


    Frank


    Es ist die Profi-Version mit Abgasfühler und modulierendem Lüfter, sowie einer digitalen Regelung die die KT überwacht und dann den Lüfter moduliert.Und das ganze für 1850 Euronen netto.
    Knackpunkt wird hoffentlich nicht die 3-6 mm Stahlblech sein.
    Welche Einstellungen habt Ihr verändert ?
    Ich will den Kessel erstmal so lassen wie er ist.

    mit freundlichem Gruß aus der Niederlausitz


    Erik


    DC30GSE/2000 l Puffer/160 l WWB/ACD01/8m DW Schornstein 180 mm/Laddomat/Zugbegenzer/Belimo/120 m² Wohnfläche/2 Personen
    DC25GSE(long Version)/2400 l Puffer/ACD01/Viessmann 24kw Öler mit 160l WWB/Laddomat 21/Zugbegrenzer/Belimo/120m² Wohnfläche/3 Personen
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    Attack DPX 25 Profi

  • Hallo Erik,


    also an den Einstellungen habe ich einiges verändert aber leider habe ich das jetzt nicht mehr im Kopf (1 Jahr her)... könnte aber den Zettel vom Nachbar holen. Das mit dem Modulierenden Lüfter stand zwar auch dabei, aber das war eher eine EIN/AUS Reglung, ich hatte das Gefühl das es mal eine Modulierende Reglung gab aber es jetzt nur noch eine EIN/AUS Reglung ist und die Bedienungsanleitung die selbe geblieben ist (kann bei dir vielleicht anders sein). Das größte Problem was ich hatte war die Abgastemperatur, denn die war für die Reglung ständig zu hoch und der Lüfter ging aus "Kokelbetrieb". Das dumme bei diesem Ofen ist, dass der Fühler direkt hinten am Abgasrohr sitzt also ca. 5 cm nach dem Ofenausgang und man bei der Reglung nur einen max. Wert von 280°C ? einstellen kann (wie gesagt habe die Parameter nicht mehr im Kopf), ich würde diesen Fühler ein wenig weiter weg setzten damit der Ofen mal aus der "Hüfte" kommt. Das andere was nicht ganz toll ist sind die anderen Temperaturfühler in der etwas zu großen Tauchhülse im VL--- ich habe dort einen ganz kleinen Schluck Motoröl eingefüllt damit die Fühler nicht in der Luft hängen und damit immer zu wenig anzeigen.
    Ich würde mich freuen wenn du den Ofen eben erst mal so wie er ist lässt und selber deine Erfahrung machst und dann eventuell das eine oder andere hier schreibst, daran rumdrehen kann man ja immer noch und vielleicht hast du auch eine völlig andere Situation mit neuen Erkenntnissen für mich... die ich dann beim Nachbarn mal testen könnte! :prost:


    Hast du den Profi mit Lambdasonde?


    Gruß Frank

    Gruß Frank


    Dc22s mit 1500 Liter Puffer--300 Liter WW Boiler--Fußbodenheizung---7m³ Regenwasserspeicher---100m² Wohnfläche+40m²Nutzraum---Husqvarna 236---Mac Allister Holzspalter MHS 4Tonnen---3fach verglaste Fenster---10cm Styropor---Fiskars X25---Fiskars x11---

  • Hallo Gemeinde


    So,jetzt mit Bildern



    Der Türverschluß in Madenschraubenform oder Schneckenform.




    Luftverstellung im Frontbereich




    Die beschriebene Anheizklappensteuerung, sehr gut mitgedacht von den Entwicklern.




    Ein Blick von oben in die Rauchgaskanäle,sehr gut zu erkennen,die Welle für die Reinigung an der alle "Wirbulatoren"hängen.




    Anheizklappe geöffnet




    der Hebel zur Wirbulatorenreinigung




    linke untere seitliche Reinigungsöffnung mit Wirbulatoren




    mit angehobenen Reinigungshebel




    der Abgasfühler




    die Regelung die nach Kesseltemperatur den Ventilator steuert,in dem Bild 86°C.

    mit freundlichem Gruß aus der Niederlausitz


    Erik


    DC30GSE/2000 l Puffer/160 l WWB/ACD01/8m DW Schornstein 180 mm/Laddomat/Zugbegenzer/Belimo/120 m² Wohnfläche/2 Personen
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  • So Jungs


    Einen Härtetest hat der Kessel noch vor sich(heute Nachmittag) aber ich bin bis jetzt positiv überrrascht.
    Kessel hat mittlerweile die 2.Füllung bekommen.
    Entgegen meiner Aussage konnten wir nämlich gestern Abend schon mal probefeuern.
    Gestört hat mit z.B. die seitlichen Primär-Zuluftkanäle innerhalb des Füllraumes.
    2 mal habe ich mit einem Hohlbrand "gekämpft",war aber nicht weiter problematisch.
    Abgastemperatur bei 150°C und Kessel bei 78°C.(Puffer 12°C)
    Heute früh dann nochmal kurz im Holzvergaser-Forum geschaut,und dann zu der Erkenntnis gekommen das die beiden Zuluftkanäle Schwachsinn sind.
    Heute Morgen kurzerhand ausgebaut und siehe da ,Kessel läuft geschmeidiger und KEINEN Hohlbrand zu verzeichnen.
    Mit der Lüftermodulation muß ich mich nachher nochmal auseinandersetzen.
    Leistungsmäßig war ich beeindruckt.
    Dem Kessel fehlen ca.30 Liter Füllraum zum 30er GSE,also kürzere Abbranddauer,(na,ja kleiner Nachteil).
    Aber über den gesamten Abbrand gesehen war die Leistung über 22 kw in der Stunde.(genaueres folgt später,)


    So mit diesem kurzen Statement verabschiede ich mich mal zum Heizfest desselbigen. :prost::prost:

    mit freundlichem Gruß aus der Niederlausitz


    Erik


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  • Hallo Erik,


    als ich deine Bilder gesehen und gelesen habe das es sich um einen DPX Profi handelt, war mir dann auch einiges klar zu deinem bessern Start des Kessel und auch der niedrigen Abgastemperatur. Ich hatte das "Vergnügen" mich mit einem DP Profi auseinanderzusetzen, dem fehlen nämlich ganz entscheidende Dinge, wie die Keramik im Füllraum und der viel bessere Wärmetaucher wie beim DPX und deshalb auch die Kommentaren von mir mit diesen ganzen Problemen. Ich denke das der DP Kessel mit Profireglung völliger Schei... ist, denn für mich gesehen würgt sich der Kessel durch diese ständige Abgastemperaturüberschreitung selbst ab und kommt nicht auf Touren, 76°C-80°C VL ist zu wenig.



    Gruß Frank

    Gruß Frank


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  • Hallo Erik,


    wie sieht es mit dem Kessel aus? Läuft gut und was ist mit der modulierenden Ansteuerung des Ventilators?



    Gruß Frank

    Gruß Frank


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  • Hallo Frank


    War heute kurz da um das defekte Kesselmanometer auszutauschen,und dann gleich nochmal angeheizt.
    Fazit nach knapp 2 Wochen Laufzeit.
    Kessel neigt immer noch zum Hohlbrand.(wahrscheinlich Füllkammer bedingt).Ist aber nach Ausbau der "Hörner" trotzdem weniger geworden.
    Der Füllraum ist definitv zu klein. Zum Atmos fehlen 30 Liter.
    Zur Lüftersteuerung kann ich sagen: Ich merke keine Modulation(Gehör) da ich immernoch in den Werkseinstellungen fahre,und da wären es von Vollast 100% auf min 75 %.Und das bei Kesseltemp.85°C.(bei eingestellten 86°C)
    Kann man eigentlich solche Modulation auch elektrisch messen,und wenn ja dann wo.(bin halt nur Rohrverbieger). ?(?(

    mit freundlichem Gruß aus der Niederlausitz


    Erik


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  • und man bei der Reglung nur einen max. Wert von 280°C ? einstellen kann (wie gesagt habe die Parameter nicht mehr im Kopf),


    Mit dem linken kleinen Knopf stellt man die Abschalttemperatur nach Abbrand ein.
    Das ist keine Sicherheitsfunktion der Regelung.

    mit freundlichem Gruß aus der Niederlausitz


    Erik


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  • Hallo Rohrverbieger,


    ich habe auch seit kurzem einen Attack DPX 25 Profi. Der kessel finde ich läuft nicht optimal.
    Wie hat du die zulufthörner entfernt? Die sind ja nicht geschraubt, oder?
    Ich habe generell das Problem, dass ich eine zu niedrige Abgastemperatur habe, diese ist nach dem befüllen
    Höher ca. 150C geht dann aber konstant nach unten bis ca. 100C (meistens dann Hohlbrand). Eine Richtige Flamme ist auch nur
    kurz zu sehen wenn man unten aufmacht, bei ca. 150C aufwärts.
    ich habe das gefühl dass der Kessel nicht richtig vergast.
    Wie mann man da am besten vorgehen?


    Viele Grüße

  • Hallo Holzmichel


    Doch,die Hörner sind geschraubt,
    13 er Nuß ,waren glaube ich 2 Stück pro Horn.
    Beim Bestücken mit kleinem Holz anfangen.
    Hast Du einen WMZ in Deiner Anlage ??

    mit freundlichem Gruß aus der Niederlausitz


    Erik


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  • Hallo Rohrverbieger,
    habe einen ATTACK 25 DPXP und heize mittlerweile 3 Winter mit diesem Kessel. Ich habe als Laie "alles" selbst installiert und eine Laddomat Rücklaufanhebung angebaut und bin mit dem Kessel sehr zufrieden ... kenne allerdings auch keinen anderen. Die erste Prüfung hat mein Kessel im Feb 2010 ohne Probleme bestanden mit den Werten:
    - Staubgehalt 0.090 g/m³
    - CO Gehalt 0,690 g/m³
    - Abgastemperatur 190 °C
    - KesselTemperatur 70 °C
    Das Holz, welches ich damals verwendete war noch zu nass; der Kaminkehrer hat ein grosses Scheit gespalten und innen 35% gemessen. Mein zu nasses Holz war auch der Grund dafür, dass meine 4 LuftVerwirbler sich häufig nicht mehr bewegen liessen und auch die Anzündklappe hat sehr häufig geklemmt. (Abhilfe: ausbauen und reiningen) Rückblickend kann ich mir gar nicht mehr vorstellen , dass der Kessel damals bestanden hat.
    Letzte Woche ist die 2. Prüfung angestanden und der Kessel ist mit Pauken + Trompeten durchgefallen.
    - Ich verwende jetzt trockenes Holz, zwischen 15 und 20%, meist Fichte, ein wenig Tanne und ein wenig Laub/HartHölzer
    - Mit den LuftVerwirblern oder der Anzeizklappe habe ich keinerlei Probleme mehr.
    - Ich habe den Kessel nach der 1. Prüfung immer im TeilLastBetrieb gefahren, d.h. ich habe die LüfterLeistung im ServiceManual verstellt:
    --- max von 100 auf 50 %
    --- min von 50 auf 20 %
    Der Grund für den TeilLastBetrieb: ich habe immer noch nur 825 l Pufferspeicher und wollte die Zeit in der ich heizen kann "in die Länge ziehen", damit ich das Haus länger warm habe.
    - Der Prüfer/Kaminkehrer hat bei der WiederholungsPrüfung letzte Woche den Kessel mit Holz "vollgestopft" ... nachdem ich zuvor den Kessel angefahren habe, wie immer.
    - Aus dem Kamin quoll dicker Rauch ... wie noch nie ... der Kaminkehrer hat dann am Schaltpult noch versucht die Drehzahl zu erhöhen mit dem Drehknopf 9 links unten am SteuerPanel. Wenn man den Knopf dreht, wird am Panel eine Temperatur angezeigt ... wenn man die Temperatur hochdreht, bleibt der Lüfter total stehen ... noch mehr Rauch aus dem Kamin.
    Die AbgasTemperatur war beim Test nur zwischen 140 und 150 °C ... totales Fiasko!
    ----------------------------
    Meine Rückschlüsse: Der Kaminkehrer will bei VollLast prüfen. Also habe ich jetzt am Service Panel die ursprüngliche WerksEinstellung reaktiviert. Bei einem ProbeBetrieb nach dem Fiasko habe ich so wieder eine AbgasTemperatur von 180 ... in der Spitze 186 °C erreicht. Darauf gründet sich momentan meine Hoffnung auf ein besseres Resultat bei der WiederholungsPrüfung am Dienstag, 11 Uhr.
    Ich möchte an diesem Tag um 9 Uhr den Kessel hochfahren ... wie ich es gewohnt bin, also mit wenig Brennstoff und öfterem Nachlegen und langsam steigern, damit ich um 11 Uhr ein sauberes Feuer = VollLast habe; die KesselTemperatur sollte > 70°C sein und auch die Temperatur des Vorlaufs möchte ich schon deutlich angehoben haben.
    Kurz vor 11 Uhr möchte ich im Kessel "unten" stärkeres Hartholz legen und darauf gut brennende Fichte; damit hoffe ich Hohlbrand bei VollLast zu vermeiden.
    -------------------------------------
    Für jegliche Tipps bin ich dankbar. Meine Nerven sind ohnehin nicht die besten, und ich möchte/muss den Kessel "verteidigen" ... auch weil ich nicht weiss, wie ich als kleinrentner einen "anderen" Kessel finanzieren und installieren könnte.
    Mit freundlichem Gruss in die Runde
    Richard
    PS: Leider kann ich keine so informativen Photos senden ... geschweige ins Netz stellen.

  • Morgen Richard


    Den Kessel kurz vor der Messung nochmal vollegen ist suboptimal.
    Nimm Buchenholz , wenn Du hast.(brennt länger)
    9 Uhr anheizen,für optimale Wärmeabgabe in den Puffer sorgen(sprich Puffer ist kalt).
    Hohlbrand vermeiden , und dann sollte es seinen Gang gehen.
    Und ganz wichtig.
    Holzvergaser sind Vollastkessel,also volles Ballett fahren.Nicht abwürgen.

    mit freundlichem Gruß aus der Niederlausitz


    Erik


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  • Danke Rohrverbieger
    für Deine schnelle Antwort!
    Eine Rückfrage zu: "Den Kessel kurz vor der Messung nochmal vollegen ist suboptimal."
    - So machte es der Kaminkehrer bei der Überprüfung vor einer Woche:
    --- schön Scheit für Scheit ... alles schön parallel ... bis zur Decke des Laderaums
    --- das Holz war 12% lauter trockenes Laubholz (ich glaube Esche) ... es brennt aber nicht so schnell an.
    --- trockene Buche habe ich leider momentan nicht
    --- Klappe zu und Messung angefangen.
    [Ich wollte mit "Den Kessel kurz vor der Messung nochmal vollegen" erreichen, dass der Kaminkehrer den Laderaum unmittelbar vor der Messung nicht wieder mit frischem Holz vollstopfen kann, weil eh schon ziemlich voll.]
    ---------------------------------------------------------------------------------
    Eine Frage an alle [wenn der Kessel nochmals durchfallen sollte]:
    - Kann man (in Bayern/Bayr.Wald) technische Beratung/Unterstützung durch den Hersteller bekommen?
    [Ich denke dabei nicht an einen lokalen Heizungsbauer, der mir einen 3mal so teuren Kessel verkauft zuzüglich den selben Betrag für Montage.]
    [Ein entfernter Verwandter hat das getan ... und musste den nagelneuen Kessel nach 2 Jahren komplett erneuern.]
    In dem Zusammenhang: Kann ich bei der Prüfung verlangen (darum bitten), dass ich den Kessel heize und der Kaminkehrer nur seine Messung macht?
    Soll ich vor der Messung noch den Lüfter ausbauen und reinigen?
    --------------------------------------------------------------
    Was mir auch noch Probleme bereitet, ist die Betriebsanleitung von ATTACK:
    - manches verstehe ich einfach nicht
    - am besten finde ich meistens: "ATTACK INSTRUCTION FOR USE: für Standard, Profi, Lambda"
    und "ATTACK USER MANUAL: für Standard, Profi, Lambda".


    Freundliche Grüsse
    aus dem bairischen Wald
    Richard

  • Hallo Richard


    Wieso packt der "schwarze Mann" Deinen Kessel vor der Messung nochmal voll ? :thumbdown:
    Dann mißt er seine selber fabrizierte Scheiße.
    Du , und nur Du , heizt den Kessel an und siehst zu das der Kessel zur Messung auf Volllast und ohne Hohlbrand läuft.
    Solltest Du merken das dies nicht funktioniert(aus welchen Gründen auch immer,,Puffer voll / Hohlbrand/schlechte Vergasung )keine Messung durchführen lassen.
    Es ist Dein Geld.

    mit freundlichem Gruß aus der Niederlausitz


    Erik


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    Attack DPX 25 Profi

  • Danke Erik für Deine Antworten!!


    Ich werde Deine Ratschläge beherzigen und dem KaminKehrer klarmachen, dass ich den Kessel selber heizen möchte!!
    Heute habe ich den ganzen Tag nur mit dem Kachelofen geheizt und im Keller den Kessel nochmals sauber gemacht.
    - Dabei habe ich zum ersten Mal die Hörner an der Seite des Laderaums "entdeckt" ... auch die 4 Muttern habe ich gefunden, die die Hörner halten.
    Sollte ich diese Hörner evt. auch entfernen??
    - Beim "Renigen" habe ich den Lüfter weggebaut ... dahinter ist eine erste Tasche, die sich relativ leicht reinigen lässt; die war auch ziemlich sauber. Aber dahinter ist nochmals eine Tasche ... und dort konnte ich mit meinem Aschesauger den Boden nicht erreichen ... dort war jede Menge feinster Asche. Mit Hilfe eines selbstgebauten "Adapters" habe ich diese Tasche jetzt einigermassen sauber bekommen. [Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Staub bei der Messung negativ zu Buche schlägt.]
    Morgen mache ich dann ein Probeheizen zwischen 9 Uhr und 11 Uhr. Wenn ich zufrieden bin, mache ich es am Dienstag genau so.
    Es tut mir sehr gut Deine Antworten zu lesen; es beruhigt mich wenigstens etwas!


    Freundliche Grüsse in die Niederlausitz
    [hab' keine Ahnung, wo das liegt (ein bißchen schon); aber ich schau bewusst nicht bei Google maps nach!
    dann behält die Niederlausitz für mich ihren geheimnisvollen Reiz.]
    aus dem bairischen Wald
    sendet Richard

  • Hallo Erik,


    habe heute ... ganz generalstabsmässig ... den Vortest für den morgigen Ernstfall aufgenommen:
    Der Vortest hat mich gelehrt:
    - 2 Stunden Anfahren bis zum Test sind für mich noch zu kurz; will morgen bei kaltem Puffer 4 Stunden früher anfangen.
    --- nach 2 Stunden war mein Glutbett noch nicht robust.
    --- die AbgasTemperatur nur etwa 160 °C
    - ab der 3 . Stunde habe ich eine Abgastemperatur von 180 °C erreicht.
    - die Abgastemperatur bei Nennlast ist meinen technischen Unterlagen zufolge 170 °C !!! (war auch überrascht)
    --- wenn ich so um die 170 °C AbgasTemperatur fahre kommt mir entgegen ... glaube ich ... am Kamin fast kein Rauch zu sehen ... nur ganz kurz, wenn ich frisches Holz nachlege!
    --- wenn ich bei 170 °C AbgasTemperatur mit dem Schürkaken die Asche vorsichtig in Richtung Düse schiebe, die Glut vorsichtig zusammendrücke und anschliessend eine Lage = 3 bis 4 Scheit Holz nachlege, steigt die Abgastempertur locker auf 180 °C.
    --- also ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass ich den Kessel mit VollLast fahre, wenn die AbgasTemperatur während der Messung 170 °C aufweist.
    --- der Kaminkehrer ... so sagen wir im Wald zum schwarzen Mann ... möchte ja am liebsten den Ofen mit Holz vollstopfen und über 200 °C Abgastemperatur erreichen; dann ist der Kessel eine Zeitlang überfordert und es beginnt zu rauchen; aber ich zeige ihm meine technische Unterlagen, wenn er es wissen will.
    --- der Kaminkehrer hält gar nichts von ATTACK und schwört auf bayrische Fabrikate.
    --- mein Kessel ist nur zum gelegentlichen Anheizen ... meint er
    --- ich bin der einzige in seinem Bereich mit einem ATTACK und ich vermute ... er würde in meinem Keller lieber einen bayrischen Kessel sehen.
    - ServiceParameter:
    --- ich habe doch wieder abgeändert, weil immer positive Erfahrungen gemacht:
    ----- SchaltTemperatur der Pumpe der Zentralheizung von 65 auf 70 °C
    ----- Hysteresis der Pumpe der Zentralheizung von 5 auf 2°C
    ----- damit entnehme ich für die Zentralheizung nur Wärme, wenn die KesselTemperatur > 68°C ist.
    So jetzt gehe ich wieder nachlegen,
    viele Grüsse in die Niederlausitz
    [hoffentlich bist Du wegen meines gestrigen CalauerVersuchs nicht eingeschnappt!!?
    Wie Ostbayern (Waldler) müssen oft viel einstecken, wenn wir mit Oberbayern in Kontakt kommen.]
    von Richard
    PS: Ich habe fest vor mir für den AbgasVentilator ein DrehzahlMessgerät zu kaufen. Für die Motorsäge habe ich es schon. 20€ funkitioniert bis jetzt einwandfrei. ist aber in der Motorsäge "fest" eingebaut.
    PSS: Wenn der Trubel mit dem KK vorbei ist, habe ich fest vor mir einen ErsatzVentilator zu leisten. Wenn ich so nachdenke im 4. Winter meines 25DPXP, was kaputt gehen könnte, fällt mir zuerst der Fan ein, dann vielleicht mein Laddomat, oder wie das Ding gerade heißt.

  • Hallo Richard,
    Ich möchte Dir nur schreiben, ich freue mich mich wie Du Deinen Kessel "Kessel " behandelst". Wie Du mit allen Kleinigkeiten uns um Rat fragst. :coolman:
    Ich wünsche Dir das Dein Kessel wenn der Schorni kommt alle Messwerte mit sehr gut erscheinen :gup1: . Das er von seiner negativen Einstellung durch Deinen Kessel eines besseren belehrt wird. :gnachdenken1:

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Danke Jürgen


    für den freundlichen Zuspruch! Wie gesagt, meine Nerven sind nicht mehr die allerbesten!
    Jetzt habe ich nochmals den Kessel gereinigt und soeben hochgefahren:
    Kesseltemperatur: 74 °C
    RauchgasTemperatur: 173 °C
    Ich bin sehr zuversichtlich was die Messung angeht.
    Es ist zwar schon viel zu spät, aber was mir gerade durch den Kopf geht kurz vor der ÜberprüfungsMessung:
    - Kann man den CO-Gehalt positiv beeinflussen (überhaupt und besonders bei der "Messung"?
    [vermute mal:
    --- Hohlbrand vermeiden
    --- kein Holz mit grossem Querschnitt mehr einlegen, das dann während der Messung "vor sich hinschmort".]
    - kann man den StaubGehalt positiv beeinflussen?
    [möglichst wenig Staub im Heizkessel, gute Reinigung, vermute ich mal ist immer gut]
    ------------------------------------------------------
    Eine andere Frage, speziell an Dich:
    - Du hast ja Deinen Laddomat ausgebaut und ein 3-Wege-Mischventil eingebaut ... glaube ich gelesen zu haben
    - welchen Typ hast Du gewählt?
    - welche Erfahrungen hast Du gesammelt? ... ich vermute nur Gutes
    - mein Laddomat 21-60 arbeitet einwandfrei und ich bin sehr froh darüber, weil mir graut davor, wenn ich den ausbauen müsste und wieder absolut dicht bekommen müsste.
    --- Wasserpfützchen am Boden sind mir ein Graus. Wenn ich erst eine habe, bringe ich sie oft lange nicht mehr los.
    - mit einfachen 3-Wege-Ventilen (mit Hand zu bedienen; Fabrikat ESBE oder so ähnlich) habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.
    Soviel für jetzt ... in 2 Stunden kommt der schwarze Mann zu mir
    Freundliche Grüsse nach Sachsen
    aus dem bairischen Wald
    von Richard

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