Posts by HJH

    Hallo,


    Ich habe im Anhang mal eine Notiz runter geladen die deine Frage eigentlich beantworten sollte.


    Vorab, ich würde das auf 80°C stehen lassen.

    Du hast einen Temperaturbegrenzer, eine therm Wasermangelsicherung,

    dann hast du einen Ausschaltpunkt da du ja die Sicherheitsgeräte möglichst

    nicht anfahren solltest.


    Du benötigst zwischen jedem Gerät ein paar Grad, nennen wir es Temperaturreserve.

    Du hast aber nur einen Bereich zwischen 80 und so etwa 94°C.


    Ein Kessel als Dampferzeuger kann sehr unangenehm werden.


    mfg

    HJH

    Hallo,


    Befassen wir uns mal mit der Art der Holzverbrennung.

    Das eingebaute Feuerfestmaterial verträgt halt nur eine bestimmte Hitze.

    Kommt man über diesen Wert dann "nagt" es halt am Material.

    Der Punkt an dem es brenzlig wird liegt etwa bei ca. 900...950°C Brenntemperatur.

    Das kann je nach Herkunft des Holzes auch mal 100°C tiefer oder höher liegen.

    Das liegt an den Mineralien was so ein Holz im Laufe des Wachstums aufnimmt.

    Dieser Punkt nennt man den Ascheerweichungspunkt.

    Ist also abhängig von deinem Brennstoff.

    Die dabei entstehende Pottasche setzt den Schmelzpunkt des Feuerfestmaterials nach unten.


    Um aus diesem Dilemma heraus zu kommen sollte man die Brenntemperatur einstellen bzw. begrenzen können.

    Die Brenntemperatur ergibt sich einmal aus dem gefahrenen Luftüberschuß, also dem

    O2-Wert im Rauchgas und dem Feuchtewert des Brennstoffes.

    Wenn du den O2 Gehalt konstant hältst dann hast du aber keine feste Brenntemperatur, weil diese zusätzlich

    noch von der Materialfeuchte abhängig ist.


    Wenn du aber mit der Temperatur runter gehst, wird deine Verbrennung etwas schlechter werden.

    Muss man halt probieren.


    Du benötigst zur Verbrennung immer die 3 T's

    Temperatur - Brenntemperatur (aber auch nicht zu hoch)

    Time - Ausbrennzeit, damit Raum bevor die Gase Temperatur abgeben

    Turbulenz - Verwirbelung der Brenngase vor und während des Ausbrandes


    Jetzt werden diese 3 T's aber bei der Konstruktion schon fest gelegt und sind im Nachhinein

    auch schlecht zu ändern.


    Hat dir evtl. nicht viel weiter geholfen,

    aber man versteht besser was da so passiert.

    mfg

    HJH


    4 Jahre für die Ausmauerung sind halt ein Wert das sollte noch ein Jahr oder 2 länger gehen.

    Kommt halt darauf an wie du die Feuerung belastest.

    Hallo @FranzAM,


    Um die benötigte Leistung eines Kessels annähernd beurteilen zu können,
    sollte man die GESAMTE Energiemenge eines Jahres wissen.
    Besser wäre auf die letzten Jahre gemittelt.


    Deshalb noch einmal:
    Welche Mengen an Energie benötigst du jährlich (Gas+Öl+Holz oder weiter Brennstoffe)
    Zähle einfach die m³, Ltr., ster auf.
    Dann kann man aus der Gesamt-Energiemenge eines Jahres deine Heizlast
    bei der regional niedrigsten Außentemperatur ermitteln.
    Das wieder ist die Grundlage der Auslegung der Heizungsanlage.


    mfg
    HJH

    Hallo @Rfaller, (gibt es den noch?)


    Ich versuche das etwas anders zu rechnen.


    Du benötigst etwa 2000 Ltr. Öl pro Jahr,
    dazu noch 7 rm Nadelholz.
    7 rm Nadelholz rechnen wir mal mit 2450kg, bei einem Heizwert von 4,326 kWh/kg
    kommt man auf 2450kg x 4,326 kWh/kg = 10 598 kWh.


    Dazu sollte man für den schlechteren Wirkungsgrad des Ofens etwas abrechnen.
    Ersetzen wir die 7 rm Nadelholz zu 878Ltr. Öl.
    Dann würden wir auf einen Jahresverbrauch von etwa 2900Ltr. Öl kommen.
    Nach der Neuen Schweizer Formel ergibt das eine Heizlast, bei niedrigster AT, von 10,6 kW.


    10,6 kW x 24 h = 254 kWh / 24h


    Um bei niedrigster Außentemperatur deine bisherige gewünschte Raumtemperatur zu halten,
    musst du in einem Zeitraum von 24 h etwa 254 kWh an Energie aufbringen.


    Dazu wird ein Kessel mit 20 kW Leistung ausreichen.
    254 kWh : 20 kW = 12,7 h
    Der Kessel hätte dabei eine Laufzeit von 12,7 h in den 24h eines Tages.


    Jetzt nimm bitte nicht die letzte Kommastelle als genau an, ist halt überschlägig gerechnet.


    Mit den Zahlen solltest du deine Frage selbst beantworten können.
    Die Auslegung einer Speicheranlage würde ich nach dem Tagesbedarf bei niedrigster AT annehmen.
    Dazu muss man beachten das man ja auch schlafen muss.
    Das verringert die tägliche Brennzeit auf 24h - 8h auf ca. 16h.
    Also würde das mit den 20kW Leistung des HV passen.


    Die Größe des Speichers richtet sich zudem auch nach der Rücklauftemperatur zum Speicher.
    Je höher diese Temperatur ist, je größer muss der Speicher sein.


    Eine richtige Auslegung der Heizkörper, eine ordentliche Regelung und die Warmwasserbereitung
    mit einer FRIWA hilft dabei die Rücklauftemperatur niedrig zu halten.



    mfg
    HJH

    Hallo @Waldmensch,


    Du wirst immer über einen Zeitraum einen Temperaturverlust feststellen.
    Aber, je dicker die Dämmung, je weniger wird der Verlust.
    Ich habe bei mir an der dünnsten Stelle knapp 300 mm.
    Ich habe die Temperatur im Kellerraum, wo die Speicher stehen, einmal vor und
    einmal nach Einbau der Speicher gemessen.
    Ich habe kein Ansteigen der Kellertemperatur bemerkt.


    Solaranlage für Warmwasser:
    Ich bin dafür die Wärmeübernahme mit einem externen Wärmetaucher zu machen.
    Eine innen liegende Rohrschlange wird dir immer die Schichtung zerstören.


    Der Anschluss der Solaranlage sollte wie bei jedem anderen Wärmeerzeuger auch,
    oben am Speicher die Wärme rein geben und unten die Entnahme sein.
    Verfeinern kann man das mit einem Schichtladerohr.
    Wenn du dich für eine FRIWA entschieden hast dann benötigst du ja auch keinen zusätzlich WW-Speicher.
    Hast du schon einmal über eine Voltaik-Solaranlage nachgedacht?


    Die Notheizung mit Wärmestab hat die gleichen Probleme.
    Auch da solltest du die Wärme vom externen Wärmestab (eine Art Durchlauferhitzer) in den
    Speicher laden.
    Ein Wärmestab in einem Speicher wird die Schichtung zerstören.


    Das wären dann auch die Alternativen mit Begründung.


    mfg
    HJH

    Hallo @Patrick17,


    Mit dem Kessel kann ich dir nicht helfen, da werden sich hier schon ein paar melden.


    Gehen wir doch mal deine Liste durch.


    Du schreibst du willst dein Dach dämmen.
    Da wäre die Frage den Dachstuhl oder den Dachboden?


    Bedenke bitte, alles was man dämmt sollte bewohnt oder wenigstens etwas beheizt werden.
    Das hängt mit dem bestehenden Taupunkt zusammen.
    Bei Fragen dazu melde dich noch mal.


    Dann dein momentaner Verbrauch von 4000 Ltr. Heizöl lässt auf eine Heizlast von etwa 15kW schließen.
    Heizlast ist die Leistung in kW welche du benötigst um bei niedrigster regionaler AT eine gewünschte
    Raumtemperatur einzuhalten.


    Daraus würde ich auf einen Kessel bei Holzverbrennung auf 25kW Leistung schließen.
    Nur bei Pelletsbetrieb kann sich die Leistung in der Nähe der Heizlast bewegen.


    Da man immer einen Speicher benötigt (er ist halt da) bietet sich für die Warmwasserbereitung
    eine FRIWA an. Hier sind die Teile von TA oder Oventrop zwar nicht die billigsten aber dies scheinen zu funktionieren.
    Ich habe die FRIWA bei mir für 90kW Schüttleistung ausgelegt damit auch eine Badewanne in einer normalen Zeit gefüllt werden kann.


    Ob die 3000Ltr. Speicher reichen hängt von der Ladetemperatur zum Speicher und der Rücklauftemperatur
    in den Speicher ab.
    Du solltest also wert auf niedrige Heiztemperatur legen.


    mfg
    HJH

    Hallo @Waldmensch,


    Das mit den 40kW erscheint mir zu groß.
    Du willst ja auch noch die Fenster erneuern.


    Bei 3000 Ltr Heizöl pro Jahr ergibt sich eine Heizlast von etwa 11kW.


    11 kW x 24h = 264 kWh Energiebedarf in 24h,


    Es würde also ein Kessel mit 30 kW oder noch etwas kleiner ausreichen.


    Bleiben wir einmal bei einem HDG Euro 30kW.


    Dazu ein Speicher von 4000 Ltr.
    Die Speichergröße ergibt sich u.A. aus der Rücklauftemperatur zum Speicher.
    Den habe ich einmal mit 45°C im Winter bei niedrigster AT von -14°C angenommen.
    Da würde der Speicher von 4000 Ltr. so knapp passen für 24 h Heizdauer.


    Das mit dem Heizstab wird recht teuer im Betrieb!


    Als Warmwasserbereitung sollte man eine FRIWA vorsehen.
    Auch wenn du schon einen WW-Speicher hast.


    mfg
    HJH

    Hallo,



    Mal Hand aufs Herz, muss man als Betreiber einer solchen Anlage diese vielen fachlichen Dinge alle wissen?


    Man stellt sich natürlich diesen Fragen.


    In der Wirklichkeit muss man sich schon drum kümmern, sonst wird man hinten rum gehoben.


    Eigentlich sollte ein Viessmann-Mitarbeiter den Kessel einstellen können.
    Von dem Heizungsbauer kann man das nicht verlangen.


    mfg
    HJH

    Hallo,



    Das ist einfach nur "Pech gehabt".



    Im Anhang einmal eine Beschreibung meiner "Begegnung" mit einem Holzvergaser.
    Meiner Ansicht nach kommt man nicht daran vorbei sich mit der Verbrennung des
    Brennstoffes "Holz" in einem HV ein wenig zu beschäftigen.


    Nimm dir dazu einiges zu Herzen:


    Ein HV muss immer gereinigt werden.
    Von der Luftansaugung bis zum Schornsteinaustritt.
    Aber das hast du ja bereits gemerkt.
    Bei guter Verbrennung werden die Intervalle wöchentlich oder etwas länger liegen,
    bei schlechter Verbrennung halt öfter.
    Aber ein HV ist eigentlich gebaut um eine gute und damit auch
    wirtschaftliche Verbrennung von Holz zu ermöglichen.



    Der Zug des Kamines sollte konstant bei etwa 2mmWS (0,2mbar) Unterdruck liegen.
    Der HV sollte mit jeder Art Holz klar kommen. Es sollte halt ein Wassergehalt von unter 15% sein.



    Dann ist das Prinzip eines HV so dass man das eingefüllte Holz im Füllraum langsam verbrennen sollte.
    Dies wird, bei richtiger Einstellung der Primärluft, im Füllraum mit sehr viel Teerbildung an den Wänden
    und einer unvollständigen Verbrennung ablaufen.
    Die Primärluftmenge bestimmt die gefahrene Leistung und damit die Zeit des Abbrandes.
    Die Leistung erkennst du aus den Vorgaben des Herstellers der Rauchgastemperatur.
    Das gilt aber erst einmal nach der Anfahrzeit.



    In der Anfahrzeit muss das Holz anbrennen und ein gutes Glutbett erzeugen.
    Das kann dabei durchaus mit einer etwas höheren RGT erfolgen.
    Zu deiner Information:
    Holz benötigt eine Brenntemperatur gemessen nach der Zugabe von Sekundärluft von etwa >= 700...900°C.
    Die Zündtemperatur liegt bei etwa 610°C.
    Liegst du unter dieser Temperatur, brennt da nichts mehr sondern der HV qualmt, und setzt Teer in den
    Wärmetauscherflächen bis zum Kaminaustritt an.



    Erst durch Zugabe von Sekundärluft, geregelt durch die O2-Sonde, erfolgt die vollständige Verbrennung.
    Der O2 Gehalt der Rauchgase sollte sich dabei in einem Bereich von 3...6Vol.% bewegen.



    Jetzt gibt es weitere Einstellungen in der Elektrik die ich nicht kenne, welche aber schon richtig eingestellt sein sollten.
    Dabei spielt der Sollwert der Rücklaufanhebung (>65°C, ist das ein Mischer oder ein Laddomat)
    als auch die Fördermenge der Umwälzpumpe eine Rolle.



    Hast du einen Hydraulikplan? Wenn ja, stell den doch bitte mal hier rein.
    Gib auch deine Einstelldaten mal an, auch die Daten der Rücklaufanhebung und die Daten der Pumpe.



    So, jetzt lies erst einmal und dann reden wir weiter.



    mfg
    HJH

    Hallo @Totte,


    Nach deinen Angaben von 18 100 kWh wäre deine Heizlast etwa 6,7 kW.


    Das würde einem Energieverbrauch bei kältester Außentemperatur von
    etwa 6,7 kW x 24 h = 161 kWh entsprechen.


    Bei einem HV von 15kW Leistung wird diese Energie in 161 kWh : 15 kW = 10,7 h erbracht.
    In diesen 10,7h wird die Heizung mit Wärme versorgt und gleichzeitig der Speicher geladen.


    24 h - 10,7h = 13,3h ist die Zeit in der nur aus dem Speicher Energie bezogen wird.
    Dann musst du für 13,3h Energie in den Speicher laden wenn du alle 24 h den Speicher neu füllen willst.
    Das wäre die Grundlage für die Speichergröße.


    Zur Bestimmung der tatsächlichen Größe wird die Höhe der Rücklauftemperatur zum Speicher benötigt.


    Wenn man mal die Speicherladetemperatur mit 80°C annimmt und
    die Rücklauftemperatur mit 45°C, dann wäre die erforderliche Mindestgröße etwa 2240 Ltr.


    Bei weiteren Fragen melde dich wieder.


    mfg
    HJH

    Hallo @Sebi773,


    Im Anhang einmal die Brennstoffkosten per kWh für einzelne Brennstoffe.


    Öffne die Zip Datei, danach kannst du die Datei frei in Excel bearbeiten.


    Die Kosten für Hackschnitzel eintragen dann kannst du auch die Kosten pro kWh
    bei Hackschnitzel ermitteln.
    Wenn du mir die Kosten mitteilst dann kann ich dir das auch eintragen.


    Jetzt einmal zu deinen Angaben.
    6000 Ltr. Heizöl pro Jahr ergibt eine Heizlast von etwa 22 kW.


    Zur Erklärung der Heizlast:
    Heizlast ist die Leistung welche du benötigst, um bei niedrigster regionaler Außentemperatur (AT),
    deine gewünschte Raumtemperatur zu halten unter den Bedingungen der vergangenen Heizzeiträume.


    Damit hättest du bei niedrigster angenommenen AT einen täglichen Energiebedarf von:
    22 kW x 24 h = 528 kWh.
    Wenn du einen Kessel mit 22 kW einmal in 24h starten willst, dann musst du 528 kWh im Speicher unter bringen.
    Die Energiespeicherung ist aber zusätzlich abhängig von der Rücklauftemperatur zum Speicher.
    Je niedriger diese Temperatur je kleiner wird dein Speichervolumen.
    Deshalb wäre, du hast es ja schon angesprochen, eine FRIWA zur Warmwassererzeugung sinnvoll.


    Das heißt das deine Mindestgröße des Heizkessels 22 kW beträgt.
    Mit 36 kW hättest du einen Kessel mit 14 kW mehr Leistung wie du benötigst.
    Da du ja noch erweitern willst, könnte man durchaus auch einen größeren Kessel trotzdem nehmen.
    Du willst ja die Energie des Kessels erst einmal in einen Speicher laden, dann spielt die Übergröße nicht so ein große Rolle.


    Du hast bei einem großen Kessel halt mehr Abgaswärme durch den Schornstein wie ein kleinerer Kessel.
    Es sei den du hast einen Brennwertkessel.


    Bei weiteren Fragen melde dich.


    mfg
    HJH

    Hallo @fme81,


    Genau der 4-Wegemischer muss bei einer Speicheranlage raus.
    Bei Neukauf des Mischers sollte dir der Kvs Wert bekannt sein.


    Zur Freigabe durch Puffertemperatur:
    Bis zum Sollwert der Rücklauftemperaturregelung (Temperaturpatrone)
    wird das Wasser im Kreis des Kessels gepumpt.
    Erst nach dem Erreichen der Temperatur wird erst, langsam mit der Temperatur steigend,
    der relativ kalte Rücklauf vom Speicher beigemischt.
    Durch Entnahme unten am Speicher fließt automatisch warmes Wasser aus dem Vorlauf des HV zum Speicher.
    Ab diesem Zeitpunkt sollte die Pumpe laufen.
    Also nicht abhängig von der Speichertemperatur sondern von der Vorlauftemperatur direkt am Kesselausgang gemessen.
    Diese Messstelle muss allein durch Schwerkraftzirkulation heiß werden.
    Spätestens jetzt, evtl. auch etwas früher (einstellbar) geht es in den Speicher


    Die Erwärmung des Brauchwassers meinte ich nicht.
    Sondern die Temperatur des Heizwassers vom Kessel sollte die 60°C nicht überschreiten.
    Deshalb da noch eine 3-Wege-Mischergruppe.


    Wenn du dann fertig bist solltest du die Rohre dämmen.


    mfg
    HJH

    Hallo @fme81,


    Tja , was soll man da sagen.
    Grundsätzlich sollte die Anlage, so wie skizziert, erst einmal Energie in den Speicher bringen.
    Einige Fehler haben meine Vorredner bereits angesprochen.
    Ich möchte diese nicht bezweifeln sondern mir die Anlage von der gemachte Auslegung betrachten.


    Dazu muss deine Pumpe bei 8°K Differenz (VLT-RLT, Kesselausgang zu Kesseleingang, zwischen Laddomat und Kessel)
    ca 4979 Ltr./h fördern können um die erzeugte 45kW an Leitung in den Speicher zu transportieren.


    Dann hast du die Verrohrung in 1 1/4 Zoll ausgeführt.
    Damit hast du bei 4979 Ltr/h ein Strömungsgeschwindigkeit von 1,4m/sec.
    Das ist etwas zu hoch. Man sollte sich da in einem Bereich von etwa 0,5...0,8m/sec. bewegen.
    Diese eigentlich zu kleine Verrohrung bedingt eine wesentlich größere Pumpe,
    nicht unbedingt von der Fördermenge sondern vom aufzubringenden Druck.


    Hier erst einmal die Bedienungsanleitung zum Laddomat 21-60:
    file:///C:/Users/HJH/AppData/Local/Temp/Anleitung_Laddomat_21-60.pdf


    Da steht auf Seite 3 Bei welcher Diff.-Temperatur (VLT-RLT vom HV) der Laddomat funktioniert,
    auch kann man ablesen bei welchem Druckverlust die Pumpe welche Wassermenge fördert.


    Da würde ich sagen das der Laddomat zu klein ist. Warum man bei dieser Leistung einen Laddomat einsetzt
    ist mir eh' ein Rätsel. Das geht ganz normal auch mit einem 3-Wegemischer, extra Pumpe und einem Rückschlagventil.


    Der Laddomat schafft gemäß Bedienungsanleitung max. etwas über 3000Ltr/h und kann dabei einen Druck von 1mWS aufbringen.


    Das war anscheinend auch der Grund der 2. Umwälzpumpe um den Druckverlust der Rohrleitung auszugleichen.


    Die Laddomat-Leute haben also nicht falsch gemacht, die beschreiben das Verhalten eigentlich richtig in der
    Bedienungsanleitung, hat aber anscheinend keiner gelesen.


    Wie kommt man aus dieser Misere raus?


    Der Sollwert der Rücklaufanhebung, das ist die Temperaturpatrone im Laddomat, möglichst niedrig wählen.
    Dummerweise hat da aber die Physik einen Strich in der Rechnung gemacht.
    Das ist der Kondensatpunkt der Rauchgase bei der Verbrennung von Holz.
    Wenn du in den Bereich unter dieser Temperatur für längere Zeit kommst gibt das Wasser und Wasser wieder gibt Rost.
    Der Kondensatpunkt ist abhängig vom Wassergehalt des Brennstoffes und dem gefahrenen O2 im Rauchgas.
    Die Physik spricht bei niedrigem O2 (3...5Vol.%) und niedriger Feuchte (<= 15%) von einer
    Mindestrauchgastemperatur von 57...58°C. Um ein wenig Sicherheit zu haben empfehle ich 65°C.
    Aber du willst ja heizen. Bei diesen Minusgraden sollte das auch jeder verstehen.


    Bei einem Thermoelement von 63°C hast du einen Rücklauf zum Kessel von 63°C
    bei einer Kesselvorlauftemperatur von 80°C ergibt sich eine Differenz von 17°K.
    Bei 1 1/4 Zoll Verrohrung hast du dann eine Umwälzmenge von 2343Ltr/h und eine Strömungsgeschwindigkeit von 0,643m/sec.


    Also, lass alles wie vorher (die Zusatzpumpe wird dann auch nicht mehr benötigt) und baue eine andere Temperaturpatrone ein.
    Besorge dir mehrere Patronen mit verschiedenen Schaltpunkten.
    Das ist das "Dumme" beim Laddomat, geht halt nicht mit Sollwertverstellung sondern nur durch Tausch der Patrone.


    Durch Veränderung der Fördermenge (evtl. durch einen Schieber die Fördermenge drosseln, oder die Temperaturpatrone tauschen)
    bekommst du die gewünschte Vorlauftemperatur bzw. die Ladetemperatur zum Speicher.


    Diese Temperatur nehmen wir mal mit 80°C an. Das ist die Temperatur des Kesselvorlaufes welche
    durch die Fördermenge der Pumpe bestimmt wird.


    Die in der Kesselsteuerung angegebene VLT, welche einer max. Temperatur entspricht, sollte höher, bei etwa 88°C liegen.
    Wenn dieser Temperaturpunkt zu nahe an der VLT zum Speicher liegt, wird, um ein Überhitzung zu vermeiden die Leistung des HV reduziert.
    Also, diese Einstellung einmal prüfen.


    Ja dann solltest du vor jeden Heizkreis eine 3-Wegemischer mit elektr. Stellantrieb und Regelung einbauen.
    Du fährst ja dann ständig mit bis zu 80°C in deine Heizkörper.
    Das kann man bei Gebläselüfter in der Werkstatt machen aber nicht bei Radiatoren.


    Ach ja dein Ausdehnungsgefäß sollte bei 3000 Ltr. Speicher etwa =>350Ltr. haben.
    Ob die Speicher in der Größe richtig dimensioniert sind kann ich nicht sagen da ich deinen Energiebedarf bei -15°C AT nicht kenne.


    Deine Warmwassererzeugung sollte vom Vorlauf extra abgenommen werden und über einen Mischer zur Temperaturbegrenzung laufen.
    Diese Ladetemperatur sollte 60°C nicht übersteigen wegen Kalkbildung.


    Jetzt fällt mir nichts mehr ein. Einiges haben Andere ja auch schon geschrieben.
    Bei Fragen einfach melden.


    mfg
    HJH

    Hallo @RoterTeufel,


    Hier einmal ein Link wo es so etwas zu kaufen gibt:
    file:///C:/Users/HJH/AppData/Local/Temp/Preisliste_2020_Endkunde.pdf
    Seite 200 gibt es Elektroheizstäbe.
    Die müssen halt von den Einbaumaßen in den Speicher passen.


    Wie der Vorredner bereits meinte , muss man im Normalfall nicht den ganzen Speicher aufheizen.
    Kommt drauf an was du alles vor hast.
    Wird eine FRIWA noch beschickt dann muss man etwas mehr Wasser vorrätig halten.


    Welche Leistung du benötigst kommt darauf an in welcher Zeit du wie viele Liter aufheizen musst.
    1000 Ltr. von 30°C auf 70°C aufwärmen benötigt etwa 45,5kWh.
    Mit einem 9kW Heizstab schafft man das in 45,5kWh : 9kW = etwa 5h
    sind das nur 300Ltr. mit 9kW Heizstab dann muss man 13,6kWh laden dazu benötigt man dann 1,5h.


    Bei großen Heizleistungen solltest du deinen Elektriker fragen ob das geht.
    9kW Leistung ziehen an 230V ca. 39,1 Amp


    mfg
    HJH

    Hallo,


    Natürlich erdet man kein Pt1000 indem man 1 Draht auf Erde legt!


    Ich hatte im 1. Beitrag geschrieben:


    Alles gut erden.

    Da zu einem Pt1000 auch noch eine Anzeige oder sonst etwas gehört, hatte ich geschrieben "Alles gut erden"
    Der Blitzschlag kommt in der Regel von der Netzeinspeisung her.


    Dazu noch:

    Noch etwas, man muss auch Kleinspannungen erden.
    Dann muss man vorher klären ob das alle Geräte vertragen!

    Das wieder war bezogen auf die Steuerung zum Pt000.
    Da hatte ich geschrieben das man auch Kleinspannung erden muss.


    Die Aussage wollte ich aber dann nicht allein so stehen lassen
    und habe das noch einmal in einem weiteren Beitrag versucht zu erklären.
    @pat1975 Die Frage war nicht allein Pt1000 sondern Blitzschutz.
    Dabei sollte man die gesamte Steuerung sehen welche mit 230V als auch mit 24V oder einer sonstigen
    Kleinspannung durchgeführt werden muss.
    Das Problem , nach meiner Meinung ist das solche Spannungen frühzeitig abgeleitet werden müssen.




    @ HJH: Das mit dem Erden der Kleinspannung kann man so nicht stehen lassen.
    Das ist manchmal sogar unzulässig wg. Netztrennung / Potentialfreiheit.
    Da könnte jemand auf die Idee kommen, einen Draht eines Temp.fühlers zu erden.

    Das hatte ich doch auch schon genannt, ich hatte geschrieben:
    Dann muss man vorher klären ob das alle Geräte vertragen!


    Wenn du nach VDE bauen willst, und das sollte man auch, musst du sicher stellen das die Steuerung
    nach der sicheren Seite in jedem Fehlerfall abschalten kann.
    Die einfachste Lösung ist die Kleinspannung einseitig auf Erde legen.
    Das verträgt aber nicht jedes Gerät. Deshalb prüfen und weiter Maßnahmen einbeziehen.


    Nochmals es ging um den Blitzschutz bei einem Pt1000.
    Ein Pt1000 steht aber niemals allein da.
    Dazu gehört in der einfachsten Form ein Anzeigegerät.
    Das wieder benötigt in der Regel eine Hilfsspannung.
    Diese wieder kann das Netz sein.


    Meine Antwort darauf ist dieser Roman.


    mfg
    HJH

    Vielleicht sollte ich zum Erden von Kleinspannung für die Nichtelektriker noch etwas sagen.


    Alle unsere Hausnetze sind geerdet.
    Warum?
    Sonst funktioniert eine Sicherung nicht.


    Einer von möglichen Fehlern ist die Phasen-Verbindung (das ist der Draht der beim Phasenprüfer leuchtet),
    zur Erde. Das darf nicht zu gefährlichen Zuständen führen.


    Egal ob die Berührungsspannung zu hoch wird,
    oder ob dann eine elektrische Schaltung ein Fehlverhalten zeigt.
    Dann muss eine vorgeschaltete Sicherung abschalten.


    Egal ob man eine Haushaltsspannung von 230V oder eine Kleinspannung von 24V betreibt oder kleiner.
    Ein Draht muss dann geerdet werden.
    Das ist bei 230V der Nullleiter oder besser der Mittelpunktleiter (Mp)
    Bei Kleinspannung nimmt man den Minus.
    Wegen den bei Kleinspannung oft verwendeten kleinen Querschnitte ist auf die richtige
    Auslegung der vorgeschalteten Sicherung zu achten.


    Ausnahmen gelten nur bei in sich geschlossenen Kleingeräten.



    Jetzt fällt mit auf die Schnelle nichts mehr ein.
    Sonst gilt: einfach fragen.


    mfg
    HJH

    Ich mache es mir mal einfach:
    Alles gut erden.


    Die Spannungsunterschiede bauen sich in der Luft auf und entladen sich durch einen Bltz.
    Je früher du die sich aufbauende Ladung gegen Erde ableiten kannst,
    je unwahrscheinlicher ist ein Blitzeinschlag.


    Die Fa. Dehn stellt solche Geräte her.
    Gibt es aber auch von den Verteilungshersteller wie Hager.


    mfg
    HJH


    Noch etwas, man muss auch Kleinspannungen erden.
    Dann muss man vorher klären ob das alle Geräte vertragen!
    Alles ein Weg zum Endsieg gegen den Blitz.

    Hallo @Holzkare,


    Bei Pt1000 sind 40 m kein Problem.
    Ein Pt1000 hat bei 0°C 1000 Ohm.


    Da ja der Widerstand der Leitung in das Messergebnis einfließt
    sollte der Querschnitt nicht zu klein sein.
    1,5mm² sind aber dann wieder zu groß.
    Man muss den Draht ja auch irgend wie unterbringen.


    Je nachdem in welcher Umgebung du das Kabel verlegst kannst du
    ein abgeschirmtes Kabel benutzen.
    Den Schirm dann aber nur einseitig am Schaltschrank bzw. am Anzeigegerät auflegen.


    Je nachdem welches Anzeigegerät du verwendest, gibt es auch welche mit einer Schaltung
    zum automatischen Leitungsabgleich dazu wird aber ein weiterer Draht benötigt.
    Noch genauer sind Vierleiterschaltungen, da benötigst du aber halt 4 Drähte.


    mfg
    HJH