USV- Solar- und windgestützt

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      • 26

      • # 14763
      Hallo Gust,
      ein Bild (oder auch mehrere) sagt mehr als tausend Worte.
      Könnte das evtl. eine Lösung sein?

      world-of-heating.de/MS-Schlauc…der-3-4-auf-1-2-reduziert

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
      • 27

      • # 14765
      ja, der sieht gut aus.
      Danke für den Link. Der wäre zumindest schon mal der Problemlöser für den rechten Übergang (Bild 2) vom 20er Schlauch auf den 10er Schlauch, jedenfalls viel besser als eine Reduziermuffe aus Kupfer, wie das die Bundeswehr gemacht hat.

      Schade, daß der Shop keinen Schlauchübergang 3/4" auf 3/8" hat, aber den kann man sich auch aus einer Schlauchtülle 1/2" auf Schlauch 20mm, einer 1/2" Muffe und einer Schlauchtülle 1/2" auf 10mm basteln.

      Das BHKW soll ja zuverlässig und unbeaufsichtigt laufen.

      Wenn ein Kühlwasserschlauch platzt, schaltet zwar ein Sicherheitsthermostat den Motor ab. Aber die paar Liter Frostschutz am Boden aufwischen ist ziemlich sch...

      Wie ich das mit den Kunststoff- Pumpenanschlüssen lösen kann, weiß ich noch nicht. Werde es wohl mal mit weniger Druck (0,8 bar statt wie momentan 1,6 bar) versuchen, am Frostschutzkreis hängt ja nur der Platten- Wärmetauscher, der Motor sowie der Notkühler und die sind höhenmäßig fast auf einer Ebene.

      Vielleicht hilft das, wäre halt das einfachste.

      Am 3. Bild sieht man, wie ein Schlauch doch etwas "ausgebaucht" ist. Sind 1,6 bar echt schon zu viel Druck für so einen Schlauch? Ist mir auch erst auf dem Bild aufgefallen, original habe ich das nicht so genau gesehen. Bis vor kurzem war da auch noch Tarnfarbe dran...

      Gruß Gust
      Atmos DC30GSE mit Gust-Tronik
      • 28

      • # 14768
      Hallo Gust,

      passend verpresste Schläuche sind sicher die haltbarste Variante wenn beide Seiten Schraubanschlüsse sind. Sollte dir dann jeder Hydraulikservice bauen können.
      Aber mal was anderes, was für Schraubklemmen benutzt du (Foto)? Da gibt es große Qualitätsunterschiede.
      Grüsse

      Volker

      -altes Bauernhaus 280m² etwas gedämmt, DC40GS
      -2x2750l ex Gastanks als Puffer, mit Stroh gedämmt im Holzverschlag, Anlage in 5/4" Schwarzrohr geschweißt
      - Centramischer als RLA, WMZ, gemauerter 25x25cm Schornstein, ca.6,5m hoch, alles in der Garage, 20m Fernwärmeleitung
      -Solar seit Sep.2013, Direktwasseranlage, 20m² "Wuxi-Wankang" Heatpiperöhren, 60°, fast Süden, Resolregler "Deltasol BX", WMZ über "Grundfoss Dirkt Sensors"
      -Brauchwasserwärmepumpe seit Sep.2014, Dimplex BWP30HS
      • 29

      • # 14769
      Hallo Volker,

      die von den Problemstellen sind die original verbauten.
      Leider vollgeduscht mit Tarnfarbe.
      Kein Fabrikat zu erkennen.



      Bei den von mir verbauten fehlt bisher nichts.
      Die sind vom Werkzeugladen, NORMA steht drauf.

      Sollte ich besser die originalen gegen die NORMA austauschen?
      Oder gleich solche aus Edelstahl verwenden?

      Gruß Gust
      Atmos DC30GSE mit Gust-Tronik
      • 30

      • # 14820
      Hallo Gust,
      als ich die obige Frage gestellt habe hab ich keine Bilder gesehen, hätte sonst nicht so überflüssig gefragt.

      Also ich meine nicht das Fabrikat der Schellen sondern die Machart. Ich benutze wo es geht für höher belastete Anwendungen sowas hier:


      Das festziehen darf man bei Plasteanschlüssen nicht übertreiben lieber einmal nachziehen.

      Du hast es schon selbst gesehen, der eine Schlauch scheint aufgebläht zu sein. Das kann noch lange halten oder aber morgen aufplatzen, ich würde diesen Schlauch gegen einen höherwertigen ersetzen der den Drück langfristig aushält. Diese weichen Gummischläuche zieht man gern zu fest an. Dann sind sie gequetscht, können bei Hitze nicht mehr nachgeben und werden so undicht. Da sind Schellen die etwas federn besser:




      Den Druck auf ein notwendiges Minimum zu senken ist sicher richtig.

      Der originale kurze, dicke Schlauch mit Tarnfarbe ist ein guter "Kühlerschlauch" aus dem KFZ- Handel sowas ist besser. Der hat innen eine Gewebeeinlage für den Druck und außen Gewebe das ihn mechanisch stabilisiert.
      Grüsse

      Volker

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      • 31

      • # 14821
      Noch zwei Federschellen, kann nur 10000 Zeichen pro Beitrag hoch laden.


      Grüsse

      Volker

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      • 32

      • # 14822
      Da du ja schreibst das die Originalen Schläuche undicht werden würde ich es erst mal mit den besseren Schraubschellen und mehrmaligen gefühlvollen nachziehen versuchen da die Originalschläuche erheblich steifer sind und scheinbar auch schon älter (Armeereserve?).
      Grüsse

      Volker

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      • 33

      • # 14830
      Hallo Volker,

      danke für die Info´s.

      Der Motor war zwar praktisch neu, aber das Baujahr war ca. 2002.
      War hervorragend eingepackt, in dicke Alu- Kunststoff- Folie eingeschweißt und in einer sehr stabilen Holzkiste verschraubt. Die Kiste (51kg) war schwerer als der Motor ohne Öl (48kg).
      War eingelagert und von der Bundeswehr als „voll einsatzfähiges Material“ gekennzeichnet.

      Habe schon mal neue dickere Schläuche bestellt.
      Habe bei den Pumpenanschlüssen nun 2 Schlauchschellen zusätzlich gesetzt, die Stutzen sind lang genug dafür.
      Den Druck habe ich auf 1,2 bar reduziert.
      Scheint zu funktionieren, schau mer mal ob es morgen früh nach dem Erkalten noch dicht ist.

      Gruß Gust
      Atmos DC30GSE mit Gust-Tronik
      • 34

      • # 14834
      Drück dir die Daumen. Ist immer schön deine unkonventionellen Basteleien zu beobachten. :thumbsup:
      Grüsse

      Volker

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      • 35

      • # 15345

      BHKW Schalldämmhaube

      Da der Lärmpegel des ungedämmten Dieselmotors recht hoch ist und meine Mitbewohner das sonore laute Tuckern nicht länger ertragen wollten, mußte ich eine schallgedämmte Kabine bauen.



      Zufälligerweise hatte ein Kumpel Abschnitte von einer Schallschutzdecke mit Lochplatten zu entsorgen. Diese Aufgabe habe ich gerne übernommen.



      Die Lochplatten sind von Außen mit Steinwolle abgedeckt.
      Jetzt „klingt“ der Motor ungefähr so wie ein „Supersilent Baukompressor“... der Lautstärke- Unterschied beim Abnehmen der Haube ist enorm.
      Die Haube ist auf Steinwollestreifen gebettet und vibrationsmäßig komplett getrennt. Sie wird nur durch 2 dicke Gummizüge festgehalten.



      Die Rückwand mit den ganzen erforderlichen Durchführungen ist fest mit der unteren Kiste verbunden. Die Abdichtung zwischen Haube und Rückwand erfolgt ebenfalls mit Steinwollestreifen zur Entkoppelung.
      In der Rückwand ist momentan nur ein besserer 24V PC- Lüfter eingebaut, das reicht um die Innentemperatur in der Kiste auf max. 45°C (gemessen nach ca. 4 Std. Betriebszeit) zu halten. 50°C wären laut Farymann- Datenblatt zulässig. Werde noch einen 2. Lüfter einbauen.



      Mittlerweile funktioniert auch die Drehzahlverstellung per Bowdenzug und 3- Punkt 24V Belimo- Stellantrieb.
      Über den Belimo soll der Motor leistungsabhängig automatisch drehzahlgeregelt werden.
      Die Regelung hierfür baue ich selbst, ist der einer Abgastemperaturregelung für den Atmos gar nicht unähnlich...





      Nachdem jetzt auch ein Betriebsstundenzähler (im Drehzahlmesser integriert) angeschlossen ist, kann demnächst eine Verbrauchsmessung über einen längeren Zeitraum erfolgen.
      Der Motor ist mit dem Kanister mit 20 ltr. Inhalt geschätzt bereits mehr als 40 Betriebsstunden gelaufen. Und der Kanister ist noch nicht leer. Leider wurde der Betriebsstundenzähler erst später eingebaut. Der Verbrauch scheint unter 0,5 l/h zu liegen.

      Gruß Gust
      Atmos DC30GSE mit Gust-Tronik
      • 36

      • # 15361
      Hallo Gust,
      ...was machst du denn mit dem Belimo (vorne rechts im letzten Bild)?
      Pass da bloß auf, die "Drehlagerung" ist eigentlich nur für querkraftfreie Drehmomentübertragung geeignet.
      Größere Biegemomente ähnlich deiner auskragenden Antriebsrolle und Querzug
      mag das Plastikzeug nicht so gerne...
      Ich muss demnächst einen alten Fuchsbagger verschrotten, in dem ein Deutz-Einzylinder luftgekühlt
      drinsteckt. Selbigen überlege ich als Aggregat aufzuheben. Der würde natürlich noch ein bisschen mehr "hoppeln"
      als die Faryman-Schiffsdiesel. Verfolge dein Projekt mit Interesse.
      mfG Max
      HVS25LC / 3100l Puffer / 300l WW / 10m²SolarFK
      UVR1611 / Fubo ca. 180m² / Wahei 16m²
      Eigenbau Keramikventuridüse mit SekLuft-Spalt
      als Kesselsteuerung anstatt AK3000:
      UVR1611E NM/DE + CMI + MTX-Lambdamodul + LSU4.2
      • 37

      • # 15366
      Hallo Max,

      der Belimo (siehe: ebay.de/itm/NEU-Original-Belim…tor-CM24X-L-/141237487424 ) ist für die Bedienung des Drehzahlverstell- Hebels (siehe vorletztes Bild) vom Farymann zuständig.

      Die Drehzahlverstellung vom Farymann ist so leichtgängig, daß ich noch eine zusätzliche Feder beim Drehzahlverstellhebel dazubauen mußte, damit das Seil im Bowdenzug auch einigermaßen "spielfrei" vor und zurück bewegt werden konnte. Funktioniert bis jetzt ganz gut.

      Aber du hast schon recht, die auskragende Antriebsrolle ist nicht optimal, aber wie gesagt ist der Kraftaufwand auch relativ gering.
      Ein zusätzliches Lager oben bei der Rolle wäre optimal.

      Ursprünglich wollte ich den Drehzahl- Verstellhebel direkt über eine Welle antreiben, aber da hatte ich dann wegen der Vibrationen Bedenken.

      Bis jetzt hält sich der Belimo ganz gut, habe ihn testweise bereits ca. 50 mal auf und zufahren lassen. Das Plastikzeug scheint stabiler zu sein als es aussieht...

      Da mein Generator Gleichstrom erzeugt, ist eine Drehzahlregelung möglich und auch erforderlich. Bei direktem Inselbetrieb merkt man erst, wie viel 1 KW elektrische Dauerleistung doch sind. Wenn nicht gerade ein "Hochstromverbraucher" wie Fön, Microwelle oder sonstiges eingeschaltet wird (vom 24V/230V Sinuswandler aus dem Akku versorgt), sind die Akku´s in der Regel relativ schnell "voll", ohne Drehzahlregelung würde der Farymann dann bei "Schwachlast" mit viel zu hoher Drehzahl laufen. Das möchte ich vermeiden und die Drehzahl anhand der Auslastung des Motors zurücknehmen.

      Die Steuerung dafür ist einigermaßen einfach über Messung der Spannung am 24V 320Ah Staplerakku möglich.
      Wenn die Akkuspannung einen bestimmten Wert (ca. 27,6V) erreicht, wird von einem "Fensterdiskriminator" ein Impuls (-Paket) auf den Stellantrieb Richtung "zu" ausgegeben. So bald ein eingestellter Wert von ca. 27,2V unterschritten wird, gibt es wieder einen Impuls in Richtung "Auf". Ist die Spannung "im Fenster", wird kein Impuls ausgegeben und der Belimo bleibt in der Stellung.

      Alles in solider Analogtechnik, für eine Beschäftigung mit Arduino, Raspberry und Co. habe ich nicht so den Nerv.

      Begeistert bin ich vom Abgas- Wärmetauscher mit den Scheibenturbulatoren im inneren, abgasführenden Rohr DN40. Hätte nicht gedacht, daß so ein einfacher "Rohr im Rohr" Wärmetauscher mit Turbu´s bei nur 0,5m Gesamtlänge so effektiv sein kann.
      Fast die Hälfte der abgegebenen nutzbaren Wärmemenge kommt vom Abgas, die Abgastemperatur nach dem Tauscher ging bis jetzt auch nach 4 Std. Betriebszeit nicht über 75°C.
      Bin gespannt, wann ich den Tauscher das erste Mal reinigen muß, sieht man ja recht schön an Hand der Abgastemperatur.
      Bis jetzt ist nach ca. 40 Std. Betriebszeit kein Leistungsverlust feststellbar.
      So ein Wärmemengenzähler ist schon ein sehr nützliches Messgerät.


      Viel Glück mit dem Deutz- Baggermotor, die sollen ja sehr robust und langlebig sein. Wahrscheinlich der ideale Motor für einen direkt angeflanschten Generator mit 1500 U/min.

      Der Farymann hoppelt als Direkteinspritzer schon auch ganz ordenlich, trotz 82mm Bohrung und 55mm Hub.
      Habe erst vor kurzem die Schrauben für die Motorbefestigung nachziehen müssen und zusätzlich gekontert, 2 von 4 Schrauben hatten sich komplett gelöst...
      Mittlerweile "höre" ich es, wenn sich am Geräusch was ändert. Die Haube ist zwar leicht abzunehmen, macht man aber auch nicht bei jedem Start.

      Gruß Gust
      Atmos DC30GSE mit Gust-Tronik
      • 38

      • # 15632
      Habe nun die erste „Wartung“ seit Inbetriebnahme gemacht. Öl gewechselt, sowie den Abgaswärmetauscher innen in Augenschein genommen.
      Etwas Ruß, aber das dürfte bei einem Diesel normal sein.

      Hier ein Bild vom ausgebauten Scheibenturbulator, welcher im Edelstahl- Rohrwärmetauscher DN40 verbaut ist:



      Die Dimensionierung des Turbulators scheint gut zu funktionieren, bisher hatte ich auch bei den „Vollgasversuchen“ im mehrstündigen Betrieb nie mehr als 90°C Abgastemperatur am Austritt. Bei 1 kW elektrischer Abgabeleistung beträgt diese ca. 70-75°C.

      Die nächste Wartung (Ölwechsel etc.) soll nach 500 Std. erfolgen.
      Wie lange der Abgaswärmetauscher mit dem Scheibenturbulator seine Leistung ohne Reinigung erbringt, kann ich noch nicht sagen, aber nach ca. 50 Std Betriebszeit konnte ich noch keinen Temperaturanstieg am Abgasaustritt oder Leistungsverlust feststellen.

      Sollte ich meine gut abgestimmten Kettenwirbler vom Atmos etwa durch solche Scheibenturbu´s ersetzen??
      Never touch a running System??

      Gruß Gust
      Atmos DC30GSE mit Gust-Tronik
      • 40

      • # 15648

      Bart9995P wrote:

      Ein wichtiger Gedanke:
      Diesel Pulsartiger Abgasstrom
      Atmos durchgehender Abgasstrom.

      Das sollte man bei der Wärmetauschergeometrie auch bedenken. Das ändert die Strömungsverhältnisse bedeutend.


      Stimmt, daran hatte ich bisher nicht gedacht.

      Danke für die Entscheidungshilfe, das Atmos "Running System" wird nicht geändert.

      Gruß Gust
      Atmos DC30GSE mit Gust-Tronik
      • 41

      • # 15743
      Habe heute mal nach dem Kondensatablauf vom BHKW- „Abgaskamin“ (ehemaliger Paradigma- LAS) geschaut, es haben sich immerhin 1,7 ltr. Kondensat seit Inbetriebnahme (ca. 50 Std.) angesammelt. Sieht „lecker“ aus...
      Der pH- Wert beträgt ca. 2. Also recht sauer.



      Wurde danach fachgerecht neutralisiert.

      Gruß Gust
      Atmos DC30GSE mit Gust-Tronik
      • 42

      • # 15976
      Nach den vergangenen bereits "windigen" Tagen wurden heute zum ersten Mal vom Windrad über 30 A an den Akku geliefert.
      Dann schien auch noch kurz die Sonne, die Akku- Spannung stieg auf 14,5V und das Windrad wurde daraufhin vom Laderegler gebremst. (zum ersten Mal seit der Aufstellung im Mai 2010)

      So einen Sturm hatten wir hier in Niederbayern seit mindestens 5 Jahren nicht mehr.

      Laut Wetterbericht ist der "Höhepunkt" bei uns noch nicht erreicht...

      Als ich mittags kurz nach Hause kam, stand das Hoftor offen, da der Wind die Haltestange abgerissen hatte. Gut wenn man immer etwas Holz und Schrauben zuhause hat, so konnte ich auf die Schnelle die Haltestange erneuern, rechtzeitig vor dem "Abheben" des Hoftores.....
      Bin gespannt, wie es im Wald aussieht...

      Wenn der Sturm bei uns in Ndb. schon so heftig ist, wie wird es da wohl im windreichen Norden sein?

      Ich wünsche euch viel Glück und das Ihr von Sturmschäden verschont bleibt.

      Gruß Gust
      Atmos DC30GSE mit Gust-Tronik
      • 43

      • # 16322

      BHKW- Notkühler und solare Holztrocknung

      Nun ist auch der Zusammenschluss vom BHKW- Notkühler (Luftheizer und „FBH“) dauerhaft erfolgt.
      Den Kühler dafür habe ich bereits seit letztem Jahr als „solare Holztrocknung“ zur Nutzung des Überschusses der 24m² thermischen Solaranlage installiert, jedoch war die Verbindung zum Puffer bisher nur provisorisch durch Flexschläuche und nicht frostgeschützt.

      Die Bilder zeigen den Kühler und die „FBH“ unter den Hackschnitzeln, diese ist mit dem Kühleraustritt in Serie verbunden und kühlt das Kühlwasser noch weiter ab.







      Nun ist der Notkühler fest im BHKW- Kreis eingebunden und mit Frostschutz befüllt.
      Über ein 1“ Drei-Wege-Ventil mit 24V Stellantrieb können nun folgende Funktionen realisiert werden:

      1.) Ventil stromlos; BHKW in Betrieb; Pumpe Wärmetauscher zum Puffer in Betrieb, BHKW –Kühlerpumpe zum Wärmetauscher in Betrieb: (Regelbetrieb im Winter)
      2.) Ventil unter Strom; BHKW in Betrieb; Pumpe vom Wärmetauscher zum Puffer nicht in Betrieb, BHKW –Kühlerpumpe zum Notkühler in Betrieb
      3.) Ventil unter Strom; BHKW nicht in Betrieb: Pumpe vom Puffer zum Wärmetauscher in Betrieb, BHKW –Kühlerpumpe zum Notkühler in Betrieb: Pufferkühlung bei Solarüberschuss; Pumpen werden ab ca. 85°C Puffertemperatur eingeschaltet. Der Bypass vom BHKW- Kühlkreis wird durchströmt, und die Wärme zum Notkühler gepumpt. (Regelbetrieb im Sommer)



      Im Fall 3 ist der Wärmefluß „umgedreht“; d.h. die Sekundärpumpe fördert aus dem Puffer unten das durch Solar auf durchgehend 85°C erwärmte Pufferwasser und pumpt es abgekühlt durch den Plattenwärmetauscher knapp oberhalb der Solarwärmetauscher zurück in den Puffer. Durch die Durchmischung wird der Puffer abgekühlt.
      Die Wärme wird über den Plattenwärmetauscher für die solare Holztrocknung verwendet.

      Nun kann der Sommer kommen.

      Gruß Gust
      Atmos DC30GSE mit Gust-Tronik
      • 44

      • # 16693

      BHKW- Autostart

      Da nun auch der „Auto-Start“ des BHKW fertiggestellt wurde, war am regnerischen Wochenende Zeit um das ganze mal ausgiebig zu testen. Der Puffer war bereits unter 45°C, die Wärme vom BHKW konnte daher gut verwendet werden.

      Das BHKW kann nun mit nur einem Schließerkontakt gestartet und gestoppt werden. (Kontakt offen: BHKW aus; Kontakt geschlossen: BHKW startet automatisch und läuft so lange bis der Kontakt unterbrochen wird)

      Um den Motor zu schützen, wird über einen bereits im Motor eingebauten Thermostatschalter die Kraftstoffversorgung über das an der Einspritzpumpe angebauten Kraftstoffventil im Falle einer Motor- Übertemperatur unterbrochen.

      Der Öldruckschalter wurde über ein zusätzliches Relais mit der Motorsteuerung verbunden, so daß bei Ölmangel bzw. fehlendem Öldruck über das an der Einspritzpumpe angebauten Kraftstoffventil ebenfalls abgeschaltet wird.
      Damit das auch beim Starten funktioniert, überbrückt das Relais von der Startautomatik über die 2. Relaisebene das Öldruckrelais während des Startvorganges.

      Die Startautomatik erfolgt über ein Zeitrelais, welches ca. 2 Sekunden lang einen Impuls abgibt. Weiterhin ist hier noch ein Relais mit Selbsthaltung und ein Stromrelais beteiligt.
      Das Zeitrelais schaltet den Magnetschalter am Anlasser, sobald der Strom durch den Anlasser zurückgeht (also wenn der Motor angesprungen ist), wird dies vom selbstgebauten Stromrelais erkannt und die Selbsthaltung des Hilfsrelais unterbrochen.
      Das Zeitrelais sorgt dafür, daß der Anlasser nur 2 Sekunden (einstellbar) laufen kann, falls das Stromrelais keinen „Anlasser- Stopp- Impuls“ liefern würde.
      So wird vermieden, daß der Anlasser trotz angesprungenem Motor mitlaufen würde und dadurch ggf. defekt werden könnte.

      Die Kühlwasserpumpe sowie die Pumpe vom Wärmetauscher zum Puffer wird gleichzeitig mit dem Start des Motors aktiviert. So erhält der Motor nach kurzer Zeit bereits vorgewärmtes Wasser aus dem Puffer und wird dadurch schneller warm.

      Am Motor-„Kopf“ ist zusätzlich ein PT 100 Fühler montiert.
      Beim Ausschalten des Motors sorgt ein XMT612 (24V „Dreifach- Thermostat“) von Pohltechnik dafür, daß die Pumpen die im BHKW „gespeicherte“ Wärmeenergie“ nach dem Abschalten des Motors sicher abgeführen.
      Der zweite Thermostat vom XMT612 schaltet bei Übertemperatur am Puffer den Motor- Kühlwasserkreis über das Drei-Wege-Ventil direkt auf den Notkühler.

      Da nun alle Sicherheitsfunktionen funktionieren, kann das BHKW völlig automatisch gestartet und gestoppt werden.
      Momentan erfolgt dies über einen Unterspannungswächter, welcher bei einer einstellbaren Akkuspannung sowie einer Schaltuhr das BHKW in Betrieb setzt und bei einer ebenfalls einstellbaren Akkuspannung wieder ausschaltet. Die Zeitschaltuhr soll den Betrieb auf festgelegte Tageszeiten beschränken.
      Fällt der Netzstrom aus, wird das BHKW nur über den Spannungswächter ohne Berücksichtigung der Zeit in Betrieb gesetzt, ebenso bei „krasser“ Unterspannung der Akku´s.

      Per „Hand“ kann nun das BHKW über eine einfache Zweidrahtleitung mit einem einfachen Ein- Aus-Schalter an- und abgeschaltet werden. Da ich bereits vor langer Zeit eine „vieladrige“ Leitung für Telefon, ISDN etc. Kram verlegt habe, könnte das BHKW von fast allen Räumen aus „ferngeschaltet“ werden.
      Theoretisch wäre nun auch eine Einschaltung des BHKW´s per Internet und Wischfernsprecher möglich, aber das will ich nicht.

      Eigentlich wollte ich nur meinen Holzvergaserkessel bei Netz- Stromausfall weiter betreiben können...

      Gruß Gust
      Atmos DC30GSE mit Gust-Tronik
      • 45

      • # 16694
      Super was du da gebaut hast. Ich wünsche dir das alles so läuft wie du es dir vorstellst. Besonders deinen Hang zur "Analogtechnik" finde ich gut. :thumbsup:
      Grüsse

      Volker

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      • 46

      • # 16696
      Hallo Volker,
      Freut mich.

      Das erste automatische Einschalten des BHKW´s war ein Gefühl wie beim Erhalt des Führerscheins vor einigen Jahrzehnten...

      Werde beim „analogen“ bleiben. So kann ich alles elektrische und hydraulische selbst reparieren und brauche für den „Fall der Fälle“ „nur“ einen Mechaniker, der kein Mechatroniker sein muß... ...

      Gruß Gust
      Atmos DC30GSE mit Gust-Tronik
      • 47

      • # 16702
      Wie groß ist eigentlich Dein Windrad? Und wieviel könnte man denn damit versorgen?
      Viele Grüße
      Thomas

      Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.

      :lager:
      • 48

      • # 16707
      Mein Windrad ist ein „Black 300 –12V“, Flügelkreisdurchmesser 1,22m, siehe z.B.
      prevent-germany.com/windgenera…12-v-niedrigwindgenerator

      Das WR läuft schon bei 1,8m/s mit ein paar Watt, bei 3 m/s liefert es 25 Watt.
      Bei 8m/s liefert es 200 Watt, Nennleistung bei 9,36m/s 300 Watt
      Siehe:
      prevent-germany.com/media/pdf/…Prospekt53f4b6860cc6b.pdf

      Es unterstützt die Insel- PV, viel „reissen“ kann man damit allerdings nicht, wenn man nicht gerade am Gipfel eines Berges wohnt.
      Die größte „Tagesproduktion“ war bisher 1,2 kWh/d... wird sich wohl nie amortisieren, aber ist schön anzuschauen.
      Im Winter freut man sich darüber, einfach schön, wenn z.B. ein nächtlicher Schneesturm bläst und die Akku´s morgens geladen sind... „leider“ eher selten.

      Deswegen braucht man für eine Inselversorgung ein BHKW, niederbayrische Kleinstädte sind in der Regel kein wirklich guter Standort für ein Windrad.

      Das Windrad an sich kann ich nur loben, erfüllt seinen Zweck leise und ist so ziemlich das beste, was es für Schwachwind zu kaufen gibt.
      In meiner Nachbarschaft hat sich einer so eine „Windturbine“ mit angeblich 2 kWp bei ca. 15m/s für sehr viel Geld auf das Dach bauen lassen, das dreht sich im Vergleich zu meinem sehr selten...

      Gruß Gust
      Atmos DC30GSE mit Gust-Tronik
      • 49

      • # 16721
      Da hast Du wohl die richtige Anlage bei Deinen Windverhältnissen gewählt. Es ist klar, dass die Anlage auf die Umgebung abgestimmt ist. Viel Ertrag für die Zukunft.

      Franz
      „Nicht alles, was zählt, ist zählbar!“ „Nicht alles, was zählbar ist, zählt!“ Albert Einstein
      • 50

      • # 19134
      Erster Defekt beim BHKW:
      Der Magnetschalter vom Anlasser des Farymann ist abgeraucht, dank 200A Sicherung ist nichts abgebrannt....

      im Bild links: durchgebrannte Sicherung, Bild mitte: neue Sicherung, Bild rechts: Magnetschalter mit falschem Papperl zur "Feindverwirrung"?

      Die Bundeswehrtypen haben anscheinend einen Magnetschalter mit 12V eingebaut und ein Papperl mit 24V draufgemacht, anders kann ich mir den satten Masseschluss vom Magnetschalter nicht erklären, wäre es ein Auto gewesen, wäre es evtl. abgebrannt...da ist keine Sicherung zwischen Anlasser, Magnetschalter und Batterie...
      Äußerlich sieht man fast nichts, dank der Sicherung. Der Gestank ist allerdings immer noch vorhanden...

      Dank der für die Bundeswehr anders lautenden (Bosch)Nummern mußte ich mir so einen Schalter nach "Optik" bestellen; Glück gehabt, der bestellte passte, Probelauf o.k.

      Der neue klingt anders, das "Klack" ist nicht so "satt" wie vorher und die Stromaufnahme ist auch geringer...

      Schon gut, so eine Sicherung....

      Gruß Gust
      Atmos DC30GSE mit Gust-Tronik