Erfahrungen mit Guntamatic Holzvergasern

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      • 1

      • # 127994

      Erfahrungen mit Guntamatic Holzvergasern

      Einen schønen guten Morgen!

      Nun haben wir ja einige (wenige?) Guntamatic-Besitzer hier im Forum. Auch schon einen Äusserst informativen Thread zum BMK.

      Ihr, die einen Guntamatic HV betreibt,:

      wie zufrieden seid Ihr damit?

      Gab es (schon) Macken? Musstet Ihr Komponenten tauschen?

      Wie lange hält eigentlich die Feuerbetonbrennkammer?

      Wie lange der Edelstahlfüllraum?

      Schon von anderen BMK-Betreibern etwas über Verschleiss gehört?
      Ist jemand (von ihnen) unzufrieden?

      Was ist gut gelöst? Was könnte besser sein?

      Was ist beonders gut am BMK, unterscheidet ihn von anderen hochwertigen HV?

      Ich frage deshalb, weil ich den BMK 30 in meiner engeren Auswahl habe und weil über die Guntamatic-Kessel hier im Forum noch wenig steht

      Viele Grüße,
      Bernhard
      • 2

      • # 128010
      Also, mit dem jetzigen Wissen was ich jetzt habe. Wäre meine 1 Wahl ein Guntamatic, hab mir ein Solarbayer lc25 einbauen lassen. Und bin unzufrieden damit. Bin auch kurz den rauszuschmeißen. Und mir einem Ordentlichen Kessel zu kaufen.

      Lieber mehr Geld ausgegeben und man hat ruhe.
      • 3

      • # 128038
      Ich betreibe seit 2011 einem BMK30 ohne größere Störungungen. Heizen mit Schreitholz und Hackschnitzel. Habe jetzt auf die Software 3.2b upgedatet. Der Service von Guntamatic ist sehr hilfsbereit. Habe bis jetzt nur die Dichtschnur an der Ofentür ausgetauscht. Die Brenndauer schaut noch sehr gut aus.
      Bin sehr zufrieden.
      Harald
      • 4

      • # 128054

      brueth wrote:

      (...)
      mit Schreitholz
      (...)
      Ist das nicht unheimlich laut???

      Sorry, aber der musste sein :D

      Ich hatte ja mal den BMK 30 im Visier. Die zwei Anlagen die ich mir mit dem Kessel ansehen durfte, waren absolut perfekt aufgebaut (auch ein Lob an die dortigen Heizungsbauer) und auch die Kessel machen einen soliden Eindruck. Bei der Optik ist es schade, dass man keine HV in Wohnräume stellen darf in D.
      Letztendlich ist es dann doch keiner geworden und das leider nur, da trotz Fachkenntnis kein Kessel an Privat verkauft wird. Also als Selberbauer wird man bei Guntamatic leider -aber auch zu recht- enttäuscht.
      • 6

      • # 128059

      Marcel 1982 wrote:

      Harald,
      Wieviel Puffer hast du an dem Bmk, und tust du mit weich oder Hartholz heizen?
      Bin zwar nicht Harald aber für die beiden Anlagen die ich kenne, kann ich das ja trotzdem weitergeben.
      Der eine läuft mit 3000l Puffer, was bei geringer Abnahme der Verbraucher etwas Geschick erfordert, was die Holzmenge angeht. Geheizt wird mit Buche.

      Die zweite Anlage hängt an einem 5000l Pott. Ist ein relativ kleines Haus, daher heizt er selbst bei 10 Grad im Minus nur alle 3 Tage. Das ist natürlich nobel.....
      Er heizt mit Allem was kommt, da eigener Wald.
      Frag einfach wenn du was wissen willst. Hab mit beiden noch ab und an Kontakt
      • 7

      • # 128065

      Bahnhof wrote:

      Der eine läuft mit 3000l Puffer, was bei geringer Abnahme der Verbraucher etwas Geschick erfordert, was die Holzmenge angeht. Geheizt wird mit Buche.
      Wie meinst Du das, "etwas Geschick erfordert?" Wird der 3000l Puffer mit dem BMK 30 schnell zu voll, wenn er noch nicht richtig runtergekühlt war? D.h. eher mit 4000l planen?
      • 9

      • # 128067

      Nordlys wrote:

      Bahnhof wrote:

      Der eine läuft mit 3000l Puffer, was bei geringer Abnahme der Verbraucher etwas Geschick erfordert, was die Holzmenge angeht. Geheizt wird mit Buche.
      Wie meinst Du das, "etwas Geschick erfordert?" Wird der 3000l Puffer mit dem BMK 30 schnell zu voll, wenn er noch nicht richtig runtergekühlt war? D.h. eher mit 4000l planen?
      Genauso sieht es aus. Wenn er bei wenig Abnahme mit Buche voll macht, wird es in der letzten guten Stunde sehr eng im Puffer. Das geht wirklich nur, wenn der gesamte Puffer auf <35 Grad steht.
      • 10

      • # 128078
      Hallo Christoph,

      Das klingt nach einer Konfiguration wie bei mir:
      "Die zweite Anlage hängt an einem 5000l Pott. Ist ein relativ kleines Haus, daher heizt er selbst bei 10 Grad im Minus nur alle 3 Tage. Das ist natürlich nobel.....
      Er heizt mit Allem was kommt, da eigener Wald.
      Frag einfach wenn du was wissen willst. Hab mit beiden noch ab und an Kontakt"

      Gut, ich hab kein kleines Haus aber auch 5000 Liter Puffer. Hat er da einen BMK 30 oder gar den 40er? Wenn er den großen hat, bekommt er dann mit einer Ladung den Puffer fast voll?
      Ich hab ja auch eigen Wald und werde alles heizen was so fällt aber das meiste ist eh Fichte.
      Nun steht bei mir die Wahl an, zwischen Guntamatic BMK 40, Windhager LWP 365 und ETA SH 40. Alle sind ähnlich groß und jeder Kessel hat so seine Besonderheiten. Wobei der BMK natürlich aufgrund seiner Bauform herausragt. Find das Thema mit dem Grobhack halt auch interessant.
      Aber der Windhager hat halt die schöne Regelung nach Brennraumtemp. Mein HB meinte aber das ihm der LogWIN wesentlich teurer angeboten wurde als der ETA. Nun wartet er noch auf das Guntamatic Angebot.

      Gruß
      Frank
      • 12

      • # 128119
      Zwei Fragen:

      1.
      Haben die HV-Besitzer die einen 3000l Puffer haben und dennoch "mit Geschick" heizen müssen um den Puffer nicht zu überladen, Heizungssysteme mit hoher Vorflauftemp. (Heizkörper) oder Heizsysteme mit niedriger Vorlauftemperatur (Fußboden/Wandflächenheizung)?

      Bei Heizkörpern kann man den PS ja längst nicht so weit entleeren, wie bei Flächenheizung, oder?

      2. Wie lange ist die theoretische Lebensdauer von einer BMK-Brennkammer (Feuerbeton)? Hat da jemand schon praktische Erfahrungen gemacht?

      Danke,
      Bernhard
      • 13

      • # 128128

      Nordlys wrote:

      Zwei Fragen:

      1.
      Haben die HV-Besitzer die einen 3000l Puffer haben und dennoch "mit Geschick" heizen müssen um den Puffer nicht zu überladen, Heizungssysteme mit hoher Vorflauftemp. (Heizkörper) oder Heizsysteme mit niedriger Vorlauftemperatur (Fußboden/Wandflächenheizung)?

      Bei Heizkörpern kann man den PS ja längst nicht so weit entleeren, wie bei Flächenheizung, oder?

      2. Wie lange ist die theoretische Lebensdauer von einer BMK-Brennkammer (Feuerbeton)? Hat da jemand schon praktische Erfahrungen gemacht?

      Danke,
      Bernhard
      Zu 1:
      Beides. Heizkörper und FuBo.

      Wenn der Heizkreis gut abgeglichen ist und auf sen Wärmebedarf des Hauses angepasst ist, kann man mit beiden Varianten weit runter fahren. Ich hab 23 Heizkörper, 350qm Flächeund dich meist 25-30 Grad Rücklauftemperatur. Gehts deutlich über 30 oder Höher, ist entweder ein HK abgedeckt (meine Mum trocknet gern Wäsche grrr) oder es steck in einem der Oberen Luft und sorgt somit für einen Kurzschluss.
      Aktuell sieht es so aus
      Files
      • 14

      • # 128163
      Ich komm nochmal zur Anfangsfrage zurück... Bei uns im Nachbardorf hat jemand einen seit ca. 15 Jahren. Defekt bis jetzt: 1 Klappenantrieb (teilweise selbst verschuldet), nach ca. 10 Jahren vorsichtshalber den Brennraum getauscht.
      Ich hab mir auch viele Kessel angeschaut und für den BMK 20 mit 3000l Puffer entschieden. Ja man muß manchmal bloß ein halbe Füllung einlegen, aber daran gewöhnt man sich.
      Wenn man wenig über einen Kessel in Foren ist das ja auch gar nicht schlecht. Da gibt es kaum Leute die schlechte Erfahrungen gemacht haben.
      Eine Sache noch vergessen... Besonders gut... Seitlicher Abbrand- damit ist es relativ egal welche Form das Holz hat, Hackschnitzel oder gar Späne. Auch gut der Aschekasten- brauchst du nirgends rumkratzen oder saugen.
      • 15

      • # 128378

      Nordlys wrote:

      Zwei Fragen:

      1.
      Haben die HV-Besitzer die einen 3000l Puffer haben und dennoch "mit Geschick" heizen müssen um den Puffer nicht zu überladen, Heizungssysteme mit hoher Vorflauftemp. (Heizkörper) oder Heizsysteme mit niedriger Vorlauftemperatur (Fußboden/Wandflächenheizung)?

      Bei Heizkörpern kann man den PS ja längst nicht so weit entleeren, wie bei Flächenheizung, oder?

      2. Wie lange ist die theoretische Lebensdauer von einer BMK-Brennkammer (Feuerbeton)? Hat da jemand schon praktische Erfahrungen gemacht?

      Danke,
      Bernhard


      zu 1
      gestern bei -12Grad hab ich 1,5 Füllungen Eiche verbrannt und mein 2000L Puffer war nur ca halb voll weil die Heizung so viel abgenommen hat. Ich bin aber auch mit 0,5 Füllungen schonmal fast über das Ziel hinausgeschossen als es wärmer war.

      Ich will damit sagen, man muß immer überlegen wieviel Holz rein darf


      zu 2
      Das hängt auch von der Nennleistung ab, je höher die Nennleistung, desto eher geht die Brennkammer kaputt. Gerissen ist sie schon beim ersten Abbrand, das ist wohl normal.

      Wenn sie kaputt ist, dann Klappe auf, alte Kammer rausziehen, aussaugen, neue Kammer reinschieben und weiter geht die wilde Fahrt. Ist also nicht allzu kompliziert.


      Gruß
      Volker
      • 16

      • # 129859
      Hallo,
      ich habe anfangs mal das Holz abgewogen,
      geht aber eigentlich auch nur wenn du ein wenig Gefühl für die Abnahmemengen hast.
      Ansonsten kannst du knapp sagen bei 2000l Puffer 10° Erhöhung 5 Kg Fichte eher 6-7.
      Wenn es Kalt ist und die beiden Heizkreise mit 60° im Vorlauf fahren dann kannst du auch mit 10 Kg rechnen.
      Ich habe neben dem Ofen eine Tabelle liegen wo ich immer eintrage von % bis % und wie viel liter Holz das waren.
      Zum Schluss trage ich immer noch rein welche Art Fichte, Buche usw. dann hast du schon mal eine grobe Richtung.

      Gruß Lutz

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