Fischer: Fischer GA-TX 40 mit SX-11 Grenzwerte und Temperatur viel zu hoch

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      • # 157968

      Fischer: Fischer GA-TX 40 mit SX-11 Grenzwerte und Temperatur viel zu hoch

      Hallo zusammen,
      ich habe ein Problem mit meinen Fischer Kessel. Der ist ung. 20 Jahre alt und hat bei der Messung viel zu hohe CO Werte und die Temperatur viel zu hoch. Habe den Kessel ganz sauber gemacht und trotzdem hat sich nichts verändert. Der Schamott-Nachverbrennungskanal ist unten zerbröselt, war aber schon bei der Messung vor zwei Jahren nicht viel anders.
      An was können diese hohen Werte liegen. In Anbetracht des Alters ist es dann auch eine Frage ob investieren oder erneuern.
      Bin aus dem Raum Rosenheim und würde den Kessel auch von einer Firma anschauen lassen, die sich damit auskennt und die Anfahrt nicht gleich fast tausen € kostet.
      Danke schon mal für eure Infos
      HerbertFischer GA-TX 40 mit SX-11 Grenzwerte und Temperatur viel zu hoch
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      • # 157975
      Hallo,

      Wenn das mal bei einem 20 Jahre alten Kessel so einfach wäre.
      Rosenheim? Dazu fällt mir ein da habe ich mal ein paar Wochen bei HARO gearbeitet.
      Ist schon ein wenig her.

      Was meinst du mit Temperatur zu hoch?
      Welche Temperatur?
      In welchem Bereich sind die Messwerte?

      Die grundsätzlich Frage ist halt ob du das Ding noch einmal reparieren willst?
      Seit dieser Zeit haben die Hersteller viel geändert, auch die elektrische Regelung, um die Messwerte besser zu erreichen.

      mfg
      HJH
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      • # 157976

      Fischer: Fischer GA-TX 40 mit SX-11 Grenzwerte und Temperatur viel zu hoch

      Hallo, den Schamottkanal gibt es neu, den hatten wir erst vor kurzem bestellt.
      Der Kessel hat sehr viele Einstellmöglichkeiten der Luft, wenn dein HB Restsauerstoff, CO und Abgastemperatur messen kann sollte der Kessel die Messung schaffen.
      Ist halt eine Spielerei, aber prinzipiell kein Problem.

      Viele Grüße
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      • # 157990
      Ich hab die Messung beim Selbigen erst hinter mir. Mit den jetzt gültigen Grenzwerten kam er noch gut durch. In 2 Jahren sind dann glaub die Bimschv 1. Stufe fällig. Die CO2 werte hätte er da jetzt auch noch nicht geschafft, der Kaminkehrer ist aber zuversichtlich. Er sagt da kann man noch sehr viel optimieren. z.B. die Zeit des Messens (Anfang, Mitte, Ende Abbrand...) Luftschieber etc. Bei meinem ist eher das Problem, dass er nach 16 JAhren von innen beginnt durchzurosten.

      Gruß aus Oberschwaben
      Schorsch
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      • # 157991

      hobara wrote:

      Hallo, den Schamottkanal gibt es neu, den hatten wir erst vor kurzem bestellt.
      Der Kessel hat sehr viele Einstellmöglichkeiten der Luft, wenn dein HB Restsauerstoff, CO und Abgastemperatur messen kann sollte der Kessel die Messung schaffen.
      Ist halt eine Spielerei, aber prinzipiell kein Problem.

      Viele Grüße
      Hallo,

      hast du uns die Bezugsquelle?
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      • # 157994

      Bauernhof wrote:

      hobara wrote:

      Hallo, den Schamottkanal gibt es neu, den hatten wir erst vor kurzem bestellt.
      Der Kessel hat sehr viele Einstellmöglichkeiten der Luft, wenn dein HB Restsauerstoff, CO und Abgastemperatur messen kann sollte der Kessel die Messung schaffen.
      Ist halt eine Spielerei, aber prinzipiell kein Problem.

      Viele Grüße
      Hallo,

      hast du uns die Bezugsquelle?
      Direkt bei Fischer.

      Viele Grüße
      • 7

      • # 158011
      Danke mal für die Antworten.
      Die Messung wurde am Kaminrohr über dem Gebläse genommen. CO Wert über 30.000 vorher bei 1.000 die Temperatur hatte gleich 250-300 Grad und der Fühler beschlagen vom Kohlenmonoxid.
      Würde gerne den Kessel noch ein paar Jahre weiter betreiben. Sollte das ganze aber ins Uferlose gehen, Schmeiße ich ihn raus
      Meine Überlegung:
      Der Kessel ist ja ein Holz-Vergaser
      Wenn der nicht mehr die Vergasung erzeugt, dann liegt das an verschiedenen Möglichkeiten. Da unser Kessel aber wehnig elektronik und keine Lamda besitzt, so müßte nach meiner Überlegung ein guter Fachmann erkennen, wo ein Fehler liegen kann. Wenn zB. der Schamott-Nachverbrennungskanal zur Vergasung beiträgt, dann ist das schon ein Prunkt. Ob es dann noch bei der Elektronik lieben kann ist die Frage. Eigentlich ist ja nur der Stellmotor für die Primärluft vorhanden.
      Würde den Schamott kaufen und einbauen und mir dann ein Meßgerät besorgen und das genze Durchmessen.
      Kann mir jemand ein einfaches Meßgerät empfehlen, das ich mir dann gebraucht besorgen könnte?
      Bin schon mal gespannt, ob jemand eine gute Idee hat.
      Bis dann
      Herbert
      • 8

      • # 158024
      Hallo,

      Zum Verbrennen von Holz benötigt man:
      1. Temperatur > 605°C (das ist die Zündtemperatur von CO) besser >700°C,
      2. Turbulenz zur guten Vermischung von Brenngase und Verbrennungsluft,
      3. Time, also Ausbrandzeit bis zum Eintritt der Brenngase in die Wärmetauscherflächen.
      Da kommt dann deine zerbröckelte Keramik ins Spiel.
      Wenn die Gas nicht auf Temperaturgehalten werden ist das schlecht.
      Auch könnte es sein das du mit zu viel Primärluft fährst.
      Das muss man halt mal richtig einstellen.

      mfg
      HJH

      Post was edited 1 time, last by HJH ().

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      • # 159021

      Herbert wrote:

      Der ist ung. 20 Jahre alt und hat bei der Messung viel zu hohe CO Werte und die Temperatur viel zu hoch.
      moin Herbert
      mein Bruder hat nen 98/99er Fischer GATX mit der sx11"steuerung"(buderus)
      2010 mit ner sek.luft-Regelung nachgerüstet, (LambdaCheck + stellmotor/trafo) unter 400€

      wenn die BrennraumKeramik ca/über100 meter Holz verarbeitet hat,
      wird die Verbrennung 'bescheidener',
      die Einlaßöffnung vom Füllraum zum Brennraum ist dann zu weit geworden
      >zu viel Gasdurchsatz ( ca 500€ für den 25kw Brennraum )


      wieviel Holz hat dein Fischer seit dem letzten Brennraumwechsel 'durchgezogen' ?

      Gruß Heinrich
      gse40atmos
      LC.>Gust-Tronik>.BR-Temp.Regler
      4100L Puffer
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      • # 159059
      Hallo Heinrich,
      ich hab jetzt ja erst mal den TÜV bekommen für meinen Fischer. So wie du das schildert mit der Öffnung zum Füllraum sehe ich das auch, außerdem fehlt auch die Schräge in die Brennkammer und die Flammen gehen nicht mehr so schön ruhig und gleichmäßig nach oben. Die Brennkammer wäre ja relativ einfach aus Schamottsteinen und -Röhren nachzubauen. Wäre das einen Versuch wert? Was meint ihr?

      Gruß Schorsch
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      • # 159326
      Hallo zusammen,
      hatt heute ein freudiges Erreignis.
      Der Kessel wurde von unserer Heizungsfirma gemessen. Zuerst waren die Werte noch zu hoch. Nach der Einstellung der Luft (Primär-Sekundär-Tertiär) hat sich das Ganze bis zu einem CO-0 Wert von 591 ppm eingependelt. Jetzt fehlt nur noch die Abnahme vom Schornsteinfeger.
      Zur Probe habe ich eine 8 mm Stahlplatte mit den simulierten Ausschnitten der Einströmdüse vor die Öffnung gestellt und beim kaputten untersten Schamattestein einfach einen Schamottestein in der Mitte als Trennung dahinter eingebaut.
      Im Sommer will ich den unteren Schamottestein neu ausgießen bzw. aufbauen.
      Die Kosten gehen so in Richtung null, nur die Messung wird dann in Rechnung gestellt.

      Liebe Grüße an alle und herzlichen Dank
      Herbert
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      • # 176053
      Hallo Herbert,
      falls du hier noch mitliest. Mein Fischer TX 40 hat letzte Woche tatsächlich die Messung bestanden. Mit den ersten Schamottekammern sogar. Dicht ist er nun auch schon 2 Jahre. Ich bin begeistert. Ich denke ich werde mich demnächst vielleicht doch noch nach einer neuen Schamottekammer bemühen.

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