Orlanski: Orlan 60 kW bin am verzweifeln

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      • 1

      • # 164544

      Orlanski: Orlan 60 kW bin am verzweifeln

      Hallo
      Nach langer Abstinenz mal wieder was von mir
      Bin mit einem 60 kW orlan Kessel eines guten Freundes beschäftigt ihn richtig rund laufen zu lassen .
      Ich selbst hab ja ein lopper und ein Atmos beide laufen bis auf das Übliche recht ordentlich .
      So nun das Problem Kessel Schein zu wenig Leistung zu haben .zumindest wenn ich hier mit meinen beiden vergleiche .
      Bestand : orlan 60 kW Kamin da 12 Meter hoch (hmm ok )
      Rücklaufanhebung über Mischer steht be 62 grad
      Puffer 2 x 2200 Liter (hydraulisch scheinbar alles in Ordnung )
      Ladepumpe ist eine Wita 25/75 effizienzpumpe vergleichbar mit einer 25/60 grundfos standartpumpe
      Stellung 3
      Kessel kommt schlecht auf Temperatur bzw Puffer werden nicht mehr wie ca 65 grad warm .

      Dann hab ich die pumpeneinschalttemperatur erhöht damit er in kurzen Schüben wenigsten ansatzweise 75 grad dort hereinbekommt .Steht jetzt auf 83 grad
      Ladepumpe hab ich auf Stellung 2 gebracht .Rücklauf erstmal so gelassen .
      Er läuft und schwenkt nicht groß hoch nach pumpenstart also die Lüfter laufen durch .
      Nachdem die Pumpe bei 83 einschaltet schaltet sie bei 5 grad Differenz ja aus .jedoch schwenkt der Kessel nochmals bis fast 72 grad runter .
      Das kann ja nicht normal sein oder ?dann braucht er locker geschätzte 20 min um da wieder auf 83 zu kommen .
      Sollte ich die Ladepumpe noch weiter drosseln ,dann hab ich bedenken das der Kessel nachschwingt und in den notaus geht ...
      RTL auf 70 war vorher mal das hätte auch nichts wirklich gebracht .
      So dann noch Brennraum hat Glanzruß aber nicht immens viel es würde besser als der Kessel gegen 85 grad kam . Klappe hinten scheint dicht zu sein
      Ob da mit der Lufteinstellung was nicht stimmt .ob da wohl gar keine Vergasung zu Stande kommt
      Aber geht ja auch nicht denn würde er ja durchgehend schwarz räuchern .
      Aber ich sehe da nie einen glühenden Stein egal wann ich sachte reinschaue .ich höre auch kein Bullen wie bei meinem Atmos .
      Ich hoffe das mir einer weiterhelfen kannOrlan 60 kW bin am verzweifeln
      • 2

      • # 164547
      Hydraulisch in Ornung meinte ich so
      Der Puffer ist der hydraulische Nullpunkt das haut hin .
      Nur was ich als Phänomen bei mir feststellte ich habe einen zusätzlichen Puffer verbaut und hatte vorher immer im schön sauber 83-85 grad ,jetzt mit zweitem dran sind da nur noch 70 warum ? Keine pumpenverstellung keine geänderte rücklauftemperatur ..
      Oder schiebt der wirklich erst alle Puffer gleichmäßig auf 70 und dann Stück für Stück auf 80 und mehr ...hmm schon eigenartig ..
      • 3

      • # 164548
      Hallo!

      Der Kessel hat ein Thermovarventil als RLA oder was?
      Egal welche Pumpenstufe du gewählt hast, sollte die RLA für eine Mindesteinlasstemperatur von mehr als 65C° in die Puffer sorgen.
      Gängig währe min.72C°.
      Optimal zwischen 76-83C° .

      So gesehen währe die Lösung simpel.Patrone tauschen...
      • 4

      • # 164550
      Rücklaufanhebung über ein dreiwege Mischventil Erbe mit Regelung diese Regelung würde auch die Pumpe steuern ,jedoch wird diese von der ekoster2 her eingeschaltet.
      Ich habe 75 70 und 62 ausprobiert es bringt keine wirklich zufriedene Änderung
      Ich nehm sie morgen mal auf 75 und schau was passiert melde mich dazu am Abend nochmal .
      Hallo Randy du meinst sicher 65 in den Kessel in die Puffer soll eine Vorlauftemperatue von min 75-80.
      • 5

      • # 164552
      @ hopfenhof ,
      Feuerleistung muss ein Holz Vergaser Kessel in der Regel von Startweg bringen, egal bei welcher Temperatur.
      Ich würde mal die primär u. sekundär Luftwege kontrollieren, gegebenenfalls vorsichtig mit Pressluft ausblasen.
      Ich tippe auf zugesetzte primär Luftwege. Meiner fährt im Kaltstart von 22°C in 33 Minuten auf 72°C (Laddomat öffnet) hoch.
      .
      .., noch viel Erfolg
      • 6

      • # 164563
      @Feueresel
      So ist es bei meinen beiden auch ähnlich
      Luftzufuhr
      Ist denn ein Lüfter für sekundär und einer für primärluft ?
      Ich glaube auf bild n im Forum gesehen zu haben,das die Lüfter abgeschraubt werden um die Kanäle zu reinigen ,oder ?
      Da sehe ich dann wohl auch Schraube und schiebemechanismus .
      Im allgemeinen denke ich ist es ja besser wenn eine Ladepumpe eher langsam läuft um den Puffer nicht zu verwirbeln .
      Also gelte wohl : so schnell wie nötig und langsam wie möglich ...
      Ich wollte bei meinem lopper seinerzeit eine 1-10 Volt Steuerung montieren damit sie temeraturmäßig läuft .hab es aber dann doch wieder verworfen .
      • 7

      • # 164569
      @hopfenhof
      jeder Kesselhersteller versucht seine eigene Strategie seinen Kessel optimal zu konstruieren.
      Im Grunde kommt es nur darauf an, die richtigen Wege zum Erfolg zu finden. Somit kommen die unterschiedlichsten Lösungen zustande.
      Wie der genaue Aufbau bei dem Kessel, der zur Zeit gestört ist, entzieht sich zu Zeit noch meinem Wissen, aber alle verfolgen das selbe Ziel...
      Wie der Weg so das Ziel. Also wenn der Hersteller die primär Luft mit einem Lüfter steuert, muss dass natürlich alles auf Funktion geprüft werden... Der Fehlerteufel steckt im Detail.
      Am besten fängt man bei der Fehler suche mit dem einfachsten an.
      Zum Beispiel Ofenrohr und Kamin frei, alle Lüfter am Kessel und Pumpen in betrieb... Auch kann man überlegen wann das Problem zum ersten mal aufgetreten ist, plötzlich oder schleichend...
      • 9

      • # 164593
      Lüfter laufen beide ich habe jetzt rücklauftemperatur auf 72 grad gesetzt
      Die Ladepumpe auf Stufe 2
      Pumpenstart auf 73 grad (finde ich eigendlich noch zu viel )
      Beide Lüfter außen das Blech ca 20 %geschlossen .
      Er produzierte wohl scheinbar Zuviel Gas es kam zu diesen Verpuffungen .
      Außerdem bekommt die feuerraumtür und der Brennraum schoneinmal weiße Ansätze ....;-) .und kein glanzruß
      Was ja schoneinmal ein kleiner weg zur Besserung ist .
      • 10

      • # 164596
      Wenn es zu Verpuffungen kommt, ist in der Regel der Gasanteil, im noch lauen Brenngasgemisch zu gering. Da sollte man sich mal Gedanken über das richtig eingelegte trockene Holz, im unteren primär Brennraumbereich machen, um schneller auf Temperatur zu kommen.
      Dort mal die schmäleren nicht zu dicht legen - mit kleine Zwischenräumen So kommt das Grundfeuer die Glut besser in Fahrt, gleich als nächstes braucht man beim Holz nicht mehr so wählerisch sein. Die beste Luftmengeneinstellungen muss man nach und nach herausfinden. Zu viel oder wenig Kesseldurchzug kehrt sich ins Gegenteil um. Gut Feuer braucht seine Zeit. Man sollte sich angewöhnen, zur gewohnten Holzbestückung, die dazu bewährte Grundeinstellung raus zu finden und beim dann zusammenpassenden zu bleiben.
      • 11

      • # 164609
      Moin
      Soweit ist das schon klar ,
      Kamin und Ofenrohre frei in Ordnung
      Scheinbar kam der Prozess schleichend .
      Bevor weiter an der hydraulischen Seite gedreht wird muss er erstmal richtig brennen .
      Da geht es schon los ...
      Heute habe ich erst einmal RLT hochgenommen was soweit ein Erfolg darstellte das die Kessseltemperatur schoneinmal stieg .
      Dann kommt noch eine Frage vorne zwei Lüfter welcher ist für sekundär und welcher für primärluft ?
      Aus dem rechten (wenn ich draufschaue) kamen in unregelmäßigen Abständen von ca 20-30 Sekunden Verpuffungen raus .sogar so das sich die Blechverkleidung wo die Lüfter fest sind mit bewegte .
      Dann habe ich die linke Seite die Schaufel etwas weiter geschlossen und dann hörte es auf .wobei ich natürlich nicht sagen kann ob die Flamme noch da war ....
      Da wäre ein Schauflers unten schön ...
      Irgendwie dümpelt er immer nur um 75-78 grad herum .
      Heute Abend dann habe ich RLT auf 74 genommen ,dann stieg auch die Kesseltemperatur auf 80.
      Allerdings immer die Ladepumpe auf 2 gelassen .
      • 13

      • # 164619
      Die beiden Gebläse schaufeln die Luft in den gleichen Raum.
      Hinter den Gebläseöffnungen befinden sich Rückschlagklappen.
      Schau ob die gängig sind.
      Am besten schraubst du das ganze Lüfterblech runter.
      Da drunter sind auch noch die Primärluftklappen .
      Sekundär kann von aussen eingestellt werden.
      Gruß Jürgen
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      • 15

      • # 164622
      ..., die richtige sekundär Lufteinstellung ist besonders wichtig, ist die Menge zu groß, reist die Düsenflamme ab und es kann zu Verpuffungen kommen.
      Zum testen eher mal etwas weniger sekundär Luft, später dann in kleinen schritten weiter auf, bis die Flamme zu flattern anfängt, dann wieder einen Hauch zu. Probieren geht über Studieren.
      • 16

      • # 164624
      Meine Meinung ist ja fast,das der Kessel sogar gar nicht vergast sondern einfach nach unten brennt .geht so etwas ?
      Bei meinem lopper hört man richtig wie das Gas in der Düse zündet manchmal prüft er kurz 2-3 mal und dann hört man deutlich das die Düse zündet es böllert dann regelrecht .nach kurzer Zeit ist dann die Brennkammer leuchtend rotorange.
      Bei meinem Atmos sehe ich es nicht aber bilde mir ein,das das bollern beim leichten öffnen der Fülltüre darauf hindeutet das auch er durch die Düse das Gas verbrennt .
      Allerdings ist das der untere Brennraum (ich hab ja da nur den Dachstein) nicht feuerrot aber er bollert.
      Beim Orlan höre ich nichts und finde auch dass er viel Asche dort drin ist. Nach einem Tag ist der gesamte düsenstein unten zu regelrecht voll .
      Da kann doch nichts vergasen ,oder ?
      • 17

      • # 164629
      Wenn dein Kessel oben schon alles in Flammen setzt, bleibt für unten kein brauchbares Holzgas mehr übrig. Die primär Luft sollte eigentlich nur im oberen Boden - Bereich zugeführt werden. So kann sich das darüber befindliche Holz nicht so leicht mit offener Flamme entzünden.
      Wichtig ist in diesem Bereich nur Hitze bei Sauerstoffmangel.
      So entsteht hochwirksames Holzbrenngas für die Brennerdüse.
      Wenn man den genauen etwas diffizilen Werdegang verstanden hat, tut man sich anschliessend und im gesamten viel leichter. :fluch:
      Und wie sieht es bei deinem Kessel mit dem Rauchgasabzug aus, ist der bei geschlossener Brennraumtür auch dicht ?
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      • # 164632

      Holzfreund5 wrote:

      Hallo Feueresel,
      Ich sehe das genauso wie du!!

      In deinem Profil steht, dass du deinen Brennraum selbst gestaltet hast. Das interessiert mich sehr. Vielleicht könntest du darüber berichten.
      Mfg Tilo
      Meiner Meinung nach gilt es, die im unteren sekundär Brennraum, also dort die unkontrollierte Abgasrückführung zu begrenzen. Damals als ich meinen geteilten Brennraum vorgestellt hatte, wurde dieses Konzept von anderen ausgiebig getestet und teils übernommen.
      Mich selbst störte daran das erschwerte entnehmen der Asche.
      So habe ich nicht geruht, bis ich ein weit besseres Konzept gefunden hatte.
      So kann das Feuer im unteren Brennraum viel freier atmen und mein Kessel spielt so in einer besseren Liga.
      In der Weiterentwicklung steckte der Teufel buchstäblich im Detail - aber ich wusste, dass ich den Weg finden werde und so kam eine Erkenntnis zur Anderen.
      • 22

      • # 164646

      hopfenhof wrote:

      Das probiere ich heute mal aus und schaue gleich mal ob der Weg auch wirklich frei ist
      Hab da ja dolles gelesen von PVC Röhren und und und
      Das zusätzliche drumherum, würde ich erst mal nicht überbewerten, dass sind allen nur Feinheiten. Obwohl solche Feinheiten entscheidend sein können. Fast jeder Stückholzheizer kennt das Problem, das sich ein Abbrand von Anfang an in die falsche Richtung entwickel, bei einem mehr beim andern weniger. Die Ursachen können vielfältig sein. Beim Atmos zum Beispiel empfehlen sie, erst mal ein stabiles Grundfeuer zu legen und später erst den Kessel voll aufzulegen, dass ist halt aufwendig und Zeitraubend :(
      Um solche anfangs erwähnten Ausrutschern, von Anfang an entgegenzuwirken, hab ich mir Gedanken gemacht. Übrigens ist der Kesselstart beim original Atmos, erst mal in die falsche Richtung gelaufen, hilft am besten das Spiel mit der Anheizklappe, um das Grundfeuer über dem Brennraumboden wieder zu entfachen. Also der Vorgang geht so:
      Anheizklappe wird kurz gezogen, primär Luft strömt vermehrt unten in den Holzvorrat und heizt diesen dort direkt und auch nach oben und unten hin an. Um das Ganze nicht zu übertreiben die Anheizklappe wieder schließen, gleich danach hört man die kräftige sekundär Flamme, sollte die wieder zusammenbrechen, den Vorgang so lange wiederholen bis sich die die Glut, oben über dem Brennraumboden richtig entwickel hat und dadurch unten die sekundär Verbrennung dauerhaft stabil ablaufen kann...
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      • # 164650
      Der Kaminzug ist auch sehr wichtig. Meiner ist fast 17 meter
      Bei meinem atmos dc75 se geht es völlig schmerzfrei ab .ich mach da gar nichts mit. Kleinem Holz einfach Holz rein Part Spritzer grillanzüder rauf anzünden vollmachen Klappe zu wenn ich dann die obere Klappe verließe dann schlägt die Flamme sofort nach unten um um er bollert meistens schon innerhalb von 30 Sekunden los .
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      • # 164652
      Und hier noch ein Nachtrag zu meinem vorausgegangenen.
      Habe eben meinen Kessel gestartet und dieses mal bewusst und aufmerksam die Anheizklappe (Rauchgasklappe) eingesetzt.
      Also Lüfter - Leistung auf 100% eine Lage trockenes Anmachholz, darüber zwei Schaufeln Hackschnitzel, dann jeweils ein mittel prächtigen Holzscheit rechts und links. Jetzt mit einer Zeitungslunte die Hackschnitzel von oben genau über dem Düsenfenster anzünden - so zieht das Feuer samt Rauch nach unten ab. Jetzt drei passende Holzscheite über die Hackschnitzel. Wichtig Erkenntnis: Um die gleich am Anfang entstehende Glut nicht gleich mit durch die Brennerdüse zu ziehen jetzt die Anheizklappe auf, so wird der Sog nach unten gedrosselt und der anfangs mögliche Rauch im oberen Brennraum abgezogen. Bei alledem ist die kräftige Düsenflamme deutlich zu hören. So kann man sich 10 Minuten und länger Zeit lassen den Kessel voll aufzulegen. Interessant dabei ist auch das dabei im Füllraum keine Rauchentwicklung mehr stattfindet. Da ich heute Restholzstücke zwischen 20 bis 30cm lang eingelegt habe, hat dieser Vorgang 10 Minuten gedauert. Danach habe ich die obere Brennraumtür geschlossen und gleich danach auch die Anheizklappe und den Rauchgaslüfter jetzt auf 50% Leistung. Warum das Teil Rauchgaslüfter genannt wird, ist wohl noch aus alter Zeit. Bei meinem entsteht überhaupt kein Rauch mehr, also ist es ein Abgaslüfter. Inwieweit meine Änderungen an den Brennräumen zu diesem guten Ergebnis beitragen, kann ich im Nachhinein nur schwer Beurteilen, derweil die Entwicklung nur Schrittweise über einen langen Zeitraum erfolgt ist. Das ist nur eine Info aus meiner Sichtweise, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

    Webutation