Planung einer neuen Heizungsanlage - Kombikessel mit bestehender Ölheizung in 09xxx - WildOne

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      • 26

      • # 170200

      WildOne wrote:

      Nun stellt sich mir die Frage, ob es wirklich notwendig ist im Sommer den Kessel anzuwerfen um WW zu erzeugen. Dabei bin ich auf Warmwasserwärmepumpen (WWWP) gestoßen. Diese können in der kalten Jahreszeit über einen separaten Kesselanschluss das Brauchwasser über den Kessel erwärmen und im Frühjahr/Sommer/Herbst könnte die Wärmepumpe laufen und dafür meinen überschüssigen PV-Strom nutzen. Damit könnte ich mir den 800L Hygieneschichtspeicher sparen und gegen einen normalen, günstigeren Pufferspeicher wie 3. ersetzen.
      Hallo,

      deine Vorraussetzungen sind für eine BWWP Ideal. Eine Legionellengefahr im Privathaushalt gibt es nicht und gab es nie.

      Meine Dimplex läuft bis heute störungsfrei und völlig unauffällig.
      Grüsse

      Volker

      -altes Bauernhaus 280m² etwas gedämmt, DC40GS
      -2x2750l ex Gastanks als Puffer, mit Stroh gedämmt im Holzverschlag, Anlage in 5/4" Schwarzrohr geschweißt
      - Centramischer als RLA, WMZ, gemauerter 25x25cm Schornstein, ca.6,5m hoch, alles in der Garage, 20m Fernwärmeleitung
      -Solar seit Sep.2013, Direktwasseranlage, 20m² "Wuxi-Wankang" Heatpiperöhren, 60°, fast Süden, Resolregler "Deltasol BX", WMZ über "Grundfoss Dirkt Sensors"
      -Brauchwasserwärmepumpe seit Sep.2014, Dimplex BWP30HS
      • 28

      • # 170298
      Hallo,
      ich kann nur für meine Dimplex sprechen. Die wurde auch lange Zeit in in blau unter Buderuslaibel vertrieben. Dimplex hat viel Erfahrung mit Wärmepumpen. Ich hatte bis jetzt keinerlei Probleme.
      Es gibt auf dem Markt eine große Auswahl, ob nun Edelstahltank, aussen oder innenliegender Wärmetauscher oder unterschiedlich umfangreiche Steuerungen, du musst das für dich passende raussuchen. Im Grunde ist das einfache Kühlschranktechnik die nur andersrum funktioniert.

      Eine BWWP entfeuchtet den Raum in dem sie steht und kann im Sommer mit ihrer Abluft bis zu 10m entfernte Räume kühlen.
      Grüsse

      Volker

      -altes Bauernhaus 280m² etwas gedämmt, DC40GS
      -2x2750l ex Gastanks als Puffer, mit Stroh gedämmt im Holzverschlag, Anlage in 5/4" Schwarzrohr geschweißt
      - Centramischer als RLA, WMZ, gemauerter 25x25cm Schornstein, ca.6,5m hoch, alles in der Garage, 20m Fernwärmeleitung
      -Solar seit Sep.2013, Direktwasseranlage, 20m² "Wuxi-Wankang" Heatpiperöhren, 60°, fast Süden, Resolregler "Deltasol BX", WMZ über "Grundfoss Dirkt Sensors"
      -Brauchwasserwärmepumpe seit Sep.2014, Dimplex BWP30HS
      • 29

      • # 170705
      Hallo WildOne,

      ich plane eine ähnliche Heizungsanlage wie du und habe dazu auch einen eigenen Thread gestartet.
      Mein Problem ist, dass es in meiner Nähe (nördliches Ruhrgebiet) kaum Heizungsbauer mit entsprechender Erfahrung finden kann.
      Bisher habe auch nur ein konkretes Angebot bekommen, siehe:
      Planung einer neuen Heizungsanlage - Neue Heizung mit Scheitholz-Pellet-Kombikessel und Solarthermie (10qm Röhrenkollektoren) - ThomasR
      Der Preis der Anlage scheint mir doch recht hoch zu sein.
      Hast du auch schon Angebote von Heizungsbauern und in welchem Bereich bewegen die sich?

      VG

      Thomas
      • 30

      • # 170713

      WildOne wrote:

      Liebe Holzheizer,

      die Planungen schreiten voran. Allem Anschein nach wird es ein Fröling SP Dual mit 28 kW / 2600 L Pufferspeicher aufgeteilt in:

      1. 800L Hygieneschichtspeicher mit integriertem Brauchwasserwärmetauscher
      2. 1000L Pufferspeicher (bereits vorhanden)
      3. 825L Pufferspeicher
      Nun stellt sich mir die Frage, ob es wirklich notwendig ist im Sommer den Kessel anzuwerfen um WW zu erzeugen. Dabei bin ich auf Warmwasserwärmepumpen (WWWP) gestoßen. Diese können in der kalten Jahreszeit über einen separaten Kesselanschluss das Brauchwasser über den Kessel erwärmen und im Frühjahr/Sommer/Herbst könnte die Wärmepumpe laufen und dafür meinen überschüssigen PV-Strom nutzen. Damit könnte ich mir den 800L Hygieneschichtspeicher sparen und gegen einen normalen, günstigeren Pufferspeicher wie 3. ersetzen.

      Was sagt ihr dazu bzw. hat jemand Erfahrungen mit WWWP ?
      Hallo WildOne,

      ich habe auch eine Dimplex WWWP, die mir April bis Anfang November via PV Strom Warmwasser bereitet und den Keller schön trocken hält. Im Heizbetrieb wird sie dann vom HV beladen.
      Funktionert bei mir prima. Ist eine sehr einfache Lösung, und nahezu wartungsfrei. Und die Heizung hat ganz lange Sommerpause.

      gruss
      hasso
      • 31

      • # 170728
      Hallo,

      die Idee an sich ist ok. Aber nur was den Sommerbetrieb betrifft. In der Heizperiode einen 300 ltr.-Speicher mit Pufferwasser zu erhitzen ist aufgrund der bekannten Nachteile (Durchmischung, Minderung des nutzbaren Energiegehalts in den Puffern) eher schlecht. Mir scheint, dass diese Nachteile immer häufiger ausgeblendet werden.
      Ja, Volker ich weis, jetzt kommt wieder deine laaangsame Permanentdurchströmung ;) ;) .
      Zumindest sollte man eine "normale" Speicherbeladung aus dem/den Puffer(n) vermeiden.

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
      • 32

      • # 170734

      Holzpille wrote:

      ...


      In der Heizperiode einen 300 ltr.-Speicher mit Pufferwasser zu erhitzen ist aufgrund der bekannten Nachteile (Durchmischung, Minderung des nutzbaren Energiegehalts in den Puffern) eher schlecht.


      Zumindest sollte man eine "normale" Speicherbeladung aus dem/den Puffer(n) vermeiden.

      ...
      Hallo Michael,

      da hast du Recht.

      Allerdings kann man dem Durchmischungseffekt auch abei "normaler" Speicherbeladung durchaus über intelligentes Steuerungsmanagement entgegenwirken:
      • Ladung nur während der Abbrandphase zulassen (das ist am besten, gar keine Durchmischung ! Perfekt für Heizer, die sowieso täglich neu zünden... )
      • Ladepumpe so langsam wie möglich / notig laufen lassen
      • ggf. den Rücklauf im Puffer etwas weiter oben einsteuern


      Ich habe mich trotzdem, vom Perfektionismus befügelt, von der "normalen" Speicherbeladung verabschiedet, und lade meinen WWWP Speicher (nach der empfehlenswerten Methode von User HKruse, vielen Dank Heinrich !) via 3-Wege Ventil dauerhaft im HK vor dem Mischer, thermostatisch gesteuert über den Differenzregler der Fröling Steuerung.

      Das ist garantiert durchmischungsfrei, auch ohne FRIWA.

      Hat sich jetzt die 2. Saison bewährt. Für Interessierte, die "normale" Boilerladung ist übrigens trotzdem noch aktiv, und würde nur als Notbackup loslegen, wenn HV Vorlauf aus oder zu gering... passiert aber so gut wie nie.


      gruss
      hasso
      • 33

      • # 170736
      Hallo,

      hasso wrote:

      Ladung nur während der Abbrandphase zulassen (das ist am besten, gar keine Durchmischung ! Perfekt für Heizer, die sowieso täglich neu zünden... )
      ich selbst gehöre zu den "Alternativen TWW Erwärmern" holzheizer-forum.de/index.php?…en-lambdacheck-ansteuern/

      hasso wrote:

      Allerdings kann man dem Durchmischungseffekt auch abei "normaler" Speicherbeladung durchaus über intelligentes Steuerungsmanagement entgegenwirken:
      Da hast du vollkommen recht. Ich wollte mit meinem Einwurf nur auf die Nachteile einer "Standartbeheizung" von TWW-Speichern aus dem Puffer hinweisen. Es gibt für findige Köpfe durchaus Alternativen die auch hervorragend funktionieren. Man kann aber nicht immer anfangs einschätzen wem man diesen Rat gibt bzw. geben soll.

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
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      • # 173112
      Bedingt durch Lieferschwierigkeiten (Ende September) bei Fröling wird es nun leider doch kein Fröling SP Dual 28, sondern ein ETA Twin 30/26.

      Ich habe den Sachverhalt per Kontaktformular unter Angabe meiner Kennung der Förderzusage an die BAFA übermittelt. Kann es da seitens der BAFA zu Problemen kommen?
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      • # 173220
      Eine Frage zum ETA Twin müsste ich noch in die Runde werfen. Der Pelletsbrenner kann sowohl links als auch rechts der Holzeinheit angebracht werden. Auf den Abbildungen ist der Pelletsbrenner immer links angebracht und die Aschelade liegt an der Holzeinheit an (siehe Bild). Ist die Pelletseinheit bei der rechtsseitigen Installation gespiegelt, so dass die Aschelade auch an der Holzeinheit bündig anliegt?

      Beispiel linksseitiger Pelletsbrenner:
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      • # 175066
      Liebe Holzheizer,

      ich möchte mich bei allen bedanken, die mir im Vorfeld meines Heizungsumbaus mit Tipps und Ratschlägen auf den richtigen Weg geholfen haben. Der Umbau ist nun beendet und ich möchte euch meine neue Heizungsanlage natürlich nicht vorenthalten.
      Schlussendlich ist es ein ETA SH-P Twin 30 mit 1000L Hygieneschichtspeicher + 1000L Pufferspeicher geworden. Zusätzlich wurde ein Heizstab EGO Smartheater in den Hauptpuffer installiert welcher die Überschüsse der PV-Anlage in die Brauchwassererwärmung steckt, womit der Kessel im Sommer Urlaub hat. Der Pelletbunker fasst 6to Pellets. Bis jetzt bin ich sehr angetan von dem österreichischen Wunderwerk, aber die Heizperiode beginnt erst. Deshalb folgt ein abschließendes Fazit im April.
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