Vitoligno 100, wer kann mir helfen Lufteinstellungen!

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      • # 175433

      Vitoligno 100, wer kann mir helfen Lufteinstellungen!

      Hallo

      Wir haben einen Vitoligno 100 20 kw

      Bei diesem HV müssen wir immer den Primärluft Schieber voll auf stellen und Sekundär fast zu, um eine Flamme zu bekommen.
      Die Agt liegt dann ca bei 200 Grad.
      Kesseltemp. bei 78 Grad.

      Wie habt ihr eure Kessel eingestellt und könnt ihr die Primärluft etwas drosseln?

      Mfg
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      • # 175514
      Hallo Basti,
      zuerst einmal willkommen in unserem Forum. Ich habe Deine Frage nach oben geholt das Dir doch einer mal von Deinem Kessel Typ helfen kann.
      Diese Einstellungen sind von einigen Faktoren abhängig.
      Selbst die Zuluft zu Deinem Heizraum spielt eine Rolle. Obwohl ich einen gr. Heizraum habe inkl. ehem. Garage reichte sie nicht aus und ich mußte die ehem. Katzenklappe wieder aktivieren.
      Die Höhe vom Schornstein, die Dichtheit der Abgasrohre können Falschluft ziehen und somit die Zuluft zum Kessel schmälern.
      Die Holz Qualiät d.h. Brennwert. Du wirst durch Versuche die beiden Lufteinstellungen zu ändern in Verbindung mit der beobachtung der AG Temp. zu einem einigermaßen Wert zu kommen.
      Wenn du die prim Luft verstellst mußt Du einige Minuten warten weil sich diese Luft ja auf den Brennraum einwirkt. Die sec Luft wirst Du gleich merken. Versuche einmal die sec. nur Fingernagel stärke d..h. mm zu verschieben. Dabei höre einmal genau auf das Geräusch im Kessel. Diese Einstellung von Sec ist wie bei einem Schweiß Gerät wenn Du Sauerstoff zugibst und damit die richtige Schweißflamme erzeugst. Genauso verhält sich die Einstellung von sec. Luft.
      Die Kesseltemp Einstellung 78 ° ist ein wenig zu tief, etwas über 80° würde ich schon fahren. Wie hoch fährst Du denn die RL Temp?
      MfG Juergen

      Atmos DC GSE 30
      2 x 1000 lt Puffer
      Propangas GK DeDittrich
      WW Boiler 300 lt
      UVR 1611
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      • # 175531
      Wenn es läuft, muss das nichts schlechtes heissen.
      Es kann durchaus sein daß sich ein Überschuss an Primärluft bis in die Düse verirrt.
      Dort wird der Rest vom Holzgas durchgezündet.

      Allerdings sollte es am Schornstein nicht stärker qualmen.

      Meistens geht diese Betriebsweise aber auf hohe Abgastemperaturen und somit Abgasverlust sowie erhöhten Verschleiß.
      Durch die Blume muss ich sagen ,ist das aber der Preis für die einfache Technik des Kessels.
      Die Luftzufuhr gehört wie beim Auto durch eine Lambdasonde gesteuert. Erst damit kann man fürs erste genauere Einstellungen ,speziell für die Sekundärluft ermitteln.
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      • # 175549
      Das ist gut so auf dem Bild.
      Der eigentliche Holzvergasungsprozess setzt erst etwa nach einer halben Stunde ein.
      Vorher ist es eine normale Verbrennung.

      Erilscht die Flamme bei Sekundärluftzugabe ,ist zu wenig Holzgasüberschuss vorhanden oder die untere Kammer ist nach Kesselstart noch zu kalt.
      Viel Holzgasüberschuss gelingt wenn der Kessel Stück für Stück ,Primär eingedrosselt wird.Das dauert Minuten.
      Macht man das zu schnell, gibt's einen Flammabriss.
      Alles in allem , ne Sache für eine Automatische Regelung.
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      • # 175551
      Das hört sich gut an
      Wollte schon mal eine regelung verbauen, aber die stellmotoren welche die schieber regeln sollen keine Ahnung wie, da man ja keine dreh sondern linear antriebe braucht.

      Habe ausserdem das phänomen, das die kesseltemp. Höher ist als die eigentliche vorlauftemperatur ca 3- 5 grad unterschied
      Das ist nach 2 Stunden
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      • # 175563
      Das mit den paar Grad Differenz zwischen Kessel und Vorlauftemperatur solltest du nicht überbewerten.
      Es gibt so genannte Hotspots in den Kesseln. Da kann das schonmal heisser sein als das was nachher im Vorlauf landet.
      Außerdem ist nicht immer gesagt das die Thermometer so absolut genau sind.

      Das mit dem optimieren macht nur Sinn wenn du Probleme hast.
      Etwa bei Verwendung von unterschiedlichsten Holzarten und Formen,
      kleebringen Teer im Schornstein oder du durch die Messung gefallen bist.
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      • # 175612
      Im Baumarkt gibt es Schamottplatten.20mm Stärke .
      Damit kannst du den Boden auslegen und schützt damit das Rost.

      Anfangs gibt es noch die eine oder andere Spalte zwischen den Platten.
      Die setzen sich mit der Zeit mit Asche zu.Dann verrutscht nichts mehr.
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      • # 175786
      Hallo,

      lambdacheck.de/

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
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      • # 175787
      Hallo,
      Zu deiner Frage zur Sekundärluft. Wenn du mit Nadelholz heizt, ist das normal. Das braucht nur wenig Sekundärluft. Bei Buche etc. wäre das schon eigenartig.

      Wenn du nur sporadische Messungen oder zur Vorbereitung der BiSchV Messung machen willst, gibt es von Brigon relativ günstige Geräte (530, 540). Feinstaub geht damit natürlich nicht.

      Für die CO Abschätzung gibt's hier im Forum eine Bauanleitung, suche mal nach "CO Messung ...".

      Joe
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      • # 175847
      Hallo Holzheizer

      Aktuell weiß ich nicht mehr so richtig weiter.
      Habe Trockenes Fichtenholz und bekomme jedesmal einen Füllraumbrand.

      Egal wie ich Primär einstelle ob Voll auf oder Voll zu oder alles mögliche dazwischen, selbst mit fast keiner Primärluft brennt der Füllraum komplett nach ca 1.5 bis 2 Stunden.

      Primärluftelemente sind neu, und gut abgedichtet.

      Eventuell kann mir jemand weiterhelfen, das wäre Super

      Mfg
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      • # 175850
      Warum hast du nicht von Anfang an damit rausgerückt.
      Nochmal von vorne.
      Deine Angaben die Brennkammer betreffend, lassen auf keinen Hohl oder kompletten Füllraumbrand schließen.
      Aber gut.

      Es gibt diverse Vorgehensweisen um einen kompletten Füllraumbrand zu vermeiden.
      Die Türdichtung sollte intakt sein.
      Auch zum Abzugskanal.
      Ich selber lege bei kritischen Holz eine art Holztrennschicht knapp vor Füllraumhälfte.
      Damit ist gemeint.Es wird eine Mittelgroße Holzlagenschicht dicht aneinander von links nach rechts eingelegt.
      Damit wird das hochziehen des Glutsstocks halbwegs unterbunden.

    Webutation