Visionen ?

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      • 2

      • # 183793
      Der Tenor - "heizt weiter mit Erdöl und Erdgas, denn Holz wächst nicht nach. Werft die Abfälle der Holzverarbeitung einfach weg, statt sie zu nutzen, das ist für die Umwelt viel besser."

      Ein weiterer nutzloser Artikel, der keinerlei belastbare Fakten enthält und dessen Aussage an Unsinn kaum zu überbieten ist. Aufzeigung von Alternativen? Fehlanzeige!
      Grüße
      Frank
      • 4

      • # 183797
      Hallo Kollegen,
      wir haben nach dem letzten starken Schneefall mit Eisregen eine Begutachtung unseres Mischwaldes (derzeit ohne Wild) durchgeführt, teilweise mit Drohne:
      Schäden an Eschen , Eisbruch,. einige abgestorbene Fichten, Käferschaden.
      nach Ansicht der "Experten" sollen wir also das Laubholz im Wald vermodern lassen, das Nadelholz entrinden und ebenfalls vermodern lassen.
      beim vermodern entsteht weniger CO2 als bei der Nutzung als Möbelholz, Bauholz,Palettenholz und Brennstoff ????
      Zitronenfalter falten Zitronen.
      diese Experten könnten eventuell in der 3. Klasse in der Baumschule vom Ast auf den Kopf gefallen sein.

      mfg
      Ulmenholz
      • 5

      • # 183798
      Naja...

      Stehende tote oder angefackelte Bäume sorgen im Sommer für ca 10° weniger Bodentemperatur im Sommer.
      Das sorgt für weniger Verdunstung des knappen Wassers .
      Desweiteren dient modrig fauliges Holz als Wasserspeicher in trockenperioden.
      Ich würde es also beim Mittelmas der Ausbeute von Totholz belassen.
      • 6

      • # 183799
      Diese "Experten" hätten den "Ast" verdient...

      Genau solche "Experten" rechnen den politischen Entscheidungsträgern das so hin daß es billiger ist ein Gebäude (z.B. Gefängnis in Burg) zu mieten als es selbst zubauen und zu besitzen...
      Die klassische Milchmädchenrechnung ?(

      Was glauben die warum der Investor sein Geld gibt. Er will Gewinn machen.

      Und hinterher wird sich gewundert warum es jetzt teuerer geworden ist als von den Experten vorausgesagt...

      Das ist ein Investor und kein Spendengeber.

      Das Ding auf dem Hals ist nicht nur dafür da das die Ohren nicht in der Luft hängen...
      Steht einem das Wasser bis zum Hals, Kopf hoch!!!
      • 8

      • # 183803
      Hallo der Artikel ist natürlich Blödsinn. Aber wir entnehmem zuviel Holz aus dem Wald. Es sollten ca 30% im Wald bleiben und zu Humus werden, sofern es der Käfer zulässt. 3-5cm Humus wie bei mir ist einfach zu wenig. Wir brauchen mehr Humus im Wald. Was habt ihr für Ideen.
      • 9

      • # 183806
      Hallo

      Tja,die Geister die ich rief......


      mobile.twitter.com/1alexmason?lang=de

      Scheinheilige vom WWF und die Frau Thunfisch.....

      Das kommt dabei raus wenn man den 2% Ultras, zuviel Leine gibt.

      Auch das fehlen von alternativen ist nichts neues,Grundlast wird auch durch blinden Aktionismus ausgeblendet.

      Alles für die Jagt nach dem Schweinebärmann.


      Lg
      Automatisch heizen,für 2,37cent/kWh mit ekogroszek.
      • 10

      • # 183808
      Ich würde den hohen Herren mal die Heizung abdrehen und im Sommer die Klimageräte...
      Dann könnten sie frieren in ihren Studierstuben... ev. nützt das ja bei solch überhitzten Gehirnen!
      In meinem Wald der einem stufigen Laubmischwald entspricht, wächst genau das nach was auch wieder herausgeholt wird, resp. was als Asthaufen für Kleintiere und Moder zurückbleibt!

      Womit heizen denn diese Leute ihr Heim...
      Mit einer Wärmepumpe, die mit Klimaschädlichem Kältemittel betrieben wird und mit billigem französischem Atomstrom angetrieben wird???
      Ob das fürs Klima besser ist?

      Die Aussage: es bleibt keine Zeit für Aufforstungen, wegen dem Klimawandel, finde ich die Höhe...
      Da verbrennt man fossile Energien, und die Holzheizer sollten zurückschrauben , da es sonst zu spät sei!

      Dann lasst doch Kohle und Ölheizer mal beginnen für neues Öl und neu sich bildende Kohleflööze zu sorgen!
      Ich beim Holz mache das so, ich schaue für neue Bäume und gesunden Jungwuchs!!!
      Ich baue sozusagen die Heizenergie meiner Kinder an!
      Ob das ein Öl- oder Kohleheizer von sich auch sagen kann???
      Geschweige ein Atomstrom betriebenes WP Gerät, sorgt da der Nutzer für „nachwachsendes Natururan“ und das in unmittelbarer Nähe zu seinem Wohnort???
      Mein Holz fährt vom Wald bis zum Kessel zwischen 200m und 10km!
      Wie sieht es da bei Kohle oder Öl aus?

      Na ja, ich weiss, es gibt auch Plus Energiehäuser... nur kein Mensch wohnt solange darin bis die graue Energie fürs bauen einer solchen Isolierhütte eingespart wird!

      Also Kopfschütteln -
      und sich überlegen, ob diese Intelligenzbestien auch zu diesem Drittel Homeoffizisten gehören, die während der Arbeit in den eigenen 4 Wänden zu viel Alkohol und andere Suchtmittel geniessen, wie es in der Schweiz auch gerade eine Studie gezeigt hat!

      Gruess Ruedi
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 6 Motorsägen, Biber mit Stihl461 als Antrieb.
      Anlage kann jederzeit besichtigt werden!
      Spezielles: Offene Anlage mit 180 l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!
      Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
      Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.
      • 11

      • # 183811
      Hallo Kare,

      wir haben da einige sehr erprobte Methoden.
      1. Verzicht auf die völlig sinnfreien und arbeitsintensiven Mottfeuer, Reisig und sperrige Äste werden am Waldrand zu kleinen Wällen aufgebaut,
      2. Bäume werden nicht bodeneben gefällt, sondern oberhalb Stockhöhe. Bei Fichte wird, falls befallen, der Stock gereppelt.
      3. das Stockholz ist sowieso schlecht nutzbar, passt durch keinen modernen Gatter, Nutzholz wird krumm. Transportkosten und Ertrag sind nicht verhältnis-mäßig.
      4. feuchte Sägewerks-Reste, abgefallene oder gereppelte käferfreie Rinde werden im Wald belassen und wieder flächig auf die Rodungsfläche aufgebracht.
      5. alles was Nadeln hat außer Eibe, Zirbe, Weisstanne, Bergfichten
      6. (nicht standortgerechte Bäume) wird aus dem Bergwald entfernt, schwächeres Laubholz bleibt stehen.
      7. Kahlhieb wird vermieden, Plenterwirtschaft bevorzugt.
      8. solide stehendes Totholz wird, falls möglich, stehend entastet und bleibt stehen.
      9. ältere, verwachsene Bäume bleiben stehen als Samen-Bäume.
      10. im Bereich : Weide-Wirtschaft werden die Weide-Zäune ca 10 m in den Wald verlegt, die Nutztiere haben so einen besseren Wetterschutz,
      11. bringen auch Bio-Masse von der Weide in den Wald (bei "Ökologisten" umstritten),
      mfg
      Ulmenhoz
      • 13

      • # 183816

      Holzkare wrote:

      Hallo das ist alles nicht so einfach.
      Einmal Käfer ........
      es kommt die Verwandtschaft und möchte das schöne Brennholz das da rumliegt.
      Das ist auch nicht so einfach... die liebe Verwandtschaft möchte fürs offene Kamin doch nur Buche, wenn s nichts anderes hat, dann doch Buche... allenfalls noch Birke, Hagenbuche, oder Chriesiholz! ( Hainbuche oder Kirschbaumholz)!
      Tanne und Fichte, das will keiner!
      Ich heize gerne damit!
      Das Holz duftet angenehm, knackt im Küchenherd so schön laut und macht mit langer Flamme die Herdplatte so schön heiss zum kochen!
      Aber, ja, kochen sollte man doch sicher auch besser mit Freund Vladimirˋs Erdgas oder doch mit Strom, woher auch immer...

      Mein Käferholz wird im Wald entrindet und zu wunderschönen rindenlosen Meterscheitern aufgebeigt... Momentan ca 80 Ster davon im Wald... brauchen tue ich selber bestenfalls 15 Ster im Jahr... und mein Vater holt zum anheizen seines Küchenherdes jährlich noch ein paar Obstkisten dünne Spriesseli!
      Das nächste Käferholz ist auch schon in Sichtweite und muss bis Ende April verarbeitet sein, sprich Käfergemetzel mit dem Biber Schälgerät!

      Dies Thema gäbe eigentlich ja einen eigenen Thread: Was macht ihr mit dem anfallenden Käferholz... selber nutzen, oder versuchen zu verkaufen....

      Gruess Ruedi
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 6 Motorsägen, Biber mit Stihl461 als Antrieb.
      Anlage kann jederzeit besichtigt werden!
      Spezielles: Offene Anlage mit 180 l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!
      Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
      Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.
      • 14

      • # 183824
      Hallo,
      "offene Kamine" sind bei uns schon lange Geschichte, glücklicherweise. unser Schorni hat in seinem Kehrbezirk fast keine "offenen" mehr in Betrieb.
      zwischen 1916 und 1970 wurden im Dt. Voralpenland ein Teil der steileren Weidefläche mit nicht standortgerechten Plantagen-Bäumen (flach-wurzelnd) bepflanzt, diese "Wälder" wurden auch nicht rechtzeitig ausgedünnt.
      durch die im Weide-Boden vorhandenen Nährstoffe war ein überstarkes Wachstum, Jahresringe von 15 mm sind oft zu messen.
      dieses Holz ist von schlechter Qualität, oft rotfaul, manchmal nicht mal nagelfest, drehwüchsig.
      durch die zurückgegangenen Niederschläge (von 1800 auf 1200 mm/m²/J) ist ein starker Trockenstress aufgetreten, Käferschäden.
      derzeit wird dieser "Wald" gegen einen Mischwald ersetzt. mit oder ohne menschliches Zutun.
      die eher Standort-gerechten Bäume der älteren Wälder werden fast nicht gefällt, meist sehr unzugänglich, das meiste steht unter Naturschutz. wird vom Forstamt kontrolliert.
      die Strafen bei Zuwiderhandlung sind so gestaltet, daß dazu keiner mehr Lust hat. die Bergung aus den älteren Wäldern ist sehr zeit-aufwendig,
      überwiegend nur möglich mit Zugpferden, Seilbahnen oder Klein-Traktoren.
      die "Plantagen" sind leichter zu befahren, Forst-Straßen vorhanden. "Käfer-Holz" hat nach dem Ausflug selbiger keine Käfer mehr,
      das Holz wird meist maschinell "geerntet", Äste, Reisig, Rinde verbleiben auf der Brache.
      Humus-Bildung in einem Mischwald ist 10 x besser als in einer Nadelholz-Monokultur. Laubholz wirft jährlich ab, die meisten Nadelhölzer alle 12 Jahre.
      Nadeln verrotten wesentlich langsamer als Blätter, der Boden im Nadelholzwald kann viel weniger Wasser speichern als der Boden im Mischwald.
      derzeit wird in unserer Gegend nur ein kleiner Teil des Schadholzes genutzt, die Preise sind im Keller, regional kaum Bedarf.
      der Aufwand bei Bergung ist sehr hoch, die Landwirte sind sowieso mit anderer Arbeit beschäftigt.

      Thema Visionen; wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen

      mfg
      Ulmenholz