Fehler/Störung meiner Heizungsanlage - Attack dpx Profi Wasser austritt Kessel schweißen - Norbert1972

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      • # 184208

      Fehler/Störung meiner Heizungsanlage - Attack dpx Profi Wasser austritt Kessel schweißen - Norbert1972

      Hallo liebe Mitglieder,

      in meiner Heizungsanlage hat sich ein Fehler eingeschlichen. Hier die Fehlerbeschreibung und die Eckdaten der Anlage:

      Kesseltyp (Hersteller, Tpyenbezeichnung, Brennstoff)?

      Attack dpx Profi buchenscheitholz

      Baujahr der Anlage und Datum der letzten Veränderungen an der Anlage?

      Eingebaut 2012

      Fehler trat erst nach längerer, störungsfreier Veränderung der Anlage auf.

      Welcher Brennstoff wird verwendet?

      Scheitholz 50 cm

      Welchen Schornstein verwendest Du?

      Edelstahl Isoliert 180 mm rund

      Befindet ein Zugbegrenzer im Schornsteinzug (Hersteller)?

      Nein

      Lufteinstellungen: Wie sind Primärluft, Sekundärluft, Feuerzugregler, Luftstangen usw eingestellt?

      Unverändert , Standardeinstellung vom Hersteller

      Wie hoch ist die Kessel- und Abgastemperatur, wie lange benötigt der Kessel diese zu erreichen, wie hoch ist diese nach 1 Stunde Betrieb?

      80 grad Kesseltemperatur , Abgas ca. 140 °, 30 min ca bis das erreicht wird, kesseltemperatur wird lang gehalten da über mischersteuerung die Temperatur hält

      Bei Kesseln mit Gebläse (Saugzug oder ähnliches), wann läuft es an, wann schaltet es ab?

      Saugzug , läuft im Betrieb bei Gluterhalt aus

      Beschreibung der Hydraulik (Pumpen mit Einstellungen, Ventile, Rücklaufanhebung, Leitungsquerschnitte, Angaben zum Pufferspeicher usw)?

      3000 l Pufferspeicher , rücklaufanhebung (geregelt) , ca 25 mm leitungsquerschnitt

      Fehlerbeschreibung und weitere Angaben


      Guten Tag mein Name ist Norbert und ich betreibe seit 2012 einen Attack Holzvergaser. Der Kessel lief bislang absolut problemlos. In den letzten Tagen hatte ich einen Druckabfall Im Heizkreislauf. Und heute Morgen habe ich gesehen dass Im Ascheraum (Also unterhalb der Düse) Feuchtigkeit ist.

      Ich habe die Keramik ausgebaut Und die undichte Stelle lokalisiert.Einigermaßen Zugäglich wäre die Stelle ja zum Glück. Meine Frage wie wird sowas am besten geschweißt. Reicht da Schutzgas?
      Macht Schweißen Überhaupt Sinn oder Hält das in der REGEL Nur wenige Monate.



      ps.
      Zum Glück hab ich noch einen zweiten (Öl) Kessel!

      Mit freundlichem Gruß

      Vielen Dank
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      • # 184247
      Mein Atmos GSE 30 hatte auch auf einmal den Keller unter Wasser gesetzt und das nach 2 Jahren. Ein fehlerhafte Schweißnaht. :gdown:
      Ich würde an Deiner Stelle einen Schweißer zu Hilfe ziehen. Es gibt doch bestimmt in der Nähe Schlosserei oder andere Betriebe in denen Schweißer arbeiten. :gnachdenken1:
      Es kann ein Riss sein oder aufgeplatze Naht durch Spannungen.
      Ich wünsche Dir das Dein Kessel geschweißt wird und noch eine Weile hält :gup1:
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      • # 184256
      Wie lange das hält hängt von der Konstruktion der unteren Brennkammer ab.
      Die früheren Kammern waren oben zum Deckenbereich offen.
      Das war Fatal da bei zuviel Asche in der Kammer die Flamme direkten Metallkontakt zum Kessel hatte.
      Es ist also bei oben offener Kammer mit zu rechnen das das wieder passiert.
      Die neuen Kammern der aktuellen Kessel sind komplett geschlossen.
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      • # 184258
      13 Jahre und sie war noch dicht. Es war oben eine runde Naht. 2 Jahre war der Kessel drucklos betrieben. Heizung lief mit Wärmetauscher. Als ich auf Druck umstellte wars passiert. Die Naht 5 mm breit hielt die 2 Jahre die Schlacke die naht war daneben geschweißt. Wir haben hemessen kesselblech sollte 6 mm stark sein war nur 4 mm dick. Breit ausgeschliffen und mit einigen Keilnähten geschweißt.
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      • # 184266
      Hallo Jürgen,
      wenn ich das richtig verstehe hat dann die Reparatur 13 Jahre (unter Druck ) gehalten, oder ? 13 Jahre wäreja super!

      Hallo Randy, heißt oben offen , keine Verkleidung mit den Formsteinen oben. Dann gab ich auch so eine offene Konstruktion.
      Um den Kessel zu schonen muß ich dan halt öfter Asch Kehren (was ich in der Vergangenheit recht selten gemacht habe)
      Dann Habe ich wohl einen Bedienfehler gemacht (=zu viel Asche im unteren Brennraum).

      Heute Mittag drück ich den Kessel mittels Kompressor mal ab. Auf 1 bis 2 bar .Mal sehen wo es genau undicht ist.
      (Nach meiner Jetzigen Kaffepause)
      .
      Vielen Dank nochmals euch beiden für den Input.
      Mfg Norbert

      Post was edited 1 time, last by Norbert1972 ().

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      • # 184279
      Ja so meine ich das.Die neuen Formteile sind Rundum geschlossen.Bis auf den Düsenauslass natürlich.
      Aber auch hier ist das Aschevolumen wichtig.
      In der Regel zieht sich die Flamme bei zuviel Asche bis vor zur Tür.
      Da ist dann der Türstein das nächste Opfer.
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      • # 184281
      alles klar. Danke .
      Ich habe nun den Riss gefunden. Auf der Gegenüberliegenden Seite (also ImBrennraum erkennt man dass dort in unmittelbarer Nähe (ca 5 mm) der Schweißprozess frisch gestartet wurde. Wir wohl die Sache nicht verbessert haben ,

      Anbei ein paar Bilder . Bin am überlegen ob ich das mit Elektrode oder Schutzgas schweiße. autogen müsste ich machen lassen.
      Danke nochmals auch für die moralische Unterstützung

      Gruß Norbert
      Files
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      • # 184294
      Moin Moin!

      Ich würde das Blech/Flacheisen, was zur Auflage des Zwischenbodens dient, auf einer Breite von ca. 60mm raus schneiden.
      Dann die dahinter liegende Kesselwand mit MAG wieder dicht schweißen.
      Vorher natürlich Wasser ablassen.
      Ob man das Blech/Flacheisen dann unbedingt wieder einschweißen muss oder an der Stelle einfach weg lässt, weiß ich nicht.

      Wenn man die therm. Belastung an dieser Stelle durch Schamotte oder ähnliches reduziert, wird die Reparatur meiner Meinung nach ewig halten.

      MfG Hans
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      • # 184312
      Hallo zusammen,
      Ich denke ich mach das So wie Hans beschrieben hat. Ich trenn das Auflageblech Teilweise raus Um besser schweißen zu können. Danke für den Tipp
      Ich frage mich warum gerade dort die Schweißnaht gerissen ist. Für meine Verständnis kann bei zu geringem Abstand der Bleche bei hoher Temperatur das Blech dort ein Druck entstehen aufgrund der Längenänderung des auflagebleches. Dann knackt es genau an dieser Stelle. Ich werde ringsum An allen Stellen diese Spaltmaß Etwas vergrößern mit der Flex.

      wie kann man am besten diese Stelle mir schamott oder Ähnlichem von unten verkleiden?. Da bin ich noch etwas ratlos.

      Ich wünsche allen noch einen schönen Tag!
      Gruß Norbert

      Post was edited 1 time, last by Norbert1972: Oder sind die Bleche ursprünglich ein Blech gewesen und das sind insgesamt Spannungsrisse ? ().

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      • # 184328
      Hallo Randy ,
      Danke für Bilder , das erklärt einiges. Ich wollte den alten Brennraum nicht Komplett ändern . Ich habe da ein komisches Baugefüll wenn die nächste Abgasmessung ansteht.
      Vielleicht kann man von unten schamott Platten anbringen . Kann an die Platten bohren und anschrauben oder brechen die sofort ? Hab offensichtlich keine Ahnung zu dé, Matetial
      Mit freundlichen Grüßen norbert
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      • # 184330
      Da der Kessel noch nach der 1. BimschV gemessen wird, sollte es keine Probleme bei der Messung geben.
      Eine geschlossene Brennkammer sollte sich aber auch hier positiver auswirken.
      Ne Zeitlang haben hier auch einige mit Gasbeton experimentiert.
      Soll wohl gehen....
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      • # 184335
      etwas weniger Aufwand wäre eine Abdichtung nach oben uúm den Brennraum zu schließen
      mittels feuerfester keramikschnur (Bis ca 800 grad )oder keramikfaserpapier Bis ca 1200 grad beständig.spricht da was dagegen das zu verwenden?
      Gruß Norbert