Planung einer neuen Heizungsanlage - Austausch Ölheizung Bj 1988 NT Kessel zu Pellets - Theisman

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      • # 184435

      Planung einer neuen Heizungsanlage - Austausch Ölheizung Bj 1988 NT Kessel zu Pellets - Theisman

      Hallo liebe Mitglieder,

      ich plane eine neue Heizungsanlage. Hier die Eckdaten für die neue Anlage:

      Wie wird Dein Haus im Moment beheizt?

      ÖL

      Wohnfläche: Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche in m² (bitte nur Ziffern eingeben)?

      240

      Standort: Steht das Haus in kalter, hochgelegener Gegend, oder Flachland?

      Eifel eher Kühlere gegend NAT -10 Grad Freistehend Tallage, 530 Höhenmeter , Bungalow

      Wärmedämmung: Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses - sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder wird demnächst gedämmt. (Fenster/Türen/Keller/Decken/Dach)?

      Haus Bj 1980 original 4 cm Styropor Aussen. Fenster 3Fach Verglast 2011, Dachboden und Bodentreppe mit 14cm Gedämmt , sonst Heizkörper aus 1988 in allen Räumen außer Badezimmer FBH mit RTL Ventil

      Energieverbrauch: Wie hoch war der bisherige Energieverbrauch lt/m³/kWh (Öl/Gas/Strom) im Jahr?

      2800 L Öl

      Stückholz? Je nach Außentemperatur und Puffervolumen 1 max. 2 x am Tage heizen und wenn Kessel nach x Stunden leer ist, nachfüllen. Holz muss gekauft werden > ins Grundstück transportieren > auf entsprechende Länge gesägt > gespalten > gestapelt > je nach Holzart mind. 2 - 3 Jahre trocknen. Jedes Jahr für sich.
      Pellets? Die Beschickung des Kessels funktioniert automatisch über eine Förderschnecke. Man sollte trotzdem täglich kontrollieren. Ein Vorratsbunker der trocken sein muss in der Nähe des Kessels. Alternativ gibt es grosse BigBags.
      Solar geplant?


      Dachte an Pellets (Öllagerraum 4x1,8m x 2,20Hoch umbau zu Bunker), evtl mit Solarthermie oder WWWP (10KWP PV Vorhanden 2020) die ein Schichtpuffer mit FRIWA Speist um Heizung und WW zu erzeugen in den Somermonaten ab Mai- September ?
      Puffer 800L ca 10qm Solarthermie alternativ Gelbi Drops M4.2

      Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz/Holzbrikett, Pellets etc.) und wie viel kW Heizleistung der neue Kessel haben soll?

      Das ist die Frage. Brennwert bin ich eher weniger von überzeugt wegen der Wasserspülung und weiteren teilen die damit defekt gehen können. Zur auswahl stünden ETA PU15 oder Ökofen Pelletmatic Compact 14 , allerdings stelle ich mir die Frage ob es nicht auch jeweils der Kleinere Kessel Tut z. 11Kw wegen der Taktung. es soll natürlich auch im Winter ausreichend sein. VL ca 45-55 grad. 4 Personen Haushalt

      Wie soll die Warmwasser-Bereitstellung erfolgen? Wärmetauscher im Puffer (Hygienespeicher); Externer WW-Puffer (Boiler); Externer Wärmetauscher (Frischwasserstation) oder anders?

      Dachte an FRIWA. Sollte ein Hygienespeicher sinnvoller sein dann auch gerne das. Hauptsache man kann Solarthermie oder die BrauchwasserWP sinnvoll einbinden. Hierzu auch gerne Erfahrungen!

      Die BAFA verlangt als Puffervolumen mindestens 55 lt/kW. Der ideale Wert liegt bei ca. 100 lt/kW. Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer?

      ca 800L

      Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden, einschließlich der Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?

      JA

      Hast Du schon mit Deinem zuständigen Bezirksschornsteinfeger darüber gesprochen?

      Ja, er sieht keine Probleme . Habe Zwar ein Plewa Schornstein der aber mit ca 180mm Innnenmaß zu Voluminös ist. Muss wohl ein VA Schornstein eingezogen werden.

      Hast Du schon ein Angebot von einem Heizungsbauer machen lassen?

      Nein , nur Vorabgespräch über möglichkeiten

      Hast Du schon genügend (abhängig von der Kessel- Kw) Holz getrocknet
      auf dem Grundstück zu liegen? Hast Du genügend Fläche im Grundstück zur Lagerung des Holzes?
      Bedenke, Holz muss zwischen 2 und 3 Jahre an der Luft (oben abgedeckt) trocknen können. Jede Holzlieferung getrennt lagern (Verwechslungsgefahr)


      Pellets

      Weitere Informationen:

      Hallo,

      wie oben Beschrieben möchte ich auf Pellets umrüsten und Spiele mit dem Gedanken Solarthermie oder eine BWWP da PV vorhanden mit einzubinden. Danke für eine Empfehlung an Pflegeleichten Kesseln dachte an ETA oder Ökofen (bin Mechaniker und möchte die nötigen Reparaturen Wartung etc. teilweise selbst erledigen).

      Gibt es vom BAFA auch den Zuschuß wenn man Solarthermie auf einem alten Asbestfaser Kunstschieferdach errichtet .? (Austausch der alten eindeckung und neuerstellung mit Ziegel ?( man bekommmt im Moment keine Antwort vom BAFA. Ebenso möchte ich die Heizkörperniechen zu Dämmen, das wird ja auch mitgefördert?
      Macht es sinn einen Partikelabscheider (wohne auf dem Land) einzubauen oder ist das eher wieder ein Teil was defekt geht und Probleme verursacht.?
      Gerne Empfehlungen zu Puffer und Solar/WP kombi. Das kann die Steuerung ja auch mit Alternativprodukten oder muss es direkt von z.b. ETA sein auch die FRIWA.?

      Vielen Dank und Gruß

      Vielen Dank
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      • # 184465
      Also bei mir auf Arbeit dürfen wir Aspest nicht anfassen und auch nicht überbauen.
      Sprich einfach was drüber und fertig ist nicht...
      Ob das für Solaranlagen auch gilt weis ich nicht.
      Bau ist Ländersache... Da gibt es schon Unterschiede von Bundesland zu Bundesland.
      Kannst ja Mal nen Dachdecker in deiner Gegend fragen wie das bei euch ist...
      Steht einem das Wasser bis zum Hals, Kopf hoch!!!
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      • # 184476
      Danke Schon mal , klar das Asbest Zeug soll sowiso mit Runter, die Frage ist nur wird das vom BAFA mitgefördert mit den 45% wenn man Solarthermie und Pellets einbaut oder wird da nichts gefördert an der eindeckung...?
      Und was wäre die Sinnvollere Kombi , Solarthermie oder BWWP mit Schicht- FRIWA - Hygienespeicher?
      Und welchen Kessel Ratet Ihr ETA / Ökofen ? Auch in Bezug Haltbarkeit / Fehleranfälligkeit Zuverlässigkeit / Steuerung

      Danke
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      • # 184485
      Hallo,

      Theisman wrote:

      Danke Schon mal , klar das Asbest Zeug soll sowiso mit Runter, die Frage ist nur wird das vom BAFA mitgefördert mit den 45% wenn man Solarthermie und Pellets einbaut oder wird da nichts gefördert an der eindeckung...?
      ja, dass wäre schön, wenn man auch noch eine neue Dacheindeckung kräftig mitbezahlt bekäme. Also die Beschaffenheit de Daches ist deine Sache. Es ist auch nicht gestattet, auf einem Dach mit dieser Beschaffenheit eine PV oder term. Solaranlage zu installieren. Bei der Bearbeitung des Daches, und das wird es ja bei Einbau einer solchen Anlage, gelangen diese Schadstoffe in die Umwelt. Das gleiche wird dir auch ein Dachdecker sagen bzw. die Umweltabteilung bei dir im Rathaus/Amt.

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
      • 8

      • # 184504
      Na ja wenn man es nicht auf Asbestfasern machen darf... aber gerne Solartherie hätte... aber egal, hätte ja sein können das der Teil vom Dach wo die Solarthermie drauf soll mitgefördert wird.

      Wegen dem Pellet Heizsystem. Gibt es da Konkrete Empfehlungen , bzw kann man was "Falsches" einbauen lassen was nur Probleme Bringt? Gibt es erfahrungen mit einer BWWP am Schichtspeicher mit Friwa oder ist das eher weniger empfehlenswert.

      Danke und Gruß
      • 10

      • # 184568
      Pelletseitig machst du nicht viel verkehrt mit den großen Markenherstellern, ETA, Fröling, KWB...billiger geht der Lazar Smartfire wohl auch gut. Zum Thema BWWP würde ich bei dir ein klares ja sagen weil du im Sommer ja ausreichend eigenen Strom hast und eine Wärmepumpe wirklich nicht viel Leistung zieht, in der Heizperiode kannst du dann mit dem Pelleter über einen zusätzlichen Wärmetauscher dein Brauchwasser bereiten. So bleibt der Pelletkessel den ganzen Sommer über aus.
      Alternativ zur BWWP sehe ich eine klassische günstige Luft Wasser Wärmepumpe (Panasonic Geisha), da du solange du genügend PV Strom hast eine super bivalente Anlage hast und im Notfall sogar eins von beiden komplett ausfallen kann.
      Gruß Dennis
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      • # 184604

      New

      derrotefeuerstuhl wrote:

      Pelletseitig machst du nicht viel verkehrt mit den großen Markenherstellern, ETA, Fröling, KWB...billiger geht der Lazar Smartfire wohl auch gut. Zum Thema BWWP würde ich bei dir ein klares ja sagen weil du im Sommer ja ausreichend eigenen Strom hast und eine Wärmepumpe wirklich nicht viel Leistung zieht, in der Heizperiode kannst du dann mit dem Pelleter über einen zusätzlichen Wärmetauscher dein Brauchwasser bereiten. So bleibt der Pelletkessel den ganzen Sommer über aus.
      Alternativ zur BWWP sehe ich eine klassische günstige Luft Wasser Wärmepumpe (Panasonic Geisha), da du solange du genügend PV Strom hast eine super bivalente Anlage hast und im Notfall sogar eins von beiden komplett ausfallen kann.
      Gruß Dennis
      Danke, also würde man ETA PU15 z.b. Ökofen Pelletmatic 14kw vorziehen Qualitätsmäßig. Um die Wärmepumpe anzubinden, sei es jetzt die Gebli , Ochsner, je extern vom Puffer oder Panasonic 5kw Monoblock, Kann man die so einfach an die Schichtspeicher z.B von ETA einbinden oder brauch der dann einen Solar/WP Wärmetauscher intern mit Wendel? wegen der Verwirbelung meine ich. Dann auch besser ein 800L Puffer um den Solarertrag zu Speichern oder beim 500L Puffer Bleiben. Würde Persönlich eine FriWa bevorzugen. Frage wenn man die Von TA nimmt wird die auch in die Steuerung von ETA/ Ökofen eingebunden oder was ist der unterschied bei der ETA /TA Friwa. Macht es sinn direkt einen Partikelfilter einzubauen, oder erst mal nicht ?
      Vielen Dank
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      • # 184611

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      Den Panasonic Monobloc kannst Du direkt an einen Puffer anklemmen, da läuft Heizungswasser durch. Ein weiterer Wärmetauscher würde den Wirkungsgrad nur unnötigerweise verschlechtern.
      Ich würde evtl nur ein Umschaltventil vorsehen zur umschaltung von WW Temperierung (Puffer oben) auf direkt in den Heizkreis.
      Bitte lasse dich nicht von den großen Marketingabteilungen der Markenhersteller zu ihren Puffern blenden. Eine Hohle Büchse tut es genau so gut, nur auf die Isolierung ist zu achten bzw. Selbst zu isolieren. Ich selbst habe einen selbstgedämmten Austria Email Speicher und bin zufrieden.
      Gruß Dennis