Vorstellung Handrückewagen "Waldmuli"

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      • # 185202

      Vorstellung Handrückewagen "Waldmuli"

      Hallo,

      bin auf Euer Forum gestoßen und dachte folgendes könnte für den einen oder anderen interessant sein:

      Habe ein altes Haus, nicht isoliert, mit einer alten Viessmann-Heizung, die allerdings noch top Werte liefert
      Die nehmen wir nur als "Grundversorgung".
      Da holzen meine große Leidenschaft ist und wir die direkte Wärme des Holzfeuers lieben, laufen bei uns
      oft 3 Schwedenöfen parallel im Winter und dementsprechend ist unser Holzverbrauch - bis 15 Ster pro Jahr.
      Habe weder Traktor noch Seilwinde (auch keinen Spalter ...) - und das ist für mich ok so- aber das einzig störende daran ist, dass
      ich manchmal mehr Zeit brauchte, das Holz aus dem Schlag rauszutragen als es aufzubereiten. Man soll den Waldboden nicht befahren ...

      Aus diesem Hintergrund habe ich mir einen Rückekarren entwickelt, der es erlaubt, Hölzer von Hand bzw. zu Fuss aus dem Wald zu fahren,
      die zum Tragen zu schwer wären.

      Habe jetzt einige gebaut und die sind auch fast alle weg, aber ich würde mich dafür interessieren, wie die Resonanz hier im Forum auf den Wagen
      ist, denn ich bin am Überlegen, ob ich weiterbauen soll oder damit aufhören, ob es also bei Selbstwerbern im Wald für so eine Karre Bedarfe geben könnte.
      In den Videos unten seht Ihr, für welche wir ihn bislang einsetzen

      Fazit: haltet ihr den "Waldmuli" für interessant oder eher nicht?

      Habe ein paar Videos gedreht auf Youtube unter "Waldmuli"


      Waldmuli Vorstellung
      bei der Polteraufbereitung
      Langholz abfahren 1
      Langholz abfahren 2
      als Sägehelfer 2
      als Sägehelfer 1
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      • # 185207
      Hallo Peter @Waldmuli,

      willkommen bei uns, im Forum. :thumbup:

      Um Beschwerden wegen unerlaubter Werbung vorzubeugen:
      Die Links in obigem Beitrag sind mit der Forenleitung abgesprochen. Der Hobby- und Bastler-Charakter sollte im Vordergrund stehen. Wir sind gespannt, ob sich eine Diskussion über solche Hilfsmittel entwickelt. Es gibt ja schon einige ähnliche Produkte am Markt.

      Viele Grüße von Karlheinz, der außer Motorsäge(n) und Äxten keine anderen Werkzeuge einsetzt :)
      Seit Juni 2011:
      ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)
      Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Lager für 6 to)
      Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)
      Paradigma FrischWasserStation
      Paradigma VR-Solarpanel: 2x CPC21 Star Azzurro (10m²; Aqua-System ohne Glykol)
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      • # 185209
      Mit so einem mini lohnt es sich nicht.
      Wenn dieses Transportmittel um die 2005 herum aktuell gewesen wäre, hätte ich eins genommen. Ich habe teilweise mich abgeschunden und auch mal einen Bauer mit Pferd bemüht weil das Holz was mit der Förster angeboten hatte zu weit im Wald lag.
      Warum wird in die Stämme die entlang der Waldwege auf den Abtransport wochenlang lagern, (weil der Abtransport Tag und nacht nicht nachkommt) kleine viereckige Metall Klötzer eingeschlagen?? Wenn der obenliegende Stamm mit dem Teil bewegt wird, > ein Signal in der Tag/Nacht Zentrale und wenn der Holz Transporter aus dem Wald herauskommt wird er mit Blaulicht empfangen.
      Ich hatte einmal durch meine ehrenamtliche Tätigkeit im Forstbetrieb zu tun. da hat mir der Chef am Bildschirm folgendes gezeigt: Es wird alles per Satellit überwacht. Er zeigte mir ein Bild von 2 Tage zurück und das aktuelle vergößerte es und es fehlten 2 Bäume am Waldrand.
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      • # 185210

      Holzkare wrote:

      Hallo - gehört verboten - Supergerät zum Holzstehlen
      Hallo @Holzkare,

      ich glaube, du hast den Ironie-Smilie vergessen? :whistling:

      @juergen:
      Diese GPS-Tracker lohnen sich für Privatleute wohl eher nicht. Hier ein Bericht aus der Hessenschau darüber.

      Auch in meiner Gemeinde in BW hat es in den letzten Jahren immer mal wieder Holzdiebstähle gegeben. Meistens wird dabei "schönes" Buchenholz als Meterware aus gut zugänglichen Privatwäldern geklaut. Vor 3 Jahren wurde allerdings auch mal ein kompletter Polter Langholz mit einem LKW "abgeholt". Die Diebe hat man nie erwischt. Ich hoffe ja, dass mein Fichten-Käferholz für Diebe nicht so attraktiv ist... :/

      Aber jetzt bitte wieder zurück zum Thema "Holzrückekarren".

      Viele Grüße von Karlheinz :)
      Seit Juni 2011:
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      • # 185211
      Moin Moin!

      Ich finde das Gerät sehr praktisch für Leute, die ihren Eigenbedarf an Brennholz selbst im Wald holen und wo sich die Anschaffung größerer Technik (Traktor, Seilwinde etc.) nicht lohnen würde.

      Zuerst würde ich abklären, was es in diesem Bereich für ähnliche Konkurrenzprodukte gibt.
      Falls der Markt noch nicht gesättigt ist:
      Warum nicht ein Kleingewerbe/Kleinunternehmen anmelden und diese Geräte in Serie bauen?

      Wert würde ich auf hochwertige Reifen legen, denn die üblichen dünnen Baumarkt-Schubkarren-Reifen gehen im Wald durch die Dornen ständig platt.
      Das macht keinen Spaß.

      Wichtig wäre auch noch die Beachtung von Gewicht und Packmaß, sodass ein möglichst kostengünstiger Versand mit z.B. GLS möglich ist.

      MfG Hans
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      • # 185222
      Hallo

      freue mich, dass ich erste Resonanzen lese.

      Zu Hans:
      Am Anfang hatte ich Baumarktreifen. Dann sind die Kugellager aus dem Blech ausgebrochen.
      So bin ich umgeschwenkt und habe nun qualitätiv hochwertige mit einer Tragfähigkeit von je 200 kg genommen, wo die KuLa in den Achsen sind und habe jetzt Ruhe

      Packmaß: stimmt, muss ich besser beachten. ich bekomme ihn nun momentan mit ach und Krach in den größten DHL-Karton 1,2 x 0,6 x 0,6 m. Der Hinweis trifft voll.

      Es gibt schon etwa vergleichbare Wagen:

      Bei manchen muss man den Stamm mit einem Seilzug hochziehen. Also muss man vorher die Kette oder das Seil unter dem Stamm durchfieseln. Das dauert mir zu lange und geht nicht immer
      Ich will hinfahren, vorne ablassen (und damit umgreifen), runter drücken (und damit anheben) und wegfahren - zeitlich annähernd so schnell, als würde ich keinen Wagen dabei haben

      Bei anderen Karren muss man das Holz drauf legen, also Hebearbeit. Ich wollte vermeiden, dass bei diesen Gewichten der Rücken belastet wird, da ich von vielen höre, dass sie Rückenprobleme haben
      (ich zum Glück noch nicht)

      Der, der der meinem Wagen nach meiner Ansicht am nächsten kommt, findet man im Netz unter Log Arch - der scheint jedoch recht groß (es gibt auch eine kleine Variante) und was ich dort
      vermisse ist, dass ich bewusst die Zange öffnen kann zum Greifen oder nach dem Ablegen. Das hilft zum genaueren Greifen.

      Die U-Rungen auf dem Muli waren einfach ein Nebeneffekt. Der Standfuss kam dann als Folge hinzu, weil man sonst nicht laden kann.
      Der Schwerpunkt ist ziemlich hoch, aber bei gutem Gelände kann man da auch Laufwege sparen, indem man das restliche dünnere "Zeug"
      dort reinlegt.

      Ih will hier nicht sagen, dass meiner jetzt das non plus ultra ist, aber genau das war meine Absicht, dass drüber diskutiert wird und ich so evtl. Verbesserungen oder Fehler finde - über Eure Ideen.

      Zu Jens/Kesselreinige:

      Du hast mich entdeckt - es war eigentlich nicht meine Absicht, Verkaufswerbung zu machen - ich habe sowieso nur noch 2 St hier rumstehen. - Wollte die Verkaufsthematik verbergen
      Es geht mir drum, wie und ob ich weitermache und wie er ankommt.

      Idee wäre z.B., dass ich den Wagen in 2 Teilen baue:
      1. nur den Grundwagen ohne Klappfuss und U-Rungen das würde für alle reichen, die nur Stücke verschieben wollen
      2. Klappfuss und U-Rungen als Zubehör als zusätzliche Option
      Wäre das sinnvoll?