Auch Windräder brennen.

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      • 1

      • # 7082

      Auch Windräder brennen.

      Mit Springleranlagen wäre der Schaden vermutlich nicht so hoch,

      egal wieviel Spargelstangen abbrennen, den Schaden zahlen wir

      sowieso indirekt mit.


      [YOUTUBE]0Chtr76jJyA[/YOUTUBE]

      anklicken player.snacktv.de/vid/widget.h…twmaxage=0&iamstatic=true
      Grüße Manfred

      Meine Heizung_________________________________
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      • 2

      • # 7086
      Mannfred,

      das ist doch Unfug.

      Die Anlagen sind von den Betreibenr versichert. Wenn mal eine von den Tausenden abbrennt wird das durch die Beiträge der anderen gut laufenden Anlagen kompensiert.
      Das Brandrisiko selbst zahlt die Allgemeinheit ganz sicher nicht.
      Grüsse

      Volker

      -altes Bauernhaus 280m² etwas gedämmt, DC40GS
      -2x2750l ex Gastanks als Puffer, mit Stroh gedämmt im Holzverschlag, Anlage in 5/4" Schwarzrohr geschweißt
      - Centramischer als RLA, WMZ, gemauerter 25x25cm Schornstein, ca.6,5m hoch, alles in der Garage, 20m Fernwärmeleitung
      -Solar seit Sep.2013, Direktwasseranlage, 20m² "Wuxi-Wankang" Heatpiperöhren, 60°, fast Süden, Resolregler "Deltasol BX", WMZ über "Grundfoss Dirkt Sensors"
      -Brauchwasserwärmepumpe seit Sep.2014, Dimplex BWP30HS
      • 5

      • # 7112
      Den Schaden bezahlt die Allgemeinheit nicht mehr, als bei jedem anderen Brand auch. Die Brandversicherer verteilen den Schden auf viele Versicherungsnehmer.

      Die Problematik dabei ist vielmehr, dass es sehr wenige Maschinen gibt bei denen die Mediengeilheit derart groß ist.

      Wie viele Küchen brennen im Jahr ab? Wie viele Autos? Wie viele Supermärkte brennen im Jahr ab, in denen es keine Brandabschnitte gibt und nichts.

      Sicherlich könnte man mit Sprinkleranlagen den Schaden reduzieren, nur wie ist das Verhältnis von Aufwand und Nutzen? Zudem braucht man im Schaltschrankbereich zusätzlich dann noch CO2 Löschanlagen. Gleichzeitig nehme ich an, dass sich diese Technik in Zukunft vemehrt durchsetzen wird.
      • 6

      • # 7113
      Und dann müssten die Windräder ja noch einen Wasseranschluss bekommen, den sie sonst nicht brauchten. Wieviele Windräder sind abgebrannt und wieviele stehen insgesamt in Deutschland?
      Viele Grüße
      Thomas

      Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.

      :lager:
      • 7

      • # 7114

      jostom wrote:

      Und dann müssten die Windräder ja noch einen Wasseranschluss bekommen, den sie sonst nicht brauchten. Wieviele Windräder sind abgebrannt und wieviele stehen insgesamt in Deutschland?

      Thomas,

      warum wird Strom jedes Jahr teurer, obwohl trotzt Atomausstieg Deutschland Strom für 3,4 Milliarden Euro
      exportiert.

      In Deutschland gibt es 26000 Windräder und recht realitiev nicht so alt.

      Da müssen die Betreiber noch was einfallen lassen, damit solche Schäden nicht vermehrt auftritt.
      Grüße Manfred

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      • 8

      • # 7115
      Aber der Strom wird doch nicht wegen brennender Windräder teurer. Teuer macht es die Differenz zwischen Einspeisevergütung so genannter erneuerbarer Energien (Wind, Sonne, Biomasse) zum Preis an der Strombörse.
      Viele Grüße
      Thomas

      Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.

      :lager:
      • 9

      • # 7116
      Hallo,
      ja, das wäre toll wenn ab und zu mal ein abgebranntes Windrad auf alle Verbraucher umgelegt würde. So setzt sich unser Strompreis aber wirklich zusammen.
      Und das schönste daran ist: unser "Papa Staat" verdient kräftig mit.

      Gruß Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
      • 11

      • # 7143
      Hahneko,

      hier dazu ein Bericht.

      Ermittler suchen Ursache nach Windrad-Brand

      Haldensleben (dpa) - Nach einem spektakulären Brand eines großen Windrades in der Magdeburger Börde suchen die Ermittler nach der Ursache. Der starke Sturm am Wochenende scheidet nach ersten Einschätzungen dafür aus. Beim Brand gestern herrschte Windstärke 7, wie ein Polizeisprecher erläuterte. Bereits im September hatte es im Schwarzwald einen ähnlichen Brand eines Windrades gegeben. Solche Vorfälle sind nach Angaben des Branchenverbandes allerdings extrem selten. Teile der Anlage und ein Flügel fielen durch den Brand herunter. Die Polizei schätzte den Schaden auf 1,2 Millionen Euro.
      Grüße Manfred

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      • 12

      • # 7158
      Bei uns ist auch mal ein Windrad abgefackelt . Es ist demnach wohl kein Einzelfall mehr. Damals wurde es so behauptet.

      ZITAT:
      Pressemitteilung
      des Bundesverband Landschaftsschutz (BLS) vom 25. April
      2002


      NRW-Bauminister Vesper peitscht Windkraft rücksichtslos
      durch

      Der nordrhein-westfälische Bauminister Dr. Michael
      Vesper hielt in der gestrigen Fragestunde des Landtages
      einen Mindestabstand von 100 Metern zwischen
      Windkraftanlagen und Autobahnen für ausreichend. Beim
      Brand eines Windrades an der A 44 bei Bad Wünnenberg am
      Samstag habe es sich um "einen Einzelfall"
      gehandelt.

      Vesper täuscht damit die Öffentlichkeit wider besseres
      Wissen und nimmt die Gefährdung von Leib und Leben
      billigend in Kauf.

      Die rund 400 m entfernt verlaufende Autobahn A 44 war
      wegen der Gefahr von fliegenden Wrackteilen, die auch 200
      Meter weit flogen, in beiden Richtungen 13 Stunden lang
      gesperrt.

      Der BLS hat eine Dokumentation von Unfällen, die den
      Behörden bekannt ist. Danach fliegen Flügelteile und
      Eisbrocken seit Jahren von Windkraftanlagen aus bis über
      400 Meter weit. Sie trafen Menschen und durchschlugen
      Autos und Gebäude. Erst am 18. Februar 2002 flog bei
      Jever ein Flügel 235 Meter weit

      Allein innerhalb eines Monats sind 5 Unfälle bekannt
      geworden, außer den unbekannten.

      Das Rheinische Straßenbauamt Aachen forderte schon am
      27. März 2000 "aufgrund der Gefahr von Eisabwurf
      einen Mindestabstand von 150 Meter zu einer
      Straße".

      Mindestens 600 Meter Sicherheitsabstand von Straßen und
      Wegen sind zum Schutze von Leib und Leben erforderlich.

      Vesper empfing am Montag einige sogenannte
      Windkraftgegner zum "Gedankenaustausch über die
      Zukunft der Windenergie in Nordrhein-Westfalen" im
      Rahmen der Steigerung der "Akzeptanz vor Ort".
      Sie fordern in dem neuen Windkrafterlaß einen
      "Mindestabstand von Windanlagen zu jeglicher
      Wohnbebauung von 500 m".

      Der Bundesverband Landschaftsschutz (BLS) distanziert
      sich von solchen "Konsensgesprächen" und
      fordert die sofortige Beendigung der ökologisch
      kontraproduktiven und volkswirtschaftlich ruinösen
      Windkraftnutzung.

      Text: Dieter Krämer, Bundesverband Landschaftsschutz
      (BLS) e. V.

      Grüße
      „Nicht alles, was zählt, ist zählbar!“ „Nicht alles, was zählbar ist, zählt!“ Albert Einstein
      • 13

      • # 7217
      Naja, diese selbsternannten Landschaftsschützer sind eh die lustigsten. So ähnlich wie dieser Vorstoß vom Herrn Seehofer, die Abstände zu Häusern für Windkraftanlagen so weit erhöhen, dass es in Bayern keine Standorte dafür mehr gibt. Ist mir alles tausendmal lieber als dieser Kohle- und Nuklearsch...

      Zu den Brandursachen:

      So eine Anlage kann schon relativ einfach brennen. Rotorblätter und Gondelverkleidungen sind in der Regel aus GFK. Im Triebstrang können Lager heiß laufen (sollten sie natürlch nicht), eine Scheibenbremse gibt es die arg gefordert sein kann, Schleifringe sind auch dran.
      Noch schlimmer ist aber meist der elektrische Bereich. Besonders häufig betroffen sind Anlagen die ihre komplette Leistungselektronik (Frequenzumrichter) oben in der Gondel haben.

      Allerdings werden tatsächlich zunehmend Maßnahmen für den Brandschutz getroffen. Insbesondere bei Anlagen im Wald sind zunehmend Brandmelde- und Löschanlagen verbaut.

      Grüße, Michael
      • 14

      • # 7220
      Lest euch das mal durch:

      "Sinkende Börsen-Strompreise lassen EEG-Umlage-Defizit steigen

      Einer dieser Unsicherheitsfaktoren ist der Strompreis an der Börse.
      Dieser bestimmt maßgeblich die Höhe der Einnahmen, die durch die
      Vermarktung des EEG-Stroms erzielt werden können. Dabei wird der
      EEG-Strom gar nicht als „grüner“ Strom vermarktet, sondern als
      konventioneller "Graustrom" ohne Grünanteil. Weil der Strompreis an der
      Börse seit dem Energiewende-Beschluss in Deutschland entgegen den
      Erwartungen nicht steigt, sondern fällt, steigt auch die EEG-Umlage
      wegen der höheren Differenzkosten überproportional an. Alleine im ersten
      Halbjahr 2013 ist der mittlere Strompreis im sogenannten
      day-ahead-Handel der Strombörse, wo der EEG-Strom fast ausschließlich
      vermarktet wird, gegenüber dem Vorjahr um 0,54 Cent auf 3,75 Cent je
      Kilowattstunde (1. Halbjahr 2012: 4,29 Cent/kWh) gesunken (ungewichtete
      mittlere Monatspreise). Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011 liegt der
      Preisverfall sogar bei 1,52 Cent je kWh (1. Halbjahr 2011: 5,27
      Cent/kWh). Ursache für diese Entwicklung ist die zunehmende Menge an
      erneuerbaren Energien, die das konventionelle Stromangebot an der
      Strombörse kräftig steigen lässt und so für sinkende Preise sorgt.
      Dieser Preis-Einbruch kommt beim Verbraucher zwar nicht an, hat aber
      erhebliche Auswirkungen auf das EEG-Konto."

      An der Leipziger Börse ist der Strompreis sogar von 2008 bis heute von 11 cent auf ca. 4 cent pro kwh gefallen. Das sollte normalerweise reichen um die Erhöhungen der EEG-Umlage auszugleichen. Nur macht sich wieder irgendwer die Taschen voll und uns wird vorgegaukelt der Nachbar mit seiner PV-Anlage sei schuld.
      Da sinken die Preise, keiner gibts weiter und logischerweise steigt die Umlage (Erklärung unten). Folglich wird der Strom unsinnig teurer.

      Dazu noch folgendes (es werden ja nur ca 30% des Stroms in Leipzig verkauft:
      "Münster – Das Umlagekonto nach dem Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) ist
      im Juni 2013 deutlich tiefer ins Minus gerutscht. Alleine im
      abgelaufenen Monat haben die Ausgaben die Einnahmen um 400 Mio. Euro
      übertroffen. Damit erhöht sich das Defizit im EEG-Umlagekonto von etwa
      500. Mio. Euro Ende Mai auf 900 Mio. Euro Ende Juni 2013. Im Juni
      standen den Einnahmen in Höhe von knapp 1,8 Mrd. Euro Ausgaben von knapp
      2,2 Mrd. Euro gegenüber. Normalerweise sollte das EEG-Umlagekonto
      zumindest auf Jahressicht ausgeglichen sein. Trotz der Anhebung der
      EEG-Umlage 2013 auf 5,3 Cent pro Kilowattstunde und gleichzeitiger
      starker Drosselung des Zubaus von erneuerbaren Energieanlagen ist eine
      Rückkehr zu schwarzen Zahlen in weite Ferne gerückt. Der Festlegung der
      Höhe der EEG-Umlage liegt eine Reihe von Prognosen und Annahmen
      zugrunde, die bei Nichteintreten dazu führen, dass das Umlagekonto in
      Schieflage gerät."

      Bedeutet unterm Strich, dass wenn die Börsenpreise nicht sinken würden, würde sich auch die Umlage nicht erhöhen. Dann würden aber die Unternehmen den kwh-Preis anziehen und wir würden trotzdem mehr bezahlen.

      Unterm Strich sind wir immer die Dummen, nur das man so den perfekten Sündenbock hat, nämlich Mr. Ökostrom.

      Gruß Manuel
      Atmos DC 40 GSE, BJ 02/2009, 3x1000l Puffer, Lambdacheck, Lufttrennung nach Kaffenberger
      • 15

      • # 7854

      micha wrote:



      Die Problematik dabei ist vielmehr, dass es sehr wenige Maschinen gibt bei denen die Mediengeilheit derart groß ist.


      Das wird sich auch schwer vermeiden lassen, bei einem Thema das so aufgeladen ist und an dem so viele finanzielle Interessen aller möglichen Gruppen hängen.

      Da steht ein brennendes Windrad eben schonmal symbolisch für eine vermeindlich gescheiterte Energiewende oder etwas in der Richtung.
      Aber das ändert garnichts.
      • 16

      • # 7879
      Holzig,


      Aber das ändert garnichts.

      es ändert sich was. mir ist

      Lieber ein brennendes Windrad, als ein explodierendes Kernkraftwerk !
      Grüße Manfred

      Meine Heizung_________________________________
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      • 17

      • # 7882
      Manfred das ist auch meine Meinung.

      In unserer Großgemeinde stehen auch 21 Windräder. Man hat sich daran gewöhnt. Jetzt sollen aber vom Staat vom grünen Tisch ausgewiesene Flächen noch mehr Windräder kommen. Eine Bügerinitiative hat nun gemessen die 1000 m Abstand lassen keine mehr zu. Die Herren die sie bauen wollen such nach Sondergenehmigungen. Den Landeigentümern sind große Summen versprochen worden. Der Gemeinderat hat NEIN beschlossen es sollen keine kommen.

      Tschernobyl war 26. April 1986. Heute noch 27 Jahre später haben Jäger im Vogtland und Bayern ihren Ärger wenn sie ein Wildschwein geschossen haben. Es wird auf Trichinen untersucht und dann noch der Strahlenwert. Ich habe mir sagen lassen knapp 50 % aller geschossenen Tiere muß entsorgt werden weil der Strahlenwert zu hoch ist.
      Meine Frau mußte jedes Jahr 1 Kg. Pilze sammeln und es wurde untersucht und der Wert war zu hoch. Vor ein paar Jahren wurde noch einmal eine Kontroll Untersuchung durchgeführt die jetzt immer noch belastet sind aber für den Menschen wenn er seine Menge für den Hausgebrauch sammelt unbedenklich sind.

      In Japan ist das Unglück noch nicht beseitigt. Es kann immer noch......... An den Gebäuden zeigen sich Risse weil sie absinken, und die Stäbe........ Die gesamte Umgebung von zig Kilometer für immer unbewohnbar.

      In der Umgebung von AKW´s hat man ja in Leukämie festgestellt. Ist ja alles harmlos........
      • 18

      • # 7890

      juergen wrote:

      aber für den Menschen wenn er seine Menge für den Hausgebrauch sammelt unbedenklich sind.


      Also diese Aussage "in diesen Dosen für den Menschen unbedenklich" liebe ich ja so!!!
      Ich war bis vor einigen Jahren bei der Feuerwehr tätig und war dort in einen GSG (gefährliche Stoffe/Güter) und Dekontaminationszug tätig, diese unbedenklichen Dosen wurden dort immer schön nach unten Korigiert und werden es wohl auch heute noch.
      Da weiß immer noch kein Mensch was diese unbedenklichen Dosen im Menschen anrichten, das sind nur beschwichtigungen für die blöden Bürger.
      Mal abgesehen von Maulkörben die nach Strahlungsmessungen verhängt wurden.

      Grüße
      Peter
      Grüße
      Peter

      Viessmann Vitola-Biferral ÖL-Kessel
      Paradigma Solarthermie mit 10m² Vakuumröhrenkollektoren
      1100 L Pufferspeicher mit [lexicon]Frischwasserstation[/lexicon]
      Tulikivi Specksteinofen mit [lexicon]Wärmetauscher[/lexicon]
      Atmos P14

      Meine Heizung:
      nrwbank.de/de/themen/wohnen/13…r_Asse_Bildergalerie.html