Neues Heizsystem

There are 18 replies in this Thread which was already clicked 4,439 times. The last Post () by gutber.

  • Hallo,


    ich habe ein paar Fragen bezüglich der Erneuerung meines bestehenden Heizungssystems.


    Derzeit befindet sich ein Gasbrenner mit integriertem Boiler und ein älterer Holzofen im Betrieb. Der Gasbrenner Giersch hat 24KW Leistung mit einem 130l Boiler und stammt aus dem Jahr 1986. Der Holzofen Klöckner den man wahlweise dazuschalten kann hat 15KW Leistung.


    Da der Gasbrenner vor 2 Jahren schon einmal einen kleinen Defekt hatte und sich auch nicht mehr sehr gut an hört rechne ich damit das dieser in den nächsten Monat seinen Geist aufgibt. Daher sind wir in der Planung ein neues Heizsystem einzubauen.


    Das Haus hat 200m² und es sieht folgendermaßen aus das wir eine neue Gastherme einbauen möchten mit 24KW und einem 200l/300l Boiler. Dazu sollte ein neuer Holzvergaser 25KW mit 2000l Pufferspeicher. Derzeit sind wir noch bei ein paar Angeboten einholen von Heizungsfirmen.


    Darf man so ein System auch ohne Fachmännische Hilfe einbauen?


    Den Anschluss der Gastherme habe ich nicht vor selbst anzuschließen.


    Muss man Bestimmungen und Gesetze bei einem Einbau beachten?


    Mit freundlichen Grüßen
    Michael

  • Hallo Michael,
    wie hoch war denn der Gas udn Holzverbrauch der letzten Jahre? Das währe mal die wichtige information für die Dimensionierung des HVG. Bei 24KW Gastherme kann ein 25KV Holzvergaser schon etwas knapp bemessen sein in tiefsten Winter. Wo wohnt denn das Haus?


    Soll der Boiler auch erneuert werden? Wenn ja würde ich zu einer FriWa raten, entweder im Eigenbau oder so eine wie ich glaube Spacy hat.


    Gastherme muss ein Fachunternehmen abklemmen, der dir auch den Anschluss Verplombt, sofern due die Gastherme nicht mit auf den Puffer laufen lassen möchtest.


    mfg
    Thomas Pfaffinger

    Admin Holzvergaser-Forum.de
    Kein Support per PN oder Mail, sofern dies nicht Forenroblematiken betrifft.

  • Der Gasverbrauch lag bei 35000KW und der 15KW Ofen wurde nur ca 10 Tage lang verwendet. Ich wohne in Baden-Württemberg im Winter haben wir hier so maximal 10 Tage die unter -10 C liegen bisher reichte die Gasheizung mit 24 immer locker aus und selbst der 15KW schaffts auch noch gerade so allerdings muss man dann alle 1 1/2 - 2 Holz nachwerfen und das ist auch nicht wirklich der Sinn der Sache den ganzen Tag am Holzofen zu sitzen damit man nicht friert. Der Boiler soll auch erneuert werden, eigentlich das ganze Heizsystem nur die Rohrleitungen sollen bestehen bleiben.


    Biomasse kommt nicht in Frage da keine Lagerraum dafür zur Verfügung steht. Das Holz ist für mich einfacher zu lagern.


    Wenn ich einen neuen Holzvergaser einbaue wird dieser dann vom Schornsteinfeger oder sonst wem abgenommen ?


    Problem in Baden-Württemberg ist auch seit 2010 das man 10% regenerativ einbauen muss.

  • Was Thomas mit "knapp" meint, ist der Heizkomfort. Wie der Themenersteller schon beim alten 15 KW bemerkt hat : kleiner Füllraum = häufiges Nachlegen, für Dauerholzheizer nicht geeignet.
    Leistungstärkerer Kessel = größerer Füllraum
    Ich hatte früher nen 22 kw Öler, 3500 L /Jahr und habe jetzt 40 kw HV im Keller - kleiner würde mich echt nerven, so ist es recht bequem. Wenn man tagsüber nur zuheizen möchte, dann ist das sicher nicht ganz so relevant.


    Problem für Murcielago ist auch, daß, bis er seinen Holzvergaser stehen hat, womöglich schon die neue BimSch mit ihren strengeren Abgaswerten in Kraft ist inkl wiederkehrender Messung alle 2 Jahre.
    Deswegen bei der Kesselwahl gleich drauf achten, daß entweder der Kessel leicht modifiziert werden kann (Vigas/Orlan) d.h. mit Lambdacheck und Brennkammerumbau. Oder man nimmt einen Premium Kessel mit Lambda (aber das kostet richtig Asche).


    Den Holzvergaser darf man selbst installieren, der Schorni muß ihn abnehmen, also alles rund um die Feuerungsstätte und den Schornstein mit diesem vorher abstimmen.


    Die Puffer etc. pp interessieren den Schorni dagegen nicht.

  • Hallo Holzheizer,


    Frank: Weil der Gaskessel bei 24KW Heizlast im Winter einfach 24 Stunden durchläuft. Das macht der Holzvergaser nicht. Darum muss dieser größer ausgelefgt werden, damit er am besten mit 1-2 Füllungen am Tag zum einem den Puffer aufheizt und zum anderen die Wohnung warm macht.


    Michael:
    Das soltle einer heizlast von überschlägig 11 KW entsprechen. Da sollte der 25er ausreichen. Aus kompfort-Gründen würde ich aber trotzdem zum 40er raten, zumindest wenn Du einen Vigas in Betracht ziehst, den Kompfort haben willst und du die Puffer stellen kannst.


    Wegen der Abname würde ich vorher mit dem Schornie reden, dann sind die meistens ganz kulant, auch bei selbsteinbau. wie schon geschrieben, würde ich den Boiler gegen eine Frischwasserstation tauschen. Dadurch senkst du die Bereitschaftverluste gegen 0. Und von den Kosten her ist es auch nicht viel mehr, dürfte auf max. 200-300 euros hinauslaufen was es mehr kostet als ein Boiler.


    mfg
    Thomas Pfaffinger

    Admin Holzvergaser-Forum.de
    Kein Support per PN oder Mail, sofern dies nicht Forenroblematiken betrifft.

  • Hallo Frank 100
    Du magst mit deiner Rechnung nicht unrecht haben.Aber kannst du voraussagen ob du in 2 Jahren noch Gas in der leitung hast?Brennholz bekomme ich immer.Wenn der Russe den Gashahn abdreht ,wird es in so mancher Wohnung kalt bleiben.
    Gruß Horst! :(

  • Hallo,


    wenn ich mir das hier so durchlese kommen mir eigendlich noch ganz andere Hintergedanken, die man sich vielleicht auch mal durch den Kopf gehen lassen sollte, falls man sparen möchte.
    Diese möchte ich hier nur mal stichpunktartig aufführen:


    1. 35000Kw für 200qm finde ich nicht gerade wenig (wie alt ist das Haus ?)


    2. 24Kw für 200qm (Takt...Takt...Takt...) finde ich auch reichlich viel, siehe Thomas (damals hat man gerne viel Reserve verbaut, diese Zeiten sind rum...). Mir käme da Maximal ein 12er aber allerhöchstens ein 15er Brennwertgerät rein (Thision, GB142/162,...), irgendwas, was schön weit runter moduliert (2-3Kw). Laß das Ding doch durchbrummen in den paar tagen, wo´s mal richtig kalt wird, was besseres gibt´s doch garnicht.


    3. Käme mir da noch ein 15er Vigas mit 2000 - 3000 Liter Puffer hinzu (der schaft ganz locker 24 Kw und mehr...).


    Und jetzt addiert mal die Heiz-Kw zusammen.....soviel Winter kann´s hier in Deutschland garnicht werden.



    Ich schreibe dies aus eigener Erfahrung. Hab momentan im Keller noch einen schönen alten 74Kw Buderus Kessel (Bj.71), mit verbautem 35Kw Brenner stehen. Verbrauch damals 35-42000Kw. Seit dem mein 15er Vigas im Keller steht, macht das ding im Sommer noch 2-3xTäglich WW und das war´s, es sei denn ich hab kein Bock zum Holheizen (was nicht vorkommen darf), oder komme verspätet von der Arbeit bzw. bin weg! Und seit dem ich WMZ verbaut habe, weiß ich auch was die Hütte effektiv braucht (man wird sich wundern...wie wenig das durchaus sein kann) und was der gute und starke Brenner so durch den Kamin haut.


    Nur mal so als Hinweis...



    Gruß Frank



    ...Ich stell mir bei einer Erneuerung keinen Panzer mehr hin, nur weil ich 3x im Jahr nen 500Kg Anhänger mit Holz ziehen möchte...

  • Frank du sprichst mir aus dem Herzen ....!!!


    Endlich mal wieder jemand der logisch denken kann und den Sinn des ganzen Energiesparens verstanden hat.


    Es geht nicht darum einen 25kw Kessel zu entfernen weil der zuviel Öl verbraucht und gleich dafür einen 40kw Holzkessel hinzustellen und das Holz zu vergeuden, ... weil die riesigen Puffer Standverluste haben das du eine 80m² Wohnung damit heizen kannst .
    Am besten noch 5x 800l ... da haste mehr m² Heizfläche an den Puffern wie an den Heizkörpern im Haus.
    Zuerst sanieren / isolieren und dann eine neue, kleinere Heizung einbauen, so wird ein Schuh draus!
    Wenn Öl und Gas wieder teurer werden zieht das Holz nach ....
    letztes Jahr hatte der Förster nur für die Hälfte der Anfragen Holz zu verteilen und hat auch gleich gesagt: die jetzt Holz bekommen haben brauchen nächstes Jahr gar nicht zu Fragen da bekommen die anderen was!
    Der 25er Vigas macht schon seine 30kw im Gegensatz zum 30er Atmos ..... da beschweren sich die Betreiber öfter mal, das er nach Wärmezähler keine 30kw packt.


    Auch wenn ich mit meiner Ansicht wieder mal jemandem auf die Füße trete und er glücklich darüber ist mir Punkte abzuziehen...
    Aber für diesen Beitrag geb ich dir erst mal ein Pünktchen Frank


    ich hatte auch bis vor kurzem einen 40kw Ölkessel .... mehr sag ich dazu nicht


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Frank und Erwin haben eigentlich schon alles gesagt, ich habe übrigens einen 50kw Ölbrenner von 1995 im Keller, nun reicht der 14,9er.
    Wohne zwar auch in BW, allerdings hatten wir hier im Schnitt der letzten Jahre ca. 10 Nächte um die -20°.
    Spacy schrieb:

    Quote

    kleiner Füllraum = häufiges Nachlegen


    Eigentlich selbstverständlich, aber seltsamerweise wird immer über kw diskutiert.

    Quote

    Leistungstärkerer Kessel = größerer Füllraum


    Der 15er Vigas hat 120 l, der 30er GSE von Atmos hat 110 l Vergaserraumvolumen.
    Ich könnte nun auch noch andere Hersteller aufführen, wo die Unterschiede nicht ganz so groß sind, aber wozu?


    Wenn ich hier im Forum lese, sehe ich immer wieder Beiträge, in denen die Autoren in einer offensichtlich glücklichen Lage sind, sie bekommen das Holz umsonst, oder für ein paar Euro.
    Das war bei uns vor ein paar Jahren auch so, zwischenzeitlich ist Öl, vor allem Gas aktuell, wenn ich die Zeit rechne, günstiger.
    Es gibt immer mehr Firmen, die Pellets, Hackschnitzel etc. produzieren. Zuerst werden Abfälle, Pappeln entlang der Bachläufe etc. verwendet.
    Aber dann ist das Zeug weg, und die Transportkosten müssen auch berücksichtigt werden. Also muß Holz aus den Wäldern her.
    Zusätzliche Nachfrage treibt den Preis. Und der Förster mag Großabnehmer lieber als einen Schwarm Selbstwerber.
    Und deren Nachfrage ist enorm, die nächste Hackschnitzelverbrennungsanlage zur Stromgewinnung benötigt z.B. am Tag 200 m³ Hackschnitzel. Wieviel die nächste Pelletanlage am Tag benötigt, muß ich mal fragen.


    Ist aber vielleicht ganz gut, was nichts kostet ist nichts wert. Entsprechend großzügig wurde früher, und wird auch vielfach heute noch, bei der Holzverbrennung verfahren. Wirkungsgrad - was ist das - in der Zeit, wo ich darüber nachdenke, mache ich doch lieber ein paar Ster mehr Holz. Abgase? Aus den Augen aus dem Sinn. Die anderen heizen doch auch so.
    Isolieren, wozu, mache ich doch ein paar Ster mehr Holz. Auch diese unnötige Nachfrage treibt den Preis.


    Grüße
    Berthold

  • Ich schließe mich meinen 3 Vorrednern 100% an.


    Quote

    Ist aber vielleicht ganz gut, was nichts kostet ist nichts wert. Entsprechend großzügig wurde früher, und wird auch vielfach heute noch, bei der Holzverbrennung verfahren.


    Als ich unseren Anbau mit 140er Miwo von außen gedämmt habe, haben mich, als ich auf dem Gerüst stand, alle ausgelacht. "Bei 5 Euro für den Festmeter (im Selbsterwerb), wann willste das wieder raus haben". Jetzt gucken sie dumm, wenn sie sehen (am Holzvorrat), dass ich mit meiner Alleinheizung bis jetzt gerade mal 3 Festmeter verheizt habe, und sie schon ihre 10-15 durch haben zzgl. ein paar Liter Heizöl. Gut, sie beheizen 30qm mehr wie ich, aber ob das den Unterschied macht?


    Quote

    Noch eine Frage warum baut man 2 Heizungs Systeme ein um das gesparte Geld kann man doch eine Menge Gas kaufen.


    Bevor ich 5000 Euro für einen zusätzlichen HV mit den passenden Puffern und Hydraulik ausgebe, kaufe ich dafür lieber ein paar Fenster und einige Rollen Dämmwolle. Das kann jeder selber machen (wenn nicht, Fenstereinbau kostet 50 Euro pro Fenster), macht nicht viel Arbeit (im Vergleich zu den Einsparungen), und ist schnell gemacht (auch im Winter) und vor allem nachhaltiger.


    Quote

    Wenn der Russe den Gashahn abdreht


    Wer weiß schon was morgen ist. Was, wenn nächstes Jahr der Festmeter im Selbsterwerb 65 Euro kostet? Wer selber in den Wald geht, und Bäume fällt, kann sich dann fragen, ob sich die Arbeit noch lohnt. Und die, die sich dann ihr Holz liefern lassen für, sagen wir mal, dann 130 Euro, wollen sie das noch? Ein Ass im Ärmel haben dann die, die zur richtigen Zeit Maßnahmen zum Energiesparen getroffen haben, und die, die wie Erwin oder Berthold zusätzlich auf Solarthermie setzen.


    Ich will auch niemanden auf den Schlips treten, sondern mal zum nachdenken anregen, das nicht nur der Kessel sparsam sein soll, sondern auch das Drumrum Beachtung finden sollte. So schön wie hier mancher Holzvergaser auch brennt, je weniger er zu tun hat, umso höher ist sein ehrlicher Wirkungsgrad.


    Viele Grüße
    Sirko

  • gutber schrieb:

    Quote


    Auch wenn ich mit meiner Ansicht wieder mal jemandem auf die Füße trete und er glücklich darüber ist mir Punkte abzuziehen...


    Gruß Erwin


    Nana, wer macht denn sowas ? :laugh:
    Das könnte nur passieren, wenn jemand sich im Ton vergreift, der macht die Musik.


    Wenn die Bausubstanz geeignet ist, lohnt es sich auf jeden Fall, Dämmmaßnahmen durchzuführen. Sowas empfiehlt sich natürlich leichter, wenn man auch das nötige Kleingeld zusammenbringt :)
    Fassade dämmen ist dann wieder so ein Ding. Wenn man es machen läßt, dann kostet es richtig, kann man es selbst machen, dann lohnt sich sogar das. Optimal wäre dann allerdings, Fassade und Fenster zusammen zu machen.
    Was leicht selbst zu machen ist und fast genauso viel bringt, wie die Fassade(ca 20-25 %), ist, die oberste Geschoßdecke oder das Dach zu dämmen (bis 20%) - das habe sogar ich hinbekommen (wenn auch um den Preis, daß ich wohl jetzt eine aktive Belüftung einbauen muß, wegen Kondenswasser im Kaltdach)


    Das hängt aber wie gesagt stark von der Bausubstanz ab. Bei mir z.B. (wo grad über meinen 40 kw gelästert wird) ist das einzigste, was nicht neu gemacht ist, Kellerdecke (teilweise Gewölbekeller) und Fassade (an 35-40% der Fassadenfläche sind Anbauten vom Nachbarn dran). Da tut es mir extrem leid, daß ich den Herren mit den gut gedämmten Häusern ihr Holz teuer mache :woohoo:


    Der optimale HV Kessel hätte in vielen Fällen wahrscheinlich 15- 20 kw und einen wirklich riesigen Füllraum (nicht nur 120 L), den man nur bei Bedarf richtig vollstapeln würde. Den gibt es aber nicht. Die vielen kw bei meinem Holzvergaser brauche ich nur, weil ich auch bei tiefster Kälte nur einmal am Tag anfeuern will, schließlich arbeiten wir beide und einen Öl oder Gasbrenner als Notnagel habe ich nicht.
    Willst du also nur noch mit Holz heizen, dann lieber eine Nummer größer. Willst du nur zuheizen, dann z.B. den 15er Vigas oder ggf. auch nen Orlan Super D 25, da muß du mal schauen, was dich günstiger kommt. Für den Orlan gibts BAFA 1125 EUR, für den Vigas nicht, aber der ist im Grundpreis günstiger.
    Den Kesseltauschbonus für eine neue Gasbrennwertherme gibt es z.Zt ja leider nicht.

  • Quote

    Fassade dämmen ist dann wieder so ein Ding. Wenn man es machen läßt, dann kostet es richtig, kann man es selbst machen, dann lohnt sich sogar das. Optimal wäre dann allerdings, Fassade und Fenster zusammen zu machen.
    Was leicht selbst zu machen ist und fast genauso viel bringt, wie die Fassade(ca 20-25 %), ist, die oberste Geschoßdecke oder das Dach zu dämmen (bis 20%) - das habe sogar ich hinbekommen (wenn auch um den Preis, daß ich wohl jetzt eine aktive Belüftung einbauen muß, wegen Kondenswasser im Kaltdach)


    Genau das meine ich. Die obere Geschoßdecke ist auch das einfachste und günstigste was man machen kann. Noch leichter, wenn man nicht mehr hoch muss, und nur die Dämmung ausrollen muss.


    Quote

    wo grad über meinen 40 kw gelästert wird


    Quote

    . Die vielen kw bei meinem Holzvergaser brauche ich nur, weil ich auch bei tiefster Kälte nur einmal am Tag anfeuern will, schließlich arbeiten wir beide und einen Öl oder Gasbrenner als Notnagel habe ich nicht.


    Wir lästern doch nicht. Schon gar nicht über die KW des HV, man kann das ja auch nicht direkt mit z.B. nem Gaskessel vergleichen, denn die werden ohne Puffer betrieben, und können bei Überdimensionierung richtig Probleme machen. Es geht eigentlich nur um die Heizlast. Und wenn der HV nur zuheizen soll, dann reicht ein kleiner. Ich werde, wenn mein Schwiegervater kein Auto mehr fährt und die Garage frei wird, auch von 15 auf 40KW umsteigen (wenn das Holz bezahlbar bleibt).


    Viele Grüße
    Sirko

  • Spacy schrieb:

    Quote

    Das könnte nur passieren, wenn jemand sich im Ton vergreift, der macht die Musik.


    Wenn dem so ist, dann dürften wohl Erwin und ich die unhöflichsten Menschen überhaupt sein :)
    Aber ich dachte eigentlich, die Karmapunkte seien nicht für die Kunst des Honigschmierens, sondern für fachliches Wissen, Können, vor allem aber für gute Beiträge, gute Ideen, kurz allem, was hilfreich ist um mehr aus dem Kessel herauszuholen, bei möglichst geringem Arbeitsaufwand.
    Habe da wohl nicht aufgepaßt, und Punkte falsch vergeben :huh:

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    Sowas empfiehlt sich natürlich leichter, wenn man auch das nötige Kleingeld zusammenbringt :)


    Der bekannte bayrische Nationalökonom Karl Valentin sagte einmal: Die Leute haben deshalb kein Geld, weil es auf der Bank liegt.
    Deshalb geht man in so einem Fall zur Bank, beantragt einen Förderkredit, und zahlt Zins und Tilgung mit dem, was man dank der Dämmung einspart, zurück.

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    Fassade dämmen ist dann wieder so ein Ding. Wenn man es machen läßt, dann kostet es richtig, kann man es selbst machen, dann lohnt sich sogar das.

    Also gerade das lohnt sich, vor allem wenn

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    Optimal wäre dann allerdings, Fassade und Fenster zusammen zu machen.

    Wobei

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    die oberste Geschoßdecke oder das Dach zu dämmen

    imho dazugehört, siehe auch Förderrichtlinien.

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    Da tut es mir extrem leid, daß ich den Herren mit den gut gedämmten Häusern ihr Holz teuer mache

    Naja, ich weiß nicht wie es bei Erwin ist, mein Holz kommt aus meinem Wald, wobei ich nicht sicher bin, ob dieses nicht teurer unter dem Strich (wenn ich den Aufwand bedenke, bis ein gesetztes Bäumchen reif für die Fällung ist) ist, als wenn ich das Holz kaufe.


    Grüße
    Berthold

  • Hallo Berthold
    Es wird immer Zeitgenossen geben,die mit dem einen oder anderen Beitrag keine Freude haben.Beiträge die ausarten habe ich weder von Erwin noch von die gelesen.Das mit den Karmapunkten sehe ich auch als Bestätigung für gute Beiträge,sachlich und gut argumentiert.Sollte doch jeder froh sein aus dem Forum die guten Beiträge für sich zu nutzen.Um ehrlich zu sein,im anderen Forum herrschen ganz andere Töne,die mir wieder nicht gefallen.In unserem Forum sollte so ein ton nicht einzug halten.
    Um aber auf auf das "neue Heizsystem"zurückzukommen,es hat nicht jeder die Möglichkeit
    seinen Schuppen zu dämmen ,sei es aus baulichen Gründen oder auch finanziell.Um eine neue Heizanlage zu errichten, würde ich jedenfalls, eine Berechnung eines Fachmannes machen lassen,ob der Kessel den Anforderungen genügt oder nicht.Da kann ich schon beim Sparen beginnen.Genauso ist es mit einer Solaranlage.Mein Haus steht in einer ganz ungünstigen Lage,sonst hätte ich schon eine Solar drauf.So muß ich mich mit einer Luft-Wärmepumpe begnügen,die aber nicht viel schlechter ist.
    Gruß Horst! :)

  • Hallo Horst,


    jeder muß vor Ort überprüfen, was für ihn sinnvoll ist, das gilt für Optimierungen am Kessel, wie für das Haus.
    Auch meine Lage ist suboptimal. Südwest ist nun mal nicht Süden.
    Die Verschattungsproblematik im Winterhalbjahr ist sogar noch schlimmer, als ich berechnet habe.
    Für meine Lage hätte ich außerdem Sydneiröhren nehmen sollen.
    Aber hinterher ist man meist klüger.
    Wenn ich da Leute mit unverschattetem Süddach sehe, könnte man schon neidisch werden.
    Aber trotz meiner suboptimalen Lage, habe ich doch ganz nette Erträge, die mit ihrem schönen Süddach nicht -
    weil sie eben keine Solarthermieanlage haben. Wer ist nun besser dran?
    Natürlich hat sich das nur gerechnet, weil ich alles selbst machte, dafür kenne ich das Teil nun aus dem ff- bis zu jeder Lötstelle.
    Das gilt auch für meinen HVK-Einbau, und auch für meine Wärmedämmung, hätte ich das machen lassen, wäre mir das auch viel zu teuer gekommen.
    Aber Gott sei Dank, das sind alles Arbeiten, die man mit ohne Grundkenntnisse, etwas nachdenken, viel lesen, und viel Arbeits- und Zeiteinsatz locker alleine machen kann.
    Auch da könnte man neidisch sein, auf Leute, die eine Frau oder erwachsene Kinder haben, die einem helfen können.
    Aber auch da gilt, habe zwar alles allein machen müssen, aber ich habe es gemacht.
    Was nützt es mir, wenn bei mir viele Leute herumsitzen, wenn dann doch nichts gearbeitet wird?
    Allerdings, Arbeit nur um der Arbeit willen, weil die Arbeit aufgrund nicht veränderlicher Umstände sinnlos ist, bringt nur Materialkosten.


    Grüße
    Berthold

  • Spacy
    das du dich angesprochen fühlst tut mir leid ...
    ich hatte das ganz Allgemein betrachtet .... gibt Foren da wird noch mehr geklotzt!


    Quote

    Was leicht selbst zu machen ist und fast genauso viel bringt, wie die Fassade(ca 20-25 %), ist, die oberste Geschoßdecke oder das Dach zu dämmen (bis 20%)


    Das gilt leider nur wenn die Fassade mit Isoliert ist ... sonst geht ja ein Teil der Wärme die nicht mehr nach oben weg kann, seitlich durch die Fassadenwände auf die Flucht .... und schon sind das keine 20% mehr... aber es ist ein Anfang


    Quote

    - das habe sogar ich hinbekommen (wenn auch um den Preis, daß ich wohl jetzt eine aktive Belüftung einbauen muß, wegen Kondenswasser im Kaltdach)


    Ein gut gemeinter Rat suche die Ursache und beseitige den Fehler...
    versuch nicht die Auswirkung zu beseitigen ... höchstens wenn die Ursache nicht zu beseitigen ist.


    Quote

    (an 35-40% der Fassadenfläche sind Anbauten vom Nachbarn dran). Da tut es mir extrem leid, daß ich den Herren mit den gut gedämmten Häusern ihr Holz teuer mache


    Du machst das nicht teuer, die Menge derer die so denken und vor allem Großanlagen ....
    wo ein Nachbargebäude dran ist, ist der Verlust geringer ... wären noch 60% wo was zu machen wäre .... aber ich weiß wie schwer es war den KfW-Kredit durchzubringen .... die stellen sich an ...
    hätten se das bei den Milliarden so gemacht gäb es keine Bankenkrise !
    aber ich hab gegenüber altem Zustand schon fast 8000€ eingespart.


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

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