Flüssiggastank umrüsten - wo welche Anschlüsse

There are 6 replies in this Thread which was already clicked 7,530 times. The last Post () by gator.

  • Hallo,
    nachdem ich mich hier ein wenig durchgelese habe wird mir folgendes klar.


    Probleme:
    - Meine Pufferspeicher mit 2x 1.500l sind ein wenig klein für den 50er HV


    - Es lassen sich Gastanks gut zu Pufferspeicher umbauen


    - Gastank und Pufferspeicher können auf verschiedenes Höhenmaß hydraulsiche Probleme verursachen


    Mein erster Gedanke hierauf war, zusätzich noch ein 2.000 Liter Hygienespeicher einzubinden. Friwa gespart, Puffer genug. Kosten rundweg 2.500,-€. Dann habe ich aber zwei mal 1.500 + ein mal 2.000 Liter in meiner Garage stehen - gewaltiger Platzaufwand.


    Im Forum habe ich bisher aber hier nur ein Bild gefunden wie jemand seinen Gastank umbauen kann Und das war doch recht kompliziert.
    Mir geht es um folgendes:
    - Wie viele Anschlüsse sollten seitlich eingeschweißt werden - Originale PS haben ja jede Menge davon, wofür auch immer
    - Auf welche Höhe werden Anschlüsse gesetzt, nicht auf cm aber aufgeteilt bzw. wie viele von oben nach unten verteilt.
    - Zulauf möglichst groß halten auf dem letzten Meter (2") = weniger Wasserverwirbelungen. Habe ich gelesen.
    - Ohne großen Aufwand lässt sich wohl keine Heizspirale einbauen oder gibt es Tricks. Weil:
    - Evtl. irgendwann ein Notstromaggregat (unsicher Energiepolitik) oder Solar. Tauscher könnte doch bestimmt gehen über
    - Plattenwärmetauscher mit Pumpe und Zurohrung?, (umgekehrte FriWa?) Wenn´s so geht ist ein Nachrüsten ok.
    - könnte doch, wenn in einigen Jahren doch noch Solar auf´s Dach soll auch klappen oder? Ok. zusätzliche Pumpe.
    - Wenn der Tank (5000l) eine Höhe von 5m besitzt und die Deckenhöhe 2,8m bis 3m sein wird:
    - den Tank auf zwei Meter in ein Erdschacht lassen?
    - eine Öffnung in die Betondecke einlassen und den Tank ebenerdig aufstellen? Vor/ Nachteile?
    - Temperaturfühler:
    - reicht es hierfür einfach ein Stück Rohr auf die Außenhaut aufzuschweißen oder imuss in den Behälter einlassen werden?
    - Eine "Notheizung" Tauchsieder im unteren oder eher oberen Bereich einplanen


    Wer Bilder oder Vorschläge hat darf mir diese gerne zukommen lassen:)


    MfG
    Bernd

  • So,
    habe mir zwei 5.000 Liter Gasbehälter bestellt. :whistle: Gut, einer ist für einen Bekannten.
    Nun habe ich zwar Vorstellungen wie es umgebaut werden soll, möchte diese aber Teilen um evtl. Fehler abstellen zu können.
    Auch habe ich hier und da einige Fragen. Wenn ich also daneben liegen sollte bitte ich um Verbesserungsvorschläge oder Kritik:evil:
    Frage:
    Habe im Netz überall nach Anschweißnippel in 2" gesucht aber nichts gefunden. Ich könnte natürlich auch ein Rohr nehmen und Gewinde draufschneiden - nicht so elegant aber machbar.
    Hat jemand eine Adresse wo es fertige Teile gibt?


    Zum Einschweißen gleich die nächste Frage:
    - Wie weit sollten die 2" Rohre eigentlich in den Tank hineinragen. Ich denke daß eine Mediumeinbringung in die Behältermitte wegen Verwirbelungen sicher angebrachter ist als direkt am Rand, oder liege ich falsch. Bleibt ja eigentlich im unteren Bereich, das kalte Wasser.


    Zum Bau:
    Geplant ist, den 5 Meter langen Tank ein Stück in ein Erdschacht zu setzen, durch die Betondecke der Garage bis unter dem Dachfirst rage zu lassen. Dies muss also geschehen bevor die Decke geliefert wird. Das Dach der Garage hat eine 30° Neigung, die Garage eine Breite von knapp 9,5m. Der Tank sitzt nicht ganz mittig. Denke an einer Höhe unter Dach um 1,4m, Deckenhöhe Garage um 2,85 - verbleiben also im Erdschacht rund 1 Meter.


    Der Schacht unten soll nicht viel größer werden als dass man noch von drei Seiten um den Behälter herum arbeiten kann. Unten dachte ich noch an eine Wassersammelstelle mit Leckmelder und Tauchpumpe. Denke auch daran Stahlträger mit Bohrungen zum Befestigen des Puffers mit einzubetonieren.


    Die unteren Rohre sollten ca. 25 cm außerhalb vom Tank (außerhalb der Tankisolierung, wofür ich ca. 30 cm eingeplant habe) nach oben zu geleitet werden. Ach ja, womit kann man gut isolieren

    Anschlüsse:

    Unten hatte ich drei Anschlüsse geplant. Zwei mal 2" und einmal 3/4 oder 1 Zoll.


    Belegung der Anschlüsse
    1x 2" Anschluss als Zueitung zum Holzvergaser
    1x 2" Anschluss als Zuleitung für weitere mögliche Wärmequellen
    1x 2" Anschluss als Rücklauf von den Heizkreisen
    1x 3/4" oder 1" als Ablauf Wasserablassen.


    Falls nun doch mehrere Wärmequellen angeschlossen werden so sollte dies doch auch über eine Einbindung per T-Stück funktionieren. Beispielsweise Notstromaggregat mit Wasserkühlung und Solar. Könnten über elektrische Ventile und Rückschlagventile voneinander getrennt werden.


    Anschlüsse oben:
    1x 1 1/2" ganz oben als Entlüftung in die Behältermitte
    1x 1 1/2" als Ablauf für Frischwasser zur Friwa = ganz oben seitlich
    1x 2" als Zuleitung vom Holzvergaser ??? auch ganz oben??? seitlich oder ganz ganz oben unter Belüftung???
    1x 1 1/2" als Zuleitung evtl. anderer Energiequellen
    1x 1 1/2" auf ca. 3/4 oder 2/3 Höhe für die Heizung (alles Niedrigtemperatur Wand und Fußbodenheizung)
    1x Anschluss für evtl. Tauchsieder
    Somit vorhanden:
    OBEN:
    4x 1 1/2 "
    1 x 2 "
    1 x Tauchsieder


    UNTEN:
    3 x 2"
    1 x 3/4 oder 1 "


    Dazu dachte ich noch an 4 oder 5 Punkte für Tauchhülsen zur Temperaturmessung. Kommt ganz schön was zusammen
    Hydraulisch sollte die Anlage doch schon fast alleine laufen können.


    Wie seht Ihr das Projekt?


    MfG
    Bernd

  • Hallo Bernd,
    Anschweiß-muffen gibts beim Heizung-Sanitär Fachhandel in allen erdenklichen Größen, einseitige Nippel kann man selber schneiden.
    Zum Speicher:
    Als Flüssiggastank war er sicherlich liegend positioniert, gefüllt wiegt das Drum als Puffer stehend dann reichlich 5 Tonnen; das muß bei der Dimensionierung der Füße und vom Fundament berücksichtigt werden.
    Auf den Erdschacht würde ich verzichten, das bringt in einer Garage nur Verdruß. Brutto hast du ja noch
    40 cm Luft.


    Wo ist die Revisionsöffnung für die Behälterinnenprüffung?
    Ganz oben und unten sollten Zu- und Ablauf gegen die Dome ausströmen, bei 2" ist das dann auch verwirbelungsarm. Hinweise und Schnittzeichnungen findet man bei fast jedem gewerblichen Anbieter.

  • Hallo Gator,
    ja, so wie Du es beschrieben hast ist es wohl. Werde morgen eine Zeichnung anfertigen bzw. genau ausmessen wo die Flansche liegen. Habe so einige Ideen ... .
    So wenig schweißen wie möglich, trotzdem gute Schichtung, möglichst wenig Ein und Ausgänge und doch flexibel sein. Mal sehen.
    Und das tolle: Der Tank ist gar nicht 5m lang sondern nur ca 4,30. Dann kann ich evtl. doch noch auf den Schacht verzichten :woohoo:
    Noch einmal nachmessen.


    MfG
    Bernd

  • Hallo,
    kennt jemand folgenden Link:


    http://www.baunach.net/praxis_pufferanbindung.php


    Demnach sollten ja so wenig wie möglich Ein / Ausgänge am Puffer gesetzt werden um wenig Verwirbelungen im Puffer zu erzeugen. In einen weiteren Link im Video allerdings mind. 3.
    Ein- und Ausgänge wurden in den unteren Zeichnungen nur über ein Rohr genutzt. Könnte sein dass die Leute recht haben.

    Bei mir würde es dann so gehen können:

    Ganz oben der Holzvergaser Heizwasser zum Puffer
    Ganz unten der Holzvergaser Kaltwasser vom Puffer


    Die Trinkwassererwärmung würde ganz oben am gleichen Rohr wie das zum Holzvergaser angeschlossen. Der Rücklauf Trinkwassererwärmung unten am selben Rohr an dem der HV sein Wasser bezieht.
    Lediglich die Heizung soll im oberen Drittel des Puffers entnommen werden, der Rücklauf aber auch durch das untere Rohr


    Das bedeutet doch eigentlich:
    Jeder Zulauf zum Puffer erfolgt durch das untere Rohr
    Oben würde nur ein Rohr zur Trinkwassererwärmung benötigt und eines für die Heizung in oberen Drittel.


    Am Gastank sind drei Flansche.
    Ich würde jetzt den unteren Flansch dazu nehmen um ALLE Zuläufe Kaltwasser dort einbinden. Außerdem ein T-Stück einsetzen um das kalte Wasser zum HV zu bekommen. = 1 Anschluss am Puffer
    Ganz oben der Flansch würde ebenfalls ein Rohrende mit T-Stück bekommen. Ganz oben die Entlüftung, durch das T-Stück die Frischwassererwärmung. Also 2. Anschluss


    Nun ist ein dritter Flansch sehr weit oben vorhanden, ca. 500Liter von oben geschätzt. Hier könnte der HV einspeisen


    Nun die Frage - wo schweiße ich ein Abgang zur Fußbodenheizung ein. Wie viel Wasser ist für die WW aufbereitung im 5.000l Tank sinnvoll? Soll ich gut 1.000Liter dafür annehmen? = oberes Viertel?
    Ausgang Heizung 1/3 bis 1/4 von der Füllmenge und den Rücklauf ein das untere Rohr legen.
    Das untere Rohr könnte ja noch etwas durch den Flansch geschoben werden so dass es ca. 40 cm in den Tank hinein ragt. Außerdem ein großes T-Stück einbinden um Absatz entfernen zu können?


    Wäre also nicht ganz viel Arbeit wenn nur die Flansche umgebaut werden müssten. Gibt es fertige Flansche mit Gewinderohr zu kaufen?


    Könnte ja noch in der Mitte ein Anschluss setzen um einen Zulauf für Solar / BHKW zu erhalten.


    MfG
    Bernd

  • Hallo,
    so ein tolles rendemix System gibt's fertig zu kaufen - Datenblatt anbei.
    Dafür ist eine weitere Anschlußmöglichkeit irgendwo in der Mitte vorzusehen.
    Ein extra Abgang für die FBH entfällt damit. Beide Heizkreise werden aus den gleichen Anschlüssen bedient, allerdings werden für Radiatoren/FBH unterschiedliche Vorlauftemperaturen gemischt.
    Frage: FBH mit Systemtrennung?

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