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Wer darf "offiziell" Puffer oder Kessel schweißen

There are 10 replies in this Thread which was already clicked 9,738 times. The last Post () by BerndT.

  • Hallo,
    so, die Bauphase ist im vollen Gange. Der Rohbau bis zur Decke steht. Auch ein Loch in der Garage und ein Duchlass in die Decke für den Puffer ist vorhanden. AABBER - Wer - ich habe immer noch keinen der mein Gastank umbauen möchte / kann / will / darf.


    Ist es jetzt so ein Kunststück ein Rohr am Gastank anzuscheißen?


    Darf man ohne einen bestimmten Schein keine Schweißungen am Kessel vornehmen?


    Gibt es eine clevere Möglichkeit nur in Abhänigkeit von den 3 Flanschen und einigen Gewindeeingängen den Tank vernünftig als Puffer zu verwenden? Die Eingänge liegen alle auf einer Seite. Würde man diese nach oben stellen so lägen diese bei grob errechneten 500l von 4850 Litern.


    - Ist es schwer "wasserdicht" zu schweißen?
    - wie bekomme ich Löche in den Tank .
    Ich besitze zwar ein Elektroden und zwei Schutzgasschweißgeräte habe aber keine Erfahrungen mit "Wasser" und Kessel und außerdem nur "Hobbyschweißer. Also keine oder wenig Übung.
    AUch besitze ich Sauersoff und Proban mit entsprechenden Brenner - damit aber runde Löcher auszubrennen ist schon Glück.


    Nun ja - wie macht ihr so etwas.
    Auch, hat jemand Bilder von Füße unter seinen umgebauten Gastank?


    MfG
    Bernd

  • Das Problem liegt denke ich nicht am "selber schweissen" sondern eher was im Schadens- und damit Versicherungsfall passiert. Würde ich mal mit der Versicherung abklähren. Ansonsten spricht denke ich nichts dagegen wenn das Ding ne Dichtigkeitsprüfung bis 4,5 Bar besteht. (Maximalbetriebsdruck * 1,5)

    Gruß
    Guido


    Orlan Super D 40, 4125L, UVR1611

  • Hallo,
    so, habe jemanden gefunden, eine Landmaschinenwerkstatt die sonst auch andere Sachen macht. Beide Tanks dort hin und auch die Anschlüsse und ist in der kommenden Woche fertig. Auch mit den Füßen unter den Tank.
    Berichte weiter


    MfG
    Bernd

  • Betriebsdruck einer normalen Heizanlage liegt aber bei etwa 2,5 Bar, je nach Höhe des Hauses etwas mehr oder weniger
    http://www.holzvergaser-forum.…cher-hintergrund&Itemid=8


    Wäre natürlich sinnnvoll, das der Keller einen Abfluß oder eine automatische Hebepumpe hat, falls mal was überläuft.
    Wenn das Teil bis 4,5 Bar getestet wird, hätte ich da selbst keine Bedenken


  • Wenn das Teil bis 4,5 Bar getestet wird, hätte ich da selbst keine Bedenken


    Aber bitte nur mit Wasser als "Füllmedium"!
    Auf keinen Fall mit Luft!

  • Warum?
    Was ist da der Unterschied? Ich hätte zwar Wasser genommen aber vorher Blindstopfen drauf und dann Wasser hinein, würde dann wie beim Druckkessel an einer Wasserpumpe zum Teil mit Luft gefüllt sein. Nicht gut? Für Hinweise bin ich dankbar.


    MfG
    Bernd

  • Luft wird stark komprimiert bis sie 4,5 Bar erreicht und würde sich bei einem Bruch schlagartig ausdehnen können => das könnte mit viel Pech explosionsartig wirken, weil ein Puffer auch ein sehr großes Volumen hat.


    Wasser läßt sich nicht so stark komprimieren, sprich von 4,5 Bar auf 0 ist die Volumenvergrößerung gering, das platzt nur auf.


    Wobei aus Handhabungsgründen nur Wasser natürlich blöd ist, falls man es nochmal ablassen müßte. Braucht aber keine Pumpe, das Wasserwerk sollte eigentlich genügend Druck auf die Leitung geben, bei mir hier kommen da 7 Bar raus :blink:
    ggf den Druckminderer im Keller a weng aufdrehen.

  • Luft wird stark komprimiert bis sie 4,5 Bar erreicht und würde sich bei einem Bruch schlagartig ausdehnen können => das könnte mit viel Pech explosionsartig wirken, weil ein Puffer auch ein sehr großes Volumen hat.


    Wasser läßt sich nicht so stark komprimieren, sprich von 4,5 Bar auf 0 ist die Volumenvergrößerung gering, das platzt nur auf.


    Wobei aus Handhabungsgründen nur Wasser natürlich blöd ist, falls man es nochmal ablassen müßte. Braucht aber keine Pumpe, das Wasserwerk sollte eigentlich genügend Druck auf die Leitung geben, bei mir hier kommen da 7 Bar raus :blink:
    ggf den Druckminderer im Keller a weng aufdrehen.



    Hallo
    beim schweißen dürfen auch keine Gasspuren meh drinne sein.
    Den Gastank ausdämpfen oder Stikstoff rein, dann kann nichts
    passieren. Aber nur Stkstoff, ( Nicht mit Sauerstoff verwechseln!!!)
    Man sollte es ja überleben.
    Zum abdrücken geht auch Regenwasser wenn da. nur keine
    Luft dazu. Auch Luftflaschen für 30 bar zum anlassen von Dieseln
    werden nur mit Wasser abgedrückt 45 bar. Der wasserdruck ist
    sofort weg.da läuft nur das Wasser weg, wenn es undicht wird.
    mfg Martin

    Soli 25 E 2000 l Puffer Solar 8,9m2 Röhren
    Plattentaush. Friwa eigenbau
    Flamtronik 2Gebl. Konr. Dimmer.
    HKS u. EigenDüse Gr. Brennk. Eigenbau
    CO Messung

  • Hallo,
    ok, ist logisch, will ja keine "Bombe" bauen.
    Und Wasser (Bauanschluss) ist vorhanden. Vom Wasserwerk wird hier nur pauschal abgerechnet. Somit kann ich den Versuch mehrmals starten. Auch steht der Puffer in eine Grube in der auch eine Mulde für eine Tauchpumpe einbetoniert wurde.
    Das erste Abdrücken kann auch auf dem Grundstück im liegenden, uneingebauten Zustand erfolgen. Könnte somit leichter nachgearbeitet werden.


    Danke für die Antworten


    MfG
    Bernd

  • So,
    versuche es auch mal mit den Bildern. Hier die 1. Bilder der "Pufferschweißung".
    4850 Liter Gastank.


    Bilder:


    Die Flansche sind fast alle in 2" ausgelegt.
    An den Zugängen wird noch ein weiteres Stück 2" Rohr verschraubt bevor ein Übergang auf 1 1/2 oder 1 1/4" Zoll mit Hahn gesetzt wird. Es soll die Strömungsgeschwindigeit des Wassers, besonders des zum Puffer fließenden Wassers verringern und dadurch weniger Verwirbelungen verursachen.
    Ich bin noch am überlegen ob an der Innenseite nicht noch ein kurzes Stück großes Rohr (Flanschdurchmesser) mit Schlitzen und Deckel angeschweißt werden sollte um eine Art Schichtenspeicher zu erstellen.


    Seht selbst


    MfG
    Bernd

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