Hallo,
Wie wird der Ladomat entlüftet, auf was ist hierbei zu achten?
Danke an das Forum, wertvolle Ratschläge und Tipps.
Gruß, Karl
Hallo,
Wie wird der Ladomat entlüftet, auf was ist hierbei zu achten?
Danke an das Forum, wertvolle Ratschläge und Tipps.
Gruß, Karl
Oberhalb der Patrone ist ein 1/2" Stopfen, den ich gegen einen F-E-Hahn ersetzt habe. Dieser dient mir zum entlüften und spülen des Ladomaten. Fürs entlüften den oberen Abgang schließen, Schlauch ran und dann wechselweise die anderen Abgänge schließen/öffnen. Auf dieseweise bekommt man sowohl Luft als auch Dreck herraus.
Hallo digger,
so habe ich es auch gemacht, nutzt leider nichts.
Ich weiß wirklich nicht mehr woran es liegt. Meine Rücklauftemperatur in den HV liegt schwankend zwischen 52 und 72 Grad.
Ich habe eine 72er Patrone drin.
So, wie ich es sehe reagiert die Patrone zu langsam.
Ablauf:
Heizbeginn: Temperatur am Laddomaten vom Puffer zum Laddomat ca 30 Grad langsam steigend durch steigend Temperatur des Laddomaten.
Obere Temperaturanzeige mit Kesselwasser steigend bis 74 Grad.
Temperatur zwischen Laddomat und HV steigend bis 72 Grad.
Erste Reaktion der Thermopratune:
Temperatur vom Puffer zum Laddomaten von ca 60 Grad auf ca 30 Grad fallend.
Temperatur Vorlauf oben am Laddomaten ca. 76 bis 80 Grad.
Temperatur zwischen Laddomat un HV Rücklauf fällt langsam bis 52 Grad. Steigt dann langsam wieder auf 72 Grad.
fällt dann wieder bis auf 52 Grad.
Alle Pumpenstufen das selbe Ergebnis.
Ich habe den Laddomat so entlüftet, wie beschrieben. Habe auch einen Kugelhahn in die 1/2 " Gewindebohrung gesetzt-
Für mein Dafürhalten schließt die Patrone zu langsam.
Verrohrungsfehler schließe ich aus. Der HV hat einen seperaten Kreislauf zu den Puffern.
Ausgang HV oben an den ersten Puffer oben, Rücklauf letzter Puffer unten durch den Laddomat zum HV unten. Von Vorlauf HV oben zum Laddomat oben als Kurzschluss.
Ich habe eine 78er Patrone versucht doch diese hat garnicht geöffnet.
Desweiteren habe ich eine andere Wilo 25/6 Pumpe eingesetzt, da die Pumpe Geräusche machte. Am Ergebnis hat sich nichts geändert.
Die Puffer werden zügig auf ca 75 Grad aufgeheizt, brennt der HV weiter kommt der Rücklauf natürlich mit 75 Grad und die Puffer werden auf 85 Grad hochgeheizt.
Ich dachte auch an Luft im Laddomaten, aber das scheint nicht der Fall zu sein.
Ich fahre die Pumpe auf Stufe 2 .
Hätte ich doch an Stelle des Laddomaten einen Mischer mit Vorlauftemperaturregelung eingebaut. Wäre preislich gleich gekommen nur hätte mir die Schwerkraftklappe gefehlt.
Gruß
Ralf
Hallo Ralf
wenn ich das richtig verstehe hast du deine Puffer parallel angeschlossen
das Problem hatte ich auch als meine Puffer noch parallel angeschlossen warten und die Pumpe im Haus
anlief , im Ruhestand war alles ok
hab dann die Puffer in Reihe angeschlossen um die beiden Kreisläufe zu entkoppeln
und seitdem ist alles ok
Gruß Lars
Hallo Kunifer,
hilft dir jetzt zwar nicht weiter, aber ich bin wirklich froh eine RL mit Mischer zu haben. Was will den jeder mit der Schwerkraftklappe, oder besser wer braucht die?.
Wenn mal der Strom weg ist. Wann ist denn schon mal der Strom weg und der HV läuft? War bei mir noch nie der Fall. Und wenn schon, dann geht das Gebäse am HV aus und sollte dann noch die Temp. steigen, na dann fahr ich gern mal etwas Wasser über die TAS in den Kanal. Weil jetzt ist ja schon Ostern und Weihnachten auf einen Tag gefallen ![]()
Gruß
Udo
Hallo Ralf,
Ausgang HV oben an den ersten Puffer oben, Rücklauf letzter Puffer unten durch den Laddomat zum HV unten. Von Vorlauf HV oben zum Laddomat oben als Kurzschluss.
Fotos von dieser Verrohrung wären hilfreich, um die Situation zu beurteilen.
Hallo Udo,
ich bin wirklich froh eine RL mit Mischer zu haben.
genauso wie bei der von Dir favorisierten Parallelschaltung oder bei Tichelmann gewisse hydraulische Voraussetzungen erfüllt sein müssen, so verhält es sich beim Laddomat auch. Oft wird das allerdings nicht eingehalten. Es werden die wildesten hydraulischen Konstrukte oder Pumpensteuerungen eingebaut, und dann wundert man sich, dass es nicht funktioniert. Der Laddomat hat schon seine Vorteile, nicht wegen der Schwerkraftfunktion sondern wegen des hohen KV-Wertes.
Das Gleiche gilt auch für den Termovar. Meistens wird nur der Termovar verbaut, auf Termobac und Kugelhahn wird verzichtet (Geiz ist geil) und dann wird gemeckert, dass das Ding nichts taugt.
Hallo Hartmut ,
gibt es einen Unterschied in der Schwerkraftfunktion zwischen dem Termobac und einer normalen Rückschlagklappe z.B. von Oventrop ?
Sind Dichtheit ,Öffnungsdruck und Funktionssicherheit vergleichbar ?
Hallo,
gibt es einen Unterschied in der Schwerkraftfunktion zwischen dem Termobac und einer normalen Rückschlagklappe z.B. von Oventrop ?
Sind Dichtheit ,Öffnungsdruck und Funktionssicherheit vergleichbar ?
kann ich nicht beurteilen, man müsste die technischen Daten vergleichen.
Hallo Heizer,
meine Puffer sind in Reihe geschaltet. Ein eigener Hydraulischer Kreislauf für die Heizung und ein eigener für den HV.
Wie beschrieben :
Ich habe 2 Pufferspeicher.
An den ersten Puffer geht die Verrohrung vom HV oben zum Puffer oben.
Vom zweiten Puffer geht die Verrohrung vom Puffer unten zum HV unten.
Der erste Puffer ist unten mit dem zweiten Puffer oben gekoppelt (Reihenschaltung 1000 und 2000 Liter-Puffer).
Ich habe festgestellt, dass das Problem die untere Puffertemperatur von 30 Grad ist.
Hebe ich diese Temperatur auf 40 Grad an, erhalte ich eine Rücklauftemperatur nach dem Laddomat zum HV von über 60 Grad.
Da ich eine möglichst niedrige untere Temperatur im Puffer wünsche, um möglichst viel Energie speichern zu können habe ich mir einen anderen Weg überlegt und in der Praxis ausprobiert.
Alles von dem Energieinhalt betrachtet sieht es doch folgendermaßen aus.
Delta t und Volumenstrom fließen dort ein. Das Delta t hatte ich erfolgreich geändert und erhielt die erforderliche Temperatur für den Rücklauf des HV.
Damit musste ich eine niedrigere Speichermenge der Wärmeenergie in den Puffern in Kauf nehmen.
Das Ziel muss jedoch sein möglichst viel Wärmeenergie speichern zu können.
Also habe ich die untere Puffertemperatur wieder auf 30 Grad absinken lassen und den Volumenstrom geändert.
Das beste Ergebnis habe ich mit folgenden Einstellungen erhalten.
Pumpe 25/6 auf Stufe 3 Rücklauf zwischen Puffer und Laddomat am Kugelhahn des Laddomaten gedrosselt.
Unter diesen Bedingungen habe ich bei maxiimaler Kesselleistung 100 %, Gebläse lüft in Maximaldrehzahl, eine Temperatur vom Laddomaten zum HV von konstant 63 Grad.
Die Puffer bekomme ich so auf 76 Grad geladen. Die Restladung erfolgt mit leicht schwankender Ladung, also das Gebläse läuft nicht mit 100 % Leistung durch sondern die Drehzahl reduziert sich zwischendurch kurzzeitig. Ich fahre den HV mit 90 Grad soll und erhalte Schwankungen im Endabbrand zwischen 86 und 91 Grad.
Damit bekomme ich meine Puffer auf zwischen 84 und 86 Grad vollgeladen.
Bei jetzigen Außentemperaturen genügt täglich ein Abbrand und einmal nachlegen.
Wobei ich sagen muss, dass des Nachts zwischen 0,00 Uhr und 5,00 Uhr die Heizungspumpen ausschalte, was die Raumtemperatur nur geringfügig reduziert, da das Haus gut isoliert ist.
Also Laddomatproblem, für mein Dafürhalten, behoben.
Gruß
Ralf
Ganz neue Erkenntnis,
eine ganze Weile heize ich nun mit dem Laddomat und hatte die Rücklauftemperatur zum HV dadurch auf 63 gebracht, dass ich den Kugelhahn zwischen Puffer unten und Laddomat eingedrosselt hatte.
Jetzt, nach etlichen Abbränden habe ich diese Drosselung versuchweise zurückgenommen und siehe da, die Temperatur zwischen Laddomat und HV unten fällt nicht mehr unter 60 Grad Celsius.
Also brauchte die Patrone nur ein wenig Bewegung (Training).
Jetzt funktioniert alles super, keine Probleme und der Schorni kann abnehmen kommen.
Gruß
Ralf
Hallo Ralf,
es kann sein daß sich auf deiner Thermopatrone etwas Kalk vom Heizungswasser abgesetzt hat. Bau diese aus und entferne den Kalk mit Zitronensäure. Danach gut abtrocknen und etwas mit Armaturenfett einreiben. Armaturen Fett ist wichtig denn nur das ist hochtemperaturbeständig und zerflockt nicht.
Gruß Helmut
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