Hydraulikplan 3 Puffer 2 Heizkreise mit Solar

There are 7 replies in this Thread which was already clicked 5,582 times. The last Post () by digger.

  • Hallo liebe Holzvergasergemeinde,


    schon einige Jahre liebäugele ich mit der Anschaffung eines Holzvergasers. Da ich zu gerne Forste, schaffe ich es einfach nicht das ganze schöne Holz durch meinen Heizkamin zu jagen und so hat sich über die Jahre ganz schön was angesammelt.
    Wir bewohnen mit 3 Partien und 4 Generationen bei insgesamt 6 Personen ein Massivhaus von 1900, mit ca. 270 m² Wohnfläche. Durch Dachausbau wegen Nachwuchs Tendenz eher steigend.
    Derzeit wird nur eine WE mit Holz beheizt, zwei mit ÖL. Der Ölverbrauch lag im Mittel der letzten 5 Jahre bei ca. 3600 Liter. Tendenz fallend durch derzeit noch andauernde Dämmmaßnahmen (neue Fenster 3-fach Verglasung, WDVS usw.).
    Ermutigt durch diese schöne Forum, bin ich seit einiger Zeit selbst an der Planung meiner neuen Heizanlage und habe auch schon konkretere Vorstellungen.
    An der Heizlastermittlung und der Finalen Kessel/ Pufferdimensionierung sitze ich noch dran, habe jedoch schon ein Auge auf einen orlanartigen mit 40 Kw und 3 * 1200 Liter Puffer (wegen der geringen Kellerdeckenhöhe) geworfen.
    Heute habe ich mich mal mit Tapps an einen möglichen Hydraulikplan gemacht und dabei versucht die eierlegende Wollmilchsau zu entwerfen.
    Ich habe zwar schon selbst in einer WE komplett die Heizung eingebaut und an die bestehende Anlage angeschlossen, bin aber natürlich kein Heizungsbauer und wurde deshalb gerne einmal wissen was Ihr von dem Plan haltet und hätte auch ein paar Fragen.


    Möglicherweise habe ich zu viele Ventile eingebaut, die einzelnen Kreise nicht genug getrennt, so dass die Bezahlbarkeit und/ oder Regelbarkeit leidet .


    -Um die Volumenströme in den Puffern klein zu halten habe ich die Vor- und Rückläufe zusammengelegt, kann das so Funktionieren?


    -Die zahlreichen 3-Wege-Ventile (falsch eingezeichnet) sollen zur guten Solareinbindung dienen, bzw. die Nutzung von Heizwasser niedriger Temperatur für die Fußbodenheizung ermöglichen. Kann sich solch ein Aufwand lohnen?


    Im Anhang habe ich die Tapps Dateien und das PDF hochgeladen und würde mich über Verbesserungsvorschläge freuen.

  • Danke Digger für die schnelle Reaktion. Sind die Absperrventile in deinem Plan elektrisch, so dass man steuern kann wo Wasser eingelagert und entnommen wird? Eine gute Idee. Kann man den HV nicht auch an den oberen VL mit anschließen, um den Volumenstrom in die Puffer so gering wie möglich zu halten? Müssen Verbraucher und Holzvergaser als Erzeuger zwingend getrennt werden? Warum haben die Verbraucher Absperrventile in VL + RL?
    Was passiert wenn der VL der Solaranlage bei gleichzeitigem Betrieb des HV eine geringere Temperatur hat? Wie könnte man sinnvoll steuern bzw. noch "einbauen", das die Fußbodenheizung den RL der Radiatoren und das Wasser niederer Temperatur aus den Puffern "frisst"?

  • Moin...


    man erkennt elektrische Absperrventile am eingezeichneten Motor, alle anderen sind sicher manuell.
    HV, Öl- oder Gasthermer und Puffer am besten immer hydraulisch trennen. Deshalb ruhig getrennt am Puffer anschliessen.


    Die Absperrventile (auch an den Verbrauchern) machen Sinn für spätere Wartungen, Änderungen und Erweiterungen.
    Sonst müsstest du bei jedem Eingriff Heizkreise bzw. Puffer entleeren und neu befüllen/entlüften.


    So long...

  • Du mußt den HV zu deinen anderen Wärmeerzeugern/Verbrauchern hydraulisch trennen, da dieser eine Mindestumlaufmenge hat. Die Wärme/Restwärme schichtet sich nach diesem Schema und durch die Mischer zu den Heizkreisen brauchst du da keine Befürchtung haben. Durch den Anschluß nach Tichelmann hast du außerdem kaum Strömung in den Puffern, so das eine saubere Schichtung möglich ist. Zudem kannst du jederzeit 1 bis 2 Puffer "stilllegen" wenn sie nicht gebraucht werden (z.b. Sommer nur ein Puffer mit Solar)
    Aus welcher Region kommst du?


    Grüß
    Lars

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