Hydraulik Planung

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  • Hallo,
    habe heute den Hydraulikplan von meinem Heizungsbauer bekommen.
    Mich würde eure Meinung interessieren.
    Er meint es lohnt nicht in den 2ten Puffer mit Ventilen einzuschichten, da ich einen PWT habe und der nicht so gut wie ein interner WT ist....ich dachte eigentlich der PWT sei besser....
    Er meint es reicht in den ersten nach Temp. einzuschichten, die Wärme verteilt sich dann über die Reihenschaltung.
    Habe noch einen 300l Puffer mit internem WT geschenkt bekommen, lohnt es denn noch mit ans System zu hängen? Meiner Meinung nach kein Schaden....
    Das ganze soll von einer UVR 1611 gesteuert werden, gibts hier jemanden denn ich meine fragen dazu stellen kann, habe noch nichts damit programmiert....


    danke und gruss martin+++ aus Eichstätt

  • Ähm... ein PWT sei nicht so gut wie ein interner WT?????
    Dann soll er mal erklären was an einem internen besser ist!


    Ok, und wegen dem Einschichten von Solar in den zweiten Puffer...


    Fallbeispiel:
    - du hast mit dem HV die Puffer geladen (~85°C).
    - durch Heizung wieder entnommen.
    - erster Puffer noch rammelvoll aber zweiter Puffer nur teilweise
    - die Sonne kitzelt ein wenig


    Wohin mit dem Ertrag?
    Will dein Heizungsbauer warten, bis deine Kollektoren 90°C haben und du in den ersten Puffer einspeisen kannst?????
    Will er mit 40°C - 70°C in die 85° einspeisen?


    Deswegen die Möglichkeit auch in den zweiten Puffer zu schichten.
    Dort hast du höchstens die Heizungs-Rücklauftemperatur (durch Friwa eher sogar noch niedriger) und kannst wunderbar Solar einspeisen.


    Hab ich hydraulisch so gemacht und es funktioniert bestens...



    Tapps-schem_10.eng.pdf


    So long...

  • Hallo,


    wenn ich mich richtig erinnere sind mindesten 50L für jedes KW des Holzkessels aufzubauen, das wird gefordert
    25KW x 50L = ...... da bist du drüber
    besser ist mehr wie 50L ... bis 100L
    ich kann meinen 15KW-Vigas nicht mit Buchenholz Vollstopfen, weil dann die 2200L Puffervolumen zu klein sind


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • .[/color]


    [color=#0000ff]Das war eigentlich auch meine idee, hab ihm ein hydrauligschema gegeben das ich mir zusammen gebastelt/ oder übernommen habe, mit viel info aus diesem forum war ich damit zufrieden, er meint das ist zu viel aufwand und bringt mir nichts ein - solarseitig....
    anbei mal ne kopie meines planes....


    gruss martin
    ps. bekomme noch einen 300l puffer geschenkt, der soll auch eingebunden werden...dann wird mir das speichervolumen hoffentlich reichen, falls nicht wird aufgesrüstet, platz ist noch vorhanden...

  • Hallo Martin,


    in deinem oben verlinkten Plan hast du ein Umschaltventil im Rücklauf der FriWa.
    Dies kannst du dir sparen... Friwa Rücklauf immer ganz unten in den letzten Puffer, da das Rücklaufwasser der Friwa immer schön kalt ist ;) . Da brauchst du nix einschichten.
    Gerade die Oventrop XZ30 (hab ich auch) ist eine sehr gute FriWa, deren Rücklauftemperatur nur wenige °K über der Temperatur vom Kaltwasserzufluss liegt.


    Verwende das Umschaltventil lieber dafür, den Solarvorlauf auch in den zweiten Puffer einzuschichten.


    Gruß Yves

  • Hallo Martin,


    den Vorlauf des HV würde ich bei denem Schema an den freien Anschluss zwischen S2 und S3 legen. Damit rührst du die Frischwasserzone nicht um und das warme Wasser beim Einheizen steigt erstmal sowieso nach oben und wenns dort warm ist dann gehts den Weg durch die Speicher wo sich nur dein Heizkreiswasser bewegt. Warmwasser braucht man ja nicht so oft. Damit wird die ganze Sache ruhiger.
    Da du zwei gleiche Speicher hast würde ich die parallel verschalten und Solar dann wie ein Schichtlademodul einfach 3-4 mal in die Speicher schicken.


    Udo

  • hallo,
    danke für die antworten.#
    hab noch mal einiges mit meinem hb zu besprechen....ist komisch, er meister ich laie und ich rede kritisiere seine hydraulik.....


    bekomme noch einen 300l puffer mit einem wt geschenkt, den wt möchte ich nicht benutzen, ist dann immer noch eine parallelschaltung vorteilhafter? oder soll ich den puffer erst gar nicht anschliessen?


    gruss martin

  • Na zumindest funktioniert bei unterschiedlichen Puffern eine Parallelschaltung nicht mehr (oder nur sehr aufwändig abgestimmt).
    Ob Parallel- oder Reihenschaltung... Da scheiden sich hier ja die Geister ;) .
    Ich persönlich favorisiere die Reihenschaltung. Simple Hydraulik, gut zu beherrschen und weniger Oberfläche die Wärme abstrahlen kann. Aber wie gesagt, da gibt es unterschiedliche Meinungen.


    Ansonsten würde ich noch den Heizkreis nicht am Vorlauf des HV anzapfen. Besser eine eigenen Anschluss am Puffer gönnen (hydraulisch entkoppelt) und diesen Anschluss nicht ganz oben sondern in ca 2/3 Höhe.
    Somit hast du immer noch oberhalb dieses Anschlusses Reserve für WW.
    Das heisst, wenn die Heizung deine Puffer leersaugt (bis zur Höhe des Anschlusses), hast du immer noch das obere Drittel des Puffers für Warmwasser zur Verfügung.


    Gruß Yves

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