drehzahlregelung/einstellung lüfter - einfluss auf leistung

There are 21 replies in this Thread which was already clicked 11,975 times. The last Post () by roorback.

  • hallo


    der lüfter am s4 ist geregelt und je nach stellgröße des kessels eine drehzahl - aber maximum 85% (beim 15kw kessel).


    servicetechniker meinte nun, man kann das minimum ruhig erhöhen - also dreht der lüfter je stellgröße dann einige umdrehungen mehr,
    es würde die leistung des kessels erhöhen (sofern man das braucht).


    das nehme ich gerne mal so hin, nachdem ich aber hier schon an anderer stelle echt super erklärung bekommen hab gibt es
    uu. dafür auch eine einfach erklärung - wi das zusammenhängt ?


    danke
    gruß uwe

  • danke, das klingt logisch. dann hab ich da ganz falsch gedacht, ich dachte, der lüfter zieht luft (macht er z.b. wenn die türe offen ist oben den rauch weg) - und "drückt" ihn in den kamin ? der lüfter ist ja in den flansch integriert, wo das rauchrohr angesetzt wird ?

  • Uwe,
    das ist richtig so, wenn der Lüfter schneller dreht wird die Rauchgastemperatur höher. Ergo wird auch mehr Wärmeenergie an das Wasser übertragen.
    Das ist insbesondere für die Besitzer zu kleiner HV, bei diesem Frostwetter, interessant zu wissen. Es kann immer nur so viel Wärmeenergie erzeugt werden wie im Brennholz, im Kessel, enthalten ist. Durch eine Steigerung der Lüfterdrehzahl wird diese Verbrennung beschleunigt.
    Das bedeutet vereinfacht gesagt in einem Zeitraum von z.B. 12 Stunden Brenndauer verbrennt der HV 100 Kg Holz. Steigere ich die Lüfterdrehzahl schafft der selbe HV es 110 Kg innerhalb von 12 Stunden zu verbrennen. Das wäre in diesem Beispiel eine Steigerung von 10%.


    Ralf

    Attack SLX 35 Profi. 3000-Liter Puffer. Buderus Ölkessel 40 KW. [lexicon]Laddomat[/lexicon] 78° Patrone. 310m² beheizte Fläche, freistehendes verwinkeltes Gebäude nach EneV 2009 gedämmt. WW mit Boiler und Zirkulationspumpe.

  • Naja, ein bißchen Haarspalterei gehört schon dazu.


    Höhere Lüfterdrehzahl = höherer Luftdurchsatz = größeres Glutbett(wenn man Pri.-/Sek.-Verh. mal unbeachtet läßt) = mehr erzeugte Wärmeenergie. Soweit ist das alles richtig. Auch noch, mehr Wärmeenergie durch höheren Luftstrom = höhere Abgastemperatur. Die Energie aber, die dann im Abgas durch den Kamin rausgeht, ist für die Wärme im Haus nicht mehr nutzbar. Die Heizeneigie in warmes Wasser umgesetzt im Wärmetauscher wird ja nicht nur durch die Temperatur der Gase im Wärmetauscher bestimmt, sondern auch durch deren Geschwindigkeit. Je kürzer die Verweildauer umso geringer die Wärmeabgabe.


    Nun weiß ich nicht, um welchen Kessel es sich handelt und wodurch dessen Lüfterdrehzahl auf die genannten 85% reduziert ist. Aber vielleicht soll das gerade so sein, um ein Optimum an -eben in warmes Wasser- umgesetzter Heizenergie zu erzeugen. Dreht man nun den Lüfter hoch, verbrennt man ganz sicher mehr Holz. Ob aber in dem Maße auch mehr Heizenergie in den Puffer geht - das würde ich nicht gleich unterschreiben.

  • danke für die aufschlussreichen antworten.


    es handelt sich um einen fröling s4 turbo mit 3200er steuerung.
    der wert ist default so eingestellt.


    und ja, der kessel ist so eingestellt, dass er extrem viel energie in wärme zum puffer bringt. wenn man bedenkt, dass ding soll lt. hersteller 12 stunden mit einer füllung brennen...
    meiner brennt mit der aktuellen einstellung 4 stunden, davor mit den defaults brannte er 7std. je nach einstellung ist aber halt der kessel extrem verteert - und da bin ich gerade dabei, eine relativ gute einstellung für mich zu finden.


    danke
    gruß

  • War ich vorhin blind oder hast Du das Bild eben erst reingestellt?


    Ich habe einen Nachbarn mit einem S4 mit Lambda, 28kW. Dessen Kessel brennt aber auch nur 4-6h, jenachdem, wie er ihn vollstopft. Teerprobleme hat der nicht.


    Mit welchen Abgastemperaturen läuft denn Dein Ofen so?

  • Klar Vollmar hast du Recht.
    Was ist verantwortlich für die an das Heizungswasser abgeführte Wärme ?
    Fangen wir mit der Holzmenge, die in Glut befindlich ist an.(Sie ist von Wärmetauschern umringt)
    -Die Temperatur der Rauchgases.
    -Die Größe der Wärmetauschfläche. Die Oberflächenstruktur und Form der Wärmetauschfläche (Verwirbelung der Gase).
    -Die Verschmutzung der Wärmetauschfläche, wobei wir schon beim Material der Wärmetauschfläche wären.
    bestimmt habe ich etwas vergessen.


    Bis auf die Rauchgastemperatur und die Glutmenge hat der Heizer keinen direkten Einfluss.
    Sicher, mit der Anhebung der Rauchgastemperatur ändert sich der Wirkungsgrad. Wenn die Rauchgastemperatur optimal auf den Wirkungsgrad eingestellt ist wird dieser folglich wohl schlechter. Etliche fahren jedoch eine so niedrige Temperatur weil es zufällig so in der Regelung eingestellt war. Weil sie es nicht anders wissen.


    Doch, wem ein Monteur vorschlägt die Rauchgastemperatur zu erhöhen, dem wird die jetzige Leistung nicht ausreichen.
    Wenn ich bei -20 Grad meine Wohnung nicht mehr warm bekomme spielt erst einmal eine vorübergehende Verschlechterung des Wirkungsgrades nur eine untergeordnete Rolle.
    Der HV steht nur dort blöd im Heizungsraum herum und nimmt Platz weg damit er die Wohnung erwärmt.
    Ist er jedoch eng bemessen und schafft es bei diesen Temperaturen nicht mehr dann muss schnelle Abhilfe her.


    Meinen Beitrag habe ich aus dieser Perspektive betrachtet geschrieben. Ich glaube mit Grund.
    Du siehst das natürlich aus der Perspektive der Regeleinheit, verständlich. Deine Regelung muss der kritischen Prüfung eines Spezialisten standhalten. der max. mögliche Wirkungsgrad soll über möglichst lange Abbrandphase erreicht werden. Die Abgaswerte müssen top sein.
    Doch das ist dem Heizer und seiner Familie in einer ausgekühlten Wohnung schnuppe, er möchte es schnellstmöglich wärmer haben.


    ralf

    Attack SLX 35 Profi. 3000-Liter Puffer. Buderus Ölkessel 40 KW. [lexicon]Laddomat[/lexicon] 78° Patrone. 310m² beheizte Fläche, freistehendes verwinkeltes Gebäude nach EneV 2009 gedämmt. WW mit Boiler und Zirkulationspumpe.

  • War ich vorhin blind oder hast Du das Bild eben erst reingestellt?


    Ich habe einen Nachbarn mit einem S4 mit Lambda, 28kW. Dessen Kessel brennt aber auch nur 4-6h, jenachdem, wie er ihn vollstopft. Teerprobleme hat der nicht.


    Mit welchen Abgastemperaturen läuft denn Dein Ofen so?


    bild hab ich eben erst reingemacht - ja; aber oben eingangs hab ich es erwähnt ;)
    egal


    was dein nachbar angeht - sein kessel dürfte recht gefordert sein, er hat sicher einiges geändert - richtig ?
    mit der standardkonfig (190° abgas max, 35% ladepumpe min...) eiert das ding knapp vor feuerhaltung rum und brennt ewig - dementsprechend sieht der kessel dann - zumindest bei mir - auch aus.


    aktuell fahre ich mit 250° max die er auch erreicht weil er dementsprechend gefordert wird - da brennt er nicht so lange, der kessel ist aber sauber ;)
    gruß
    gruß

  • Hallo Uwe,
    wenn ich den Abgasverlust mit den Zahlen von deinem ersten Galeriebild ausrechne


    Hier die Formel aus der Bedienungsanleitung der FlammTronik:


    Quote

    Der Abgasverlust wird nach folgender Formel berechnet: (Abgastemp – 20Grad) * ( 0,6842/(21-O2) +0.0125)
    Die Ansaugluft Temperatur wird mit 20Grad angenommen.


    komme ich auf 15,41 % Abgasverlust, den chemischen Verlust kann ich nun nicht bestimmen weil die mir der Rest Co-Wert nicht bekannt ist.


    Bei optimaler Einstellung der FlammTronik kommen wir auf 7,5% Abgasverlust bei einen sehr geringen chemischen Verlust.
    Gerechnet habe ich beides mit der gleichen Formel.


    Da muß an deinen Kessel noch was optimiert werden.


    Gruß Helmut


    PS: Jungs ;) durch solche Vergleiche sieht man erst was man durch richtige Optimierung und Regelung für einen Holzvergaser hat.

  • aber oben eingangs hab ich es erwähnt ;)

    Das ist das Alter. Nicht Deins, meins.

    egal


    was dein nachbar angeht - sein kessel dürfte recht gefordert sein, er hat sicher einiges geändert - richtig ?

    Nee, das ist nicht der Mensch, der rumspielt. Da hat erst der Installateur alles hingestellt und zum spielen gebracht. Dann hat er angefangen zu heizen und dann kam irgendwann ein Mensch von fröhling und hat die Kiste eingestellt. Seit dem steht das Ding so.


    ...mit der standardkonfig (190° abgas max, 35% ladepumpe min...) eiert das ding knapp vor feuerhaltung rum und brennt ewig - dementsprechend sieht der kessel dann - zumindest bei mir - auch aus.


    aktuell fahre ich mit 250° max die er auch erreicht weil er dementsprechend gefordert wird - da brennt er nicht so lange, der kessel ist aber sauber ;)

    Naja, wenn er ordentlich heiß ist, brennt er halt weg, was sich ansonsten als Teer absetzt. Aber 250°C Abgas erscheint mir ein bißchen viel für so einen schönen Kessel.


    Ich würde nicht allzu sehr darauf vetrauen, wenn z.B. Wirkungsgrade aus der Ferne ausgerechnet werden. Formeln gibt es viele und Fröhling stellt seine Kessel nun mal nicht wie Vigas ein. Du hast doch bestimmt noch Garantie drauf. Dann möchte doch der nette Mensch von Fröhling noch mal kommen, richtig einstellen, Dir auf dem Meßgerät die Werte zeigen, dann diese und die Einstellwerte aufschreiben. Kurz danach würde ich bei Gelegenheit den Schornie messen lassen. Wenn sich die Werte dann nicht decken und/oder nicht in den Bereichen des Fröhling-Prospektes liegen, dann weiß der Servicetechniker ja inzwischen, wie er Dich findet. Du hast sicher ab 5TEu aufwärts ausgegeben. Wenn schon ordentlich Geld, dann sollen sich die kümmern, die es gekriegt haben.
    Wenn Du Dein Kessel-Gehäuse oben aufmachst, steckt alles voll teurer Elektronik. Willst Du Dich allein rantasten, wirst Du ohne Meßtechnik nicht lange hinkommen. Noch mehr Elektronik. Dann aber hast Du schwubdiwub zu dem vielen Geld für den Kessel auch noch andere glücklich gemacht und stehst immer noch alleine da.


    Ich würde mich auch nicht so sehr an den Abbrandzeiten aufhängen. Wenn Dein 15kW-S4 baugleich mit dem S4 meines Nachbarn ist, dann muß er ja irgendwie gedrosselt sein. Die preiswerteste Art zu drosseln ist für Fröhlich dann natürlich die Lüfterleistung runterzudrehen. Dadurch kommt es zu den langen Abbrandzeiten. Aber mit einer Maximalwerteinstellung alleine sollte das nicht getan sein. Da gibt es eben die ein oder andere Situation -Anheizen, Hohlbrand o.ä.- da braucht der Kessel mehr Bums. Und es gibt andere Situationen, da sollte die Leistung runter, um nicht die Umwelt zu heizen.

  • hallo


    hw55: danke für die info, versteh ich zwar nicht aber du hast sicher recht - das bild ist ja mit "verstellten" werten und auf optimale optik im kessel optimiert.


    Vollmar: mich würde BRENNEND ein foto des kessels interessieren. kurz zur vorgeschichte, ich hab den kessel selbst installiert. bei der inbetriebnahme war alles gut, kessel lief auch ok. nur ich sah immer das etwas teer im kessel ist und wusste nicht, dass ein wenig eh normal ist - zumal der kesser ja sehr runtergedrosselt fährt. irgendwann rief ich den techniker, er war am nächsten tag da (anhand der fotos) das bestätigte natürlich meine meinung, dass was nicht stimmt. er optimierte den kessel...
    seit damals brennt er nicht nur viel schneller sondern die pufferladung war nie wieder so gut, wie davor.


    wie auch immer - eben hab ich nach rücksprache mit dem techniker die standardwerte für trockenes holz (hab ~8%) wieder übernommen, hab alles ganz genau mitdokumentiert (bei bedarf stell ich das gerne ein) - und kann nun recht sicher sagen, dass die pufferladepumpen-minumum einstellung DIE einstellung war/ist, mit der ich mehr power im kessel forcieren kann - und dann brennt er einfach schneller und hat ein besseres bild im kessel. nur darum geht es einfach nicht - selbst wenn es so sein sollte, dass ich öfter reinige. dann macht ja die von dir angesprochene higtech steuerung auch keinen sinn - dann hätte ich einen 08/15 kessel ohne regelung etc. auch hinstellen können.


    baugleich ist das ding, und er dürfte wirklich nur gedrosselt sein - aber mehr leistung brauch ich beigott nicht - hab ja probleme die aktuelle leistung wegzubekommen.



    ps: frag mal deinen nachbarn was seine anlage gekostet hat. ich hätte geschätzt, er hat 25k€ investiert. ich hab wirklich alles selbst gemacht, abgesehen von der 10k€ rechnung von fröling sind weitere 5k€ dazugekommen, kupfer ist recht teuer...


    danke euch !


    gruß

  • wie auch immer - eben hab ich nach rücksprache mit dem techniker die standardwerte für trockenes holz (hab ~8%) wieder übernommen,


    gruß


    Dein Brennholz hat 8%?? Nicht schlecht. Holz mit nur 8%tiger feuchtigkeit finde ich bei mir nur im Wohnraum (Holzdecke sichbare Balken etc...). Und das ist schon ne Weile verbaut. Ich bezweifle jetzt mal das es überhaupt möglich ist Luftgetrocknetes Brennholz mit nur 8% zu finden. Das geht meiner Meinung nach nur mechanisch in einer Trockenkammer.


    mfg
    helmut

  • beide techniker hatten ein messgerät und das zeigte zw. 8 und 10 % an. das mischholz ist 5 jahre abgedeckt in der sonne gelegen, des weiteren heize ich palettenholz - auch extrem trocken.


    aber als ursache für etwaige probleme konnte ich es ausschließen. auch mein nachbar heizt das holz mit deinem buderus - und er meint sogar, er darf überhaupt nur halb voll heizen da das holz so extrem heizt.


    gruß

  • Moin roorback,


    das mit den Foto's geht theoretisch, ist aber zeitlich im Moment blöd. Ich habe heute volles Programm, bin ab morgen weg und komme erst Sonntag abend wieder. Das wäre für's fotographieren der früheste Termin. Wenn Dir das reichen würde, mach' ich das.


    Zu den Kosten - das ist nicht meine Anlage. Ich weiß zwar, was der Spaß gekostet hat, aber das hier für einen Anderen zu veröffentlichen, der nicht mal im Internet ist - da hab ich Manschetten. Der Kessel steht im schönen Ort Heckengereuth (kennt natürlich jeder). Das ist zwischen Coburg und Suhl, also in der Mitte Deutschlands.
    Vielleicht ist es da möglich, wenn Du Dir das mal selber ansiehst. Wenn Du willst, mach ich zwischen Euch eine Verbindung.


    Zu der Pumpengeschichte: Ich kann nicht kerzengerade sagen, wie Fröhling das macht. Ich vermute aber, ähnlich wie ich. Das hieße, je höher die Kesseltemperatur kommt, umso geringer wird die Primärleistung, der Gashebel gewissermaßen. Wenn nun die Pumpenleistung hichgesetzt wird, geht mehr Energie aus dem Kessel raus, sinkt folglich die Kesseltemperatur und steigt die Lüfterleistung. Das schafft mehr Glut, mehr Glut mehr Flamme, mehr Flamme höhere Brennraumtemperaturen und dadurch kommt das ganze Ding erst in Schwung.
    Diese avisierten Abbrandzeiten sind wahrscheinlich ähnlich zu nehmen, wie die Angabe eines Autoherstellers zum Verbrauch. Im Labor mag es hinhauen, aber die Praxis sieht dann halt anders aus. Ich denke mal, wenn das richtig im Lot ist, wirst Du irgendwo bei vielleicht 6, max 8h landen. Das ist dann aber immer noch deutlich mehr, als Leistungs-vergleichbare Kessel anderer Marken.


    Also wenn Du mit dem hiesigen Fröhling-Fan Kontakt möchtest, dann mail oder ruf mich mal an(auf meinen Namen hier unten drunter klicken). Ich ruf den dann an(der ist arbeitsmäßig gerade im Winterschlaf - Bau) und gucke, wie Ihr zueinander kommt.

  • hallo


    das mit dem foto zum vergleich wäre echt super - und hat keine dringlichkeit.


    das mit dem ansehen - würde ich echt extrem gerne, ich wohne aber im süden österreichs fast slo/ital grenze.


    und du hast volkommen recht. bei fröling nennt sich der "gashebel" kesselstellgröße. je nach der kesselstellgröße werden die parameter verändert.
    100% kesselstellgröße - der lüfter läuft max, klappen sind offen, kessel läuft auf vollgas und versucht dabei, kessletemperatur, abgas und rest O2 auf die eingestellten werte hinzubekommen. und das macht er auch, so fährt mein abgas seit gestern (hab resetiert) auf 180°, rest O2 zw 6 und 7, und kesseltemperatur 79/80°
    wenn er den zustand erreicht hat dann fährt er voll zurück, KST 35% stand da gestern teilweise, der lüfter dreht so langsam, dass ihn schon garnicht mehr hörst - klappen sind weit zu etc etc etc. - und der kessel brennt (wie gestern) dementsprechend lange - und die puffer wurden gestern so gut geschichtet, wie noch nie !


    aber - im füllraum ist mehr teer - mein zweischneidiges schwert ;)


    was ich halt immer gemacht hab und probiert hab war das mi t der pufferpumpe, klar, wenn die dem kessel warmes wasser abführt und kaltes zurückschiebt muss der natürlich gas geben, um da nachzukommen. dementsprechend war dei KST meist um die 100%, das holz brannte voll ab, abgas war auf anschlag (250°) - und der kessel hatte trotz vollgas zw. 70 - 75° mühe, weiter hochzukommen.


    das ist ja soweit alles logisch und klar. wie schon gesagt, ich hatte am anfang ein super ergebnis im puffer, hab das jetzt seit gestern auch wieder, und dazwischen hatte ich einfach alles mal probiert (auch mit fröling techniker) um den teer los zu werden. und das alles, weil ich immer vom kessel eines freudnes ausgegangen bin, der ein extrem sauberes bild hat. da handelt es sich aber um einen älteren fröling ohne geregelte pumpe, der fährt also immer 100% - die steuerung ist sicher auch dafür ausgelegt, er kommt auch nie auf die 80° - und sein kessel ist sauber.


    ich hab ein foto vom fröling s4 schon bekommen, da sah es auch recht verteert aus. ich bin mittlerweile recht sicher, dass es beim s4 mit voller dynamik garnicht anders möglich ist - und solange es nicht in den brennraum rinnt oder wo anders rausrinnt, oder luftschlitze verklebt (die haben sowieso dächer vorgesetzt) - werde ich einfach hin und wieder mal reinigen - sonst aber die effizienz des kessels geniesen. der unterschied zw. vollgas und recht langsem ist schon recht stark - nicht nur in der brenndauer sondern definitiv auch in der schichtung. evtl. wird durch höheren wasserstrom via pumpe sogar die schichtung gestört !?


    danke für die bemühungen
    gruß

  • Naja, wenn er wirklich hochheizt, den Puffer vollknallt und dann noch Holz drin hat, kann der Kessel ja nicht anders, als runterfahren. Ein Original-Atmos würde dann knallhart abschalten, was m.M. das blödsinnigste ist. Vielleicht ist dieses Runterfahren bei Dir etwass zu sehr unten eingestellt. Die Kessel gehen dann in den Schwelbrand. Das heißt, es brennt zwar noch ein bißchen, aber so wenig, dass keine richtigen Brennraumtemoeraturen mehr entstehen können, bzw. gar keine richtig Sekundärflamme mehr brennt. Dann kondensieren Teile der Holzgase an den Innenwänden und das bleibt als Teer zurück. Vielleicht kannst Du den Techniker nochmal fragen, ob und wie Du diesen runtergeregelten Zustand des Kessels beeinflussen kannst. Er sollte langsamer runterfahren und nicht ganz soweit.


    Du mußt aber beim vollmachen auch aufpassen, dass Du nicht zuviel Holz reinschmeißt. Kommt auch drauf ann, wieviel Puffer Du hast. Wenn Dein Kessel einen Füllraum für einen 28kW-Kessel hat, aber nur einen Puffer für 15kW, dann ist logischerweise Dein Puffer schneller voll, als das Holz alle. Dann kommt es zwangsläufig zu solchen "Runterfahr-Situationen". Die sollte man aber besser vermeiden.
    Du hast Doch eine graphische Anzeige des Puffers im Display. Da steht doch in Balken gezeichnet, wie voll der Puffer noch ist. Danach würde ich mich richten, wenn der Kessel beladen wird. Wenn noch Striche zu sehen sind, eben nicht alles voll machen. Wahrscheinlich mußt Du, wenn beispielsweise 50% angezeigt werden nur 25% des max. möglichen Holzes reinlegen. Da wird man sich rantasten müssen.


    Also ich werde den Kumpel am Sonntag oder Montag mal drei Bier lang mit Fotoapperat besuchen und dann schaun mer mal.

  • nein, ich heize so, dass der puffer oben schon unter 50° hat. dann kann ich niemals mit einer füllung 2000l wasser hochheizen inkl. den aktuellen bedarf - abgesehen davon mach ich auch warmwasser beim heizen.


    ne es ist grundlegend die schichtung anders ausgelegt. es gäbe sogar noch einen parameter, "mittepufferregelung" - dann fährt er bei mitte 80° noch mehr runter.


    mir hat man es so erklärt, dass man versucht, so wenig wie möglich energie zu verlieren (kamin) und deshalb der kessel sehr gedrosselt läd, klar - da hab ich momentan abgas 180° gegen 250 früher - und da stand er nur aufgrund des limits 250° an.
    deshalb auch der gravierende unterschied in der brenndauer. und halt auch in der ladung.


    voll - also tripple 80° - wurde er gestern auch nicht, aber das möchte ich sowieso garnicht. weil nach dreimal 80 kommt evtl. noch die 83 - dann ist feuerhaltung angesagt.


    zuviel geheizt und puffer voll enden zwangsläufig in der feuerhaltung. und wenn das nicht hilft fällt stb und später würde das kalte wasser den kessel auf 97° halten..


    DANKE dir



    gruß

  • nachtrag: nachdem ich vor zwei tagen die steuerung zurückgesetzt hab (auch mit der einstellung auf <15% restfeuchte (sind andere klappenöffnungen hinterlegt)) - kann ich sagen, wenn der kessel die möglichkeit hat, mittels dynamik zu regeln - tut er das auch. teilweise ist der kessel mit der stellgröße zw. 3% und 30% - er brennt mit billigstem palettenholz 7 stunden und läd in der zeit die puffer so optimal, das war mit hartholz und der 100% einstellung nicht möglich.
    der unterschied ist sowas von enorm, dass ich es selber kaum glauben kann. abgastemperatur ist 180/190° - denke das ist auch für den alten kamin nicht so ein problem (wegen der versottung - kennt sich da jemand aus !?)
    und - um 1.00 war der kessel sogar auf feuerhaltung, die puffer waren aum 18.00 aber leer. d.h. SO kann ich den füllraum nichtmal voll machen, davor war ich sogar oft am nachlegen und erreichte kein (84°/84°/80°) ergebnis im puffer.
    konnte heute früh nichtmal einheizen - die tage davor war ich abends voll und früh voll heizen.


    es verteert der kessel nun wieder - aber das ist mir mittlerweile echt egal.


    den unterschied zwischen den einstellungen der pumpe (ich denke die schichtung ist bei hohem durchfluss auch nicht optimal, wäre mir so aufgefallen, dass der puffer irgendwie ungleichmäßig geladen ist) - werde ich wenn es wärmer ist mal nachspielen und testen, dann kann ich das evtl. auch mit daten & zahlen belegen, nicht nur mit meinem gefühl.


    interessant wäre aber ein programm, mit dem ich via rs232 die daten parsen kann... dürfte aber für den s4 nichts geben - außer die originale kommerzielle sache. evtl. mach ich mir sogar die arbeit, und schreib mir da selbst was brauchbares...


    gruß

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