Hallo,
komme gerade mal wieder vom Bau - die ersten Möbel sind nun da. Habe heute auch mal wieder etwas geheizt. Eine Ladung reicht im Moment für etwa 4 Tage, Haus komplett geheizt - ca. 150 bis 160m² mit FBH und Vorlauf von rund 25°C.
Habe, wie oft, zwischendurch mal den Ofen bei der Arbeit zugesehen. Er läuft wie immer wie eine "Höllenmaschine".
Die Wassertemperatur zum Ofen liegt bei rund 62 bis 65° und die Temperatur zum Puffer wird geregelt zwischen 82 und 87°. Mit dem Unterschied zu einem alten Beitrag dass statt einer WILO 30/7 eine 30/100er Pumpe läuft. Ist schon eine gewaltige Pumpe. Der HV läuft dabei fast immer auf 150° Abgastemperatur (ca. +/- 8°) und im Schnitt auf 70% Leistung. Verfeuert wird grob gespaltene Erle mit einer passenden Länge von 70cm.
Der Grund für diesen Beitrag?
Es kann doch eigentlich nicht sein dass ich mit der großen Pumpe immer noch 20Kelvin Temperaturerhöhung habe, oder? Da muss die Dauerleistung doch schon bei rund 100kw liegen.
Der HV läuft eigentlich nur im ECO Betrieb da im Turbobetrieb eine unruhige und ungleichmäßige Verbrennung mit gewaltigem Ausmaß stattfindet - Höllenfeuer ![]()
So langsam schmilzt mir die Brennkammer schon davon, die ersten cm unten sind schon weggeschmolzen. Auch im ECO ist alles hellrot glühend. Wenn richtig Power im Ofen ist (bei Turbo) dann schießen die Flammen beim Versuch die Tür zu Öffnen schon vorne die Blende hoch und man muss schon aufpassen dass einem die Haare auf dem Kopf nicht wegbrennen. Auch wird sogar bei 65 bis 70° Zulauftemperatur die Abschalttemperatur von über 90° erreicht. Egal
Im Eco regelt sich die Temperatur nur nach Abgastemp. um die 150° bei 70° Wasser rund 62 auf 82 bis 87° bei Wilo 30/100, kompletter 2" Verrohrung
Ist es aber normal dass die Mulde in der Brennkammer für die Schamottsteine so schnell verschleißt? Die schmilzt ja so langsam nach hinten weg.
Wenn jetzt jemand sagt dass sei Kurzfristig möglich der irrt. Es ist Dauerzustand. Die Elektronik regelt den Ofen zwischen 50 und 100% und das nur um die AGT auf 150° zu halten. Eigentlich perfekt, oder? Die Flamme ist superblau, es gibt kein Qualmen, nur für ca. 2Minuten nach dem Anzünden. Die Methode? Feines Holz über die Düsen legen daß nur noch ein kleiner Schlitz frei bleibt, diesen links u. rechts mit Kohle anfüllen die noch in der Brennkammer liegt, Holz bis nach oben voll stapeln. Obere Tür zu, untere öffnen. Dann Absauggebläse am Schornstein einschalten für 260 bis 300 sec. Gasbrenner hinten und vorne für ca. je 10 bis 20sec. unter die Düsen halten. Tür bei verbleib von ca 100sec. schließen, Kessel einschalten und bei verbleib von ca. 20sec. den Kessel starten. Nach ca. 10 bis 20 sec. hört man Vergasergeräsche und ab dann gibt es auch kein Qualmen. Also optimal.
Oder wie beurteilt ihr den Abbrand / Vorgehensweise / Leistung
MfG
Bernd