Umstellung auf Orlan Super 80 oder grösser für 2 Familienhaus

There are 41 replies in this Thread which was already clicked 35,383 times. The last Post () by geloescht002.

  • Hallo Alle hier,


    ich möchte mich kurz vorstellen: Mein Name ist Uwe, ich komme aus Südthüringen und möchte meine Ölheizung gegen einen Holzvergaser mit ausreichend und komfortablen Pufferspeicher austauschen. Dabei plane ich auf jeden Fall einen Holzvergaser anzuschaffen, mit dem ich Meter-Scheitholz brennen kann. Eventuell möchte ich den 20 Jahre alten Vaillant Öler (32 kW) noch als Backup behalten. Aber nun mal zu meinen ganzen Daten:



    Durchschnittlicher Heizöl-Verbrauch mit WW über die Jahre 2008,2009 / 2009/2010 / 2010,2011: 3700l (Ausreiser 2010,2011 war sogar 4000l). Für 2011/2012 hab ich keine genauen Daten da mein 6000l Tank zu gut zwei Drittel leer ist und ich nicht vor habe Ihn wieder voll zu tanken.


    Beheizte Wohnfläche insgesamt: 275 m2
    Davon voll beheizte Räume (wie Wohnzimmer, Kinderzimmer, Bäder und Küchen): 162m2
    Davon nicht voll oder nur zum Teil beheizte Räume (wie Schlafzimmer, Flure, Waschküche, Speisekammer und Speicher:) 112m2
    Setzt man nun die nur zum Teil beheizten Räume mit der Hälfte an kommt man auf insgesamt: 218 m2.
    Raumhöhe: rund 2m, da altes Fachwerkhaus.
    Bausubstanz: 2 geschossiges Lehm-Fachwerk mit ausgebauten (3.) Dachgeschoss mit einer Grösse von 12m x 8m und einem geschossigen massiven Anbau von 6m auf 6m. Bis aufs Erdgeschoss (Oma) ist alles so nach und nach von innen mit Gipskartonplatten, Styropor, Steinwolle mit Dampfsperre und doppelt isolierverglasten Holzfenstern gedämmt worden (1991-1995). Im EG haben wir original Bausubstanz mit doppelten Kastenfenstern (1990)


    Anzahl Personen: 6, Oma lebt im Erdgeschoss und wir (ich, meine Frau und 3 Töchter) bevölkern den Rest (1. OG und Dachgeschoss)


    Heizlast: 20kW (selbst berechnet) oder 14,70 kW wenn man das Heizöl rückwärts rechnet mit der Schweizer Formel (siehe http://www.bosy-online.de/Heizlasten_in_Altbauten.htm bzw. http://www.bfe.admin.ch/php/mo…=de&name=de_419227968.pdf Beispiel D: 4000l * 10,57 kw/l * 0.8 Wirkungsgrad des Ölbrenners / 2300h )


    Wäremebedarfsermittlung: Ich habe mal eine Wärmebedarfsermittlung selbst gemacht (nicht wirklich bis ins letzte Bit, wie auch bei einem 300 Jahre alten Haus mit Schrägen Wänden etc.) und bin so auf ca. 20kW gekommen. Damit habe ich auch meinen Hydraulischen Abgleich vorgenommen und der funktioniert super! Zumindest stimmen hier die Relationen zwischen den einzelnen Räumen.


    Heizsituation: Weiterhin muss man sagen, wir heizen in “warmen Räumen” max. auf 19-20 Grad im Winter.


    Vorlauftemperatur im Heizkreis: Ich habe beim Um- und Ausbau die Heizkörper nach und nach gegen vergleichsweise grosse Plattenheizkörper (Typ 22 in einem Fall sogar Typ 33, u.U sogar 2,60m bis 3,00m lang) ausgetauscht, so dass wir mit einem niedrigen Vorlauf max. so um die 45 Grad bei Normtemperatur fahren können. Das habe ich auch mit der alten Ölheizung in den letzten 3 Wintern getestet mit der Gefahr der Ölkesselversottung.


    Nun möchte ich kurz meine Ideen für den Bufferspeicher und Holzvergaser vorstellen und bin sehr an Euren Meinungen interessiert. Eine Hydraulik habe ich noch nicht, aber ich habe mich schon mal ein bisschen mit der Thematik beschäftigt und viele Eurer Hydrauliken hier studiert und auch die im Prospekt von Solarbayer http://www.solarbayer.de/Hydraulikschemen.html.


    So nun mal meine Gedankengänge: Die Idee ist bei Normtemperatur -16 Grad nur alle 2 Tage den Ofen anzubrennen. Da ich bei Normtemperatur einen errechneten Wärmebedarf von 20kW * 24h * 2 Tage habe, komme ich auf einen Energiebedarf von 960 kWh. Wenn ich jetzt den größten Vigas (80kW) nehme und mit mit einer Brenndauer von 4,5 h (wie im Datenblatt angegeben) rechne, komme ich aber nur auf 360 kWh. Das bedeutet , ich muss in 48h theoretisch 2,6 mal anbrennen, also alle 18h.


    Ok Ihr werdet jetzt alle denken, man der Puffer muss ja riesig werden! - Ich habe aber auch den entsprechenden Platz. Dazu baue ich einen alten Stall, der direkt an das Haus grenzt um. Und ja, ich brauche auch einen Heizraum für Festbrennstoffkesselleistungen >50kW.


    Wo ich ein bisschen Probleme mit meiner Rechnung habe, ist wenn ich die Sache vom Füllraum des HV aus betrachte: Wir haben beim Vigas 80, 480l Füllraum, das ist fast ein halber Ster Meterholz.


    Wenn wie jetzt wie hier: http://www.tfz.bayern.de/sonst…mesp_scheitholzkessel.pdf von einem Energiegehalt von 15 % trockener Buche von 1890 kWh, einem Kesselwirkungsgrad von 90%, einer Füllraumauslastung von 80% ausgehen (1890kWh * 0,48 m3 * 0,9 * 0,8 = 653 kWh / Füllung). Das würde mich schon näher an mein Ergebnis bringen. Hab ich da jetzt was übersehen oder habe ich da anderweitig einen Knoten im Kopf?


    Jetzt gibts da ja auch noch die Vigas 96kW http://www.orlanski.pl/orlan-super-96kw/ und 130kW http://www.orlanski.de/orlan-super-130-kw/ mit jeweils 605l Brennraumvolumen. Da würde ich schon näher an meinen Komfortfaktor von alle 2 Tage bei Normtemperatur heizen rankommen:


    Kotly meinte auf Anfrage die Brenndauer ist 8h-12h, was ja ein bisschen weit gefasst ist.


    96kW: Ich geh mal beim 96 kW von 12h aus 12h * 96 = 1152 kWh
    Das bedeutet, ich würde meine 2 Tage bei Normtemperatur (960kWh) durchhalten und hätte sogar noch ein bisschen über.


    130kW: Ich geh mal beim 130kW von 8h aus 8h * 130 = 1040 kWh
    Das bedeutet ich würde meine 2 Tage bei Normtemperatur auch (960kWh) durchhalten und hätte sogar noch ein bisschen über.


    Letzlich sind ja beide Kessel gleich (Füllraum) und müssten bei ähnlicher Beladung nahezu die gleiche Energie abliefern, der 96 kW Kessel brennt eben nur länger.


    Laut orlankski.pl erfüllen aber beide die BImSchV nicht. Kann man das mit der FlammTronik hinbekommen oder darf ich dann so ein Teil überhaupt nicht in DE betreiben? Sprich der Schorni killt mich? Wobei meiner ganz relaxed ist bzw. war er, als ich Ihm mitgeteilt habe, was ich vorhabe.


    Wenn man jetzt hier die ganze Sache wieder vom Füllraum aus betrachtet, kommt man auf folgende Werte: 1890kWh * 0,605 m3 * 0,9 * 0,8 = 823 kWh / Füllung


    Also nochmal ein bisschen übersichtlicher:
    kW h l kWh nach Brenndauer kWh nach Füllraum
    Vigas 80 4,5 480 360 < 653
    Vigas 130 8 605 1040 > 1040


    Also irgendwas stimmt bei den Brenndauer Angaben beim Vigas 80 nicht so recht oder das Teil ist ein Holzvernichter? :) Ich hoffe einer von Euch kann mich erleuchten.


    Zum Puffer: Ich weis der Puffer muss zum Kessel passen und mindestens einen Abbrand komplett verdauen. Unter “Anleitung für Einsteiger: Planung einer Holzvergaseranlage” habe ich gelesen, dass man bei einer Temperaturdifferenz von 40 Grad (85-45 Grad) für 46,52 kWh 1000l Puffer braucht. (Danke an Spacy für die tolle Übersicht) - Sprich für meine hypothetischen 960 kWh brauche ich bei einer Vorlauf-Temperatur mindestens 20.000 Liter.


    Bei einer vom Heizölverbrauch abgeleiteten Heizlast von 14,7 kW * 48h = 705 kWh / 46,52 kW = 15.000 Litern sieht das schon wieder besser aus. Wobei die 5000 l hin oder her machens dann auch nicht mehr aus.


    Was meint Ihr zu meinen Plänen? Ich möchte soviel wie möglich selber machen. Ich habe Zeit, alles in Ruhe zu planen. Parallel dazu muss ich auch den Stall komplett zum Heizraum umbauen. Ich hatte schon ein paar HB da, die aber auf meine Vorstellungen nicht wirklich eingegangen sind.


    Die dringenste Frage, die mich im Moment beschäftigt ist, welchen HV werde ich anschaffen müssen. Letztlich leiten sich davon wieder alle baulichen Massnahmen wie Schornstein, Heizraum und die Buffergrösse für den Abbrand davon ab.


    Gruss Uwe

  • Hallo Uwe


    wenn Du die 20.000Liter unterbringen kannst dann bau so einen großen Puffer ein - das bringt wirklich guten Komfort in die Holzheizerei
    Hab das bei mir vor ziemlich genau einem Jahr auch so gemacht - den Puffer möcht ich nicht mehr hergeben
    Durch den großen Puffer läuft nun auch meine gleichzeitig installierte 50m² Solaranlage WUNDERBAR und damit musste ich seit mitte März nicht mehr heizen
    und im Winter nur im Rhythmus von 6,,,10Tagen - je nach Aussentemperatur


    In meinem Fall hab ich einen 50kW ATMOS eingebaut und lege immer nach wenn im Ofen nur noch ein schönes Glutbett ist - heize dann 30Stunden in einem Stück
    Die Leistung des Ofen hab ich reduziert, die Wärmetauscher mittels Getreide-Förderschnecken im Wirkungsgrad verbessert Flammtronik als Regelung eingebaut und damit die Abgastemperatur auf 120° bei 30kW runter gebracht
    Brenndauer dadurch mit Holzbriketts bis zu 10h, mit Buchenholz leg ich nach etwa 5h nach und das so lange bis der Puffer wieder zu 3/4 voll ist - unten lasse ich eine Schicht 25° kühles Wasser für die Solaranlage
    Siehe hier ...KLICK... fast ganz unten im Thread
    für große Puffer schau mal hier ...KLICK...



    Vom Vigas hab ich wenig Ahnung - kenne nur meinen ATMOS GSX50 gut
    ohne Optimierungen läuft der Ofen mit einem Wirkungsgrad von etwa 60% gerechnet Energie im Holz zu Wärmeenergie im Puffer
    um das sauber messen zu können bau Dir unbedingt einen Wärmemengenzähler ein und überleg Dir wie Du das Holz am einfachsten wiegen kannst
    NAch der ganzen Optimiererei komm ich mittlerweile auf 4,1...4.2 kWh/kg mit Buchenholzbriketts die mit 5,1kWh/kg angegeben sind
    Zum Wirkungsgrad ermitteln hab ich immer die Briketts verwendet um eine definierte Füllung mit konkreter Energieangabe zu erhalten
    Diesen Sommer bau ich mir noch einen Brennwert-Wärmetauscher aus Edelstahl mit eingebauter "Reinigungsdusche" - mal sehen wie er dann im kommenden Winter läuft...


    Ergo - versprich Dir nicht zu viel von den "orginalen" Billigkesseln. Woher die 90% in den Datenblättern nehmen ist mir rätselhaft - das erreichst Du in der PRaxis NIEMALS auch nur annähernd
    Bei den ganzen Tschechen Öfen ist umbauen angesagt - egal ob ATMOS, Vigas, Orlan, Attack ...
    Sonst kauf Dir gleich einen "gscheiten" Ofen z.B. den großen Hargassner ...KLICK... die sind gut aber eben nicht ganz billig...


    Bernhard

  • Hallo Bernhard,


    das ist echt gut zu hörnen was du sagst. Das bestätigt mich schon in meinem Denken, da bis jetzt jeder HB abgewunken hat wenn ich Ihm meine Ideen erzählt habe. Ganz zu Schweigen von den Blicken und Stirnrunzeln. :)


    Mit der Solaranlage werde ich sicher nochmal auf dich zurückkommen und dich genauer löchern. Ich habe auch noch 56m2 Dach mit 45 Grad Neigung was direkt unverbaut nach Süden guckt.


    Wie oft brennst du deine Atmos ab bis er den Puffer voll hat?


    Wie hoch ist die Heizlast von deinem Gebäude?


    Danke für den Link für die gebrauchten Tanks. Wie bekommt ein Preis von den Jungs, einfach anrufen?


    Viele Grüsse Uwe

  • Hallo Uwe


    die Heizungsbauer wollten mir auch dies und das und jenes verkaufen
    aber leider wusste ich was ich wollte
    und so kam KEINER zum Zug
    letztendlich hab ich das selbst mit einem Bekannten (Installateur) und einem Verwandten (Schweisser) durchgezogen
    Mein Schwager ist Zimmermann - der half mir dann beim Dach aufmachen und einheben
    Damit konnte ich mir die ganze Geschichte auch leisten - ich möcht nicht wissen was HB für genau diese Anlage verlangt hätten...
    War zwar ziemlich viel Planungsarbeit - bis ich mal bis ins Detail wusste was ich wollte
    aber jetzt funktioniert das alles wunderbar


    um den Puffer voll zu bekommen verheize ich jedes mal so etwa 300kg Buchenholz
    etwa 60kg bring ich auf einen Schwung rein - oder 100kg Briketts (runde Buchenbriketts ohne Loch)


    Der große Vorteil des Puffers ist auch noch dass er mitten im Wohnraum steht - oberteil des Puffers ist in unseem jetzigen Wohnzimmer...
    Somit ist die ganze Abwärme gleichzeitig Nutzwärme und die Isolierung muss nur so stark ausgelegt sein dass es im Sommer nicht zu warm wird
    Da das HAus aber aus 60cm Vollziegelmauern gebaut ist bleibt das im Sommer sowieso immer schön kühl
    Im Winter hat die riesige träge Masse des alten Hauses (BH 1910) den Vorteil dass es auch sehr träge ist.
    Somit ist eine Einzelraumsteuerung völlig überflüssig...


    Bernhard

  • Wie hoch ist die Heizlast von deinem Gebäude?


    Laut Energieausweis 24,7kW
    beheiztes Volumen 2198m³
    42,2kWh/m²a


    bisher 3000Liter Öl + 2Ster Holz für Grundofen - keine Solaranlage - in den 3000Litern auch Warmwasser im Sommer...


    Vergangenen Winter Oktober2011 bis jetzt hab ich 10Ster BuchenHolz dazu 1200kg Holzbriketts für den Holzvergaser gebraucht und 2Ster für den Grundofen Gibt (10+2) * 2MWh + 1200 * 5kWh = 24MWh + 6MWh = 30MWh
    Solarer Wärmegewinn 1.11. - 18.3.2012 4,3MWh


    Danke für den Link für die gebrauchten Tanks. Wie bekommt ein Preis von den Jungs, einfach anrufen?


    Einfach anrufen - sind sehr freundlich und bemüht

  • Hallo Bernhard,


    ich denke der Tank ist mal der Mittelpunkt des Geschehens und dann muss man den Rest "herum kredenzen" :)


    Leider steht der Tank dann bei mir in der Scheune direkt am Haus, aber wenn mann den richtig isoliert denke ich der Verlust nicht all zu hoch sein wird.


    Gibts da irgendwelche Zahlen mit wieviel % Verlust man pro Tag im Winter bein Normtemperatur -16 rechnen muss, wenn mann den Tank richtig stark > 50 cm isoliert?


    Ich werd mal meine Raum jetzt planen mit einem vernüftigen Fundament für den Tank. Die Jungs aus Bruchsal sind ja echt flexibel.


    Die Zahl vom Heizungsbauer für deine Anlage wäre mit Sicherheit astronomisch.


    Gruss und Vielen Dank Uwe

  • Gibts da irgendwelche Zahlen mit wieviel % Verlust man pro Tag im Winter bein Normtemperatur -16 rechnen muss, wenn mann den Tank richtig stark > 50 cm isoliert?


    Musst Du ausrechnen
    kommt auf die gedämmte Fläche an und den Dämmstoff und die Temperaturdifferenz


    ...KLICK...

  • Moin Uwe,
    nach meiner bescheidenen Erfahrung passt das mit den 20m³-Pufferspeicher ungefähr für Dein Haus, ohne irgendetwas berechnet zu haben. Mein Zelt (Bj.58) nuckelt das Fass bei -16° Außentemperatur und ca. 200qm Wohnfläche in ca. zwei Tagen leer. Genau kann ich das nicht sagen, da noch etwas mehr zu beheizende Fläche mitversorgt wird.
    Bei einem Füllraumvolumen um knapp 500ltr. wirst Du zwei Füllungen ca. brauchen, um den Puffer von 50° auf 80° C zu erwärmen, das passt meiner Erfahrung nach (ich kann nur von meiner Anlage sprechen).
    Mein Pufferspeicher steht draußen und verliert derzeit ca. 1,5°/24Std., teilweise durch Zirkulation, den Rest durch die Dämmung (38cm an der dünnsten Stelle).
    Falls Du Anregungen benötigst...


    PS: Warmwasserbereitung soll wie stattfinden? Bei WWSpeicher wird`s mit 45° Puffertemperatur knapp.


    Gruß Barny (der hier gerade sein 1. Posting gehabt hat)

    Lopper Drummer
    Puffer 20000 Ltr.


  • Mein Pufferspeicher steht draußen und verliert derzeit ca. 1,5°/24Std., teilweise durch Zirkulation, den Rest durch die Dämmung (38cm an der dünnsten Stelle).


    Hallo Barny,
    du sagst der Puffer steht draußen. Komplett im Freien, oder wie hast du das genau gemacht? Einfach ne Holzhütte darum genagelt?
    mfg
    Helmut

  • Im Prinzip steht der Puffer draußen (einseitig am Gebäude). Kanthölzer aufrecht drumherum, Sparren + Sandwichplatten drauf, seitl. OSB-Platten und mit Holzfaser ausgeblasen.
    Die Blechverkleidung fehlt noch :(
    Drinnen war kein Platz für das Teil.

    Lopper Drummer
    Puffer 20000 Ltr.

  • Ok, die Puffer Isoalitionsberechnung werd ich mir mal in einer ruhigen Minute reinziehen - aber heute Abend nicht mehr :)


    Sagmal Bernhard, ich studiere gerade deine Hydraulik. Hast du die 51m2 Solar mit einem internen Wärmetauscher angeschlossen? War der schon in deinem Puffer drin oder hast du Wellrohr in den Puffer eingebaut nachträglich eingebaut? Wie funktioniert das eigentlich mit den 5 Anschlüssen am Buffer wo du Solar einspeist und was sind das für Ventile, die da direkt an den Puffer dran sind? Werden sie von der Solarsteuerung angesteuert?


    Viele Grüsse Uwe

  • Hallo Barny,


    glückwunsch zu Deinem ersten Posting. Ich hatte heute auch mein Erstes! Hab gas schön lange dran gesessen. :)
    Nach dem Aufschreiben war mir - als positiver Nebeneffekt - auch selbst alles klarer.


    Freut mich das schon mal nicht soweit von der Realität weg liege. :)


    Du sagst: "..die Verluste kommen teilweilse durch Zirkulation ..." meinst du damit die WW Zirkulation?


    Wieviel Grad muss denn der Pufffer noch liefern für eine WW Friwa, die 5m vom Puffer weg sitzt?


    Ist es eventuell sinnvoller einen riesigen Boiler für WW zu setzen un den extra vom 20m3 Puffer zu laden?


    Viele Grüsse Uwe (und Danke - Ihr seid alle grossartig hier!)

  • Oha,
    kann mir die Blicke der Heizungsbauer vorstellen. Im Prinzip habt Ihr ähnliches (vor) wie ich es gemacht habe. Allerdings ist mein Haus kleiner, nagelneu (bin gerade eingezogen) und nach KFW70 gebaut wobei ich eher auf ein 40er Tippe da ich noch eine Raumbelüftung mit eingebaut habe mit 130 m Polyrohr als Wärmtauscher in die Erde. (noch nicht gebaut)


    Auch ich werde im Winter auf 1x Heizen in zwei Tage kommen. Im Moment liege ich bei alle 4 bis 5 Tage - habe die komplette Heizung im Haus noch an und der Puffer muss noch besser eingepackt werden.


    Im Grunde hast Du das Gleiche vor - und auch wenn ALLE mit dem Kopf schütteln - es wird funktionieren.


    MfG
    Bernd


  • Oha, kann mir die Blicke der Heizungsbauer vorstellen.


    Sag nichts! :)



    Auch ich werde im Winter auf 1x Heizen in zwei Tage kommen. Im Moment liege ich bei alle 4 bis 5 Tage - habe die komplette Heizung im Haus noch an und der Puffer muss noch besser eingepackt werden.


    Wie ist der Wärmebedarf von deinem Haus und wie gross ist dein Buffer? FBH, Wandheisung oder Plattenheizkörper, sprich wie hoch ist dein Vorlauf ungefähr?



    Im Grunde hast Du das Gleiche vor - und auch wenn ALLE mit dem Kopf schütteln - es wird funktionieren.


    Danke, das tut gut zu hören. :)

  • "Wie gross muss den das ADG für ein Heizungsanlage mit 20 m3 Puffer sein?"



    ADG-Volumen ist m.W.n. i.d.R mindestens 10% vom Speichervolumen (incl. Kessel- und Rohrinhalt).
    Also bei Dir gute 2.000 l.
    LG Winfried

  • Nein, WW-Zirkulation habe ich nicht. Zirkulation in den Rohrleitungen, die zwar nach unten gehen vom Puffer weg (Stichwort Thermosiphon), aber im Rohr (d=76mm) entstehen. Außerdem Strömung/Durchmischung durch mehrere Pumpen am Verteiler.
    Deine mögliche Temperaturuntergrenze hängt m.M. nach von Deiner gewünschten WW-Temperatur ab. Inwieweit eine Friwa Temperatur"überhöhung" benötigt, kann ich nicht sagen; ich habe keine Friwa. Beispiel WW-Soll 45°, dann werden 46° Puffertemperatur nicht ausreichen...
    5m Entfernung sollten kein Problem sein.
    Einen Boiler würde ich bei Neubau nicht einsetzen, Friwa ist die bessere (wenn auch teurere Variante). Ich habe meine Anlage quasi um den HV aufgerüstet und den alten Gasbrenner mit Boiler integriert. Ich wollte unbedingt eine Reserve-Heizung. Nach nunmehr einem Winter Erfahrung würde ich evtl. darauf verzichten...
    Solar habe ich nicht und ist auch nicht geplant; wenn ich nicht heizen kann, muss ich das Holz entsorgen lassen...
    ADG sind 2 x 1000 ltr + 1 x 150 ltr. Der Anlagendruck schwankt dabei von ca. 1,2 bis 1,9 bar von Puffer kalt nach Puffer warm. Ob das i.O. ist, keine Ahnung. Ich habe unsere alte Anlage (wasserführender Kamin mit Türen, vor 35 Jahren vom Dorfschmied aus dem Nachbardorf zusammengeschweißt, Wirkungsgrad geschätzt bei 25-30%) in die neue integriert. Dadurch bin ich einige Kompromisse eingegangen. Vielleicht ändere ich in einigen Jahren nochmal, aber im Moment ist alles gut.

    Lopper Drummer
    Puffer 20000 Ltr.

  • Wie Du das Volumen bereitstellst ist wurscht. 20 x 100 ltr. geht auch, macht aber keinen Sinn mehr. Kleinere ADG sind preiswerter als die ganz großen. Im Netz findest Du zumindest Brutto-Preislisten, da kann man die Relation von 100 über 500 bis 1000 ltr. schon abschätzen.

    Lopper Drummer
    Puffer 20000 Ltr.

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