Hallo an die Holzvergaser-Gemeinde!
Ich will erst ein Paar Worte zu mir verlieren. Ich bin der Christian, 30 Jahre alt und aus der Schwäbischen Alb (Plz 72...).
Ich habe vor 3 jahren ein Haus mit einer bestehenden Ölheizung gekauft. 2 Wochen nach dem Einzug, war eine Erweiterung auf Holz beschlossen. Der Schornie wurde angesprochen und gab unter wenigen Einschränkungen sein OK zum Projekt.
Seitdem lese ich hier jeden Artikel und lasse mein Projekt langsam und behutsam wachsen.
Ich habe einen gebrauchten Vigas gefunden, der perfekt zu mir passt. Steuerung defekt und Düsenstein verschlissen. Da die Flammtronik die Vergasung übernehmen soll, konnte ich auf die vorhandene Steuerung verzichten. Die Experimente mit geänderten Düsensteinen lassen den verschlissenen Düsenstein auch nicht wirklich ins Gewicht tragen. Vielmehr stand der Preis von 330€ für den Vigas im Raum. Inklusive Rücklaufanhebung, TAS und Rauchrohr - ein Egayschnäpchen, was zudem 100km von mir entfernt war ![]()
Der nächste Schritt war das Beschaffen von Pufferspeichern. Es wurden 4 x 1000L Puffer ohne Dämmung gekauft. 2 davon sind mit Solarschleife - da gehe ich später nochmal genauer drauf ein.
Der Aufstellort der Puffer ist in einem 1,90m hohen Raum direkt nebem der Vergaser. Das hat mich, die bisher meiste Zeit an dem Projekt gekostet. Der Boden musste auf 5m² um 1m ausgehoben werden. Eine unglaubliche Arbeit, 30cm Beton in kleine Teile zu stemmen. Aber das wurde heute abgeschlossen und in den nächsten 2 Tagen folgt: Splitschicht, 14cm Dämmung, schwimmender Estrich Pumpenrohr zum Boden zum Wasser abpumpen falls nötig. Da der Estrich schwimmend und voll gedämmt ist, würde ich die Puffer direkt darauf stellen und eine Holzplatte weglassen - wie sind eure Meinungen dazu?
Die Puffer werden im Würfelform aufgestellt. Anschließend wird der Kasten gedämmt und geschlossen.
Dieses Jahr wird die Heizung noch ohne Solar funktionieren, dass soll erst im nächsten Frühjahr folgen. Ich will Zeit und finanzielle Mittel dieses Jahr für den Haupteil aufsparen. Sollte ich viel von beiden übrig haben, könnte Solar auch dieses Jahr noch auf das Dach kommen, ist aber eher unrealistisch. Da ich bei der Größe des Solarfeldes gern das Optimum und nicht die Geldbörse entscheiden lassen will.
Alles soll mit einer UVR gesteuert werden. Die wird in den nächsten Tagen noch bestellt. Zudem habe ich über Bekannte Kontakt zu einem Heizungsgroßhandel. Darüber kann ich alles Fehlende bestellen und auch per Kommission. Eine Sorge weniger ![]()
Ich habe eine Menge Zeit mit TAPPS verbracht, um einen möglichst passenden Heizungsplan zu erstellen. Dabei hat mir die meisten Sorgen bereitet, dass nur 2 der 4 Puffer mit Solarschleifen bestückt sind. Wie bringe die am Besten in das System ein? Ich habe einen Plan von einem Forums-Mitglied als Vorlage für die Solaranbindung genommen. Bin aber mit der Lösung noch nicht 100% zufrieden. Ich habe Überlegungen ein zusätzliches 3 Wegeventil inkl. Pumpe einzubauen, die nur die Puffer zirkuliert wenn die 2 Solar-Puffer voll sind. Was haltet ihr davon?
Noch ein Paar grundsätzliche Sachen. Der Öler bleibt als Backup für den Urlaub oder für Notfälle und hat auch den WW-Kessel obendrauf, der wird weiter genutzt.
Die Heizung wird von mir selbst installiert, meine Erfahrung ist in dem Bereich gering, aber ich betrachte mich als handwerklich sehr begabt, wissbegierig und ausdauernd
Für schwierige Ausführungsfragen, habe ich auch einen Ex-Heizungsinstler in der Rückhand, der mir bei Bedarf über die Schultern schaut. Alles aus Kupfer und wird gelötet - ich habe Zeit ![]()
Ansonsten würde ich mich freuen, wenn jemand ein Paar Worte oder Ideen zu meinem Projekt hat.