Hallo Holzheizer
Habe meine Heizung auf 4000l Puffer erweitert und 2 zusätzliche "Feinheiten" verbaut, die mir schon seit 2 Tagen den letzten Nerv ziehen.
Feinheit 1: :unsure:
Weil meine Schwerkraftheizung dermaßen gut zirkuliert habe ich ursprünglich zwischen Puffer und Heizkreisverteiler einen Kugelhahn eingebaut. Damit konnte ich im Sommer den Vorlauf zur Heizung absperren, und es bestand keine Gefahr das sich die Heizung unerwünscht heißes Wasser aus dem Puffer zieht.
Problem war die Überangszeit, wenn früh und abends kalt war musste ich entweder den Kugelhahn aufmachen und die Heizung hat tagsüber trotzdem die ganzen Puffer entleert, oder Heizung eben aus.
Die glorreiche Idee: Ein Magnetventil. Die pefekte Lösung. Sobald eine der beiden Heizungspumpen anläuft, öffnet das Magnetventil (2-2-Wege stromlos geschlossen) und die Heizung kann sich bedienen, wenns wieder wärmer wird und die Heizung nicht mehr heizen muss macht auch das Magnetventil zu und die Schwerkraftzirkulation wird verhindert.
Feinheit 2 :unsure:
Ein ähnliches Problem hatte ich bei meiner FriWa.
Baubedingt ist die FriWa ein gutes Stück von den Puffern entfernt. Macht aber gar nichts. Ist eine große FriWa mit ordentlich Leistung und die hat das letzte Jahr im Zweifamilienbetrieb mit viel Wasservebrauch perfekt funktioniert.
Allerdings hat mich das Thermosyphon nicht überzeugt. War keine FriWa an, ist das Rohr nur bis zum Syphon warm geworden. So weit so gut. Sobald die FriWa-Pumpe aber angezogen hatte und das heiße Wasser durch Syphon durch war, ging die Zirkulation munter llos. Zwar langsam aber doch. Hatte den Vorteil das immer heißes Wasser an der FriWa anlag und man nie lange warten musste, aber trotzdem nicht Sinn der Sache.
Also auch hier ein Magnetventil rein.
Die Idee: Pumpe läuft an, Magnetventil schaltet...
Soweit die Ideen... jetzt DAS Problem
Die FriWa liefert kaum mehr heißes Wasser. Woran liegts? Die Pumpe fördert zu wenig heißes Wasser aus dem Puffer und schafft den Durchfluss nicht mehr. Nur wenn ich den Wasserhahn halb öffne schafft es die FriWa heißes Wasser zu liefern.
Das Magnetventil öffnet aber, und nach vielen Telefonaten mit dem Hersteller weiß ich das das Ventil genau den selben Querschnitt hat wenns geöffnet ist, wie auch das Rohr, nämlich 5/4".
WIESO BREMST DAS DIE FRIWA SO AUS?
ICH KAPIER`S NICHT!
Hab heute die Friwa geöffnet und mal die Querschnitte der Pumpe und die Anschlüsse zum WT angesehen. Da sind dermaßen kleine Querschnitte drinn, da darf so ein fetter Eumel von Magnetventil aber schon mal gar nichts ausbremsen.
Ich will nicht nochmal Wasser ablassen und die Ventile ausbauen.
HELFT MIR BITTE !!!
Was soll ich tun? Damit wieder Wasser ankommt.
Möchte nicht auch noch die letzte Woche Heimaturlaub vom Auslandseinsatz in Syrien im Keller vebringen bevor es wieder für 3 Monate in den Einsatzraum geht. :dry:
Damit ihr helfen könnt:
Mein Ventil: Ventildatenblatt_Pdf
Meine FriWa-Pumpe: Wilo_Pumpe
Danke im Voraus!
Was ich schon probiert/gemacht habe
- Magnetventil überprüft, öffnet Einwandfrei wenn strom ankommt, Durchfluss findet statt
- FriWa Pumpe auseinandergenommen, gereinigt, entlüftet, Drehzahl verstellt....
- FriWa Thermostat voll auf/voll zu
- Erst Pumpe anlaufen lassen, Magnetventil mit 1,2,3...10 Sekunden verzögerung geöffnet (Laut Stasto braucht es nur 0,1bar Differenz zum öffnen)
- Wärmetauscher überprüft
- System komplett entlüftet. (Diesmal ist nirgendwo mehr Luft, das System ist auch 100%ig dicht. Überall. Hab die Anlage 3 Tage lang mit 2 bar beaufschlagt und sie ist dicht.
- Derzeit auf Anlagendruck von 1,6-1,7 bar abgesenkt.
- temperaturdifferenz zwischen Puffer 1 (FriWa VL) und Puffer 4 (FriWa RL) 60°C. (80°C und 20°C)
Was mir selbst noch eingefallen ist
Druckseitig vor die Magnetventile eine Pumpe montieren (Hab 2 Standard Umwälzpumpen noch übrig).