Orlan80 (40,60) aufrüsten ---> Unterstützung erbeten

There are 64 replies in this Thread which was already clicked 28,684 times. The last Post () by Selfman.

  • Hallo Leute


    Wie vielleicht der Eine oder Andere weiß bin ich mit einem Orlan80 gestraft.
    Abgesehen von Liefermängeln und einem ganz "besonderen" Kundenbetreuung nach dem Kauf (Aber das soll hier nicht das Thema sein.), tut der Ofen einfach nicht wie er soll.


    Die Symptome:
    Ich bekomme die Kesseltemperatur kaum über 74° hoch (AGT 229°). Egal bei welcher Außentemperatur und Wärmeabnahme.
    Helmuth (HW55) sagt zwar immer, daß kein Abbrand ist wie der andere, aber ich denke bei vergleichbaren Bedingungen sind Ertragsdifferenzen im 100% Bereich trotzdem zuviel.
    Zuweilen unkontrollierte Verpuffungen, daß das halbe Haus zittert.
    Rauchaustritt beim Nachlegen und zeitweise beim Anheizen. Ist zwar praktisch, weil man sich da das Rasierwasser erspart (Der Rauchgeruch überdeckt jedes Parfum ;) ); aber ich mag das trotzdem nicht :angry: .


    Die Diagnose:
    Ungeregelte HV-Öfen, vor allem in dieser Leistungsklasse, zu befeuern ist, freundlich gesagt, ein Glücksspiel.


    Die Behandlung:
    Flammtronik, Saugzuggebläse, neue Türdichtungen, Lufttrennung, Kaminzug feineinstellen, untere Brennkammer modifizieren.


    Die Fragen:


    Das Saugzuggebläse:
    Denke da an eines von Kotly.
    Sehe ich das richtig, daß es einfach auf den Anschlußstutzen des Ofens aufgesteckt wird ? Bestellmaß gleich dem Außendurchmesser vom Ofenstutzen ?


    Die Lufttrennung:
    Denke da an einen waagrechten Trennsteg in der jetzigen "Vorkammer". Wäre leicht herzustellen. Oder gibt es da andere/bessere Lösungen?


    Die Ventilatoren:
    Kotly bietet 5 Ventilatoren an: 1) WPA 117 34W 280Pa 180m³
    2) WPA 120 83W 360Pa 285m³
    3) WPA 006 80W 360Pa 255m³ mit Zugregelklappe
    4) DM41-1 70W 320Pa 300m³ mit Zugregelklappe ? (ist am Bild aber nicht zu sehen, vielleicht ein Fehler im Text ?)
    5) DM44kpp 85W 290Pa 320m³ mit Zugregelklappe und stufenloser Drehzahlregelung
    Welchen Ventilator würdet Ihr mir empfehlen ?
    Den WPA117 würde ich ob seiner geringen Leistung einmal ausschließen.
    Unter der Zugregelklappe ist wohl eine einstellbare Rückschlagklappe gemeint ?
    Ich glaube daß der WPA06 oder der DM44kkp in Frage kommen.
    Weiß jemand ob die Flammtronik den DM44kpp direkt ansteuern kann?


    Die Brennkammer:
    Ich dachte daran, die U-Schamottsteine gegen das Keramikset (das ist hinten geschlossen) auszutauschen und die seitlichen Abstände zwischen dem Einsatz und der Kesselwand (links und rechts) nachobenhin abzudecken, so daß sich zwei geschlossene Kanäle nach hinten bilden.
    Was haltet Ihr von der Idee?
    Hat jemand eine bessere Lösung?
    Hat schon jemand mit Erfolg eine Orlan-Kammer modifiziert (Fotos/Beschreibung bitte) ?

  • Hallo Selfman


    Habe derzeit ähnliche Probleme. Gut Probleme sind es nicht, weil der Kessel sehr gut läuft, aber mit dem Output bin ich nicht zufrieden. (AGT 218°C eingestellt, KesselTemp 74°C).


    Du kannst für Umbau und Brennkammerumbau-Ideen gerne durch meine Threads lesen:
    Beitrag 28981
    Beitrag 42058


    Bei mir ist der zu große Kaminzug schuld.
    Saugzuggebläse wird einfach aufgesteckt, und mit Hochtemperatursilikon abgedichtet. Bestellmaß = entsprechend deinem verwendeten Abgasrohr. Das Saugzuggebläse muss nicht direkt an den Ofen. Habs bei mir nach dem 1. 90° Knick verbaut.


    Lufttrennung. Bei aller Einfachheit würde ich die Möglichkeit der Luftvorwärmung in der Kammer nicht außer Acht lassen.
    Achtung beim Trennsteg! In der Kammer ist eine Wassertasche!!! Ich habe deshalb nicht geschweißt sondern mit Hochtemperatur-Metallkleber gearbeitet.


    WPA06 ist zu empfehlen. Die Zugregelklappe nicht als Rückschlagklappe verwenden! Dafür ist sie zuwenig dicht.
    Die Zugregelklappe ist eine Klappe die durch ein Gewicht (Muttern auf Gewindestange) eingestellt werden kann. Ich habe sie entfernt.


    Die Ansteuerung der Ventilatoren über den CanBus der Flammtronik funktioniert perfekt und kinderleicht.


    Gruß Simon

    Altbau (Bj 1928) 150m² Wohnfl. nicht gedämmt
    ----
    Proburner 40kW, 4000l Puffer, WW (FriWa) + 2 Heizkreise (2x HZR65).
    FT + CanBus Drehzahlregelung.
    ----
    Backup: Buderus Logana Unit GK 105_U 17kW

  • Danke Oberlaender


    Also zumindest die Frage nach dem Bestellmaß des Saugzuggebläses kann ich nun abhaken. :)


    Deine Threads habe ich gelesen:
    Bei dem Kaminbrand hattest Du ja Glück. Kenne das Gefühl, da mein Ofen mir einmal "durchgegangen" ist ( wußte zu diesem Zeitpunkt nicht, daß die Einstellschieber fehlten --> kleines Lieferversehen).
    Die Edelstahlkaminrohre waren rotglühend, wär ich nicht zufällig im Heizraum gewesen und hätte die Rohre gesehen, hätt der Ofen mir vielleicht die Bude abgefackelt. Hätte dann natürlich auch keine Heizprobleme mehr gehabt :evil::evil: .


    Deine Lösung alles nur zu kleben und mit Kitt zu fixieren finde ich sehr mutig. Ich hätte da Bedenken wegen der Temperatur und den Schwingungen (Ventilatoren, etc...).


    Den Tipp von Lambdasonde bezüglich Falschluft durch Undichtheiten und Deiner Erfahrung mit zu hohem Kaminzug werde ich ebenfalls erhöhte Aufmerksamkeit beim "Neuaufbau" der Anlage widmen.


    Habe ich das richtig verstanden: Die Ventilatoren sind direkt an die Flammtronik angeschlossen ? Oder ist da noch ein Drehzahlmodul zwischengeschaltet ?


    Weshalb darf das Saugzuggebläse nicht mit senkrechter Welle eingebaut werden ?


    PS.: Für die AGT hat mir mal jemand als Faustregel 70° bis 90° + 10° je Rauchfangmeter genannt.

  • Quote

    Deine Lösung alles nur zu kleben und mit Kitt zu fixieren finde ich sehr mutig. Ich hätte da Bedenken wegen der Temperatur und den Schwingungen (Ventilatoren, etc...).


    Das ganze ist völlig unbedenklich. Die Lufttrennung wurde mit dem Kesselkörper verklebt, die Ventilatoren sind mit dem Deckel verschraubt. Die 2mm dicke Platte kann Schwingungen aufnehmen, gibt sie aber nicht an den Kesselkörper weiter.
    2x WPA06 bringen die 500kg Eisen nicht zum schwingen ;)


    Der Kleber ist 2 Komponenten Metallkitt, hochtemperaturfest. Der ist dafür konstruiert. Nicht gerade billig, aber wirksam.
    Wer schon mal vor dem Problem gestanden ist Schäden an Maschinenteilen zu reparieren für die es keinen Ersatz mehr gibt (Oldtimer) der lernt diesen Mitteln zu vertrauen.
    Wichtig ist aber sauber damit zu arbeiten. (Fettfreie Oberfläche, saubere Einarbeitung und Verschleifen...)
    Kitten hat immer noch den Ruf eines Pfusch, oder schnellen Reparatur. Man kann diesen hochmodernen Materialen aber einiges zutrauen!
    Was allerdings eine Werbelüge ist: Mechanische Belastungen vertragen Kitstellen nicht.


    Die Ventilatoren sind über das CanBus Modul der FT angeschlossen. Das kostet extra. Ist auf der FT Shop Seite zu bestellen.
    Ich bin elektrotechnisch zu schwach drauf fürs Dimmer löten... darum habe ich gern mehr € ausgegeben.
    Außerdem lässt das Modul irgendwann mögliche Erweiterungen zu.


    Quote

    Weshalb darf das Saugzuggebläse nicht mit senkrechter Welle eingebaut werden ?


    Ich nehme an das hängt mit der Konstruktion der Wellenlagerung zusammen. Es gibt auch Typen welche horizontal und vertikal verbaut werden können. dieses zum Beispiel

    Altbau (Bj 1928) 150m² Wohnfl. nicht gedämmt
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    Proburner 40kW, 4000l Puffer, WW (FriWa) + 2 Heizkreise (2x HZR65).
    FT + CanBus Drehzahlregelung.
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    Backup: Buderus Logana Unit GK 105_U 17kW

  • Hallo Selfman,


    du hattest Deinen Kessel letztes Jahr schon auf abenteuerliche Weise in Betrieb, wie ich gelesen habe.
    Hattest Du ihn so für die letzte Winterperiode komplett genutzt oder kontest Du ihn nur zu Testzwecken befeuern?
    Hast Du die Messung so bestanden oder baust Du jetzt um damit er nutzbar ist und eine Chance auf das Bestehen der Messsungen hat?


    Viel Glück bei Deinem Umbau, ich bin sehr gespannt wie es ausgeht.


    Gruß Michael

  • Oberlaender
    Sollte keine Kritik sein. Im Gegenteil finde ich es großartig wie Du hier mit unkonventionellen Lösungen arbeitest. Wir werden erst sehen ob ich das auch so gut hinbekomme.


    holzwolle
    Ich habe ihn jetzt fast 2 Saisonen im Heizbetrieb.
    Die Prüfung hat er bestanden, was aber kein Kunststück ist.
    Der Proburner/Orlan 80 ist ein sogenannter Volllastkessel. Also er hat keine Regelung.
    Das Mischungsverhältnis wird fix eingestellt. Was in der Praxis bedeutet, daß man solange herumexperimentiert, bis man den oberen und unteren Einstellwert hat bei dem die Vergaserflamme zusammenbricht. Dann stellt man auf den ermittelten Mittelwert ein.
    Wenn der Holzvergasungsprozess einmal läuft und man nicht gerade nasse Socken mitverheizt dann liegen die Werte auch im für diesen Ofen zulässigen Bereich.


    Der Umbau ist notwendig, da der Ofen bei weitem nicht die Leistung bringt die er haben sollte.
    Und obendrein vielzuviel Brennholz frißt; vom fehlenden Komfort ganz zu schweigen.

  • Hallo,


    ich habe deine PN an Helmut weiter geleitet. Ich bin hier überfragt.
    Wenn ich mich nicht irre, hat er in Österreich bei dem genannten Forumskollegen selbst Hand angelegt.


    Dort läuft alles seit dem Umbau störungsfrei.


    Wir werden die Informationen dann für alle hier veröffentlichen.


    Gruß


    Harald

  • Hurra, hurra !
    Die FlammTronik ist da :):)

    Formlos auf Rechnung bestellt und prompt geliefert. Das ist nicht zu toppen.


    Meinen Dank an Günter, Simon, Michael, Helmut und Harald für ihre bisherige Hilfe.
    Vielleicht schenken mir ja noch ein paar andere Kollegen ihre Erfahrungen ;)
    (Und wenn es u.U. nur ein Link zu einem bestimmten Beitrag ist, wäre das schon hilfreich. Das ganze Forum durchzulesen ist ob seiner Größe inzwischen schon rein zeittechnisch kaum mehr möglich -> was allerdings für seine Qualität und den Informationsreichtum spricht.)


    Ich weiß, daß manche meiner Fragen dämlich klingen mögen und an anderer Stelle im Forum vielleicht schon beantwortet worden sind; aber es ist ein riesen Unterschied, ob man über einen Umbau nur theoretisiert oder ihn tatsächlich wagt und der Spaß auf einmal echtes Geld und kostbare Zeit kostet.
    In meinem Haus wohnen mehrere Familien mit kleinen Kindern, darum kann ich mir kein Experimentieren oder gar einen Ausfall der Heizung leisten.
    Verzeiht mir also, wenn ich vielleicht auch bei Selbstverständlichkeiten sicherheitshalber 2x frage ob ich alles richtig verstanden habe :blush: :blush:


    Bisherige erhaltene Tipps und Infos:
    Kaminzug auf 12 - 15 Pa einstellen
    Besonders auf Dichtheit bei der Lufttrennung achten. (Hatte bisher wegen des oftmaligen Verstellens der Primärschieber, auf der Suche nach einer halbwegs passablen Einstellung, sicherlich Falschluft. Zigmal die Frontplatte mit den Ventilatoren abbauen -> da leiden nun mal die Befestigungen und die Dichtung. Besonders wenn das Blech durch Verpuffungen locker gesprengt wird -> durfte alle Schrauben nach jedem 2.Abbrand nachziehen.)
    Bestellmaß Saugzuggebläse konnte geklärt werden (War wegen besonderer Ofen/Rohr-Situation Thema. -> Auch so ein kleines Lieferversehen :evil: )
    Als optimalen Einbauort für Lambdasonde und Rauchgasthermofühler wurde mir der Ofenstutzen empfohlen.
    Als optimale Einbaulage für den Rauchgasthermofühler wurde mir 6Uhr, wegen möglicher Schäden durch Flammeneinwirkung empfohlen. (Danke Helmut)
    Für meinen 80kW-Kessel wurden mir 3 !!! WPA006 empfohlen. 1x Primär + 2x Sekundär mit Lufttrennung für JEDEN Ventilator extra !!! Lt. Helmut schafft das das Drehzahlregelmodul der FlammTronik. (Soweit ich es verstanden habe sind 2 Ventis bis 40kW ausreichend und beim 60kW-Kessel ist es ein Grenzfall.)
    Nachdem ich (durch Zufall) die Galleriefotos von "Holzheizer" gesehen habe, ist die Idee mit dem original Orlan Keramikschalen für die untere Brennkammer gestorben.


    Weitere Fragen:
    Welche Einbaulage soll ich für die Lambdasonde wählen ? (Uhrzifferblatt)
    Mein Ofenrohr hat 200mm Durchmesser. Welche Länge, Type, etc.. soll ich für den Rauchgasthermofühler nehmen ?
    Welchen Fühler für die Brennkammer ? (Länge, Duchmesser, Type,..)
    Kann mir jemand eine günstige Bezugsquelle empfehlen?
    Soweit ich gesehen habe sind 2-Leiter Fühler erforderlich. Gibt es da einen Unterschied bei den Anschlußkabeln (Silikon, Glasfaser, etc...) , den ich beachten sollte?
    Hat es einen besonderen Grund warum für die Sicherheitsschaltung im Beispiel-Schaltplan für die Flammtronik 24V gewählt wurden?


    Grüße Mike

  • Es geht weiter: Step by step.


    Für alle die es interessiert: Die Frage nach 24 oder 12 Volt ist nun ebenfalls abgehakt.
    In der Beispielschaltung wurde ein 24V Netzgerät verwendet, einfach weil es aus "historischen" Gründen da war.
    Abgesehen davon, daß 12V von manchen als "Bastelspannung" empfunden wird, gibt es keinen technischen Grund 24V zu verwenden.
    Für die 12V spricht das reiche und damit billige Angebot an Relais, Kontollampen und anderer Komponenten aus dem KFZ-Bereich.
    Ist also schlicht Geschmackssache ;););)


    Da Stefan mir die 12 Uhr als Einbaulage für die Lambdasonde empfohlen hat, ohne Proteste durch andere Kollegen und trotz der unmittelbaren Nähe zur AHK, gehe ich davon aus, daß die Sonde kein Problem mit direkter Flammeneinwirkung hat und werde sie auch so montieren.

  • So einiges ist vollbracht und einiges wartet noch.
    Das Absauggebläse ist eingebaut.
    Im Gehäuse habe ich den Rauchgasfühler und die Lambdasonde eingebaut.
    Die Lufttrennung ist teilweise vorbereitet und das neue Frontblech steht vor der Vollendung.
    Der Brennraumfühler ist verbaut. Die Elektrik für die Steuerung verkabelt und an die Flammtronik angeschlossen.
    Außerdem die Flammtronik mit dem PC verbunden.


    Tja, und nun noch ein paar Fragen:
    Am Flammtronikdisplay wird mir der Rücklauffühler als R1 angezeigt in der grafischen Oberfläche hingegen wird der Wert nicht angezeigt.
    Was bewirkt der Resetbutton ?
    Soweit ich in der kurzen Zeit festgestellt habe werden die Schreiber und die Laufzeit des Terminals ja nur durch das Ab- und Einschalten der Flammtronik rückgesetzt?

  • Hallo,

    Am Flammtronikdisplay wird mir der Rücklauffühler als R1 angezeigt in der grafischen Oberfläche hingegen wird der Wert nicht angezeigt.

    der Wert (Rl) wird von der FlammTronik nur ausgegeben, wenn die Rücklaufanhebung aktiviert ist: Parameter Rücklaufanhebung > 50° einstellen.

    Quote

    Was bewirkt der Resetbutton ?

    Der Resetbutton löscht nur den Grafen.

    Quote

    Soweit ich in der kurzen Zeit festgestellt habe werden die Schreiber und die Laufzeit des Terminals ja nur durch das Ab- und Einschalten der Flammtronik rückgesetzt?

    Richtig.

  • Was ihr hier seht ist das Log eines Proburner 80 im Originalzustand. :sick:
    Die Kammertemperatur wird über weite Strecken gar nicht angezeigt, weil sie bei 230 - 350° grundelt.
    Die 2 steilen Ausreißer am Anfang entstanden durch An- und Abklemmen der Sonde. (Dachte sie sei verpolt oder hätte einen Kontaktfehler :unsure: )
    Die Sonde meldet 20° als Mindestemperatur,; auch wenn`s 10 weniger sind.
    Kessel selbst nudelt bei ca.: 74° dahin. (2° Differnz zwischen dem Originalfühler und dem PT1000 :huh: )


    Irgendwie ist heut der Wurm drinnen. Wollte jetzt den Parameter Rücklaufanhebung einstellen, komme aber nicht ins Einstellmenue :pinch: ???
    1x kurz am Knopf drücken und es erscheint: Einstellmenue. Soweit sogut, allerdings reagiert die Flammtronik nicht auf das Knopfdrehen sondern geht nach ein paar Sekunden wieder in den Anzeigemodus.


    Habe jetzt versuchsweise den Stecker von der Drehknopfplatine abgezogen und wieder angesteckt und siehe da, jetzt tut das Teil wieder.
    Den Wert für die Rücklauftemperatur habe ich jetzt auf 72° eingestellt und jetzt wird der Temperaturwert auch im Grafikdisplay angezeigt.


    HG Mike

  • Das da was nicht stimmt kannst Du laut sagen.


    Deine Vermutungen sind (fast) richtig.


    Habe derzeit das 3-Teilige Originalschamottsteinset drinnen.
    Der Wärmefühler ist aber nicht in der Tür sondern in der Brennkammerdecke vebaut.
    Habe zwischen den Sekundärrohrstummeln nach unten gebohrt und lasse den Fühler im ca. 50-60° Winkel Richtung Flamme zeigen.


    Wenn der Unterschied tatsächlich durch die Abgasführung so deutlich ist wäre natürlich ein Korrekturwert von Dir sehr hilfreich um die Werte meines Ofens auf Vergleibsniveau hochrechnen zu können.


  • Habe von den relevanten Meßkurven die Skalen so verändert, daß man etwas mehr sieht.
    Der Fühler zeigt in Richtung Düse/Flamme. Die Spitze befindet sich 8cm unterhalb der Decke und 15cm vom Anfang des Düsenschlitzes entfern.


    Nur mal so angedacht: Wie würden die Werte denn bei einem ordinären Holzofen aussehen, bei dem das Holzgas nicht nachverbrannt wird ?


    Die Asche ist erdbraun (Fotos derzeit leider nicht machbar.)


    Das An- und Abstecken von Meßfühlern darf der Steuerung eigentlich nicht schaden. Die Meßausgänge müßten jeden Wert zwischen 0 und unendlich vertragen. Denn was wäre sonst wenn sich ein Fühler verabschiedet; dann nähme er ja die Steuerung mit in den Tod :woohoo: .

  • Die 60er und 80er Orlans und Ihre Devirate haben, soweit ich weiß, alle 2 Düsen.


    Vorsicht beim Loglesen. Die Flammtronik hat hier garnichts geregelt.
    Hier war die originale Ekoster am Werk.
    Die Flammtronik ist als Logschreiber nur paralell dazugeschaltet, OHNE Zugriff auf die Ventilatoren oder die Pumpe.
    Mich interessiert einfach welche Werte der Ofen im Originalzustand liefert und wie die Werte dann mit Lufttrennung und Flammtroniksteuerung aussehen.


    Brennstoff war hier eine 2/3 Füllung mit Fichte und Kiefer, 2Jahre im Freien und ein Jahr unterdach gelagert.
    Auch das spräche, meiner Meinung nach, dafür, daß hier nur ein "normales" Holzverbrennen erfolgt; auch wenn die Flamme nach unten zum Schornstein weggedrückt wird.


    HG Mike

  • Ok, erklärt immerhin dass der Kessel nicht auf die Regelung reagiert ;)


    :laugh: Na wenn das Ergebnis vom Umbau so aussähe, Prost Mahlzeit :woohoo:


    Quote

    daß hier nur ein "normales" Holzverbrennen erfolgt; auch wenn die Flamme nach unten zum Schornstein weggedrückt wird.
    Auch ne mögliche Beschreibung für "Hohlbrand".


    Egal welchen Namen das Kind hat, wollen tut es niemand :angry:

  • Hallo


    Habe Anfangs die FT mit orginalkammer gehabt
    Da waren auch Temperaturen von bis z 1000°C drin
    Mein 60er Orlan hat auch2 Düsen wie der 80er
    Bei den Primärluftaustritten hab ich lediglich auf einer Seite ein kleines blech angebracht damit der Luftstrom auch an der Füllraumtür ankommt
    Sonst hatte ich immer hinten im Füllraum kein Holz mehr und vorne ander Tür noch die halbe höhe vom eingeschichteten holz


    Wichtig ist das beim anzünden beide Düsen gleich Feuer haben sonst kommt der kessel ewig nicht in fahrt
    Und gegen Abbrandende saust die Primärluft durch die düse die kein Brennstoff mehr hat und auf der anderen hockt noch viel Holz
    Die Ft denkt dann Holz ist alle und schaltet ab



    Grüsse jürgen

  • Hallo Leute


    Heute abend habe ich den Kessel zum erstenMal mit der Flammtronik und Lufttrennung in Betrieb genommen.
    Der Abbrand läuft derzeit noch, aber eines kann man schon jetzt sagen: Das ist noch lange nicht OK.
    Werde die Log`s morgen posten.
    Aber soviel schon vorne weg:
    Im Anheizmodus kommt der Ofen nicht in die Gänge, Primär 69% Sekundär 6% = Brennraumtemperatur 200-400°.
    Als ich etwa in Minute 80 nachgesehen und nachgelegt habe, ging bedingt durch die offene Heizklappe und Fülltüre die Temperatur endlich in der Brennkammer auf zumindest 650° hoch, leider ging damit auch die AGT vom Sollwert 180° auf 230° mit.


    Wünsch allgemein eine gute Nacht für heute reicht es mir.
    Mike

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