Pufferspeicher für späteren Solaranschluß vorbereiten

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  • Hallo in die große Runde,


    bin dabei, 6 Puffer (reine Blechdosen mit Anschlüssen nur oben und unten) mit jeweils 750 L in Reihenschaltung zu verrohren. Eigentlich wollte ich nur mit dem HV einspeisen. Da mein Dach mit PV voll ist, habe ich nicht an Solarthermie gedacht. Jetzt bietet sich aber doch die Möglichkeit, auf der Garage (Flachdach) einige m² (10 ?) aufzuständern. Im Winter aber durch Schatten vom Nachbarhaus kaum beschienen.


    Das Brauchwasser wird mit FRIWA aufbereitet ( wahrscheinlich aber erst im nächsten Jahr) .


    Die Wärmeübertragung von den Kollektoren mit PWT ist mir klar. Aber ich bin mir noch nicht im Klaren, ob es besser ist, vor dem ersten Puffer, oder zwischen dem ersten und zweiten einzuspeisen. Oder vielleicht sogar noch ein oder zwei Anschlußstutzen irgendwo zwischen Oben und Unten einzuschweißen. Das könnte ich jetzt noch ohne Probleme mit rausgezogenen T-Abzweigungen schon mal vorsehen.


    Für Tips im Voraus DANKE!


    Grüsse
    Edmund


  • Wenn dein Dach das du zur Solarthermie verwenden willst, im Winter/ Übergangszeit keine Sonne bekommt, macht eine Heizungsunterstützung eigentlich keinen Sinn, außer du willst im Sommer Heizen.
    Einziges Argument wäre WW im Sommer. Nur dann würde es wahrscheinlich auch weniger m² tun und nur auf 25-30° aufgeständert.


    Da würde ich doch lieber ein paar Heizpatronen in die Puffer schrauben wenn PV schon vorhanden ist.


    mfg
    Helmut

  • Hallo Edmund,


    nun, wenn Du aus der ersten Blechbüchse die Energie für Deine Heizkreise bzw. auch Friwa nimmst, denn dann würde ich auch an dem ersten Boiler den Solaranschluss legen, da hier ja doch eher die Energie abgenommen wird als in den weiter entfernten Speichern, das die wiederum dann die Energie wenn keine abgenommen wird, sich aufheizen und dann aber Energie genutzt werden kann ohne das Energie von der Sonne ansteht, müsste dann die Energie wieder in den oder die ersten Boiler umgepumpt werden.


    mfg
    prehalle

  • Hallo in die Runde,


    ein Dankeschön an


    Helmi


    und


    prehalle.


    Hatte diesen Fred ganz aus den Augen verloren, deswegen erst jetzt eine Rückmeldung.
    Folgende Verschaltung habe ich nun gewählt:


    Meine 6 Puffer in Reihe haben jeweils 2 Anschlüsse oben und unten. Somit habe ich zwischen allen Puffern eine einfache Einspeise/Abnahmemöglichkeit in Reserve. Vielleicht werde ich eine Umschaltversion zwischen mehreren Pufferanschlüssen mit E-Ventilen für Solar einbauen. Das wird im nächsten Jahr entschieden, dieses Winterhalbjahr werde ich die Sonnenscheindauer auf meinem Garagendach kontinuierlich beobachten. Vielleicht lohnt sich zusätzlich zur Brauchwassererzeugung im Sommer doch eine Heizungsunterstützung in der Übergangszeit, vielleicht sogar im Winter. Bis jetzt (Mitte Oktober) habe ich noch ca 1,2m breit ganztägig Sonne. Mal sehen, mal ausrechnen.


    Im ersten Puffer habe ich bei ca 350 L von oben einen zusätzlichen Anschlußstutzen für Heizungsentnahme eingeschweißt, um Brauchwasserreserve zu haben. Das ist bei ca 85°C Puffertemperatur eine vergleichbare Brauchwassermenge bei FRIWA gegenüber der jetzt benutzten Version mit 400 L Brauchwasserspeicher mit 60°C. Auch diese Anschlußversion ist mit einer Bypassleitung relativ einfach umzustellen, falls es sich als überflüssig rausstellen sollte, bzw. für Sommer-/Übergangszeit-/Winterbetrieb.


    Grüsse
    Edmund

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