Puffer über PWT an Therme anbinden

There are 11 replies in this Thread which was already clicked 5,458 times. The last Post () by BerndT.

  • Moin,
    ein Bekannter von mit möchte sein Pufferspeicher an die vorhandene Heizung anbinden.
    Vorweg, es ist eine Therme verbaut. Diese besitzt NUR EIN Wasserkreislauf. Die Therme die Wärme an ein Brauchwasserbehälter ab und über einen verbauten Plattenwärmetauscher das Wasser an die Wohnungsheizungen. Die Pumpe zur Brauchwassererwärmung wird über Temperatur gesteuert, hat gegebüber der Hausbeheizung vorrang.
    Nun soll der Pufferspeicher, der schätzungsweise 30 Meter entfernt ist, vorerst einfachst angebunden werden. Dazu hat mein Bekannter folgende Idee zur einfachen Umsetzung.


    Kurze Beschreibung:
    Wasser vom Pufferspeicher über Mischventil (evtl. 65°C) zu einem Plattenwärmetauscher als eigenen Kreis vor dem Kreislauf der Therme pumpen. Hier eine über Temperatur gesteuerte Pumpe setzen. Ist Wärme vom Pufferspeicher vorhanden läuft die Pumpe dieses Kreislaufs, ist zu wenig Wärme dort so schaltet die Pumpe ab und gibt die Therme frei.
    Habt ihr bedenken die Sache über Plattenwärmetausche (meine Idee) anzulengen (PWT vorhanden) oder sollte der große Puffer (5.000l) direkt am Thermenkreislauf angebunden werden.
    Ich füge eine Zeichnung hinzu um etwas Klarheit zu schaffen. Die Zeichnung wurde wohl mit OpenOffic erstellt. versuche aber auch als jpg einzustellen.


    MfG
    Bernd Thomes

  • Wozu über den Wärmetauscher zur Heizung, hast du den gerade übrig? Dann kannst du ihn besser zu mir schicken, falls mein Boiler mal den heist aufgibt ist immerhin 23 jahre alt :whistle:

    Attack SLX 35 Profi. 3000-Liter Puffer. Buderus Ölkessel 40 KW. [lexicon]Laddomat[/lexicon] 78° Patrone. 310m² beheizte Fläche, freistehendes verwinkeltes Gebäude nach EneV 2009 gedämmt. WW mit Boiler und Zirkulationspumpe.

  • für eine Therme schreiben die Hersteller eine bestimmte Wasserqualität vor


    mit der Zeichnung kann ich aber nichts anfangen... PWT mit 2 Anschlüssen?


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Hallo,
    ok, ich habe die Zeichnung nicht gemacht. Ich weiß auch nicht ob es das richtige Symbol für ein PWT ist. Habe diese jetzt beschriftet und hoffe dass damit etwas anzufangen ist. Habe mich mit den Symbolen weniger beschäftigt und auch nicht abgespeichert um diese "schnell" zu ändern. Ist auch nicht das Programm was ich sonst benutze.


    xxxx Nachtrag - habe die Leitungen zum PWT zur Thermenanbindung anders gesetzt - denke dass es so richtig ist? Ist auf Grafik hydro3 dargestellt xxxxx


    Habe den neu hinzugefügten Bereich farbig hinterlegt um ersehen zu können was hinzu kommt.



    Weshalb der Plattenwärmetauscher dazwischen sollte / könnte? (War meine Idee)
    1. Pufferspeicher steht einige (zig) Meter von der Therme entfernt, geschätzt zwischen 30 und 50 Meter
    2. Pufferspeicher ist sehr groß. Ist der gleiche wie meiner, umgebauter Gastank mit 4850 Liter
    3. komplett getrennte Kreisläufe von Therme zum Holzvergaser, Solar, sonstige Aggregate die am Puffer sollen.
    4. weniger Wärmeverlust als wenn die Vor / Rücklaufleitung zum Puffer angebunden werden soll
    5. PWT ist vorhanden und wartet auf Einsatz
    6. Heizkörper und Leitungen werden in nächster Zeit zum Teil umgesetzt, daher kann es vorkommen dass öfter mal das Wasser im Heizkreis abgelassen werden muss.


    Der PWT an der Gastherme ist vom Heizungsbauer vor Jahren schon einmal montiert worden und Bestandteil der Heizung.
    Es geht somit NUR um die Anbindung des Puffers an den vorhandenen Kreislauf der Therme.
    Bestehen Nachteile beim Einsatz des PWT - bzw. welche Vorteile habe ich mit der direkten Einbindung des Puffers am Thermenheizkreis.




    MfG
    Bernd


    Nächste Woche soll der Umbau beginnen. Ist sicherlich

  • Hallo,
    für die Heizung hätte ich bzgl. der Einbindung kein Bedenken. Nur könnte ich mir vorstellen, dass die Hydraulik über die PWT für die Friwa etwas träge wird.
    mfg
    Helmut

  • Hallo Bernd,


    grundsätzlich möglich.
    Ich gehe davon aus, das es keine FriWa ist, sondern ein WW-Boiler mit 200L. Mit einer FriWa würde das nicht funktionieren (wie Helmut gesagt hat: zu träge).
    Die Systemtrennung mit thermischem Mischventil ist eine gute Idee und macht Sinn (weniger Leitungs- und Abstrahlverluste).


    Mit der aktuellen Einbindung des PWT (egal ob hydro2 oder hydro3) kannst du den WW-Boiler nicht laden, da die Ladepumpe nur den "kleinen" Kreislauf über die Gastherme nutzt.
    Du wirst um eine zusätzliche Ladepumpe für die Einbindung deines zusätzlichen PWT nicht herum kommen. Hättest in dem Kreis dann 3 Pumpen: WW-Boiler laden / PWT Heizungsverteiler / PWT Pufferanbindung.


    Bei der Pufferanbindung würde ich statt des thermischen Mischventiles unbedingt über den Einsatz eines 5-Wege-Mischers (ESBE 5MG) nachdenken. Stichwort: temperaturgerechte Entnahme.
    Mit der aktuellen Anbindung über thermisches Mischentil an nur einer Rücklaufposition wird deine Schichtung im kürzester Zeit hinüber sein.
    Genauso die Anbindung Solar und weiteres an einer fixen VL- und RL-Position... zum Einschichten und Entnehmen nicht so dolle...


    Gruß Yves

  • Quote

    Genauso die Anbindung Solar und weiteres an einer fixen VL- und RL-Position... zum Einschichten und Entnehmen nicht so dolle...


    ist untertrieben ,
    so mixt die Solaranlage beim laden den Puffer durch wie ein Quirl,


    ich würde es so nicht machen
    meine Lösung ist in meiner Gallerie... nur Ventile und Klappen sind nicht eingezeichnet


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Folgendes,
    wenn ich eure Hydraulikpläne ansehe dann speist Ihr mit Euren Ölkessel etc den Pufferspeicher. Dies soll die Therme nicht. Diese soll nur den Heizkreis erwärmen. Nicht den Puffer aufheizen. Dies könnte zwar auch geschehen mit den gleichzeitigen Betrieb von Therme und Pumpe zum Puffer, ist aber vorerst nicht vorgesehen.


    Gruss
    Bernd

  • Hallo,


    Das Schema was ich hier rein gestellt habe brauch man doch nur ein wenig zu verändern.


    Den Vorlauf der Therme oben an den linken Speicher über ein Umschaltventil,
    den Rücklauf unten an den linken Speicher direkt.


    Dann hast du was du willst.


    Die Speicher muss man trotzdem gut isolieren.
    Bei guter Isolation kannst du dann auch die Therme erst in den Speicher laden.


    Der Speicher wird ja dabei nicht voll geladen, nur ein Teil, es geht darum das Takten weg zu bekommen.


    mfg
    HJH

  • Bernd,


    wenn du genau hinguckst, ist nur oben für WW 55°, darunter für Heizung wird nicht so heiß gemacht und sind nur ca 600L von 2200L aber der Brenner läuft je nach Außentemperatur nur 2 bis 10 mal am Tag 15 bis 70 minuten bevor der wieder ausschaltet,
    du fährst ja mit deinem Auto auch nicht immer 100m und wartest wieder um wieder 100m zu fahren sondern fährst 50km zum Ziel


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Hallo,
    der Bekannte besitzt keine FB Heizung. Er fährt auch die Heizkörper mit ca. 60C° genau so wie sein WW im WW-Speicher.
    Jetzt noch zusätzlich über die weite Entfernung (alte Scheune), einige Wände und andere Hindernisse ein oder zwei Leitungen für WW zu legen wäre wohl möglich, ob es Sinn macht ist fraglich. Es kann möglich sein dass auf Dauer die Gastherme in Richtung Puffer verlegt wird. Dann sieht die ganze Sache anders aus. Vorerst sollte jedoch eine brauchbare Möglichkeit gefunden werden.
    - Es wurde nun aber festgestellt dass es sich zwischen Therme und Heizkreisverteiler um eine hydraulische Weiche handelt.
    - Die max Zulauftemperatur zur Therme darf 100C° betragen.
    - habe vom Bekannten eine überarbeitete Zeichnung erhalten. Evtl. ist diese einfacher / sicherer umzusetzen.
    Wird nun eine bestimmte Temperatur unterschritten schaltet die Therme ein und die Pumpe vom Puffer aus.


    MfG
    Bernd

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