Hallo Holzkessel-Experten!
Nachdem ich mich bereits seit einiger Zeit mit der Erneuerung meines Holzkessels befasse, möchte ich nun gern mal Eure Meinung dazu einholen. Es ist ja tatsächlich ein sehr komplexes Thema, daher reicht natürlich auch nicht eine Frage:
Zur Ausgangslage:
Unser Haus ist ein altes Bauernhaus, wobei ca. 250m² schlecht isoliert sind (Lehmwände) und ca. 70m² gut isoliert mit Flächenheizung ausgestattet. Dämmung und Fenster sollen in den nächsten Jahren verbessert werden. Hier wurde bereits seit 1983 mit einem Naturzugholzkessel geheitzt, früher hauptsächlich neben dem Ölkessel, seit 7 Jahren ausschließlich mit Solarunterstützung. Aktuell ist ein 21kW Sieger-Kessel von 1991 verbaut, dieser hatte ursprünglich 1000l Puffer zur Verfügung, bei Installation der 12m² Thermie-Anlage wurde der 800-Buderus-Kombi-Speicher mit Wasserblase dazugestellt. Gesamtpuffer demnach aktuell 1800l. Bedient werden 2 HK (1x Wandheizkörper und 1x Flächenheizung). Natürlich reicht die Wärmeleistung bei strengem Frost nicht aus, aber es wird auch nicht alles voll beheizt.
Zum Erneuerungsplan:
Holzkessel:
In der Auswahl habe ich folgende Hersteller (geplant sind ca. 30kW Leistung?): Guntamatic, Hargassner, HDG, Lopper
Was meint Ihr zu den Herstellern? Gibt es Argumente, auf Grund dessen Ihr den ein oder anderen meiden würdet? Welcher wäre Euer Favorit?
Puffer:
1800l sind natürlich etwas knapp, aber was tun? Folgende Varianten sehe ich:
-Einigen Hersteller (den ersten beiden) würde das bestehende Volumen reichen?
-Ein zusätzlicher Puffer hätte zwar Platz, die Verrohrung wäre aber kompliziert und gern würde ich auch noch Platz für Holz haben?
-Beide raus und alles neu (ggf. mit FriWa Station)?
-Einen (wahrscheinlich den reinen Puffer) austauschen gegen einen größeren (maximal möglich bei 2,25 Höhe sind ja wohl 2000l)?
Hydraulik:
Als Optimum hab ich immer die Paralellschaltung empfunden, bei verschiedenen Puffern ja schwierig (wenn dann Tichelmann), oder ist die Reihenschaltung sowieso vorzuziehen?
Was haltet Ihr grundsätzlich von der Variante im Anhang (abgesehen von der Betrachtung der Pufferverschaltung)? Ich hatte bisher immer gedacht Kessel => Puffer, Puffer => Heizkreise, also getrennte Verrohrung...
Ich freue mich auf viele Antworten! Grüße aus Niedersachsen, Matze