Planung Attack DPX 25 Profi - Hydraulikplan erstellt

There are 30 replies in this Thread which was already clicked 19,599 times. The last Post () by HJH.

  • Hallo zusammen!
    Da ich mich aufgrund eines sehr guten Angebots nun doch gleich für einen Holzvergaser entschieden habe und sich mein alter Beitrag "Übergangslösung Festbrennstoffkessel Viessmann Mono" damit erledigt hat, mache ich wegen der besseren Übersichtlichkeit mal einen neuen Thread auf...


    Ich habe mich also für einen Attack DPX 25 Profi entschieden, der mit Pufferspeichern und allerhand anderem Kram zum Ende der Woche bei mir eintreffen sollte. Die Vorbereitungen laufen auf Hochturen, irgendwie muss das alles in den Keller. Weiß zufällig jemand, auf welches Maß sich die Tiefe durch den Abbau von Teilen reduzieren lässt? Der Ventilator müsste sich ja problemlos abbauen lassen - die Türen auch?!?... das würde mir evtl. einiges an Arbeit ersparen...


    Damit der Kessel dann hoffentlich auch bald in Betrieb gehen kann, habe ich versucht einen Hydraulikplan zu zeichnen und hoffe auf eure Unterstützung bei der Optimierung und Korrektur. Ich habe leider nicht viel Ahnung und bin bei vielen Sachen unsicher. Brauche ich z.B. noch ein zweites MAG für den Gaskessel, oder ist das überflüssig? Auf welcher Höhe schließe ich den Rücklauf des Gaskessels am besten an? Wo müssen evtl. noch Rückschlagventile hin...


    PS: Vor- und Rücklauf des Heizkreises sind vertauscht. Habe ich gerade noch selbst gemerkt aber jetzt keine Lust mehr das noch zu ändern. Wird höchste Zeit, dass ich ins Bett komme...





    Gruß
    Max

  • Hallo,
    kann man so machen. 1 MAG reicht aus. In anbetracht dass 1600L Puffer etwas mager sind (für meinen Geschmack) würde ich die Hydraulik ändern:


    --> Heizung und Boiler ganz oben am ersten Puffer abnehmen. Da du einen Boiler hast, ist ein Speicher für WW ja schon vorhanden, also kannst du dir das Speichern im Puffer dafür sparen.


    --> RL zum Gaskessel eins weiter nach oben.


    --> RL vom Heizung u. Boiler mit Dreiwegeventil versehen und zusätzlich eine Leitung am ersten Puffer zweiter anschluss von oben anschließen (gleiche höhe wie RL Gaskessel). So hast du wenn der Gaskessel brennt nur den Teil zu erwärmen, gerade im Sommer wenn die Heizung nicht läuft. Ansonsten musst du ja immer die 1600L Puffer umwälzen um WW zu machen, bzw. würde der Gaskessel die 1600l bedienen, da die RL Temp von Heizung und WW ja trotzdem noch recht hoch sein kann/wird. Also wird mit dem Warmen RL das kalte Pufferwasser "durchgeschoben". Was völlig unsinnig wäre, weil du dann deine Puffer irgendwann mit Lauwarmer Brühe beladen hast, womit du nichts anfangen kannst weil die Temp nicht ausreicht. Weiter würde das dann heißen, wenn du nun den HV anschmeißt, sind die Puffer recht schnell beladen, und dein HV bekommt die Wärme nicht weg.


    --> Rückschlagventile bzw. Schwerkraftbremsen sind grundsätzlich an den Pumpen zu verbauen. Andere Rückschalgventile nur wenns unbedingt notwendig ist! Bei deiner Hydraulik ist das aber nicht der Fall

  • Noch was!
    --> Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass wenn der Gaskessel ein Brennwertgerät ist, sollte der RL so kalt wie möglich sein. also müßte er in dem Fall unten anden letzten Puffer angeschlossen werden.
    --> Wenn er kein Brennwertgerät ist, wäre für mich dann noch die Frage, ob er eine RLA benötigt?


    Aber es werden sich sicherlich noch andere zu Wort melden ;)

  • Hallo


    Bosy sagt über Ausdehnungsgefäße:
    http://www.bosy-online.de/Ausd…3%9Fe%20%28VG%20-%20ZG%29


    Jeder Wärmeerzeuger benötigt ein eigenes (kleines) Ausdehnungsgefäß, das mindestens das Ausdehnungsvolumen des jeweiligen Wärmerzeugers aufnehmen kann
    Auch benötigt JEDER Wärmeerzeuger seine eigene Sicherheitsgruppe!


    Vorlauf vom Brennwertkessel ganz unten vom Speicher an kältester Stelle abnehmen.
    Deshalb natürlich auch KEINE Rücklaufanhebung am Gaskessel!!
    Da du aber dann nicht auf eine Ladetemperatur des Speichers kommst, muss du den Durchfluss ändern bzw. regeln das eine gewünschte Vorlauftemperatur eingestellt wird.


    Bei 25kW Leistung des HV sind 3000 Ltr. an Speichergröße schon etwas unterdimensioniert.
    Um das aber genauer sagen zu können hilft dein bisheriger Jahresverbrauch an Öl oder Gas (Gesamtenergieverbrauch für Heizung und WW für 12 Monate, z.B 1.6...31.5.).


    Rückschlagventile am Gaskessel und am HV.


    Der Rest wurde oben schon gesagt.


    mfg
    HJH

  • Rückschlagventile am Gaskessel und am HV.


    Gemeint sind damit die Schwerkraftbremsen bzw. Rückschlagventile an den Pumpen. Nicht dass es doppelt gemoppelt wird.

  • Hallo,


    Hatte ich auch so gesehen.
    Da war nur 1 eingezeichnet.


    mfg
    HJH

  • Hallo Helmut, hallo HJH,


    vielen Dankfür die Hinweise! Also der Gaskessel ist KEIN Brennwertgerät und ein zweites MAG ist kein Problem, da noch vorhanden. Ich habe den Plan mal überarbeitet. Allerdings soll der Warmwasserspeicher in nicht allzu ferner Zukunft durch eine Friwa ersetzt werden. Sollte ich daher evtl. doch gleich so anschließen, dass im Puffer eine Reserve für Warmwasser bleibt?


    Zum Gasverbrauch kann ich leider nicht viel sagen. Er lag wohl so bei 25000kWh pro Jahr, allerdings wurde dabei nicht das ganze Haus voll beheizt. Zur Zeit müssen auch lediglich ca. 60qm voll beheizt werden, der Rest nur Frostschutz. In (entfernter) Zukunft wird sich die Fläche auf 100 - 150qm vergrößern, gleichzeitig sind aber auch Maßnahmen zur Energieeinsparung geplant. (Dämmung des Daches, neue Fenster - (zur Zeit überwiegend noch einfach verglast!)
    Die Puffer haben übrigens nur 1600l, nicht 3000, vielleicht wird da später aber auch noch aufgerüstet...


    Neuer Plan:





    Muss jetzt zwischen Laddomat und Attack auch noch ein Rückschlagventil?


    Als Dreiwegeventil hätte ich noch dieses hier - wäre das geeignet?






    Gruß
    Max

  • Hallo,
    solange du nicht mehr Pufferspeicher zur verfügung hast, würde ich mir eine Speicherung Im Puffer für WW sparen (auch wenn Friwa vorhanden). Da bleibt ja sonst nichts mehr zum Heizen übrig. :huh:
    Was das Dreiwegeventil angeht, kommt es natürlich darauf an was du für eine Verohrung hast. Ansonsten wäre das Dreiwegeventil schon ok.


    Wenn du einen Ladomat nimmst, ist eh schon eine Schwerkraftbremse verbaut. Ansonsten einfach merken --> Wenn du eine Pumpe einzeln verbaust immer eine Schwerkraftbremse mitverbauen. Bei fertigen Pumpengruppen oder Ladomat, ist mit großer Sicherheit schon eine Schwerkraftbremse verbaut.


    Ich würde nochmals nen 800er Puffer dazupacken.


    Wenn der Gaskessel kein Brennwertgerät ist müßte doch auch eine RLA verbaut werden? Oder benötigt ein Gaskessel das nicht??? Edelstahl????



    Das Umschaltventil ist aber ein 24V Ventil!

  • Hallo Helmut,
    das mit der Rücklaufanhebung ist eine gute Frage. Danach, was ich bisher gelesen habe würde ich auch sagen, da müsste eine hin. Andererseits lief die Anlage mindestens 20 Jahre völlig problemlos ohne Rücklaufanhebung und in anbetracht der Tatsache, dass der Gaskessel (hoffentlich) nur sehr selten läuft tendiere ich dazu sie wegzulassen. Aber vielleicht schreibt ja noch jemand was dazu. Wenn es sich einfach und günstig machen lässt, bau ich auch gerne ein. Wenns teuer wird und unbedingt sein muss, natürlich auch, dann aber nur ungerne. ;) Aus Edelstahl ist der Kessel jedenfalls nicht.


    Das mit den 24V ist kein Problem, da kommt sowieso ein Schaltschrank hin für spätere Aufrüstungen wie Lambdaregelung, evtl. automatische Zündung usw. Ein Trafo ist vorhanden und wird dann später sowieso auch für anderes gebraucht.


    Gruß
    Max

  • Hallo zusammen!
    Leider kann ich mich unter dem alten Benutzernamen nicht mehr anmelden, es erfolgt immer eine Meldung, dass ich gesperrt bin. Ich wüsste jedoch nicht, dass ich mir etwas zu Schulden habe kommen lassen und hoffe, ihr helft mir trotzdem...


    Freitag war es endlich so weit. Die Hydraulik war soweit hergestellt, dass das Befüllen der Anlage möglich war und auch wenn die Heizkreisregelung und die Brauchwassererwärmung noch nicht fertig sind, konnte ich nicht widerstehen, den Attack das erste Mal anzufeuern. OK, der erste Versuch war nicht so erfolgreich, ich hatte den Brennraum nur halb voll, das Anzünden war nicht optimal, ich hab die Tür immer mal wieder geöffnet... na ja, irgendwie wollte er nicht so wirklich auf Temperatur kommen.
    Der zweite Versuch am Samstag lief schon besser. Es war eine Holzkohleschicht vorhanden und ich habe mittels Lötlampe von unten angezündet, das funktionierte wunderbar. Trotzdem wurde er nicht so wirklich warm. Nach gut einer Stunde habe ich nochmal nachgelegt und irgendwann waren die Puffer dann beide bei 90°C und erst jetzt begann die Kesseltemperatur langsam zu steigen. Bei 68°C laut der Anzeige der Kesselregelung begann dann die TAS zu tropfen. Da die Temperatur nicht runter gehen wollte, obwohl sämtliche Heizkörper voll aufgedreht und am glühen waren, habe ich den Ventilator dann manuell ausgeschaltet. Die Ursache für dieses Problem habe ich dann auch gefunden, der zuständige Temperatursensor hat einen Durchmesser von 6mm und hängt schön luftig in einer 15mm Tauchhülse! Was haben die sich denn bitte dabei gedacht?????





    Ich habe jedenfalls beide Temperatursensoren überprüft, der Abgassensor zeigt bei 100°C ca. 3 - 4° zu wenig an und der Kesselfühler ist ziemlich genau (ca -1°C). Diesen habe ich jetzt so fixiert, dass er wenigstens vernünftig an die Wandung der Tauchhüle gedrückt wird.
    Außerdem habe ich die Luftwege kontrolliert (alles frei), die Anheizklappe schließt auch vernünftig und der Düsenstein sowie die Türen scheinen auch dicht zu sein.
    So habe ich ihn heute zum dritten mal angefeuert.
    Es begann alles sehr gut, innerhalb von 17 Minuten stieg die Rauchgastemperatur auf 103°C (laut Kesselregelung) bzw. 130°C (laut Thermometer im Rauchrohr, direkt über dem Kessel). Die Wassertemperatur erreicht 70°C und die Pumpe des Laddomat schaltet sich ein.
    10 bis 20 Minuten später erreicht die Rauchgastemperatur 131 bzw. 150°C, die Wassertemperatur steht konstant bei 70°
    Diese Werte sind wie festgenagelt, innerhalb der nächsten Stunde schwankt die Rauchgastemperatur um + / - 1°C, die Wassertemperatur steht fest auf 70°C. Daran ändert sich nur etwas, wenn die Puffer komplett voll sind und die Rücklauftemperatur stark steigt (dann geht die Wassertemp. hoch) oder wenn der Brennstoff weniger wird (dann gehen Wasser- und Rauchgastemp. langsam runter)
    Die Thermometer am Laddomat zeigen im Betrieb folgende Werte:
    Vorlauf 72 - 74°C, Rücklauf Puffer 38°C, Rücklauf Kessel 62°C


    Laut Bedienungsanleitung müsste der Rücklauf aber mindestens 65°C haben und die Vorlauftemperatur muss zwischen 80 und 90°C liegen. Außerdem soll die Abgastemperatur bei Nennleistung bei 170°C liegen, alles Werte von denen ich meilenweit entfernt bin.


    Ich habe auch schon verschiedene Einstellungen am Zugbegrenzer versucht, konnte aber keine deutlichen Unterschiede der Abgastemperatur feststellen. die höchsten Werte liegen hier bei 131°C (laut Regelung) bzw. 150°C (laut Thermometer). Die Vorlauftemperatur geht nur über die 70°C, wenn die Puffer voll sind und damit die Rücklauftemp. stark steigt oder wenn ich die Pumpe am Laddomat auf Stufe 1 schalte, was man laut Bedienungsanleitung jedoch keinesfalls machen darf. (Dann sind bis zu 88°C Vorlauf möglich)
    Es ist mir allerdings auch unerklärlich, wie das mit den 80 - 90° funktionieren soll. Nach meinem Verständnis müsste dafür doch die Pumpe des Laddomat geregelt werden!?! Die Regelung lässt die Pumpe aber immer laufen und schaltet bei Überschreiten der eingestellten Temperatur nur den Ventilator aus. Für mein momentanes Verständnis keine schöne Lösung.


    Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir bei der Fehlersuche helfen könntet, mir fällt langsam nichts mehr ein, was ich noch probieren kann.
    Könnte es sein, dass das Holz zu trocken ist? Die größten Stücke haben gerade mal 16%, die kleinen sind praktisch nicht messbar (0,0%) - Ja, ich hab vorm Messen noch mal gespaltet, das Holz lagert schon länger drinnen...
    Hier noch Bilder vom zweiten Abbrand gestern:











    Gruß
    Max

  • Hallo zusammen!
    Leider kann ich mich unter dem alten Benutzernamen nicht mehr anmelden, es erfolgt immer eine Meldung, dass ich gesperrt bin. Ich wüsste jedoch nicht, dass ich mir etwas zu Schulden habe kommen lassen und hoffe, ihr helft mir trotzdem...


    Freitag war es endlich so weit. Die Hydraulik war soweit hergestellt, dass das Befüllen der Anlage möglich war und auch wenn die Heizkreisregelung und die Brauchwassererwärmung noch nicht fertig sind, konnte ich nicht widerstehen, den Attack das erste Mal anzufeuern. OK, der erste Versuch war nicht so erfolgreich, ich hatte den Brennraum nur halb voll, das Anzünden war nicht optimal, ich hab die Tür immer mal wieder geöffnet... na ja, irgendwie wollte er nicht so wirklich auf Temperatur kommen.
    Der zweite Versuch am Samstag lief schon besser. Es war eine Holzkohleschicht vorhanden und ich habe mittels Lötlampe von unten angezündet, das funktionierte wunderbar. Trotzdem wurde er nicht so wirklich warm. Nach gut einer Stunde habe ich nochmal nachgelegt und irgendwann waren die Puffer dann beide bei 90°C und erst jetzt begann die Kesseltemperatur langsam zu steigen. Bei 68°C laut der Anzeige der Kesselregelung begann dann die TAS zu tropfen. Da die Temperatur nicht runter gehen wollte, obwohl sämtliche Heizkörper voll aufgedreht und am glühen waren, habe ich den Ventilator dann manuell ausgeschaltet. Die Ursache für dieses Problem habe ich dann auch gefunden, der zuständige Temperatursensor hat einen Durchmesser von 6mm und hängt schön luftig in einer 15mm Tauchhülse! Was haben die sich denn bitte dabei gedacht?????





    Ich habe jedenfalls beide Temperatursensoren überprüft, der Abgassensor zeigt bei 100°C ca. 3 - 4° zu wenig an und der Kesselfühler ist ziemlich genau (ca -1°C). Diesen habe ich jetzt so fixiert, dass er wenigstens vernünftig an die Wandung der Tauchhüle gedrückt wird.
    Außerdem habe ich die Luftwege kontrolliert (alles frei), die Anheizklappe schließt auch vernünftig und der Düsenstein sowie die Türen scheinen auch dicht zu sein.
    So habe ich ihn heute zum dritten mal angefeuert.
    Es begann alles sehr gut, innerhalb von 17 Minuten stieg die Rauchgastemperatur auf 103°C (laut Kesselregelung) bzw. 130°C (laut Thermometer im Rauchrohr, direkt über dem Kessel). Die Wassertemperatur erreicht 70°C und die Pumpe des Laddomat schaltet sich ein.
    10 bis 20 Minuten später erreicht die Rauchgastemperatur 131 bzw. 150°C, die Wassertemperatur steht konstant bei 70°
    Diese Werte sind wie festgenagelt, innerhalb der nächsten Stunde schwankt die Rauchgastemperatur um + / - 1°C, die Wassertemperatur steht fest auf 70°C. Daran ändert sich nur etwas, wenn die Puffer komplett voll sind und die Rücklauftemperatur stark steigt (dann geht die Wassertemp. hoch) oder wenn der Brennstoff weniger wird (dann gehen Wasser- und Rauchgastemp. langsam runter)
    Die Thermometer am Laddomat zeigen im Betrieb folgende Werte:
    Vorlauf 72 - 74°C, Rücklauf Puffer 38°C, Rücklauf Kessel 62°C


    Laut Bedienungsanleitung müsste der Rücklauf aber mindestens 65°C haben und die Vorlauftemperatur muss zwischen 80 und 90°C liegen. Außerdem soll die Abgastemperatur bei Nennleistung bei 170°C liegen, alles Werte von denen ich meilenweit entfernt bin.


    Ich habe auch schon verschiedene Einstellungen am Zugbegrenzer versucht, konnte aber keine deutlichen Unterschiede der Abgastemperatur feststellen. die höchsten Werte liegen hier bei 131°C (laut Regelung) bzw. 150°C (laut Thermometer). Die Vorlauftemperatur geht nur über die 70°C, wenn die Puffer voll sind und damit die Rücklauftemp. stark steigt oder wenn ich die Pumpe am Laddomat auf Stufe 1 schalte, was man laut Bedienungsanleitung jedoch keinesfalls machen darf. (Dann sind bis zu 88°C Vorlauf möglich)
    Es ist mir allerdings auch unerklärlich, wie das mit den 80 - 90° funktionieren soll. Nach meinem Verständnis müsste dafür doch die Pumpe des Laddomat geregelt werden!?! Die Regelung lässt die Pumpe aber immer laufen und schaltet bei Überschreiten der eingestellten Temperatur nur den Ventilator aus. Für mein momentanes Verständnis keine schöne Lösung.


    Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir bei der Fehlersuche helfen könntet, mir fällt langsam nichts mehr ein, was ich noch probieren kann.
    Könnte es sein, dass das Holz zu trocken ist? Die größten Stücke haben gerade mal 16%, die kleinen sind praktisch nicht messbar (0,0%) - Ja, ich hab vorm Messen noch mal gespaltet, das Holz lagert schon länger drinnen...
    Hier noch Bilder vom zweiten Abbrand gestern:










    Gruß
    Max

  • Hallo Max12,


    ist das alles an Asche was Du unten drin hast nach dem Abbrennen? Ist das von einer füllung? Habe mit meinem Heizungsbauer gesprochen,, es gibt eine Wärmepaste, die kannst Du in die Tauchhülse füllen, mache ich auch gleich wenn mein Montör kommt.


    Ich habe das problem wenn ich nach lege und lege ein zu dickes stück in die mitte über die Öfnung und fülle dann den rest, das er nicht mehr richtig zieht, muß aber sagen heize immoment mit Rundholz, habe vorher gespaltenes gehabt da hatte ich das Problem nicht.


    Gruß
    Klaus

  • Hallo Klaus,
    ja, das ist die Asche von einer Füllung. Hast du den Namen von dieser Paste? Normale Wärmeleitpaste ist meiner Meinung nach in diesem Fall nicht geeignet, die soll ja nur kleinste Hohlräume ausfüllen und keine Abstände von über 4mm...
    Ich hatte eigentlich vermutet, dass Attack da entweder einen falschen Fühler oder eine falsche Tauchhülse verbaut hat, aber wenn das bei dir auch so ist... der Sinn will sich mir jedenfalls nicht erschließen.




    HJH: Bei mir kommt lediglich folgende Meldung:


    "Dieser Benutzer ist gesperrt! Falls dies ein Fehler ist, so ist die Administration zu kontaktieren."


    Das habe ich versucht, leider keine Reaktion...



    Gruß
    Max

  • Meiner Meinung nach, ist es am besten, einen Kupferblechstreifen oder ähnliches mit in die Tauchhülse
    zu schieben, und somit den Fühler gegen die Aussenwand zu pressen. Desweiteren stopf ich dann oben , so ca. 10mg ( :laugh: also ein Ministück Isowolle) in die Tauchhülsenöffnung.


    Aschemässig auf die (untere) Brennkammer gesehen, hab ich diese Menge nach ca. 3 Abbränden (3x round about 20kg Holz),oben sieht normal aus(Etwas wenig Restkohle- weil garkeine - aber das ist Einstellungs/Ansichtssache).


    Die Farben Deiner Asche und die der BRennkammer sind meiner Meinung nach TOP!!.
    Das geht schon in Richtung erstrebenswerter Bereich.


    Du musst aufjedenfall Deinen Kesselfühler überprüfen. Puffer 90° Kessel 68° geht nicht - kann nicht sein!
    Die TAS bestätigt es (tröpfel).


    Hier wäre noch die Abgastemperatur im Auge zu behalten.


    Von hier aus gesehen läuft das Ding sauber, bis auf die Kesseltemp. Krieg das in den Griff und Du wirst (erstmal) glücklich.


    Quote

    die kleinen sind praktisch nicht messbar (0,0%)


    Das zweifle ich mal stark(ganz stark) an.



    Deine Steuerung funktioniert prima. Der Vorlauf kann erst höher gehen, wenn der Rücklauf steigt (Puffer durchgeheizt)



    Abgastemp etwas niedrig - entscheidend ist nun die Kaminart.


    Musste mir Alles 2-3x durchlesen, weil Du 2 sehr ähnliche Threads eingestellt hast (gerade mit den Bildern) aber unterschiedliche Texte.


    Gruss
    Burn

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  • Hallo zusammen,


    also ich habe mehr Asche, heize aber Rundholz ob das was damit zu tun hat weis ich nicht, habe aber auch damit probleme wie ich ja schon geschrieben habe. Ich habe die Abgastemperatur auf 165 grad stehen, Kamin ist 14m hoch muß aber noch sanirt werden dieses jahr.


    Max12,


    ich schreibe dir den nahmen noch, die Paste habe ich vom Heizungsbauer bekommen und es klapt ganz gut, habe den Füller ganz an die Hülsnwand gedrükt und dann die Paste rein gemacht.


    Gruß
    Klaus

  • Hallo Max12,


    die Paste ist von Wacker, Silicon Wärmeleitpaste P12


    DARWI Vertriebs GmbH Rudolf-Diesel-Straß 15 85521 Ottobrunn/Riemerling



    Gruß
    Klaus

  • Kupferpaste geht auch, solltest Du in jeder Autowerkstatt bekommen. Die Silikonpaste nehm ich nur in die Fühler, wenn ich die selbst ummantle, da sonst der Verbrauch zu hoch ist.


    Öl würde ich nun nicht nehmen, das verharzt mit der Zeit.

  • Hallo


    habe bei mir die Tauchülsse ausgebaut mit Lötzinn ausgegossen und ein passendes Loch gebohrt


    Besser ists gleich die passende Tauchhülse zu kaufen

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