Hydraulik - Hiiiiilfe ...

There are 9 replies in this Thread which was already clicked 4,435 times. The last Post () by Klaus45.

  • Hallo liebe Forumsmitglieder,


    "Do it yourself" stößt wohl irgendwo mal an seine Grenzen :-((


    Ich habe also einen Holzheizkessel IXTRA 27, sowie eine Solaranlage (insgesamt 5 Platten à 2 qm). Die produzierte Wärme soll in drei Pufferspeicher geleitet werden:
    Puffer 1:
    Puffer mit integriertem Warmwasserboiler (570 Ltr.) und für Brauchwasser (180 Ltr)
    Puffer 2:
    Reiner Pufferspeicher à 1050 Ltr.
    Puffer 3:
    Reiner Pufferspeicher à 1050 Ltr.


    Die Hydraulik soll auf Sommer- und Winterbetrieb abgestellt sein.
    Winterbetrieb: Die Wärme aus dem Heizkessel UND der Solaranlage soll in die Puffer geleitet werden.
    Sommerbetrieb: Der Heizkessel wird nicht betrieben, es soll ausschließlich die Wärme der Solaranlage für die Brauchwassererzeugung genutzt werden.


    Und nun stehe ich vor der Frage wie ich hier am besten die Hydraulik mache. Vielleicht finde ich hier ja Hilfe, wäre sehr schön wenn sich jemand melden würde :-))


    Viele Grüße aus Niederbayern
    Hubert :-))

  • Hallo,
    mit einem PWT.
    Siehe Anhang. Aufgrund des Kombispeichers wirst du sehr hohe Temparaturen benötigen um WW zu bekommen. Deshalb auch die Trennung des RL.


    Pumpe Pufferseitig funktioniert wie eine Ladepumpe am Kessel.


    Eine dementsprechende Regelung ist natürlich voraussetzung des ganzen


    Sicherheitseinrichtungen Solarseitig fehlt noch!


    P3 läuft sobald S1 Wärmer wie S4 - P2 läuft sobald S2 Wärmer wie S3 oder S4. Dementsprechend werden V1 oder V2 geschalten.
    Weiter wird bei erreichter Höchsttemparatur S1 (Puffer1), V1 und V2 so geschalten, dass Puffer 2 und 3 geladen werden. Puffer 1 hat aber immer Vorrang!

  • Hallo Helmut,
    ich danke Dir für Deine Antwort. Das Schema schaue ich mir in Ruhe an, da kommen sicherlich noch einige Fragen auf. Ich melde mich hier dann erneut.
    Viele Grüße - Hubert :)

  • Hallo,


    Wenn du noch nichts installiert hast dann lese dich hier einmal rein und schau dir den Plan mal an:


    http://www.holzvergaser-forum.…6/&postID=60971#post60971
    hier kannst du mal rein schauen und überprüfen ob dein HV zu deiner Speichergröße passt.


    Beim Hydraulikplan im Anhang ist der Grundgedanke die Solarenergie mit möglichst niedrigen Temperaturen zu nutzen.
    Keine Sommer/Winter-Umschaltung! Solar wird mit niedrigster möglicher Temperatur in den Rücklauf eingespeist.


    Hast du dir schon einmal überlegt das du eigentlich keinen extra Heißwasserspeicher benötigst, setze statt dessen eine FRIWA ein.
    Warum Trinkwasser im Vorrat auf 50...60°C halten, es sind doch bereits Speicher da?


    mfg
    HJH

  • Hallo HJH,
    klar, du hast recht dass man die Solaranlage mit möglichst niedrigen RL Temparaturen fahren sollte. Um wie so schön gesagt, die Energie zu Ernten und nicht die Temparatur. Nur muss man dann auch die nötigen m² Solar besitzen um genügend WW zu haben. Wenn ich bei meinen 6m² immer die niedrigste Temparatur nehmen würde, hätte ich selbst im Sommer nicht genügend WW, weil ich nur eine Lauwarme brühe von 30° 2400L Puffer Wasser hätte. Und versuch damit mal eine Friwa zu betreiben.
    Bin mir sicher das verhält sich bei 10m² und knappen 3000L auch nicht besser. Außer vielleicht im Hochsommer.


    Von dem her meine Meinung, Grundgedanke stimmt, aber nicht jeder kann sich zig m² an Kollektoren leisten.
    Und das was sich immer rechnet und was man sich auch leisten kann, ist soviel m² Kollektorfläche dass es auf jeden Fall über den Sommer für WW reicht!
    Da sind 10m² meiner Meinung nach schon oberste Grenze.
    Dass das ganze natürlich Heizungsunterstützend eingebaut wird, ist klar und ist ja auch kein Problem.


    Bei meiner "Solarsteuerung" habe ich dem ersten Puffer eine Maximale Temparatur von 60° am unteren Sensor gegeben. Das entspricht oben um die 65°, was schnell erreicht wird und 600L Puffer ausreichend für die Friwa ist. Ab da, werden die anderen Puffer mit Lauwarmer brühe beladen.

  • Hallo Helmi,


    Wo so oft im Leben bin ich evtl. falsch verstanden worden.
    Es geht mir nicht darum Kritik an bestehenden Anlagen zu üben (ist aber zwangsläufig so) sondern wollte meine Meinung mal wertfrei in den Raum stellen. Ob der Hydraulikvorschlag so der Weisheit letzter Schluss ist sei einmal dahin gestellt.
    Aber ich bin der Meinung das die grundsätzliche Richtung meiner Überlegung in die richtige Richtung führt.


    Im Verhältnis was man an Heizung benötigt ist das was von Solar kommt recht wenig.
    Jetzt geht es mir auch darum das, wenn man schon so eine Anlage hat, (war ja nicht billig) die Anlage auch effektiv zu nutzen.
    Die Nutzung der Heizwärme hängt natürlich auch mit der benötigten Vorlauftemperatur der Heizung zusammen.
    Das ist mit einer Fußbodenheizung besser zu machen wie mit einer Radiatorenheizung.
    Evtl. muss man in den beheizten Räumen die Heizkörper vergrößern.


    Mir geht es darum jede Temperatur oberhalb der Rücklauftemperatur der Heizung zu nutzen.
    Dann muss man noch beachten das man mit solaren Temperaturen von 30°C fast doppelt so viel Energie ernten kann wie bei Temperaturen > 60°C.
    Die Ladestrategie ist gleich wie allgemein üblich. Was oben in den Solarspeicher geladen wird, ist 2-3° wärmer wie das was unten raus geholt wird. Das erfolgt nicht über "Eimerstrategie" sondern stufenlos geregelt.
    Wenn keine Abnahme erfolgt, wird die Temperatur, bei genügender Sonneneinstrahlung, im Speicher zwangsläufig steigen.
    Das ist alles bis jetzt fast bei jeder Anlage so.


    Zur Entladestrategie:
    Das was vom Rücklauf der Heizung kommt muss ja auf die Sollwerttemperatur des Vorlaufreglers Reglers aufgeheizt werden.
    Dazu wird über einen bivalenten Mischer mit der Solarspeicher-Temperatur der Heizungsrücklauf aufgeheizt, wenn das reicht ist das OK.
    Wenn das nicht reicht, wird über den gleichen Mischer aus dem Temperaturspeicher des HV die notwendige Restwärme nachgeladen.
    Das ist ein Ablauf welcher ständig ohne Umstellung von Hand abläuft.


    Wenn du 10m² Solar hast wirst du immer mit dem HV oder Öl/Gas nachheizen müssen.
    So kannst du aber jedes Grad was vom Kollektor kommt ausnutzen. Besonders in Zeiten mit wenig Sonne.


    Das geht auch, oder gerade, mit kleinen Anlagen.


    Dazu würde ich niemals die Solarbrühe in einen Speicher laden wo schon eine heiße HV-Umgebung ist.


    Deshalb die Solarenergie in einen getrennten, aber der Kollektorfläche angepassten Speicher laden. Da dieser Speicher "endlich" groß ist, wird man zwangsläufig auch in einen höheren Temperaturbereich kommen wenn die Sonne es etwas besser meint wie im Moment.


    Ich möchte mit meinem Vorschlag, welcher eigentlich nur einen zusätzlichen Speicher benötigt (ist auch Platz, ich weiß), einen Vorschlag unterbreiten das durch einen etwas geänderten Ablauf der Hydraulik/Elektrik etwas mehr Effektivität aus einer Solaranlage heraus geholt werden kann.


    Ich würde die Anlagen auch nicht über 80...85°C fahren, auch wäre meine Anlage eine "drain back" Anlage.
    Wasser über 100°C gibt Dampf, da sollte man nicht mit spielen.


    mfg
    HJH

  • HJH
    ich sehe deinen Vorschlag keineswegs als Kritik. Es lässt sich immer etwas verbessern, oder besser machen. Die frage ist nur, hat jemand die Zeit, Lust, Geld und Energie in ein 100% perfekt ausgeklügeltes System zu stecken, oder nicht.
    Ich für meinen Teil habe noch vieles anderes zu tun wie nur eine Heizung einzubauen.
    Aber wo wer seine Prioritäten setzt, ist jedem selbst überlassen.
    Für mich liegt die Priorität, ca. ein halbes Jahr nicht wegen WW Heizen zu müssen. Da bleibt sogar hin und wieder was für Fubo und Wahei übrig. Wenns nicht gerade drei Tage durchschift.
    Habe meine 6m² Kollektor auf 60° aufgeständert. Das bringt z.B. gerade in der Übergangszeit noch etwas, und trotzdem noch genügend WW im Sommer.

  • Hallo, ich habe das problem das ich meine Pufferspeicher nicht richtig geladen bekomme, der Kessel ist ein ATTACK DPX 25 Profi, bringt auch dieLleistung aber es ist eine Paralelschaltung angeschlossen worden, habe 2 Speicher mit je 800 litern. Habe oben 80-90 Grad und unten nur um die 60 grad auf dem zweiten noch weniger, der HV geht oben in den ersten rein, abnahme zu den Heizkörpern geht vom zweiten oben weg, der HR vom Speicher geht unten vom zweiten weg, rüklauf von den Heizkörpern kommt dann irgend wo in diese Leitung rein. Die Speicher stehen ein wenig vom Kessel entfernt, es ist nur eine pumpe in der Rücklaufanhebung die aus dem Speicher zieht und in den kessel pumt, aber keine die in die Speicher pumt. Zu den Heizkörpern ist wieder eine eingebaut, die auch die Leistung bringt. Jetzt weis ich nicht ob es besser ist eine andere schaltung der Hydraulik zu machen oder kann man Paralel und Reihe kombiniren oder hilft es eine Pumpe in den Vorlauf zum Puffer einzu bauen.


    MfG
    Klaus45

  • Hallo!


    Ein Bild (Hydraulikplan) sagt mehr als 1000 Worte!


    mfg
    HJH

  • Kann ich leider nicht, da mein PC wo die Bilder drauf sind nicht klappt und hier auf dem Leppi keine habe.


    :(


    Haupzechlich würde mich interesiren ob ich eine Paralel verrorung mit einer reien schaltung machen kann.
    Oder ob es was bring wenn ich eine Pumpe in den Vorlauf Speicher, einbaue. Habe jetzt eine Paralelverrorung.

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