Vorweg, ich bin Techniker für Energie und Automatisierungstechnik und habe grundlegende Kenntnisse in der Regelungstechnik sowie technisches Verständniss. Der väterliche Betrieb meines Chefs ist ein gewöhnlicher Haustechnikbetrieb.
Da man mir in unserer Firma einen guten Preis gemacht hat und es außerdem ziemlich blöd aussieht wenn der eigene "Firmenangehörige" wo anders eine Heizungsanlage kauft, habe ich mich für unsere Firma entschlossen.
Also folgendes wurde installiert(im Wohnhaus): eine Gasbrennwerttherme von Brötje Heizung GmbH Typ WBS 22 F, Kombipufferspeicher 800/200ltr., 5 stück Cosmo Solarkollektoren mit einer Gesamtfläche von 13m².
(in der Scheune): verbunden mittels Fernwärmeleitung, 25kw Scheitholzkessel Fröling S3 Turbo, Pufferspeicher 500ltr.! Details mit Ausdehnungsgefäße usw. spar ich mir jetzt einfach.
Jetzt zu meinem Problem:
Ende letzten jahres wurde endlich der Scheitholzkessel installiert und seither weiß ich nicht ob das alles so richtig installiert ist. Zur Regelung des Holzkessels wurde zusätzlich eine Regelung von Leda vom Typ DTC 100/4 installiert, obwohl der Fröling selbst über eine Regelung verfügt. Was aber über den Fröling geregelt wird, ist die Zirkulationspumpe zwischen Kombipuffer und Pufferspeicher und genau da fangen meine Bedenken an. Es kann gut und gerne sein, dass im Puffer noch 60 Grad sind aber im Kombipuffer nur 50 Grad, aber wenn im Fröling die Temperatur schon unter 60 Grad gesunken ist, wird die Pumpe zwischen Puffer und Kombipuffer nicht mehr zugeschaltet.
Meines Erachtens nach, muss hier eine Regelung installiert werden, die die Temperaturen der beiden Speicher erfasst und solange im kleineren Puffer eine höhere Temperatur ist, sollte die Pumpe laufen.
Dann zur zusätlichen Regelung von Leda, macht diese überhaupt Sinn? ich habe zwar die Installationsanleitung vom Fröling da stehen, aber leider keine Informationen bzgl. der integrierten Regeleung. Kennt sich damit vielleicht jemand aus?
Außerdem läuft der Fröling nicht gut. Bei gutem trockenem Eichenholz komm ich nicht über eine Abgastemperatur von 90 Grad hinaus. Ich habe extra einen neuen Modul/Edestahl schornstein installieren lassen mit einem Durchmesser von 150mm und einer Gesamtlänge von 8,4m. Woran kann das liegen? Zuluft ist vorhanden, primär und sekundär Luftklappen sind ganz auf, aber sobald ich die Anfeuerklappe schließe, erstickt das Feuer. in der Bedienungsanleitung steht das man sie nicht schließen darf, bevor die Abgastemperatur nicht 130 Grad erreicht hat. Mein Chef meinte, es müsste noch eine Art Bypass im Abgassystem installiert werden, dass immer etwas Frischluft mitgezogen werden kann. Kann das helfen?
Könnt ihr mir bei meinen Problemen helfen? Möchte gerne Fakten haben, bevor ich meinem Chef gegenübertrete. Danke schon mal im Vorraus.
MFG